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14 November 2017

Vegane Mac n Cheese mit geröstetem Kürbis

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Kürbisgerichte in den Oktober gehören. Ganz besonders in der Zeit um Halloween findet man so viele tolle Rezepte dazu und bereits kurz danach ebbt die Kürbis-Welle ganz heimlich still und leise auch schon wieder ab.

Das ist natürlich sehr bedauerlich, wenn man - so wie ich - ein großer Kürbis-Fan ist!


Nur ein einziger Monat im ganzen Jahr reicht mir nämlich keineswegs aus, um all die feinen Kürbisgerichte auszuprobieren, die mir so im Kopf herumschwirren. 

Deswegen mache ich auch gleich weiter mit dem leuchtend orangen Herbst/Winter-Gemüse und zeige euch meine neuste Idee, die wirklich ganz köstlich schmeckt!


Hierzu habe ich nämlich ganz einfach Nudeln gekocht und dazu eine vegane "Käsesauce". Die Sauce ist auf der Basis von Kartoffeln, Möhren und Cashewkernen und sie schmeckt ganz hervorragend.

Dazu gab es feine geröstete Kürbiswürfel aus dem Backofen. 



Vegane Mac n Cheese mit geröstetem Kürbis

300 g Pasta

Die Nudeln gar kochen.

Für die vegane Käsesauce:

1Tl Öl
200 g Kartoffeln (geschält gewogen)
50 g Möhren (geschält gewogen)
1 Zwiebel
250 ml Gemüsebrühe

70 g Cashewkerne 
1 Zehe Knoblauch
1 Tl Senf (Dijon oder einfach mild bis mittel-scharf)
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Paprikapulver

Optional aber dringend zu empfehlen:
1/2 Tl Liquid Smoke (sehr empfehlenswert!!)
1-2 El Margarine (oder etwas mehr - ich habe sie ganz weggelassen und fand es prima :))
Die Zwiebel würfeln und in 1 Tl Öl ein paar Minuten anbraten. Kartoffeln, Möhren, und Gemüsebrühe zugeben und das Ganze gar kochen.

Zusammen mit der Restflüssigkeit und den übrigen Zutaten in einen Mixer geben und alles gut durchmixen, bis eine cremige Masse entstanden ist. Abschmecken und evtl. noch ein wenig Wasser zugeben, falls Euch die Konsistenz noch zu dick ist.

Für den Kürbis:

400 g Hokkaidokürbis (oder Menge nach Wahl)
Ein Schuß Olivenöl, Salz, Pfeffer, Muskat, Thymian

Den Ofen auf 200° Celsius vorheizen. Den Kürbis von den Kernen befreien und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. In einer Schüssel mit etwas Öl, Salz, Pfeffer, Muskat und Thymian vermengen. Ihr könnt auch andere Gewürze verwenden, wenn ihr mögt. Die Würfel nun auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und im Ofen ca. 20 Minuten lang goldbraun backen, bis der Kürbis gar ist.

In einer Pfanne die Nudeln kurz erwärmen, mit der Sauce vermengen und abschmecken.

Die Post hat zusammen mit den Kürbiswürfeln servieren.

31 Oktober 2017

Kürbisrisotto vegetarisch oder vegan

Gerade noch pünktlich zum Ende des Oktobers und natürlich zu Halloween präsentiere ich Euch ein sehr feines Kürbisgericht, nämlich Kürbisrisotto.

Risotto liebe ich allen erdenklichen Variationen und die Variante mit Kürbis ist ein absoluter Favorit!


Im Restaurant bestelle ich nicht so gerne Risotto, da man meistens nur ein sehr kleines Portiönchen zu einem gesalzenen Preis bekommt. 

Daheim bereite ich deshalb auch immer gleich einen riedengroßen Topf Risotto zu - man möchte sich ja schließlich nicht hungrig essen. 



Auf Penne im Topf habe ich Euch bereits vor einer ganzen Weile ein Rezept für ein simples aber sehr feines Kürbisrisotto gezeigt und auch eines mit Salbei und Ziegenkäse. Damals habe ich beide Rezepte mit püriertem Kürbisfleisch zubereitet. Das Risotto wird dadurch herrlich cremig und samtig.

Das heutige Rezept unterscheidet sich von seinen Vorgängern dadurch, dass ich diesmal Kürbiswürfel verarbeitet habe. So hat man noch etwas zum Beißen! 

Beide Risottos sind sehr köstlich - probiert unbedingt einmal die eine oder andere Variante aus. 


Kürbisrisotto

350 g Kürbisfleisch
1/2 Stange Lauch
Öl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
300 g Risottoreis
100 ml Weißwein
Gemüsebrühe zum Angießen
Petersilie
Salz, Pfeffer, Muskat

Optional (bei der veganen Version einfach weglassen)
50 g Butter
50 g Parmesan

Zur Dekoration:
Kürbiskerne, Kürbiskernöl, Petersilie, evtl. Blattsalate


Die Brühe in einem Topf erhitzen bis sie siedet - auf dieser Temperatur halten.

Die Zwiebel fein hacken, den Lauch in feine Ringe schneiden. Den Kürbis putzen, entkernen und möglichst klein würfeln. 

In einem anderen Topf Öl erhitzen, den Kürbis, die fein gehackte Zwiebel und die Lauchringe darin 5 Minuten lang glasig dünsten, den Knoblauch kurz mitdünsten. Den Reis zugeben und rühren

Mit Weißwein ablöschen - ich halte mich selten an die 100 ml, sondern nehme einen großzügigen Schluck. 

Wenn der Wein fast verkocht ist, die Gemüsebrühe kellenweise angießen. Also immer eine Kelle Brühe - dann rühren und warten bis die Brühe fast weg ist, dann die nächste Kelle. 

Das macht ihr so lange, bis der Reis gar ist und das Risotto eine schöne, cremige Konsistenz hat - das kann 20-30 Minuten dauern. 

Für die vegane Variante:
Ihr seid nun hier fertig - einfach noch mit Salz, Pfeffer, Muskat und Petersilie abschmecken und mit Kürbiskernen, Kürbiskernöl und Kräutern/Salat dekorieren.


Für die vegetarische Variante:
Nun den geriebenen Parmesan und die kalte Butter einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und servieren. Mit Kürbiskernen, Kürbiskernöl und Kräutern/Salat dekorieren.

03 Oktober 2017

Herbstliches Balsamico-Ofengemüse mit Couscous und Tomatensauce

Dieser Beitrag enthält Werbung für Le Creuset.

Ofengemüse ist bei mir ein ganzjähriger Favorit! In Frühling und Sommer gerne etwas mediterran angehaucht, z.B. mit Zucchini, Tomaten, Auberginen und Paprika und in Herbst und Winter mit allem, was das saisonale Angebot hergibt.

Ganz wichtig: schön bunt muss es sein! 





In meiner aktuellen Ofengemüse-Kreation stecken Möhren, rote Zwiebeln, Kürbis und Rosenkohl. 

Ja richtig! Rosenkohl! Während ich die kleinen Röschen früher total BÄH fand, haben sie sich inzwischen zu einer meiner Leibspeisen gemausert. Das liegt auch ganz besonders an der Zubereitung. Wenn ihr Rosenkohl nicht mögt, dann solltet ihr unbedingt einmal ausprobieren, ihn im Ofen zu backen. Für Einsteiger empfehle ich sehr gerne den gerösteten Rosenkohl mit Honig und Parmesan oder - wenn ihr eher auf Pasta und Sauce steht - meine Spaghetti mit Rosenkohl und Tomatensauce

Beide Gerichte sind überaus köstlich und könnten sogar Rosenkohl-Skeptiker überzeugen.




Während sich der Couscous mit dem Wasserkocher quasi von allein zubereitet hat, habe ich das Ofengemüse und die Tomatensauce in meinen neuen Brätern von Le Creuset (einmal oval, 35 cm und einmal rund, 24 cm) zubereitet. 

Man kann in den feinen Teilen nicht nur Fleisch schmoren (das kommt einem vermutlich zuerst in den Sinn, wenn man an Bräter denkt), sondern auch Eintöpfe, Curries, Risottos oder Aufläufe zaubern und sogar Brot backen. Dass der Hersteller ebenfalls von der Qualität seiner Produkte überzeugt ist, zeigt die lebenslange Garantie, die man auf diese Bräter erhält. 

Sie bestehen aus emailliertem Gusseisen und werden in Frankreich produziert. Im Lande der Gourmets weiß man eben, was gut ist. Meine beiden Bräter sind in einem kräftigen Kirschrot gehalten - die Farbe hat mich gleich angesprochen. Es gibt aber noch viele weitere Farben.  



Das Ofengemüse eignet sich ganz prima für die Zubereitung im Bräter, da sich durch das Material und die dadurch entstehende Hitze herrliche Röstaromen bilden. 

Und diese Röstaromen haben es auch geschmacklich in sich, denn sie werden durch zwei ganz besondere Zutaten verstärkt: dunklen Balsamico-Essig und Ahornsirup (oder Honig). Beides karamellisiert nämlich im Ofen und gibt dem Gemüse einen besonders feinen und runden Geschmack!

Alternativ könnt ihr das Gemüse auch auf einem Backblech oder einer Auflaufform zubereiten. Wenn ihr aber einen feinen Bräter habt, dann lasst ihn nicht bis Weihnachten im Schrank verstauben (dazu ist er doch viel zu schade!), sondern zaubert mal dieses feine Ofengemüse darin! 




Hier nun das Rezept:

Herbstliches Balsamico-Ofengemüse mit Couscous und Tomatensauce

Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für das Ofengemüse:
1/2 Hokkaido-Kürbis, entkernt und klein gewürfelt
500 g Rosenkohl, geputzt und halbiert
3 große Möhren, geschält und in Scheiben geschnitten
4 kleine rote Zwiebeln, geviertelt

Marinade:
5 El Balsamico-Essig
3 El Öl
3 El Ahornsirup
Salz, Pfeffer

Für später:
Couscous, Menge nach Hunger
Rucola

Das mundgerecht vorbereitete Gemüse in eine Schüssel geben. Alle Zutaten für die Marinade hinzufügen und gut durchmischen.

Das Gemüse in einen Bräter geben und gleichmäßig verteilen. Mit geöffnetem Deckel 35-45 Minuten schmoren, zwischendurch mal mit einem Kochlöffel rühren, , um das Gemüse zu wenden. 

Währenddessen den Couscous nach Packungsanweisung garen und die Tomatensauce zubereiten.

Für die Tomatensauce: 

1 Zwiebel1 Knoblauchzeheetwas Olivenöl1 große Dose Tomaten (800g) oder die gleiche Menge passierte TomatenSalz, PfefferBasilikum, (evtl. auch noch Thymian + Rosmarin+Oregano)Parmesan
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten.
Tomaten samt Saft zugeben. Aufkochen und auf kleiner Flamm 30 Min. köcheln lassen. Evtl.  pürieren - bei passierten Tomaten braucht man das nicht. Zum Schluss noch etwa 2 El Öl unterziehen und mit Salz, Pfeffer gehackten Kräutern würzen.


Wenn das Ofengemüse gar ist schöne Röstaromen entwickelt hat, ist es an der Zeit, alles zusammenzufügen.

Hierzu gebe ich etwas Salat und Couscous auf einen tiefen Teller und verteile etwas Ofengemüse und Tomatensauce darauf.


23 September 2017

Flammkuchen mit Pilzen, Kirschtomaten, Pinienkernen und Rosmarin

Es gibt ja wahnsinnig viele Gerichte, die total wandelbar sind. Salate Aufläufe Nudelgerichte Kuchen - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen - von allen kann man quasi unzählige Varianten zubereiten.

Ein weiteres Gericht mit abertausenden Variationsmöglichkeiten ist der Flammkuchen. Ähnlich wie die gute alte Pizza kann man das herzhafte Gebäck mit allem belegen, was einem gerade in den Sinn kommt.



Als großer Fan des Flammkuchens habe ich natürlich schon so einige Rezepte veröffentlicht. Da wären zum Beispiel der Elsässer Flammkuchen, zur Saison passend ein Kürbis-Flammkuchen mit Ziegenkäse,  ein käsiger Flammkuchen mit Preiselbeeren und Camembert oder mein unangefochtener Liebling: Lauch-Flammkuchen. Eine Variante mit Pilzen gibt es sogar auch schon, nämlich mit Champignons und Thymian-Knoblauch-Öl.

Ach ja, das meist geklickte Rezept auf diesem Blog ist seit Jahren übrigens unangefochten der blitzschnelle Flammkuchen-Toast. Vielleicht sollte ich mal überlegen, aus dem Flammkuchen-Thema eine Serie zu machen. Meine Ideen hierzu sind endlos!




Nun habe ich hier also mal wieder eine köstliche neue Version für Euch, diesmal mit gemischten Pilzen (Champignons und Pfifferlinge), aromatischen Kirschtomaten, Pinienkernen und Rosmarin.

Der Belag ist schon allein wunderbar geschmackvoll! Den gewissen Kick gab am Ende noch ein wenig Crema di Balsamico. Das Zeug ist so herrlich, das könnte ich fast an alles drangeben. Geht es noch wem so??

Was ist Euer Flammkuchen-Favorit?



Flammkuchen mit Pilzen, Kirschtomaten, Pinienkernen und Rosmarin

Teig:

250 g Mehl
100 ml warmes Wasser
2 Tl Öl
Salz

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abdecken und ruhen lassen, bis es weiter geht.

Belag:
200 g Creme Fraiche
3 El Schlagsahne oder ein Schuss
60 g Emmentaler, gerieben
Salz, Pfeffer
1 große Handvoll Pfifferlinge, geputzt
1 große Handvoll Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
150 g Kirschtomaten, halbiert
1 kleine rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
Pinienkerne, Rosmarin

Optional: Crema di Balsamico

Für den Belag Creme Fraiche in eine Schüssel geben und mit etwas Schlagsahne zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Etwas Rosmarin kleinhacken und unterrühren. Den Käse zuletzt unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pilze in einer heißen Pfanne in wenig Öl für ca. fünf Minuten lang anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt kommt es darauf an, ob Ihr einen großen oder 2 einzelne Flammkuchen backen möchtet. Ihr teilt den Teig also entweder in 2 Portionen, die ihr dünn ausrollt, oder rollt die gesamte Teigmenge auf Blechgröße aus. 

Jetzt verteilt Ihr zuerst die Creme gleichmäßig auf dem Teig, wobei ihr einen kleinen Rand lasst. Dann belegt ihr das Ganze noch mit den Pilzen, den Kirschtomaten und den Zwiebelringen, darüber streut ihr zuletzt die Pinienkerne.

Backt den/die Flammkuchen bei 220°C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten, bis erein wenig Farbe genommen hat. 

Zuletzt streue ich noch etwas Rosmarin und frischen Pfeffer über den fertigen Flammkuchen. Sehr gut schmeckt es auch, wenn man noch etwas Balsamico Creme über dem Flammkuchen verteilt. 

15 September 2017

Champignon-Risotto mit sommerlichem Ofengemüse


Ich habe mich ja nun so langsam damit abgefunden, dass der Sommer vorbei ist und der Herbst vor der Tür steht. Womit ich mich aber einfach nicht abfinden will, ist die Tatsache, dass es schon bald kein schönes und wohlschmeckendes Sommergemüse geben wird. 

Natürlich freue ich mich auch auf die Kürbis- und Kohlzeit, aber der Gedanke, keine süßen, vollmundigen Kirschtomaten mehr im Salat zu haben oder nur noch geschmacklose überteuerte Zucchini in den Regalen zu sehen, macht mich wirklich traurig. Wie überstehe ich das nur jedes Jahr wieder?

Von Erdbeeren fange ich jetzt erst gar nicht an....da müsste ich womöglich wirklich weinen. 


Aus diesem Grund kommt bei mir gerade Gemüse in rauen Mengen auf den Tisch. Wenigstens kulinarisch möchte ich den Sommer gerade noch nicht ganz gehen lassen. 

Deswegen gibt es auch nicht einfach nur Risotto, sondern eines mit einer dicken Ladung Ofengemüse garniert. Natürlich könnt ihr auch jedes andere Gemüse verwenden, das gerade Saison hat. 

Lasst es Euch schmecken! 



Champignon-Risotto mit sommerlichem Ofengemüse

Für das Risotto:

200 g Risottoreis
500 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel 
100 ml Weißwein
300 g Champignons

2 El eiskalte Butter
Parmesan

Die Brühe in einem Topf erhitzen, sie sollte leise köcheln. Die Zwiebel hacken, die Champignons in Scheiben schneiden und beides zusammen in einem anderen Topf ein paar Minuten lang scharf anbraten. Den Reis zugeben und verrühren, 1-2 Minuten lang mit braten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Weißwein ablöschen und diesen komplett einreduzieren lassen.


Nun unter Rühren kellenweise die heiße Gemüsebrühe angießen. Wenn diese fast verkocht ist, die nächste Kelle angießen. So weiter verfahren, bis der Reis gar ist. 

Zuletzt ein eiskaltes Stück Butter und eine Hand voll geriebenen Parmesan unter das Risotto rühren.

Für das Ofengemüse:
1 Paprika, rot
1 Zucchini
1 Aubergine
1 rote Zwiebel
1-2 El Olivenöl
Salz, Pfeffer
Thymian und Rosmarin

Während das Risotto köchelt, wandert zeitgleich noch etwas Gemüse in den Ofen. Bei mir waren es diesmal Paprika, Zucchini, Aubergine und eine rote Zwiebel. Das Gemüse habe ich erst in mundgerechte Stücke geschnitten, dann in einer Schüssel mit Öl, Kräutern, Salz und Pfeffer vermengt und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gegeben.

Bei 200°C im Ofen ca. 20-30 Minuten backen, zwischendurch mal mit einem Holzlöffel umrühren.

Das Risotto zusammen mit dem Ofengemüse servieren.




15 August 2017

Zucchini-Tomaten-Tarte mit Ziegenfrischkäse

Es gibt ja Zutaten, die ich - je nach Saison - in Dauerschleife essen könnte. Im Herbst ist das Kürbis, im Winter Rosenkohl, im Frühjahr Bärlauch und im Sommer sind es im herzhaften Bereich ganz bestimmt Zucchini und Tomaten. Aktuell findet man beides in sehr guter Qualität und von aromatischem Geschmack. Seit Wochen schon steht beides ununterbrochen auf meiner Einkaufsliste. 


In dieser herrlich bunten Tarte werden Zucchini und Tomaten mit einem kräftigen, geschmackvollen Ziegenkäse kombiniert und alles so lange gemeinsam im Ofen gebacken, bis es im ganzen Haus herrlich duftet und die Familienmitglieder wie in Trance in Richtung Küche schleichen, um zu schauen, was es dort Herrliches gibt.

Ein einfaches und gelingsicheres Rezept, das ihr unbedingt noch nachkochen müsst, solange Tomaten und Zucchini Saison haben! 




Zucchini-Tomaten-Tarte mit Ziegenfrischkäse

Für den Mürbteig:

225 g Mehl
1 Tl Salz
200 g kalte Butter
1 Ei
1 El Mineralwasser

Für die Füllung:

ca. 8 Tomaten
ca. 2 mittelgroße Zucchini

Für den Guss:

200 g Creme Fraiche
150 g Ziegenfrischkäse
2 Eier
30 g Parmesan, frisch gerieben
100 g Emmentaler, gerieben
Thymian
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten für den Teig verkneten, ausrollen und die gefettete Form damit auskleiden, sodass ein 2-3 cm hoher Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Dann die Form für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Das Gemüse waschen und ein dünne Scheiben schneiden. Tomaten und Zucchini abwechselnd und rundherum auf dem Teig schichten.

Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren und würzig abschmecken.

Die Tarte im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 35-45 Minuten goldbraun backen. Falls sie zu braun wird, mit etwas Alufolie abdecken.

05 Oktober 2015

Süßkartoffel - Rosenkohl - Curry

Während die Temperaturen leider immer ungemütlicher werden, hat der Herbst kulinarisch so einige feine Leckereien zu bieten! So landeten in der vergangenen Woche ein Kürbis, Süßkartoffeln und verschiedene Kohlsorten in meinem Einkaufswagen.

Kohl mochte ich früher überhaupt nicht, inzwischen geht meine Liebe aber soweit, dass ich ihn (z.B. meinen Rosenkohl in Tomatensauce!) sogar kalt aus dem Kühlschrank essen könnte! Ich liebe Kohl!!!


Rosenkohl mag ich am liebsten geröstet aus dem Ofen, oder aber in einer cremigen Sauce gekocht. So schmeckt er auch kein bisschen bitter. 

Die Kombination aus Rosenkohl und Curry kenne und liebe ich schon lange. So zum Beispiel in einem Rosenkohl-Apfel-Curry oder Rosenkohl in Currysahne. Wenn Euch Rosenkohl bislang noch nicht überzeugen konnte, dann solltet ihr ihn unbedingt in der einen oder anderen hier genannten Version einmal ausprobieren! Zusammen mit Süßkartoffeln in einem wunderbaren wärmenden Curry macht er sich auch  ganz hervorragend!



Süßkartoffel - Rosenkohl - Curry

1 Zwiebel
1 Süßkartoffel
500 g Rosenkohl
1 rote Paprika
1 El Currypulver
300 ml Kokosmilch
125 ml Gemüsebrühe (evtl. etwas mehr)
Salz, Pfeffer, Zitronensaft
Chiliflocken

Die Zwiebel fein hacken, die Süßkartoffel schälen und mundgerecht würfeln, die Paprika in Streifen schneiden. Vom Rosenkohl den Strunk und die äußeren Blätter entfernen, den Rest vom Strunk kreuzweise einritzen.

Die Zwiebel in einem Topf glasig dünsten. Den Rosenkohl zusammen mit 125 ml Gemüsebrühe hinzugeben und bei halb geschlossenem Deckel 10 Minuten leise köcheln lassen. Süßkartoffel und Paprika zugeben, Mit Currypulver bestäuben und mit Kokosmilch ablöschen. Ca. 15 Minuten bei offenem Deckel einkochen lassen. Zwischendurch umrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Chiliflocken und Curry abschmecken.

26 September 2015

Käsige Bratkartoffeln mit Lauch-Sahne-Sauce



Pünktlich mit dem Herbstbeginn hat sich auch mein Hunger auf deftiges Soulfood gemeldet! 

Während ich den Herbst wettertechnisch nicht gerade entzückend finde, so mag ich die kalte Jahreszeit kulinarisch umso mehr! Kürbis, Pastinaken, Süßkartoffeln, Kohl....mmmmmhh!! Ich freue mich auf viele, viele neue Herbst-Rezepte!



Den Start in die wärmende Wohlfühlküche mache ich heute mit ein paar feinen Bratkartoffeln! Bratkartoffeln habe ich schon in meiner Kindheit vergöttert und ich konnte immer genau herausschmecken, ob Mama oder Papa sie zu zubereitet hat. Bei uns gab es sie immer aus gekochten Kartoffeln vom Vortag - und so mag ich sie auch heute noch am liebsten!

Überhaupt ist es immer gut, ein paar Kartoffeln mehr zu kochen, daraus kann man immer herrliche Dinge zaubern, wie Gnocchi, Knödel, Pfannkuchen (...)! 

Und als wären Bratkartoffeln alleine noch nicht soulfoodig genug, habe ich sie hier noch mit einer feinen Lauch-Sahne und Käse getoppt! 


Käsige Bratkartoffeln mit Lauch-Sahne-Sauce

Für 2 Portionen:


750 g Kartoffeln, gekocht

Salz, Pfeffer, Muskat
50 g Emmentaler, gerieben
Butterschmalz

Für die Sauce
1 kleine Zwiebel
2 Stangen Lauch
100 ml Weißwein
100 ml Sahne
50 g Emmentaler, gerieben
Salz, Pfeffer, Muskat

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in etwas Butterschmalz kross von allen Seiten anbraten. 

Währenddessen die Sauce zubereiten: die Zwiebel fein hacken, den Lauch in feine Ringe schneiden. Beides in einem Topf in etwas Öl ein paar Minuten andünsten. Mit Weißwein und Sahne ablöschen, aufkochen, dann die Hitze reduzieren und leise köcheln lassen. Den Käse in der Sauce unter Rühren Schmelzen lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Bratkartoffeln würzen und den übrigen Käse über die Bratkartoffeln geben. Die Pfanne mit Deckel verschließen und den Käse schmelzen lassen. Die käsigen Kartoffeln auf Tellern anrichten und die Sauce dazu servieren.



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