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20 Januar 2018

Veggie-Kick im Januar: Gemüsesuppe

Hand aufs Herz: auch ich fasse am Jahresende immer ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr! Wie vermutlich viele von euch auch, oder?

Irgendwie hat der Jahreswechsel etwas Magisches! 

Obwohl der 1. Januar logisch betrachtet natürlich auch nur ein Tag ist wie jeder andere, gibt er einem irgendwie das Gefühl, das eigene Leben mal umkrempeln zu können, um endlich seinen Zielen ein Stück näherzukommen! 



Das kann man natürlich auch an jedem anderen Datum, aber das frische Jahr lädt geradezu ein zu einem Neustart. 

Trotzdem kennt ihr auch bestimmt ein anderes Phänomen: man schleppt seine Vorsätze von Jahr zu Jahr und eigentlich nimmt man sich immer wieder die selben Dinge vor: mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, alte Freunde mal wieder treffen, nicht so viel arbeiten....

Meine Top-Vorsätze: 
Gesünder essen! Mehr vollwertige und unverarbeitete Lebensmittel, die mich nicht träge machen sondern mir gut tun! Dazu gehört die besondere Herausforderung, auch bei vielen Terminen und Stress möglichst selbst und gesund zu kochen.

In den ersten Januarwochen bin ich dann immer noch hochmotiviert, aber sobald es anstrengend wird, vergesse ich meine Vorsätze viel zu schnell wieder und falle in den alten Trott zurück. 

Am nächsten Silvester nehme ich mir dann genau diese Dinge dann erneut vor...und wieder und wieder und wieder...


Eine Lösung für dieses Dilemma habe ich noch nicht gefunden. Es ist wohl einfach ein Thema, an dem ich kontinuierlich arbeiten muss. 

Vermutlich kennt jeder solche Baustellen, oder?

Heute habe ich jedenfalls ein Rezept für Euch, das genau meinen Vorsätzen entspricht! Die Suppe schmeckt köstlich und es sind nur gute Sachen drin- kein Mist.

Lasst es Euch schmecken! 


Gemüsesuppe

1 Zwiebel
2 Kartoffeln
1 Möhre
1 Zucchini 
2 Paprikaschoten
1 Stange Lauch
Paprikapulver, Curry
Chili
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel fein hacken. Kartoffeln und Möhre schälen und würfeln. Die Paprikaschoten entkernen und so wie auch die Zucchini ebenfalls in Würfel schneiden. Den Lauch in feine Ringe schneiden. 

Das Gemüse in etwas Öl anbraten, dann mit so viel Gemüsebrühe auffüllen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Aufkochen und bei halb geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten leise köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. 

Fein pürieren und mit Gewürzen abschmecken. 

Ich gebe gerne noch Chiliflocken und etwas Crema Balsamico auf die fertige Suppe.


02 Januar 2018

Der Klassiker: Waffeln


Hier seht ihr einen Klassiker, an dem ich in der Vorweihnachtszeit einfach nicht vorbeikomme: Waffeln! Warum, frisch und natürlich mit einer Ladung Puderzucker!

Ein sehr gutes Waffelrezept darf wirklich in keinem Haushalt fehlen! Heute zeige ich Euch mein allerliebstes Rezept für einfache und köstliche Waffeln!


Waffeln sind herrlich unkompliziert. Ich verwende dafür das uralte Waffeleisen meiner Mama, das schon vor 30 Jahren hervorragende Waffeln gebacken hat. Das Eisen macht seinen Job noch so gut wie am ersten Tag, weswegen ich mir nie ein neueres Modell zugelegt habe. 

Während das Waffeleisen vorheizt ist der Teig ganz flott gerührt. Ich backe immer gleich einen riesengroßen Stapel Waffeln, den wir dann über den Tag verteilt verputzen können. 

Das Gute an so einem Stapel Waffeln ist auch: wenn einem das Ausbacken zu langweilig werden sollte, hat man immer etwas zum Naschen nebenbei.




Der Klassiker: Waffeln

250 g Butter
6 Eier
150 g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt 
1 Prise Salz
nach Belieben Zimt
500 ml Milch 
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver


Die Zutaten nach und nach zu einem klümpchenfreien und geschmeidigen Teig verrühren. Pro Waffel ca. einen guten Esslöffel des Teiges ausbacken.

Mit Puderzucker bestäuben. 




17 Dezember 2017

Ratatouille - Brotaufstrich mit WHOLE & PURE

* Dieser Post enthält Werbung für WHOLE & PURE

Mal ganz abgesehen von meiner Pancake-Besessenheit frühstücke ich vor allem eines leidenschaftlich gerne: Brot!

Schnell geschmiert, praktisch zum Mitnehmen und total vielseitig.

Natürlich gibt es auch nichts Herrlicheres als frisches, duftendes Brot, oder?

Genauso wichtig wie das Brot ist natürlich der Belag. Um beides soll es sich heute drehen.



Zunächst einmal zum Brot. Hier ist mir besonders wichtig, dass es gut schmeckt, lange satt hält und möglichst gesund ist - also ohne irgendwelchen zugesetzten Blödsinn auskommt.

Genau diese Kriterien erfüllt das Brot von WHOLE & PURE* aus der La nouvelle Boulangerie. Wie der Name schon sagt, stecken hier nur ganze Körner und natürliche Zutaten drin. Das merkt man natürlich beim Essen: Das Brot ist kernig und fest, dabei trotzdem Saftig und sehr geschmackvoll. Kein Vergleich zu den gehaltlosen Luftbroten, die es teilweise im Handel gibt. 

Das Brot hat zudem einen niedrigen Glykämischen Index (GI). Wer nicht weiß, was das ist (ich musste auch schnell nachschlagen): der GI misst die Geschwindigkeit, mit welcher Kohlehydrate vom Körper aufgenommen werden. Je geringer dieser GI, umso gesünder ist das Lebensmittel - in diesem Fall das Brot.







Hier lautet die Regel: je langsamer ein Brotteig gart, umso niedriger ist der GI. Viele Bäcker produzieren heutzutage den ungesünderen "schnellen Zucker" während WHOLE & PURE Wert auf einen qualitativ hochwertigen "langsameren Zucker" legt.

Das Brot kommt außerdem ganz ohne Mehl und Hefe aus und ist sehr Reich an Ballaststoffen.

Ich kann das Brot wärmstens allen weiterempfehlen, die sich etwas Gutes tun wollen und ein Brot suchen, das gut sättigt.

Wenn Ihr nachschauen möchtet, wo in eurer Nähe ihr die Produkte von WHOLE & PURE erwerben könnt, dann nutzt doch ganz einfach den Filialfinder auf der Webseite!


Nun aber zum feinen Belag, den ich extra für das Brot neu kreiert habe und der einfach nur köstlich schmeckt.

Zunächst habe ich mich dazu mit dem Motto WHOLE & PURE auseinandergesetzt. Ich wollte also, dass mein Brotaufstrich genauso wie das Brot aus ganzen, reinen Zutaten besteht. 

Klar war also schnell, dass gutes Gemüse die Basis ein soll. Hinein kamen ganz im Ratatouille-Stil schließlich Zucchini, Aubergine, Paprika, Tomate und Zwiebel. Als Bindemittel, durch das der Aufstrich zudem herrlich cremig wird, habe ich Cashewkerne verwendet.



Tatsächlich habe ich aus der unten angegebenen Menge 3 Einmachgläser herausbekommen. Fast etwas viel für den Eigengebrauch, dachte ich zunächst. 

Wie sich herausstellte ist die Creme aber so unglaublich köstlich, dass ich sie ganz vielseitig einsetzen kann. Als Brotaufstrich natürlich, aber auch als Dip für Nachos, als Sauce zu Nudeln und zum Überbacken auf der Pizza. 

Meine Empfehlung: unbedingt nachmachen!!




Ratatouille - Brotaufstrich 

350 g Zucchini
200 g Aubergine
3 Paprikaschoten, rot/orange
250 g Cherrytomaten
1 große Zwiebel
2 Zehen Knoblauch

3 El Olivenöl
2 El Balsamico-Essig
Rosmarin, Thymian
Salz, Pfeffer

400 g Cashewkerne

Das Gemüse in in kleine Würfel schneiden und in eine Auflaufform geben.
Öl, Essig, Rosmarin, Salz und Pfeffer darüber verteilen und alles miteinander vermengen.
Bei 220°C im Ofen ca. 20-30 Minuten backen, bis das Gemüse weich ist und sich ein paar Röstaromen gebildet haben.

Das Gemüse in einen leistungsstarken Mixer geben, dabei die Flüssigkeit, die sich in der Form gesammelt hat, nicht mitverwenden.

Die Cashewkerne zugeben und alles gut durchmixen. Mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. 



26 November 2017

Blumenkohl - Curry {vegan}

Ich liebe Curries aller Art und bevor ich vegetarisch wurde, war Chicken-Curry eines meiner Leibspeisen. Speziell das Indische Huhn nach Monty Pythons, welches aus einem älteren Biolek Kochbuch stammt, hatte es mir angetan. Von meiner Liebe zu Biolek, seinen Kochbüchern und Sendungen habe ich Euch in dem Beitrag auch ausführlich erzählt, falls ihr es noch einmal nachlesen wollt! ;)


Was an dem indischen Huhn so köstlich ist, ist interessanterweise gar nicht das Huhn, sondern die cremige und fein gewürzte Sauce, die wirklich zum Reinlegen lecker schmeckt. Daher kam mir der Gedanke, die Sauce weitestgehend so zu belassen und das Ganze einfach einmal vegetarisch  (bzw. vegan!) nachzubauen. 


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Fleisch meistens ganz hervorragend ersetzen kann. Oftmals durch Gemüse und - mein geheimer Favorit: durch Blumenkohl!

Der Austausch des Fleisches gegen Blumenkohl schlägt außerdem gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: das Rezept wird dadurch nicht nur vegetarisch, es wird auch gleichzeitig viel gemüsiger als das Originalrezept!

Das Original ist nämlich abgesehen von zwei Zwiebeln völlig gemüsefrei. Das ändert sich natürlich schlagartig, wenn man das Hähnchenbrustfilet durch einen Kopf Blumenkohl ersetzt. Voila - Gemüse satt.

Hier nun das einfache Rezept:



Blumenkohl - Curry

1 Kopf Blumenkohl (ca. 600 g)
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1/2 TL gemahlener Ingwer 
1/2 TL Paprikapulver mittelscharf   (etwas mehr!)
1 TL gutes Curry-Pulver  (etwas mehr!)
Pfeffer
1 EL Mehl
250 ml Gemüsebrühe
1 EL Mango-Chutney (nach Geschmack)
1 TL Zucker
150 ml Kokosmilch
1 guter Spritzer Zitronensaft

Den Blumenkohl in mundgerechte Röschen teilen und waschen. Die Zwiebeln und den Knoblauch pellen und fein hacken. Auf einem Teller die Gewürze - Ingwer, Paprikapulver, Curry und Pfeffer - gut mit dem Mehl vermischen. In einer Pfanne die Zwiebeln und den Knoblauch in 2 EL Öl glasig anschwitzen.  

Nun den Blumenkohl und die Gewürzmischung zugeben.Kurz mit anschwitzen. Nun Gemüsebrühe und Mangochutney in die Pfanne geben, dabei mit dem Kochlöffel den Bodensatz aufrühren. 

Den Deckel auf die Pfanne legen und etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Zuletzt die Kokosmilch unterrühren und weitere 10 Minuten bei offenem Deckel etwas einkochen lassen mit Salz, Zucker und Zitronensaft abschmecken




16 November 2017

Spekulatius-Cheesecake mit Marzipanstreuseln

Wir alle wissen: jedes Gericht steht und fällt mit der richtigen Würzung. Das ist nicht nur bei herzhaften Speisen so, sondern auch bei süßem Gebäck. 

Im Sommer bei warmen Temperaturen habe ich mein Gebäck gerne leicht. Etwas Vanille und besonders frischer Zitronensaft reichen meistens schon aus. Die vielen süßen Sommerfrüchte bringen dann schon genug intensiven Eigengeschmack mit.






Im Winter hingegen spricht mich eine völlig andere Gewürzpalette an: jetzt verfeinere ich mein Gebäck gerne mit Zimt, Nelken, Muskat, Ingwer, Kardamom (...) oder am besten gleich mit einer bunten Mischung daraus. 

Mein Cheesecake vereint auch gleich mehrere Geschmacksnoten: Würzigen Spekulatius und Marzipan, der ein feines Mandel-Aroma mitbringt.



Und zwischen all den guten Weihnachtsaromen und Gewürzen liegt das Beste: cremiger Cheesecake.


Ich muss Euch wohl nicht sagen, dass ich mich in den Kuchen reinlegen könnte und am liebsten jeden Tag mit einem großen Stück davon zu Frühstück starten würde.

Wenn ihr also noch überlegt, was ihr bis Weihnachten alles backen könntet, dann solltet ihr diesen Cheesecake unbedingt weit oben auf eure Liste setzen!


Spekulatius-Cheesecake mit Marzipanstreuseln

Hinweis vorab: der Käsekuchen braucht lange, um vollständig auszu kühlen. Ich backe ihn deswegen stets am Vorabend und bewahre ihn dann bis zum Verzehr an einem kühlen Ort auf.


Für den Boden:
200 g Plätzchen (Gewürz-Spekulatius)
100 g zerlassene Butter

Für die Füllung:
600 g Frischkäse
250 g Magerquark
125 g Zucker
3 Eier
1/2-1 Tl Spekulatiusgewürz (je nachdem, wie intensiv ihr den Geschmack mögt!)

Für die Streusel:
150 g Mehl
200 g Marzipanrohmasse
30 g Zucker
100 g Butter

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Spekulatius fein zerbröseln/mahlen und mit der zerlassenen Butter vermengen.

Tipp: Ich gebe dazu den Spekulatius in eine Schüssel und stampfe ihn eine ganze Weile mit einem Kartoffelstampfer. Ihr könnt den Speakulatius aber auch in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Natürlich könnt Ihr auch einfach eine Küchenmaschine nehmen, wenn Ihr eine zur Hand habt.

Die Masse gleichmäßig auf dem Boden einer mit Backpapier ausgelegten 26-er Springform verteilen und fest andrücken.

Den Boden 10 Minuten lang im Ofen vorbacken und kurz auskühlen lassen.

Für die Füllung derweil Eier, Zucker, Frischkäse, Quark und Spekulatiusgewürz miteinander gut verquirlen.

Für die Streusel Mehl, Butter, Marzipan und Zucker miteinander verkneten, bis eine homogene aber noch etwas krümelige Konsistenz erreicht ist. Nun zunächst die Füllung auf dem Boden verteilen, danach die Streusel.

Der Cheesecake muss nun im Ofen noch ca. 40 Minuten lang (je nach Ofen) backen.

Sollten die Streusel zu dunkel werden, einfach locker mit etwas Alufolie bedecken. 

Den Kuchen mit einem Messer vorsichtig vom Rand der Form lösen, dann einige Stunden (am besten über Nacht) vollständig abkühlen lassen. Dann bis zum Verzehr an einem kühlen Ort aufbewahren.

Tipp: Beim Backen kann der Käsekuchen etwas Flüssigkeit verlieren. Damit man sich den Ofen nicht versaut, empfehle ich, die Kuchenform entweder von außen in Alufolie einzukleiden oder beim Backen ein tiefes Backblech unter den Kuchen zu stellen, das die Flüssigkeit auffängt. 





11 November 2017

Karamell - Schoko - Streusel - Happen {vegetarisch oder vegan}

In den Supermärkten lachen mich von allen Seiten schon seit Wochen die Weihnachtssüßigkeiten und Gebäcke an und ich gebe zu: nicht nur einmal ist davon auch etwas in meinem Einkaufswagen gelandet.

So viele bunte Verpackungen: Schneeflöckchen, Lebkuchen, Dominosteine, Weihnachtsmänner, Engelchen.... zu verlockend ist das schier unendliche Angebot. 



Dennoch wissen wir alle irgendwie: so lecker wie das Zeug im Laden auch aussieht, schmeckt es daheim angekommen meistens gar nicht.

Klar... wenn die Sachen erstmal da sind, greift man auch gerne zu. Aber ein richtiger Gaumenschmaus bleibt meistens aus.



Weil ich natürlich in der Vorweihnachtszeit eigentlich nur das beste und leckerste Gebäck genießen möchte, bleibt mir nichts anderes übrig, als es selbst zu zaubern.

Bei mir ist also ein kleines Backfieber ausgebrochen.

Meine Liste ist inzwischen so lang, dass ich das vor Weihnachten unmöglich noch alles schaffen kann.

Trotzdem, irgendwo muss man ja anfangen.

Und das mache ich heute mit diesen wahnsinnig feinen Karamell - Schoko - Streusel - Happen.

Es handelt sich bei dem Kleingebäck um eine Mischung aus Plätzchen und Kuchen.

Unten findet ihr eine Schicht Teig und obendrauf knusprige Streusel.

Dazwischen liegt der beste Teil: cremiges Karamell und Schokolade.

Ihr könnt die Happen übrigens vegetarisch, aber auch ganz leicht vegan zubereiten. Die Alternativen habe ich euch gleich mit aufgeschrieben.

 Lasst es euch schmecken!



Karamell - Schoko - Streusel - Happen

250 g Mehl
250 g Haferflocken
150 g Brauner Zucker
175 g Butter (oder Alsan)
1 Tl Backpulver
1Tl Vanilleextrakt

1 Packung Karamell-bonbons (z.b. Sahne Muh Muhs oder die vegane Alternative . "Kuhbonbons vegan")
50 ml Schlagsahne oder Pflanzensahne (Schlagcreme von Schlagfix)

100 g Schoko-Stückchen oder Chocolate Chips

Den Ofen auf 175° Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Teig Mehl, Haferflocken, Zucker, Backpulver und Vanilleextrakt in eine Schüssel geben.

Die Butter erwärmen bis sie flüssig ist und unter die trockenen Zutaten mischen. Zuletzt mit den Händen einmal gut durchkneten, damit sich alles zu einem Teig verbindet. Der Teig darf ruhig noch krümelig sein.

Die Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben, verteilen und mit den Händen zu einem Boden platt drücken. Das Ganze für 10 Minuten im Ofen vorbacken.

In der Zwischenzeit die Karamellbonbons zusammen mit der Sahne in einem Topf vorsichtig erwärmen und unter Rühren schmelzen, bis die Bonbons sich aufgelöst haben und eine Karamellsauce entstanden ist.

Den Boden aus dem Ofen holen und die Karamellsauce sowie die Schokostückchen darauf verteilen.

Nun die zweite Hälfte des Teiges mit den Händen als Streusel darüber bröseln.

Das ganze muss jetzt noch etwa 15 bis 20 Minuten lang im Ofen backen, bis die Streusel leicht goldbraun sind.

Die Form aus dem Ofen nehmen und die Happen kurz in der Form ruhen lassen. Dann am besten mit dem Backpapier aus der Form lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.


In kleine Quadrate schneiden und genießen.

Man kann die Happen genau wie Kekse in einer Keksdose lagern.

25 Oktober 2017

Ziegenkäse im Nuss-Mantel

Als schnelles Mitragessen nach der Arbeit gönne ich mir sehr gerne einen großen Salat.

Nur eines darf der Salat nicht sein: LANGWEILIG!!




Denn früher war ich gar kein großer Salatesser. Nur Grünzeug und Dressing - das ist nicht so sehr mein Ding.

Viel lieber mag ich Salate abwechslungsreich und bunt mit interessanten Toppings.


Mein heutiges Topping besteht aus pikantem Ziegenkäse, der mit feinen Nüssen paniert und dann knusprig in der Pfanne ausgebacken wurde.

Herrlich auf einem leckeren Salat! Probiert es einfach einmal aus!



Ziegenkäse im Nussmantel

1 Rolle Ziegenkäse (150 oder 200 g)
100 g Haselnüsse, gemahlen
100 g Walnüsse, möglichst fein gehackt
1 Ei
Salz, Pfeffer

Die Nüsse in einer kleinen Schüssel vermengen; das Ei in einer weriteren kleinen Schlüssel verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Käserolle in ca. 1,5 dicke Scheiben schneiden. Jeden Käsetaler zuerst im Ei wenden, danch in der Nussmischung.

Bei beiden Vorgängen darauf achten, dass der Käse möglichst von allen Seiten mit Ei und Nüssen bedeckt ist. 

In einer Pfanne ein wenig Öl erhitzen und den Ziegenkäse von beiden Seiten goldbraun ausbacken.

Die Taler passen sehr gut als Topping zu einem frischen Salat.

20 Oktober 2017

Kokos - Kuchen {vegan}

Heute zeige ich euch einen samtig feinen Kastenkuchen, der sich in 10 Minuten fast von selbst rührt und unglaublich köstlich ist!

Butter oder Öl ist zwar keines drin, dafür aber cremige Kokosmilch! Kalorienarm ist er deswegen zwar nicht, dafür aber unbedingt eine Sünde wert - versprochen!



Vom veganen Backen bin ich übrigens immer noch total angetan, nachdem mir der köstliche Schokoladenkuchen und die Apfel-Vanille-Teilchen so hervorragend gelungen sind.

Es ist, als hätte sich eine ganz neue Backwelt für mich eröffnet - neu und unbekannt - die es nun zu entdecken gilt.

Eines kann ich diesbezüglich festhalten: Kokosmilch im Kuchen ist GIGANTISCH gut!

So eine herrlich cremige Konsistenz mit feiner Kokosnote. Ich kann es gar nicht erwarten, noch mehr feine Rezepte damit zu kreieren!




Sobald der Kuchen aus dem Ofen raus war, wollte ich ihn unbedingt anschneiden. Schließlich duftet er so fein und er Anschnitt muss schließlich auch noch fotografiert werden, bevor es dunkel wird.

Aber wisst ihr, was man bekommt, wenn man noch warmen Kuchen schneidet? PATSCHE-MATSCHE-Kuchen. 

Falls der Kuchen also leicht klitschig erscheint - das täuscht und ist allein meiner Ungeduld geschuldet! :)


Also gut, hier nun endlich das feine Rezept!

Probiert es unbedingt einmal aus!


Kokos-Kuchen

300 g Mehl
50 g Kokosraspel
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
150 g Zucker

1 Tl Vanilleextrakt
1/2 Zitrone, davon der Saft
400 ml Kokosmilch (1 Dose)

Für die Glasur:
Puderzucker
Zitronensaft
Kokos-Chips als Dekoration

Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Kokosraspel, Salz, Backpulver und Zucker vermischen.

Die Kokosmilch kurz in der Mikrowelle erwärmen, damit der festere Teil flüssig wird und eine homogene Masse entsteht.

Die Kokosmilch zu den trockenen Zutaten geben, ebenso wie das Vanilleextrakt und den Zitronensaft. Alles gut miteinander verquirlen.

Den Teig in eine gefettete 30 cm große Kastenform geben und bei 175°C Ober-/ Unterhitze ca. 45-55 Minuten backen.

Mit einem Zahnstocher testen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Ca. 15 Min. in der Form ruhen lassen, dann ganz vorsichtig lösen und stürzen.

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur geben und den fertigen Kuchen damit bestreichen. Mit Kokos-Chips bestreuen.



17 Oktober 2017

Apfel - Vanille -Teilchen {vegan oder vegetarisch}

Zum Glück sind Äpfel nicht so wetterfühlig wie Beeren und sind somit - je nach Sorte - ganzjährig verfügbar. Gerne esse ich sie roh, noch lieber verarbeite ich sie aber weiter zu feinen Leckereien. 

Und weil ich Äpfel so gerne esse, haben sich auf Penne im Topf schon so einige Rezepte angesammelt. Da wären zum Beispiel meine Apfel-Zimt-Schnecken, mein Apple-Marzipan-Crumble, meine Apfel-Quark-Knödel, mein Apfel-Walnusskuchen mit Amarettini-Streuseln, meine Hasselback Apples, oder mein herzhaftes Gorgonzola-Apfel-Risotto

Kurz gesagt: Äpfel sind unheimlich vielseitig und es gibt immer einen guten Grund, welche zu kaufen!


Es hat mich also mal wieder die Lust auf Äpfel gepackt und diesmal wollte ich mich an etwas Neues wagen: einen veganen "Quark"-Öl-Teig für schnelle Apfel-Vanille-Teilchen. Ich hatte Euch ja schon erzählt, dass ich momentan ein wenig mit der veganen Backkunst experimentiere - und das bislang sogar sehr erfolgreich.

So habe ich gerade erst neulich diesen einfachen aber gleichzeitig hervorragend saftigen und geschmackvollen veganen Schokoladenkuchen gebacken. Ausprobieren lohnt sich!



Ich bin selbst ganz überrascht, dass auch dieses Backexperiment hervorragend geklappt hat! Statt des Magerquarks in meinem Standard-Quark-Öl-Teig-Rezept habe ich diesmal einfach Vanille-Sojajoghurt verwendet. Die Mehlmenge habe ich folglich etwas erhöht, da der Joghurt flüssiger ist als Magerquark. 

Geschmacklich fällt der Unterschied gar nicht auch und auch die Konsistenz ist genauso, wie ich es mir erhofft habe: luftig-fluffig! 

Wer nicht vegan backen möchte, der kann statt des Sojajoghurts natürlich auch einfach Normalen Naturjoghurt verwenden. Oder ihr verwendet Magerquark und reduziert dann die Mehlmenge um 50 Gramm. 

Ich bin wirklich begeistert, wie einfach es sich ohne Tierprodukte backen lässt und dass man wirklich keinerlei Abstriche machen muss. Ich habe die feinen Apfel-Vanille-Teilchen jetzt schon mehrfach mit zu Freunden und Familie genommen und sie kamen immer hervorragend an. 

Klar, dass ich das Rezept mit Euch teile!



Apfel - Vanille - Teilchen 

200 g Soja-Vanillejoghurt (ich habe den von Alpro verwendet)
100 g Zucker
100 g Öl, geschmacksneutral (z.B. Sonnenblumenöl)
1 Tl Vanilleextrakt (oder das Mark einer Vanilleschote) 

1 Tl Backpulver, gehäuft
350 g Mehl
1 Prise Salz

3 Äpfel
1/2 Zitrone, davon der Saft

Zimt-Zucker-Gemisch 

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zuerst die Äpfel klein würfeln und in einer Schüssel mit dem Zitronensaft vermengen.

In einer anderen Schüssel Joghurt, Zucker, Öl und Vanilleextrakt verrühren. Die trockenen Zutaten nach und nach Unterrühren. Zuletzt die Apfelstücke untermengen. Es entsteht ein klebriger Teig.

Mit 2 Löffeln ca. faustgroße Ballen mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.

Die Ballen ca. 20-25 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind.

Noch warm in einem Gemisch aus Zucker und Zimt wälzen, dann vollständig auskühlen lassen.

Tipp: Wer nicht vegan backen möchte, ersetzt den Sojajoghurt einfach durch Naturjoghurt. Oder durch Magerquark, dann benötigt ihr aber nur ca. 300 g Mehl. 

14 Oktober 2017

Paprika - Reispfanne

Dieser Beitrag enthält Werbung für Rii Jii Basmati-Reis.



Endlich Wochenende! Und diesmal habe ich es mir so richtig verdient! Die letzten Tage habe ich nämlich mit meiner 5. Klasse in einer Jugendherberge im idyllischen Sauerland verbracht. Meine Tage (und Nächte!) waren somit voll von aufgeregten Kindern, Nachtwanderungen, Gruppenspielen und ein paar Heimwehtränen, die mithilfe spezieller Heimwehpflaster zum Glück schnell wieder getrocknet waren.

Sogar das Essen in der Jugendherberge war für Kantinenkost echt lecker, nur war der Speiseplan ziemlich an den durchschnittlichen Kindergeschmack angepasst. Das bedeutete in diesem konkreten Fall: der Hauptbestandteil jeder Mahlzeit bestand aus Nudeln. Mal Spaghetti, mal Tortellini, mal Spätzle. 

Für mich war daher sofort klar, dass es dieses Wochenende ganz sicher KEINE Nudeln geben würde. 

Sondern Reis!


Da traf es sich gut, dass ich noch einen ganzen Sack Rii-Jii-Reis daheim hatte, der ausprobiert werden wollte. 

Die Marke halte ich aus vielen Gründen für empfehlenswert: zum einen ist der Reis fair gehandelt und somit auch fairtrade-zertifiziert. Gerade bei Produkten, die in weit entfernten Teilen der Erde extra für uns produziert werden, ist ein fairer Handel unbedingt zu unterstützen. Wenn man im Supermarkt ins Regal greift, macht man sich ja oft gar keine Vorstellung davon, woher die Lebensmittel eigentlich gekommen sind. Der Basmatireis von Rii Jii wird am Fuße des Himalaja geerntet. Sein Anbau ist außerdem sehr arbeitsintensiv und erfordert viel Handarbeit. Umso wichtiger, dass dieser Prozess unter fairen Bedingungen abläuft. 

Rii Jii arbeitet zudem so transparent, dass man bei jeder Reissorte genau erfahren kann, wo exakt sie angebaut wurde. Die Marke bietet nur wenige ausgewählte Reissorten an, diese aber alle in Bio-Qualität. Zwar kaufe ich nicht ausschließlich Bioprodukte, versuche aber immer häufiger auch auf einen biologischen Anbau zu achten.

Wenn Ihr Reis-Fans seid, die gerne hochwertigen Reis (auch in großen Mengen!) bestellen möchten, dann werft doch gerne mal einen Blich auf Rii Jii, wenn Ihr mögt.



Ich habe mich aus dem Sortiment für den Vollkorn-Basmatireis entschieden. 

Daraus habe ich eine schnelle und sehr leckere Paprika-Reispfanne gezaubert. Das Gericht ist völlig unkompliziert und bekommt ganz schnell mithilfe toller Gewürze einen raffinierten Geschmack.

Für mich ein absolutes Alltagsessen, das man beliebig abwandeln kann. Bei mir gab es zu der Reispfanne zum Beispiel eine schnelle Guacamole, frische Tomaten und Basilikum. Ich könnte mir das Ganze aber auch prima mit Salsa und Sour Cream vorstellen. Da sind das Fantasie keine Grenzen gesetzt! 

Lasst es Euch schmecken!



Paprika - Reispfanne

250 g Reis
500 ml Gemüsebrühe

Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, dann den Reis zugeben und nach Packungsanweisung so lange kochen, bis er gar ist.

3 Paprikaschoten, bunt gemischt
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Chilischote
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
5 El Tomatenmark
2 El Paprikamark
150 ml Gemüsebrühe
1/2 Zitrone, davon der Saft
Salz, Pfeffer
Mexikanische Gewürzmischung (z.B. Taco-Gewürz, ich habe etwas von meinem Cajun-Spice-Mix drangegeben)

Zum Anrichten:
Frische Tomaten, in Scheiben geschnitten
Basilikum

Eine Avocado, zerdrückt und mit etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft vermengt


Die Paprikaschoten klein würfeln, die Frühlingszwiebeln und die Chilischote in feine Ringe schneiden. Wenn es nicht so scharf werden soll, die Chilischote ohne die Kerne weiterverarbeiten. Die Zwiebel und den Knoblauch hacken.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel kurz andünsten. Dann den Knoblauch zugeben und kurz mit anschwitzen. Das restliche Gemüse zugeben und ein paar Minuten scharf anbraten. Tomatenmark, Paprikamark, den fertigen Reis und etwas Gemüsebrühe zugeben und alles verrühren. 

Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und mexikanischer Gewürzmischung abschmecken.

Mit Tomaten und Guacamole anrichten. 

Tipp: Das Ganze schmeckt auch kalt sehr lecker!

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