19 September 2017

Der Klassiker: Käsekuchen

Ich blogge nun ja schon seit März 2012 und habe seither insgesamt stolze 830 Beiträge veröffentlicht, darunter fast ausschließlich Rezepte. Da sollte man wohl meinen, dass ich inzwischen jedes Lieblingsrezept bereits veröffentlicht habe. 

Natürlich probiere ich auch immer wieder neue Rezepte aus, die ich dann hier zeige, aber die Lieblingsrezepte meiner Kindheit, die Evergreens in meiner Küche - die habe ich doch wohl alle schon auf Penne im Topf gezeigt...oder?




Umso erstaunter habe ich vor kurzem festgestellt, dass mein aller-, aller- allerliebster Käsekuchen, nämlich der nach dem Rezept meiner Mutter, noch gar nicht hier zu finden ist! Ein kleiner Skandal und etwas, das nun unbedingt nachgeholt werden muss.

Hier also ganz schnell das Rezept für den allerbesten, gelingsichersten und köstlichsten Käsekuchen-Klassiker:



Käsekuchen

Für den Boden:
100 g Butter
100 g Zucker
200 g Mehl
1 Ei
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

Für die Füllung:
1 kg Quark
225 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 El frisch gepresster Zitronensaft 
6 Eier
2 Päckchen Puddingpulver, Vanillegeschmack

Die Zutaten für den Boten nach und nach zu einem geschmeidigen Teig verkneten, zu einer Kugel rollen und diese in etwas Folie gewickelt ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete 26-er Springform damit auskleiden, sodass ein hoher Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. 

Alle Zutaten für die Füllung nach und nach miteinander verrühren, bis eine geschmeidige Creme - ohne Klümpchen - entsteht. Die Creme in die Form gießen und den Kuchen auf der mittleren Schiene bei 180°C ca. eine Stunde backen. 

Tipp: Nach dem Backen die Ofentür halb öffnen, den Kuchen aber noch nicht gleich herausnehmen. Das langsame Gewöhnen an die Zimmertemperatur verhindert, dass er stark zusammensackt! 

15 September 2017

Champignon-Risotto mit sommerlichem Ofengemüse


Ich habe mich ja nun so langsam damit abgefunden, dass der Sommer vorbei ist und der Herbst vor der Tür steht. Womit ich mich aber einfach nicht abfinden will, ist die Tatsache, dass es schon bald kein schönes und wohlschmeckendes Sommergemüse geben wird. 

Natürlich freue ich mich auch auf die Kürbis- und Kohlzeit, aber der Gedanke, keine süßen, vollmundigen Kirschtomaten mehr im Salat zu haben oder nur noch geschmacklose überteuerte Zucchini in den Regalen zu sehen, macht mich wirklich traurig. Wie überstehe ich das nur jedes Jahr wieder?

Von Erdbeeren fange ich jetzt erst gar nicht an....da müsste ich womöglich wirklich weinen. 


Aus diesem Grund kommt bei mir gerade Gemüse in rauen Mengen auf den Tisch. Wenigstens kulinarisch möchte ich den Sommer gerade noch nicht ganz gehen lassen. 

Deswegen gibt es auch nicht einfach nur Risotto, sondern eines mit einer dicken Ladung Ofengemüse garniert. Natürlich könnt ihr auch jedes andere Gemüse verwenden, das gerade Saison hat. 

Lasst es Euch schmecken! 



Champignon-Risotto mit sommerlichem Ofengemüse

Für das Risotto:

200 g Risottoreis
500 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel 
100 ml Weißwein
300 g Champignons

2 El eiskalte Butter
Parmesan

Die Brühe in einem Topf erhitzen, sie sollte leise köcheln. Die Zwiebel hacken, die Champignons in Scheiben schneiden und beides zusammen in einem anderen Topf ein paar Minuten lang scharf anbraten. Den Reis zugeben und verrühren, 1-2 Minuten lang mit braten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Weißwein ablöschen und diesen komplett einreduzieren lassen.


Nun unter Rühren kellenweise die heiße Gemüsebrühe angießen. Wenn diese fast verkocht ist, die nächste Kelle angießen. So weiter verfahren, bis der Reis gar ist. 

Zuletzt ein eiskaltes Stück Butter und eine Hand voll geriebenen Parmesan unter das Risotto rühren.

Für das Ofengemüse:
1 Paprika, rot
1 Zucchini
1 Aubergine
1 rote Zwiebel
1-2 El Olivenöl
Salz, Pfeffer
Thymian und Rosmarin

Während das Risotto köchelt, wandert zeitgleich noch etwas Gemüse in den Ofen. Bei mir waren es diesmal Paprika, Zucchini, Aubergine und eine rote Zwiebel. Das Gemüse habe ich erst in mundgerechte Stücke geschnitten, dann in einer Schüssel mit Öl, Kräutern, Salz und Pfeffer vermengt und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gegeben.

Bei 200°C im Ofen ca. 20-30 Minuten backen, zwischendurch mal mit einem Holzlöffel umrühren.

Das Risotto zusammen mit dem Ofengemüse servieren.




02 September 2017

Erdbeer - Kokos - Nicecream {oder Smoothie}

Es hilft nichts - wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken: dies hier wird höchstwahrscheinlich das letzte Rezept mit frischen Erdbeeren für dieses Jahr sein.

Immer häufiger liegt schon jetzt der Herbst in der Luft und immer seltener sehe ich schöne Erdbeeren in den Regalen und an den Marktständen. Zwar verwende ich gefrorene Erdbeeren ganzjährig, aber das ist natürlich einfach nicht das Gleiche (fotogen sind die Gefrorenen übrigens auch gar nicht!). 



Jetzt also schnell ran an den Mixer und diesen Smoothie zubereiten! Allein schon das wunderschöne Zartrosa dieser Nicecream (Banana + Ice cream) zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Und das Beste: genauso herrlich schmeckt sie auch!

Durch die Kokosmilch wird das Ganze außerdem wunderbar cremig und hat eine feine - wenn auch nicht aufdringliche - Kokosnote im Geschmack. Wenn ihr etwas mehr Kokosmilch hinzugebt wird das ganze natürlich flüssiger und ihr habt einen leckeren Smoothie!


Hier also das einfache Rezept:

Erdbeer - Kokos - Nicecream

300 g Erdbeeren, frisch (TK geht auch)
1 große Banane, gefroren
200 ml Kokosmilch

Das Obst ggf. ein wenig antauen lassen, dann gut mixen und sofort genießen.

29 August 2017

Slutty Brownies {vegan}

Heute habe ich ein ganz besonders sündiges Rezept für Euch, nämlich das für die Slutty Brownies, die ich neulich getestet habe. Die Zusammensetzung ist einfach genial: unten befindet sich ein vanilliger Chocolate-Chip-Cookie-Teig, darauf seht ihr die leckeren Oreo-Kekse mit dem schokoladigen Teig und der weißen Füllung. 

Und als wäre das noch nicht lecker genug, gibt es oben drauf auch noch eine saftige Lage Brownie-Teig.



Die Idee zu dem Rezept ist mir nicht selbst gekommen, ich habe die "Slutty Brownies" schon vor einer ganzen Weile auf Pinterest und Instagram entdeckt. Gebt den Namen doch einfach mal bei Google ein und schaut euch die vielen Bilder an - da wird Euch das Wasser im Mund zusammenlaufen, versprochen!

Es war klar, dass ich das früher oder später unbedingt selbst ausprobieren muss! 

Letztendlich habe ich mich aber dazu entschieden, keines der gefundenen Rezepte aus dem Netz nachzubacken, da mir immer mindestens eine Komponente nicht ganz so gut gefallen hat. Zum einen wollte ich gerne eine vegane Variante backen, also keine Milch, keine Butter oder Eier verwenden. Außerdem wollte ich keine "außergewöhnlichen" Zutaten in meinen Brownies haben wie Sojamehl, Leinsamen oder andere Exoten. 




Bei mir dürfen außerdem auch keine Bananen in den Brownieteig, da ich es nicht besonders mag, wenn der Bananengeschmack in Gebäck durchkommt. Kurz gesagt: ich hatte viele, viele Ansprüche. Und wenn das so ist, legt man am Besten Hand an.

Das Ergebnis ist dann schließlich genauso geworden, wie ich mir das vorgestellt hatte: saftig und schokoladig! Außerdem ist der Aufwand für die Brownies trotz der drei verschiedenen Lagen nur minimal! 

Von mir gibt es eine ganz klare Nachbackempfehlung!!













Slutty Brownies {vegan}

Für den Cookie-Teig:

150 g Kokosöl, flüssig
120 g Weißer Zucker
80 g Brauner Zucker
120 g Mandelmilch mit Vanillegeschmack
1/2 Tl Vailleextrakt
300 g Mehl
1/2 Tl Natron
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
100g Schoko-Stückchen

+ 1 Packung Oreo-Kekse

Für den Brownie-Teig

100 g Zartbitterschokolade
120 g Kokosöl, flüssig
50 g Weißer Zucker
50 g Brauner Zucker
1 paar Tropfen Vanilleextrakt
150 g Apfelmus
2 Tl Sonnenblumenöl
60 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver


Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Für den Cookie-Teig das Kokosöl erwärmen - es muss flüssig weiterverarbeitet werden. Mit Zucker, braunem Zucker, Mandelmilch und Vanilleextrakt gut verrühren.

Mehl, Salz, Natron und Backpulver mischen und nach und nach unter die nassen Zutaten rühren. Zuletzt die Schoko-Stückchen unterkneten - das geht gut mit einem Knethaken.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben, gleichmäßig verteilen und etwas glatt drücken. Die Oreos auf dem Teig verteilen und ein wenig andrücken.

Für den Brownie-Teig die Schokolade und das Öl über dem Wasserbad schmelzen. Nach und nach mit den übrigen Zutaten verrühren.

Den Teig gleichmäßig über die Oreos gießen. Ggf. durch das Kippen der Backform ein wenig verteilen.

Die Brownies auf der mittleren Schiene je nach Backofen etwa 45-60 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher testen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Die Brownies dürfen innen noch schön feucht sein, es sollte aber kein flüssiger Teig am Zahnstocher kleben bleiben.


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