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03 Oktober 2017

Herbstliches Balsamico-Ofengemüse mit Couscous und Tomatensauce

Dieser Beitrag enthält Werbung für Le Creuset.

Ofengemüse ist bei mir ein ganzjähriger Favorit! In Frühling und Sommer gerne etwas mediterran angehaucht, z.B. mit Zucchini, Tomaten, Auberginen und Paprika und in Herbst und Winter mit allem, was das saisonale Angebot hergibt.

Ganz wichtig: schön bunt muss es sein! 





In meiner aktuellen Ofengemüse-Kreation stecken Möhren, rote Zwiebeln, Kürbis und Rosenkohl. 

Ja richtig! Rosenkohl! Während ich die kleinen Röschen früher total BÄH fand, haben sie sich inzwischen zu einer meiner Leibspeisen gemausert. Das liegt auch ganz besonders an der Zubereitung. Wenn ihr Rosenkohl nicht mögt, dann solltet ihr unbedingt einmal ausprobieren, ihn im Ofen zu backen. Für Einsteiger empfehle ich sehr gerne den gerösteten Rosenkohl mit Honig und Parmesan oder - wenn ihr eher auf Pasta und Sauce steht - meine Spaghetti mit Rosenkohl und Tomatensauce

Beide Gerichte sind überaus köstlich und könnten sogar Rosenkohl-Skeptiker überzeugen.




Während sich der Couscous mit dem Wasserkocher quasi von allein zubereitet hat, habe ich das Ofengemüse und die Tomatensauce in meinen neuen Brätern von Le Creuset (einmal oval, 35 cm und einmal rund, 24 cm) zubereitet. 

Man kann in den feinen Teilen nicht nur Fleisch schmoren (das kommt einem vermutlich zuerst in den Sinn, wenn man an Bräter denkt), sondern auch Eintöpfe, Curries, Risottos oder Aufläufe zaubern und sogar Brot backen. Dass der Hersteller ebenfalls von der Qualität seiner Produkte überzeugt ist, zeigt die lebenslange Garantie, die man auf diese Bräter erhält. 

Sie bestehen aus emailliertem Gusseisen und werden in Frankreich produziert. Im Lande der Gourmets weiß man eben, was gut ist. Meine beiden Bräter sind in einem kräftigen Kirschrot gehalten - die Farbe hat mich gleich angesprochen. Es gibt aber noch viele weitere Farben.  



Das Ofengemüse eignet sich ganz prima für die Zubereitung im Bräter, da sich durch das Material und die dadurch entstehende Hitze herrliche Röstaromen bilden. 

Und diese Röstaromen haben es auch geschmacklich in sich, denn sie werden durch zwei ganz besondere Zutaten verstärkt: dunklen Balsamico-Essig und Ahornsirup (oder Honig). Beides karamellisiert nämlich im Ofen und gibt dem Gemüse einen besonders feinen und runden Geschmack!

Alternativ könnt ihr das Gemüse auch auf einem Backblech oder einer Auflaufform zubereiten. Wenn ihr aber einen feinen Bräter habt, dann lasst ihn nicht bis Weihnachten im Schrank verstauben (dazu ist er doch viel zu schade!), sondern zaubert mal dieses feine Ofengemüse darin! 




Hier nun das Rezept:

Herbstliches Balsamico-Ofengemüse mit Couscous und Tomatensauce

Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für das Ofengemüse:
1/2 Hokkaido-Kürbis, entkernt und klein gewürfelt
500 g Rosenkohl, geputzt und halbiert
3 große Möhren, geschält und in Scheiben geschnitten
4 kleine rote Zwiebeln, geviertelt

Marinade:
5 El Balsamico-Essig
3 El Öl
3 El Ahornsirup
Salz, Pfeffer

Für später:
Couscous, Menge nach Hunger
Rucola

Das mundgerecht vorbereitete Gemüse in eine Schüssel geben. Alle Zutaten für die Marinade hinzufügen und gut durchmischen.

Das Gemüse in einen Bräter geben und gleichmäßig verteilen. Mit geöffnetem Deckel 35-45 Minuten schmoren, zwischendurch mal mit einem Kochlöffel rühren, , um das Gemüse zu wenden. 

Währenddessen den Couscous nach Packungsanweisung garen und die Tomatensauce zubereiten.

Für die Tomatensauce: 

1 Zwiebel1 Knoblauchzeheetwas Olivenöl1 große Dose Tomaten (800g) oder die gleiche Menge passierte TomatenSalz, PfefferBasilikum, (evtl. auch noch Thymian + Rosmarin+Oregano)Parmesan
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten.
Tomaten samt Saft zugeben. Aufkochen und auf kleiner Flamm 30 Min. köcheln lassen. Evtl.  pürieren - bei passierten Tomaten braucht man das nicht. Zum Schluss noch etwa 2 El Öl unterziehen und mit Salz, Pfeffer gehackten Kräutern würzen.


Wenn das Ofengemüse gar ist schöne Röstaromen entwickelt hat, ist es an der Zeit, alles zusammenzufügen.

Hierzu gebe ich etwas Salat und Couscous auf einen tiefen Teller und verteile etwas Ofengemüse und Tomatensauce darauf.


16 Juni 2014

Couscous - Gemüse - Bratlinge

Ich liebe diesen Sommer! Momentan befinde ich mich zwischen Urlaubsplanung, WM-Fieber und wunderschönen Sonnenstunden im Garten. Die nächste Uniprüfung scheint noch ewig entfernt (ok, das scheint leider wirklich nur so...) und ich genieße jede freie Minute ausgiebig. Kann es etwas Schöneres geben? 

Endlich finde ich auch wieder etwas mehr Zeit zum Kochen und Backen. Zwar schwinge ich auch in stressigen Zeiten regelmäßig den Kochlöffel, aber dann ist es lange nicht so schön und entspannend wie jetzt, mit ein wenig mehr Zeit. Aber genug von mir. 

Eigentlich würde ich jetzt gerne geschickt zu den leckeren Bratlingen überleiten, aber mir will einfach keine logische Überleitung einfallen. Deswegen gleich zur Sache: Ich habe sie aus Resten gemacht und sie sind sehr lecker geworden! Inspiriert sind sie ein bisschen von diesem Rezept, das ich schon vor einer Weile gekocht habe. Die kalten Bratlinge schmeckten übrigens auch am nächsten Tag als Snack in der Uni noch gut. 

 Für ca. 12 Bratlinge (je nach Größe)

125 g Couscous
250 ml Gemüsebrühe
3 Paprikaschoten (rot, gelb, grün)
1 Zwiebel
1 kleine Dose Mais (125 g)
1 Tl Curry
1 Tl Tomatenmark
1 Messerspitze Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
etwas Agavendicksaft oder Honig
1 El Saure Sahne
1 Ei
ca. 5 El Semmelbrösel

Den Couscous in eine Schüssel geben und mit der kochenden Brühe übergießen - 10 Minuten quellen lassen. Inzwischen Paprika und Zwiebel würfeln und 5 Minuten in einer Pfanne anbraten. Dann zum Couscous geben. Die übrigen Zutaten unter die Masse rühren. Abschmecken.

So viele Semmelbrösel zugeben, bis sich die Masse zu Bratlingen formen lässt. Die Masse roll ruhig noch feucht sein! Mit nassen Händen kann man sie am besten formen.

Die Bratlinge in ausreichend Öl von beiden Seiten goldbraun backen!


08 August 2012

Couscous Salat

Couscous mag ich ja persönlich total gerne. Er lässt sich unheimlich schnell zubereiten, weil er nicht gekocht werden muss. Einfach heißes Wasser drüber und Quellen lassen. Genau nach meinem Geschmack. Außerdem schmeckt er lecker, ist total vielseitig und fühlt sich so lustig im Mund an :)


Heute gibt’s ein Rezept für einen ultraleckeren und würzigen Couscous Salat. Den kann man prima mit zu Partys nehmen oder auch zur Uni oder Arbeit als kaltes Mittagessen.




250 g Couscous

250 ml Gemüsebrühe (evtl. etwas mehr)

1 Bund Lauchzwiebeln

3 Paprikaschoten (rot, gelb, grün)

1 kleiner Zucchino



Dressing:

5 El Öl

2 El rote Currypaste - aufpassen kann scharf sein

2 El Tomatenmark


1 Zehe Knoblauch

Reichlich glatte Petersilie

4 Lauchzwiebeln

1 El Sojasauce

1 guter Tl Honig

Salz, Pfeffer, Chilipulver, Paprikapulver



Den Couscous in einer große Schüssel geben und mit der kochenden Gemüsebrühe überhießen. Ein paar  Minuten Quellen lassen. Lauchzwiebeln, Paprika und Zucchini klein würfeln.

Paprika und Zucchini in einer heißen Pfanne ein paar Minuten andünsten. Man könnte das Gemüse auch roh hinzugeben, ich finde es so aber aromatischer und bekömmlicher.

Paprika, Zucchino und Lauchzwiebeln unter den Couscous heben.

Alle Zutaten für das Dressing verrühren, abschmecken und mit dem Salat vermengen. Nochmals abschmecken.

Tipps:

Wieviel Wasser der Couscous braucht, hängt von der Art ab. Wenn man das Gefühl hat, dass es zu wenig ist, einfach nach und nach ein wenig nachgießen. Der Couscous sollte nicht staubtrocken, aber auch nicht zuuu nass sein.

Bei der Currypaste aufpassen! Ich fand 2 El bei mir genau richtig, hatte aber auch eine milde Sorte! Wer eine Scharfe erwischt sollte weniger nehmen, es sei denn man mags wenns brennt ;)

Das Dressing kann von den Mengen her ein wenig variiert bzw. nach eigenem Geschmack nachgebessert werden. Ich mag den Salat am liebsten saftig, würzig und leuchtend Orange/Rot.

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