20 Oktober 2017

Kokos - Kuchen {vegan}

Heute zeige ich euch einen samtig feinen Kastenkuchen, der sich in 10 Minuten fast von selbst rührt und unglaublich köstlich ist!

Butter oder Öl ist zwar keines drin, dafür aber cremige Kokosmilch! Kalorienarm ist er deswegen zwar nicht, dafür aber unbedingt eine Sünde wert - versprochen!



Vom veganen Backen bin ich übrigens immer noch total angetan, nachdem mir der köstliche Schokoladenkuchen und die Apfel-Vanille-Teilchen so hervorragend gelungen sind.

Es ist, als hätte sich eine ganz neue Backwelt für mich eröffnet - neu und unbekannt - die es nun zu entdecken gilt.

Eines kann ich diesbezüglich festhalten: Kokosmilch im Kuchen ist GIGANTISCH gut!

So eine herrlich cremige Konsistenz mit feiner Kokosnote. Ich kann es gar nicht erwarten, noch mehr feine Rezepte damit zu kreieren!




Sobald der Kuchen aus dem Ofen raus war, wollte ich ihn unbedingt anschneiden. Schließlich duftet er so fein und er Anschnitt muss schließlich auch noch fotografiert werden, bevor es dunkel wird.

Aber wisst ihr, was man bekommt, wenn man noch warmen Kuchen schneidet? PATSCHE-MATSCHE-Kuchen. 

Falls der Kuchen also leicht klitschig erscheint - das täuscht und ist allein meiner Ungeduld geschuldet! :)


Also gut, hier nun endlich das feine Rezept!

Probiert es unbedingt einmal aus!


Kokos-Kuchen

300 g Mehl
50 g Kokosraspel
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
150 g Zucker

1 Tl Vanilleextrakt
1/2 Zitrone, davon der Saft
400 ml Kokosmilch (1 Dose)

Für die Glasur:
Puderzucker
Zitronensaft
Kokos-Chips als Dekoration

Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Kokosraspel, Salz, Backpulver und Zucker vermischen.

Die Kokosmilch kurz in der Mikrowelle erwärmen, damit der festere Teil flüssig wird und eine homogene Masse entsteht.

Die Kokosmilch zu den trockenen Zutaten geben, ebenso wie das Vanilleextrakt und den Zitronensaft. Alles gut miteinander verquirlen.

Den Teig in eine gefettete 30 cm große Kastenform geben und bei 175°C Ober-/ Unterhitze ca. 45-55 Minuten backen.

Mit einem Zahnstocher testen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Ca. 15 Min. in der Form ruhen lassen, dann ganz vorsichtig lösen und stürzen.

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur geben und den fertigen Kuchen damit bestreichen. Mit Kokos-Chips bestreuen.



17 Oktober 2017

Apfel - Vanille -Teilchen {vegan oder vegetarisch}

Zum Glück sind Äpfel nicht so wetterfühlig wie Beeren und sind somit - je nach Sorte - ganzjährig verfügbar. Gerne esse ich sie roh, noch lieber verarbeite ich sie aber weiter zu feinen Leckereien. 

Und weil ich Äpfel so gerne esse, haben sich auf Penne im Topf schon so einige Rezepte angesammelt. Da wären zum Beispiel meine Apfel-Zimt-Schnecken, mein Apple-Marzipan-Crumble, meine Apfel-Quark-Knödel, mein Apfel-Walnusskuchen mit Amarettini-Streuseln, meine Hasselback Apples, oder mein herzhaftes Gorgonzola-Apfel-Risotto

Kurz gesagt: Äpfel sind unheimlich vielseitig und es gibt immer einen guten Grund, welche zu kaufen!


Es hat mich also mal wieder die Lust auf Äpfel gepackt und diesmal wollte ich mich an etwas Neues wagen: einen veganen "Quark"-Öl-Teig für schnelle Apfel-Vanille-Teilchen. Ich hatte Euch ja schon erzählt, dass ich momentan ein wenig mit der veganen Backkunst experimentiere - und das bislang sogar sehr erfolgreich.

So habe ich gerade erst neulich diesen einfachen aber gleichzeitig hervorragend saftigen und geschmackvollen veganen Schokoladenkuchen gebacken. Ausprobieren lohnt sich!



Ich bin selbst ganz überrascht, dass auch dieses Backexperiment hervorragend geklappt hat! Statt des Magerquarks in meinem Standard-Quark-Öl-Teig-Rezept habe ich diesmal einfach Vanille-Sojajoghurt verwendet. Die Mehlmenge habe ich folglich etwas erhöht, da der Joghurt flüssiger ist als Magerquark. 

Geschmacklich fällt der Unterschied gar nicht auch und auch die Konsistenz ist genauso, wie ich es mir erhofft habe: luftig-fluffig! 

Wer nicht vegan backen möchte, der kann statt des Sojajoghurts natürlich auch einfach Normalen Naturjoghurt verwenden. Oder ihr verwendet Magerquark und reduziert dann die Mehlmenge um 50 Gramm. 

Ich bin wirklich begeistert, wie einfach es sich ohne Tierprodukte backen lässt und dass man wirklich keinerlei Abstriche machen muss. Ich habe die feinen Apfel-Vanille-Teilchen jetzt schon mehrfach mit zu Freunden und Familie genommen und sie kamen immer hervorragend an. 

Klar, dass ich das Rezept mit Euch teile!



Apfel - Vanille - Teilchen 

200 g Soja-Vanillejoghurt (ich habe den von Alpro verwendet)
100 g Zucker
100 g Öl, geschmacksneutral (z.B. Sonnenblumenöl)
1 Tl Vanilleextrakt (oder das Mark einer Vanilleschote) 

1 Tl Backpulver, gehäuft
350 g Mehl
1 Prise Salz

3 Äpfel
1/2 Zitrone, davon der Saft

Zimt-Zucker-Gemisch 

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zuerst die Äpfel klein würfeln und in einer Schüssel mit dem Zitronensaft vermengen.

In einer anderen Schüssel Joghurt, Zucker, Öl und Vanilleextrakt verrühren. Die trockenen Zutaten nach und nach Unterrühren. Zuletzt die Apfelstücke untermengen. Es entsteht ein klebriger Teig.

Mit 2 Löffeln ca. faustgroße Ballen mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.

Die Ballen ca. 20-25 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind.

Noch warm in einem Gemisch aus Zucker und Zimt wälzen, dann vollständig auskühlen lassen.

Tipp: Wer nicht vegan backen möchte, ersetzt den Sojajoghurt einfach durch Naturjoghurt. Oder durch Magerquark, dann benötigt ihr aber nur ca. 300 g Mehl. 

14 Oktober 2017

Paprika - Reispfanne

Dieser Beitrag enthält Werbung für Rii Jii Basmati-Reis.



Endlich Wochenende! Und diesmal habe ich es mir so richtig verdient! Die letzten Tage habe ich nämlich mit meiner 5. Klasse in einer Jugendherberge im idyllischen Sauerland verbracht. Meine Tage (und Nächte!) waren somit voll von aufgeregten Kindern, Nachtwanderungen, Gruppenspielen und ein paar Heimwehtränen, die mithilfe spezieller Heimwehpflaster zum Glück schnell wieder getrocknet waren.

Sogar das Essen in der Jugendherberge war für Kantinenkost echt lecker, nur war der Speiseplan ziemlich an den durchschnittlichen Kindergeschmack angepasst. Das bedeutete in diesem konkreten Fall: der Hauptbestandteil jeder Mahlzeit bestand aus Nudeln. Mal Spaghetti, mal Tortellini, mal Spätzle. 

Für mich war daher sofort klar, dass es dieses Wochenende ganz sicher KEINE Nudeln geben würde. 

Sondern Reis!


Da traf es sich gut, dass ich noch einen ganzen Sack Rii-Jii-Reis daheim hatte, der ausprobiert werden wollte. 

Die Marke halte ich aus vielen Gründen für empfehlenswert: zum einen ist der Reis fair gehandelt und somit auch fairtrade-zertifiziert. Gerade bei Produkten, die in weit entfernten Teilen der Erde extra für uns produziert werden, ist ein fairer Handel unbedingt zu unterstützen. Wenn man im Supermarkt ins Regal greift, macht man sich ja oft gar keine Vorstellung davon, woher die Lebensmittel eigentlich gekommen sind. Der Basmatireis von Rii Jii wird am Fuße des Himalaja geerntet. Sein Anbau ist außerdem sehr arbeitsintensiv und erfordert viel Handarbeit. Umso wichtiger, dass dieser Prozess unter fairen Bedingungen abläuft. 

Rii Jii arbeitet zudem so transparent, dass man bei jeder Reissorte genau erfahren kann, wo exakt sie angebaut wurde. Die Marke bietet nur wenige ausgewählte Reissorten an, diese aber alle in Bio-Qualität. Zwar kaufe ich nicht ausschließlich Bioprodukte, versuche aber immer häufiger auch auf einen biologischen Anbau zu achten.

Wenn Ihr Reis-Fans seid, die gerne hochwertigen Reis (auch in großen Mengen!) bestellen möchten, dann werft doch gerne mal einen Blich auf Rii Jii, wenn Ihr mögt.



Ich habe mich aus dem Sortiment für den Vollkorn-Basmatireis entschieden. 

Daraus habe ich eine schnelle und sehr leckere Paprika-Reispfanne gezaubert. Das Gericht ist völlig unkompliziert und bekommt ganz schnell mithilfe toller Gewürze einen raffinierten Geschmack.

Für mich ein absolutes Alltagsessen, das man beliebig abwandeln kann. Bei mir gab es zu der Reispfanne zum Beispiel eine schnelle Guacamole, frische Tomaten und Basilikum. Ich könnte mir das Ganze aber auch prima mit Salsa und Sour Cream vorstellen. Da sind das Fantasie keine Grenzen gesetzt! 

Lasst es Euch schmecken!



Paprika - Reispfanne

250 g Reis
500 ml Gemüsebrühe

Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, dann den Reis zugeben und nach Packungsanweisung so lange kochen, bis er gar ist.

3 Paprikaschoten, bunt gemischt
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Chilischote
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
5 El Tomatenmark
2 El Paprikamark
150 ml Gemüsebrühe
1/2 Zitrone, davon der Saft
Salz, Pfeffer
Mexikanische Gewürzmischung (z.B. Taco-Gewürz, ich habe etwas von meinem Cajun-Spice-Mix drangegeben)

Zum Anrichten:
Frische Tomaten, in Scheiben geschnitten
Basilikum

Eine Avocado, zerdrückt und mit etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft vermengt


Die Paprikaschoten klein würfeln, die Frühlingszwiebeln und die Chilischote in feine Ringe schneiden. Wenn es nicht so scharf werden soll, die Chilischote ohne die Kerne weiterverarbeiten. Die Zwiebel und den Knoblauch hacken.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel kurz andünsten. Dann den Knoblauch zugeben und kurz mit anschwitzen. Das restliche Gemüse zugeben und ein paar Minuten scharf anbraten. Tomatenmark, Paprikamark, den fertigen Reis und etwas Gemüsebrühe zugeben und alles verrühren. 

Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und mexikanischer Gewürzmischung abschmecken.

Mit Tomaten und Guacamole anrichten. 

Tipp: Das Ganze schmeckt auch kalt sehr lecker!

08 Oktober 2017

Köstlicher Schokoladenkuchen {VEGAN}


Obwohl ich davon überzeugt bin, dass man auch ganz ohne Eier, Milch und Butter hervorragend kochen und backen kann, ist die vegane Backkunst für mich noch sehr neu und unentdeckt. Dementsprechend vorsichtig taste ich mich heran.

Zwar würde ich mich generell als erfahrenen Bäcker bezeichnen, ohne Tierprodukte steht man aber plötzlich vor ganz neuen Herausforderungen: Wie erziele ich die richtige Konsistenz? Wie entsteht Bindung ohne Eier? Welche Pflanzenmilch schmeckt man im Teig nicht heraus? 

Das sind nur ein paar Fragen, die mich beim veganen Backen begleiten. Kurz gesagt: Man muss viele Dinge, die bereits selbstverständlich waren, ganz neu erlernen.




Deswegen schaue ich mir natürlich auch sehr gerne Tipps und Tricks von Menschen ab, die auf diesem Gebiet bereits mehr Erfahrung vorweisen können als ich. So wurde ich gleich hellhörig, als ich im Internet den Rezepttitel "The BEST Chocolate Cake Ever...that happens to be VEGAN" las. Der beste Schokoladenkuchen aller Zeiten, der rein zufällig auch noch vegan ist? Klar, dass ich den ausprobieren musste.

Also schnell die Zutaten umgerechnet, ein wenig nach persönlichem Belieben angepasst und schon kann es losgehen!

Mein Fazit: der Kuchen ist super saftig, sehr schokoladig und einfach nur total lecker! Einfach ein  richtig leckerer Schokoladenkuchen und niemand würde vermuten, dass es sich hierbei um einen veganen Kuchen handelt.



Veganer Schokoladenkuchen

200 g Mehl
200 g Zucker
50 g Kakaopulver (dunklen Backkakao - keine Trinkschokolade!)
1/2 Tl Salz
1 Tl Natron
1/2 Tl Backpulver
250 ml warmes Wasser
70 g Öl, geschmacksneutral (ich nehme dann immer Sonnenblumenöl)
1 Tl Vanilleextrakt (ersatzweise Vanillezucker, dann aber von der Zuckermenge etwas abziehen!)
1 Tl Apfelessig

Für die Glasur:
Zartbitterkuvertüre (meistens sind die eh vegan, hier auf der Packung nachsehen!)
oder Schokolade (ab 70 % Kakaoanteil)

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.


Alle Zutaten nach und nach zu einem glatten Teig ohne Klümpchen verrühren und in eine gefettete 26er Springform gießen. 

Den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 35-45 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher ganz einfach testen, ob er durchgebacken ist. Hierzu mit einem Zahnstocher in die Mitte (bis runter zum Boden der Form) stechen. Wenn kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.

Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.


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