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08 Oktober 2017

Köstlicher Schokoladenkuchen {VEGAN}


Obwohl ich davon überzeugt bin, dass man auch ganz ohne Eier, Milch und Butter hervorragend kochen und backen kann, ist die vegane Backkunst für mich noch sehr neu und unentdeckt. Dementsprechend vorsichtig taste ich mich heran.

Zwar würde ich mich generell als erfahrenen Bäcker bezeichnen, ohne Tierprodukte steht man aber plötzlich vor ganz neuen Herausforderungen: Wie erziele ich die richtige Konsistenz? Wie entsteht Bindung ohne Eier? Welche Pflanzenmilch schmeckt man im Teig nicht heraus? 

Das sind nur ein paar Fragen, die mich beim veganen Backen begleiten. Kurz gesagt: Man muss viele Dinge, die bereits selbstverständlich waren, ganz neu erlernen.




Deswegen schaue ich mir natürlich auch sehr gerne Tipps und Tricks von Menschen ab, die auf diesem Gebiet bereits mehr Erfahrung vorweisen können als ich. So wurde ich gleich hellhörig, als ich im Internet den Rezepttitel "The BEST Chocolate Cake Ever...that happens to be VEGAN" las. Der beste Schokoladenkuchen aller Zeiten, der rein zufällig auch noch vegan ist? Klar, dass ich den ausprobieren musste.

Also schnell die Zutaten umgerechnet, ein wenig nach persönlichem Belieben angepasst und schon kann es losgehen!

Mein Fazit: der Kuchen ist super saftig, sehr schokoladig und einfach nur total lecker! Einfach ein  richtig leckerer Schokoladenkuchen und niemand würde vermuten, dass es sich hierbei um einen veganen Kuchen handelt.



Veganer Schokoladenkuchen

200 g Mehl
200 g Zucker
50 g Kakaopulver (dunklen Backkakao - keine Trinkschokolade!)
1/2 Tl Salz
1 Tl Natron
1/2 Tl Backpulver
250 ml warmes Wasser
70 g Öl, geschmacksneutral (ich nehme dann immer Sonnenblumenöl)
1 Tl Vanilleextrakt (ersatzweise Vanillezucker, dann aber von der Zuckermenge etwas abziehen!)
1 Tl Apfelessig

Für die Glasur:
Zartbitterkuvertüre (meistens sind die eh vegan, hier auf der Packung nachsehen!)
oder Schokolade (ab 70 % Kakaoanteil)

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.


Alle Zutaten nach und nach zu einem glatten Teig ohne Klümpchen verrühren und in eine gefettete 26er Springform gießen. 

Den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 35-45 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher ganz einfach testen, ob er durchgebacken ist. Hierzu mit einem Zahnstocher in die Mitte (bis runter zum Boden der Form) stechen. Wenn kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.

Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.


24 Januar 2016

Schoko - Kirschkuchen mit Cheesecake - Schicht und Streuseln

Nachdem ich von dem ganzen Süßkram in der Weihnachtszeit erst mal gründlich die Nase voll hatte, hat sich in den letzten Tagen dann doch mal wieder ein kleines Hüngerchen auf etwas Süßes eingestellt.

Ich habe mich dann im Internet auf die Suche nach einem feinen Kuchen-Rezept begeben und NATÜRLICH - wie sollte es auch anders sein - hatte ich für kein einziges Rezept alle Zutaten im Haus. Für einen Cheesecake hatte ich zu wenig Frischkäse, für einen Sreuselkuchen nichts Gescheites für unter die Streusel...und ein einfacher Rührkuchen war mir dann doch zu langweilig.


Gut, zum nächsten Supermarkt wäre es nicht weit gewesen, aber bei Kuchenhunger und Mistwetter noch mal das Haus verlassen? Nö. Ich habe mich daher für eine eigene Kreation entschieden. Dafür habe ich einfach alle Kuchenrezepte dieser Welt (naja, nicht ganz, nur fast) zusammen geschmissen.

Den Boden bildet der langweilige aber gute Rührkuchen. Manche nennen es auch "Ameisenkuchen", weil kleine Schokostreusel (bzw. die Reste der Weihnachts-Schoki) drin sind. Darauf kommt eine  kleine aber cremige Cheesecake-Schicht und natürlich die Kirschen. Oben drauf befinden sich feine Butterstreusel, wie ich sie liebe. Mmmhh!! Ultra lecker! Experimentieren (und zu faul sein zum Einkaufen!) kann sich lohnen! ;)



Schoko - Kirschkuchen mit Cheesecake - Schicht und Streuseln 

Für den Rührteig-Boden

125 g Butter
125 g Zucker
2 Eier
125 ml Milch
1 Tl Backpulver
100 g Schokolade, geraspelt
250 g Mehl

1 Glas Schattenmorellen, gut abgetropft

Alle Zutaten nacheinander miteinander verquirlen und den Teig in einer eingefetteten 26-er Springform verstreichen. Die Schattenmorellen darauf verteilen.

Für die Cheesecake-Schicht

250 g Frischkäse
60 g Zucker
1 Ei

Alles miteinander verquirlen und über die Kirschen gießen.

Für die Streusel

125 g Zucker
150 g Butter
150 g Mehl

Alle Zutaten mit den Händen oder Knethaken zu Streuseln verkneten und auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 1 Stunde und 10 Minuten backen.

Evtl. mit etwas Alufolie abdecken. Die Backzeit kann je nach Ofen etwas variieren.


31 Dezember 2015

{Schnell und cremig} 3 - Zutaten - Schoko - Eiscreme

*Werbung: Dieser Post ist in Kooperation mit Bauknecht entstanden!


Schon immer habe ich Freunde und Familie gerne mit leckerem Essen bekocht. Die Suche nach einem passenden Dessert gestaltet sich mit einem kleinen Kühlschrank allerdings immer etwas schwierig - ich hatte kaum Platz im Kühlschrank, ganz zu schweigen von meinem Mini-Gefrierfach.

Damit fallen viele Rezepte schon mal aus - denn meistens müssen die leckeren Schmankerl vor dem Verzehr kühl aufbewahrt werden. 



Mit der geräumigen Kühl-/Gefrier-Kombination KGNF 18K A3+ IN* {Werbung} von Bauknecht muss man sich solche Sorgen nicht machen, denn sie bietet Platz ohne Ende. 12 Gläschen Dessert für die ganze Verwandschaft - kein Problem! Eine XXL Portion Eis im Gefrierfach - auch kein Problem!

In diesem Post habe ich Euch das Gerät (das ich netterweise testen darf, DANKE Bauknecht!) ausführlich vorgestellt, in diesem Post habe ich Euch gezeigt, wie man die QuickIce-Funktion nutzen kann, um köstliche Kaffee-Zimt-Eiswürfel herzustellen. Schaut dort gerne vorbei, wenn ihr mögt. 


Heute möchte ich Euch ein geniales Eis vorstellen, für das ihr nur 3 (!) Zutaten benötigt und für das ihr nicht mal eine Eismaschine braucht! Die ganze Arbeit erledigt ein Mixer und das Gefrierfach. Einfach genial, super cremig und schokoladig. 

Der Gefrierteil der Bauknecht Kühl-/Gefrier-Kombination bietet insgesamt 3 große Schubladen, die einem das Lagern und Sortieren es Gefrierguts erleichtern. So kommt das Dessert auch nicht mit meinem TK-Gemüse oder der Suppe von letzter Woche in Berührung. Das macht die Sache schön übersichtlich!

Die Ultimate NoFrost Technologie sorgt für ein frostfreies Klima. Das ist speziell bei der Herstellung von Eis von großem Vorteil, damit sich keine störenden Eiskristalle in der cremigen Masse bilden! 



Was das Eis angeht bin ich völlig aus dem Häuschen, weil es so simpel und himmlisch lecker ist! Es werden lediglich Sahne, Kakaopulver und gezuckerte Kondensmilch benötigt. Letztere bekommt ihr inzwischen in jedem größeren Supermarkt. Ich liebe das Zeug zum Backen, falls ihr es noch nicht kennt, solltet ihr es unbedingt mal ausprobieren. Im Internet findet ihr inzwischen unendlich viele Rezepte damit!

Man könnte das Eis sicherlich auch in eine Eismaschine geben, das habe ich allerdings nicht ausprobiert, da ich keine besitze. Das Eis wird aber auch so herrlich!


3 - Zutaten - Schoko - Eiscreme

250 ml frische Schlagsahne
25 g dunkles Kakaopulver
150 ml gezuckerte Kondensmilch (z.B. von Milchmädchen)

Kakaopulver und Milchmädchen gut miteinander verrühren. Die Sahne Steif schlagen und unter die Schoko-Masse heben. Die Masse in eine Schüssel oder Backform füllen, mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken und ca. 6 Stunden (oder über Nacht) einfrieren.

Tipp: Da mein Gefrierfach seeehr gut friert und die Eiscreme zunächst etwas hart ist, nehme ich sie ca. 30-40 Minuten vor dem Verzehr raus und lasse sie im Kühlschrank etwas antauen. Das müsst ihr bei Eurem Eisfach einfach mal ausprobieren. 


08 Dezember 2015

Pralinen: White Chocolate - Lemon - Truffles

...oder Weiße Schoko-Kugeln mit Zitrone...

Ich bin eine absolute Niete im Dekorieren! Wenn - und das kommt höchst selten vor - ich mich dann doch mal an kniffelige Dinge wie Torten oder Pralinen wage, dann müssen es Rezepte sein, die ohne großen Aufwand und am besten von ganz alleine halbwegs gut aussehen...

Denn sobald ich mit meinen zwei linken Händen mit dem Rumdekorieren beginne, ist die Sache im Grunde schon im Eimer. Zu meiner Verteidigung: ich habe im Kindergarten schon nicht gerne gebastelt. Dafür bin ich zu hektisch, dafür fehlt mir die Muße und die Feinmotorik. (Zum Glück bin ich inzwischen erwachsen und muss nicht mehr basteln, meine Güte, wie doof ich das immer fand...)

Ein Hoch also auf die Tatsache, dass diese Pralinen super pflegeleicht sind und dennoch appetitlich aussehen!! Einfach alles zusammenrühren, Kugeln rollen, in Puderzucker wälzen und essen. Das kann sogar ich.

Mmmhh, weiße Schokolade und Zitrone passen herrlich zusammen! <3



White Chocolate - Lemon - Truffles

60 g Butter
2 El Sahne
250 g weiße Kuvertüre
1 Zitrone, davon der Abrieb
Puderzucker

Butter, Sahne und Kuvertüre langsam und unter ständigem Rühren über dem Wasserbad schmelzen. Zuletzt den Abrieb der Zitrone unterrühren.

Einen Suppenteller mit Frischhaltefolie auslegen und die warme Schokomasse hineingießen. Im Kühlschrank ca. 1 Stunde fest werden lassen.

Den Puderzucker sieben, die Schokomasse zu Kugeln rollen und im Zucker wenden.

Kühl und verschlossen lagern!


11 Oktober 2015

Chocolate - Chunk & Salted Peanut Cookies

Bereits im September hatte es mich überkommen: ich habe im Supermarkt bei den Weihnachtssüßigkeiten zugeschlagen. Im September. Als es noch warm war. Im Sommer. Im Einkaufswagen landeten Lebkuchen, Zimtsterne und Dominosteine. Irgendwie frage ich mich seither, ob ich sie eigentlich noch alle hab.

Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass das Zeug wie immer viel zu früh in den Regalen liegt, nein. Auch, weil meine To-Bake-Liste immer länger und länger wird und ich TROTZDEM noch fertiges Gebäck im Laden kaufe (welches geschmacklich dann obendrein auch noch oft eine herbe Enttäuschung ist). 



Ich habe mir deswegen vorgenommen, in diesem Jahr keine - aber auch gar keine - Süßigkeiten mehr zu kaufen. Weder weihnachtlich, noch anderer Art. Ich bin eine echte Naschkatze, deswegen ist das für mich eine ziemlich große Sache und ich bin gespannt, ob ich es schaffe. 

Verzichten möchte ich auf süße Leckereien aber dennoch nicht (um Gottes Willen). Daher lautet die Devise: selber machen! Schmeckt 10x besser, man isst weniger Süßes und wenn, dann weiß man auch, was drin ist! 

Den Anfang mache ich jetzt mal mit ein paar super leckeren Cookies, die ich die Tage gebacken habe. Außen knusprig, innen super saftig und schokoladig. Die Kombi von Schokolade und Erdnüssen macht das Ganze perfekt! 

Wie geht es Euch mit Süßigkeiten im Supermarkt? Werden ihr auch zu oft schwach oder bin ich damit alleine? :) 


Chocolate - Chunk & Salted Peanut Cookies
Für etwa 10-12 Cookies

110 g Butter, weich
75 g weißer Zucker
75 g brauner Zucker
1 Ei
190 g Mehl
1/2 Tl Natron
125 g gehackte Schokolade
50 g gesalzene Erdnüsse, gehackt

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Butter und beide Zucker zu einer homogenen Masse verquirlen. Ei kurz (!) unterrühren.  Mehl und Natron Mischen und unterrühren. Zuletzt Schokolade und Erdnüsse unterheben.

Mit nassen Händen aus dem Teig Kugeln rollen (meine waren etwas größer als Walnüsse) und mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.

Ca. 10-12 Minuten (je nach Ofen!) backen. Die die Ecken sollten leicht gebräunt sein, die Mitte noch weich.

Ais dem Ofen nehmen und das Backpapier samt Cookies vorsichtig auf ein Gitter ziehen. Auskühlen lassen oder noch warm davon naschen ;) !

Die Backzeit kann je nach Ofen variieren! Die Cookies eher etwas früher, als zu spät herrausnehmen - sie garen noch nach!

20 September 2015

Hefe - Striezel mit Schokoladen - Nuss - Füllung


Meine wertvollsten Rezepte sind die, mit denen ich meine schönsten kulinarischen Kindheitserinnerungen verbinde! Heute möchte ich Euch ein solches zeigen. 

Die Kuchen meiner Kindheit gibt es nicht alle Tage - dafür probiere ich einfach zu gerne neue Rezepte aus - aber wenn es sie gibt, dann ist es jedes Mal etwas ganz Besonderes! Der Duft, der Geschmack, alles ist genauso, wie vor 20 Jahren am Kindergeburtstag.



Neben dem Eifeler Landkuchen und dem Käsekuchen meiner Mama (den ich auch noch gar nicht geblogt habe, fällt mir gerade auf...), ist dies hier der liebste Kuchen aus meiner Kindheit. Ich habe zwar schon viele, viele gefüllte Hefegebäcke gegessen, diese Füllung bleibt jedoch mit Abstand die saftigste und leckerste von allen!


Der Kuchen ist übrigens gar kein "Kuchen", sondern ein Striezel, also ein Hefezopf. Meine Mutter hat ihn aber immer als Kuchen gebacken. Nach dem Aufrollen kam er nämlich nämlich in eine runde Kranzform und wurde gebacken. 

Ich backe ihn jedoch ganz nach seinem originalen Namen (den ich so in der Rezeptsammlung meiner Mutter fand) als Striezel auf dem Backblech - ohne Kuchenform. 

Was sind die liebsten süßen Rezepte aus eurer Kindheit? 



Hefe - Striezel mit Schokoladen - Nuss - Füllung

Für den Teig:
500 g Mehl
120 g Butter
75 g Zucker
30 g Hefe
250 ml Milch
1 Prise Salz

Für die Füllung:
150 g gemahlene Haselnüsse
50 g gehackte Nüsse
1 El Zimt
2 Tl Kakaopulver (ungesüßt)
120 g Zucker
1 Tl Vanillezucker
75 g dunkle Schokolade, fein gehackt
etwas Milch

Milch mit Zucker, Salz und Butter vermischen und lauwarm (!) erwärmen. Die Hefe darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die lauwarme Flüssigkeit in die Mulde gießen und von der Mulde aus nach außen nach und nach immer mehr Mehl in die Mulde rühren bis ein Teig entsteht. Den Hefeteig auf die Arbeitsfläche geben und kneten, bei Bedarf noch etwas Mehl dazu geben, bis der Teig nicht mehr klebrig ist. Eine Kugel formen und den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Für die Füllung alle Zutaten verrühren und so viel Milch zugeben, bis eine homogene, streichfähige Paste entsteht. Auf keinen Fall sollte die Paste zu flüssig werden.

Den Hefeteig rechteckig ausrollen (ca. 30cm x 40cm) und die Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Von der langen Seite her eng aufrollen. Den Strang mit einem scharfen Messer längs halbieren, sodass 2 offene Stränge entstehen. die Stränge umeinander wickeln. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einem Tuch zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen. 

Bei 190-200°C ca. 30-40 Minuten backen. Eventuell nach der Hälfte der Zeit mit etwas Alufolie abdecken, falls der Zopf zu dunkel wird. Die Backzeit kann je nach Ofen ein wenig variieren. Auskühlen lassen und genießen.





21 August 2015

Himbeer - Schoko - Brownie - Cheesecake


Heute gibt´s was auf die Hüften! Und zwar einen köstlichen Cheesecake. Nein, einen Brownie. Ähm. BEIDES!! 

Der Boden besteht nämlich aus einem saftig-schokoladigen Brownie-Teig, der Euch gleich in den 7. Schoko-Himmel befördert! Die Cheesecake-Schicht ist nicht nur extra cremig, sondern auch schön fruchtig durch eine Ladung Himbeer-Konfitüre!

Für´s Auge wird das Ganze dann noch mit einer Schoko-Glasur und frischen Himbeeren getoppt!



Ich konnte es mal wieder nicht abwarten, bis der Kuchen ganz abgekühlt war und musste ihn schon anschneiden, als die Glasur noch nicht ganz fest war...

Mmmmhhh.... muss ich noch mehr sagen? Unbedingt mal nachbacken! ;)



Himbeer - Schoko - Brownie - Cheesecake 


Für den Brownie-Boden:

(Für 1 26-er Springform)


200 g Zartbitterschokolade

120 g Butter
2 Eier
190 g Mehl
1/2 Tl Backpulver

Für die Cheesecake-Schicht:

250 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
120 g Himbeer-Konfitüre (ohne Kerne)

Für die Glasur:

150 g Schokolade
1 El Butter

Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zartbitterschokolade und Butter bei niedriger Hitze unter Rühren erwärmen bis die Schokolade geschmolzen ist. Evtl. etwas abkühlen lassen, dann mit Eiern, Mehl und Backpulver verrühren. 

Den Boden der Springform mit Backpapier (zugeschnitten) belegen und einfetten. Dann den Brownie-Boden darauf gießen. 

Für die Cheesecake-Schicht einfach alle Zutaten verquirlen und gleichmäßig auf dem Brownie-Boden verteilen. 

Im Ofen ca. 35-45 Minuten (je nach Ofen) backen, bis die Cheesecake Schicht nicht mehr flüssig ist.

 Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Den Rand der Springform vorsichtig lösen und abnehmen. Den Kuchen mit einer Glasur aus Schokolade und Butter bestreichen. Bis zum Verzehr kühl lagern.

19 Juli 2015

Ooey gooey Berry & Cookie Crumble - Schokokuchen

Falls ihr den Begriff "Ooey Gooey" noch nicht kennen solltet: das ist die Bezeichnung einer Konsistenz, die irgendwo zwischen fest und flüssig liegt. Also zwischen einem Trockenkuchen und Schokosoße...!! Man könnte natürlich auch "matschig", "obersaftig" oder "klitschig" sagen, aber irgendwie trifft es das Englische hier einfach besser! Denn mal ehrlich: "matschig" oder "klitschig" hört sich ja nicht gerade besonders schmeichelhaft an, oder?


Wenn man die knall-heißen Temperaturen in Betracht zieht, könnte man glatt meinen, der Kuchen sei in der Sonne schlichtweg geschmolzen. Aber glaubt mir, der kam schon so aus dem Ofen und genau so soll er sein!! Das Tolle: er bleibt noch einige Tage (als ob er so lange halten würde...) saftig!! Richtig verboten gut schmeckt er, wenn er noch lauwarm ist mit einer Kugel Vanilleeis drauf!! Das ist dann eine richtige schokoladige Sauerei ;) ! Aber soooo lecker!!



Weil mir ein einfacher Schokokuchen diesmal aber zu langweilig war, habe ich das Ganze noch etwas aufgepeppt! Was hier wie Streusel aussieht, sind in Wahrheit ein paar zerkrümelte Chocolate Chip Cookies! Und damit das Ganze auch zur Saison passt *hust*, kamen noch ein paar frische Beeren oben drauf: Johannisbeeren und Blaubeeren! 

Davon möchte man essen, bis man ins liebliche Schoko-Beeren-Cookie-Koma fällt!!



Ooey gooey Berry & Cookie Crumble - Schokokuchen

200 g  Zartbitterschokolade (oder Kuvertüre)
200 g Butter +  etwas mehr zum einpinseln der Form
5 Eier
220 g Zucker
1 Prise Salz
60 g Mehl
ca. 5 Chocolate Chip Cookies
1 Handvoll Johannisbeeren
1 Handvoll Blaubeeren

Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Schokolade und Butter langsam und unter Rühren über dem Wasserbad (oder nach Belieben in der Mikrowelle) schmelzen. Etwas abkühlen lassen, dann Zucker und die Eier nach und nach unterrühren. Zuletzt das Mehl unterrühren. Den Teig in einer gefetteten 26-er Springform verteilen.

Beeren (natürlich verlesen und gewaschen!) und zerkrümelte Cookies auf dem Schoko-Teig verteilen. Je nach Ofen ca. 25-35 Minuten backen. Der Kuchen sollte in der Mitte noch feucht sein! 

Tipp: Die Backzeit kann von Ofen zu Ofen etwas variieren: am besten einfach mit einem Zahnstocher checken, wie lange er noch braucht! Klebt gaaanz flüssiger Teig am Zahnstocher, braucht der Kuchen noch ein paar Minuten. Klebt nur ein wenig feuchter Teig daran, ist er fertig! 

Auskühlen lassen und (z.B. mit einer Kugel Eis!) genießen!








19 Juni 2015

Erdbeer - Blondies

Heute habe ich eine ganz, ganz köstliche Sommer-Versuchung für Euch im Gepäck: Erdbeer-Blondies! Die sind so unglaublich schokoladig und saftig: bei jedem Bissen schwebte ich im 7. Himmel! 



Das Rezept habe ich von einer lieben Arbeitskollegin bekommen. Eigentlich ist es für den Thermomix, ich habe es jedoch so abgewandelt, dass man es ganz prima auch mit dem guten alten Rührgerät machen kann. Eigentlich braucht ihr nicht mal das. Wir sind ja vor "kurzem" erst umgezogen und mein Rührgerät ist noch gar nicht ausgepackt ;) ! 


Es klappt also auch mit einem Schneebesen, einer Schüssel und etwas Muskelkraft! Wenn man zu faul ist, Umzugskartons auszupacken, merkt man erst mal, mit wie wenig Küchenutensilien man eigentlich auskommen kann!! ;)

Die süßen Erdbeern könntet ihr je nach Saison auch durch anderes Obst - bzw. dessen TK-Variante ersetzen! Lasst es Euch schmecken!


Erdbeer - Blondies

220 g Butter
75 g weißer Zucker
100 g brauner Zucker
1 Tl Vanilleextrackt (oder Vanillezucker)
3 Eier
220 g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
200 g weiße Schokolade
ca. 200 g Erdbeeren

Butter, weißen Zucker, braunen Zucker und Vanilleextrakt schaumig rühren. Eier unterrühren. Mehl , Salz und Backpulver mischen und unterrühren. Zuletzt die Schokolade reiben oder sehr fein hacken und unter den Teig heben. Den Teig gleichmäßig in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Form geben (z.B. eine 26er Springform oder eine eckige Auflaufform).Die Erdbeeren putzen und vierteln, dann gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Bei 180°C im vorgeheizten Ofen ca. 40-45 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen etwas variieren. Die Blondies sollen innen noch sehr feucht sein! 


10 Mai 2015

Schoko - Crème Fraîche - Kirschkuchen

Seit Beginn meines Blogger-Daseins habe ich schon viele Rezepte veröffentlicht. Über 700, um genauer zu sein. Daraus muss sich zwangsläufig irgendwie ergeben, dass ich beim Kochen und Backen wohl die Abwechslung liebe! Das stimmt auch durchaus in vielerlei Hinsicht, dennoch bin ich gleichzeitig ein Gewohnheitstier. Es gibt in meiner Küche einfach Running-Gags, bzw. besondere Lieblings-Zutaten, die ich wieder und wieder verkoche. 


Darunter fällt zum Beispiel alles mit Käse. Wenn ich meine herzhaften Rezepte so durchgehe, so enthalten auffällig viele davon Käse. Die Sorten variieren zwar, die Käse-Liebe bleibt aber konstant. Oder Schokokuchen - davon gibt es inzwischen so einige auf dem Blog. Er gehört einfach zu meinen unangefochtenen Lieblingskuchen. Meine dritte Gewohnheits-Liebe, um die es heute auch gehen soll, sind Kirschen im Kuchen. Egal, welches Obst gerade Saison hat: Kirschkuchen bleibt mein All-Time-Favorite! 



Das Lustige am heutigen Rezept: mir ist gerade erst aufgefallen, dass ich es 2013 fast genauso schon einmal gebacken und geblogt habe. Das passiert leider auch schon mal bei so vielen Rezepten: man verliert den Überblick! Trotzdem ist der Kuchen noch mal einen Post wert - ich habe ihn immerhin ein wenig abgewandelt. Fazit: Köstlich!!



Schoko - Crème Fraîche - Kirschkuchen

100 g Zartbitterschokolade (oder Kuvertüre)
100 g Butter
75 g Zucker
3 Eier
1 Tl Backpulver
110 g Mehl

1 Glas Sauergkirschen
200 g Crème Fraîche
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
20 g Puddingpulver oder Mehl


Für den Teig die Schokolade und die Butter im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Das zusammen mit 2 Eiern und dem Zucker cremig rühren.Mehl und Backpulver unterrühren. 

Für die Füllung  Crème Fraîche mit Zucker, Vanillezucker, 1 Ei und Mehl verrühren. 

Die Kirschen sehr gut abtropfen lassen - evtl. mit etwas Küchenpapier trocken tupfen.

Eine 26-er Springform einfetten und 2/3 des Schokoladenteiges hinein füllen. Die Käsekuchen-Füllung darauf geben.  Den Rest des Schokoteiges darauf geben und alles mit einer Gabel marmorieren. Die Kirschen auf den teig setzen.


Den Kuchen bei 175° je nach Ofen ca. 40 Minuten backen. 175°C 40-50 Minuten backen.

03 Mai 2015

Chocolate Chip Cookies

Was ist nicht schon alles über Chocolate Chip Cookies gesagt und geschrieben worden? Man könnte ganz bestimmt Bücher damit füllen! Sie sind eben einfach der unangefochtene Cookie-Klassiker!


Um die legendären Chocolate Chip Cookies ranken sich zahlreiche Mythen und seit Jahrzehnten fachsimpeln hunderte, tausende (...) Backbegeisterte (meist Amerikaner, denn die USA ist natürlich Cookie-Experte!) darüber, wie sie am besten gelingen. In Deutschland dient oftmals die Fast-Food-Kette Subway als Vorbild und beste Cookie-Quelle. So müssen sie sein: Außen knusprig, innen schön weich (chewy!!), buttrig und natürlich schokoladig!



Bereits 2012 habe ich zum 1. Mal Chocolate Chip Cookies geblogt, vielleicht erinnert sich noch jemand? Das war damals nach vielen Experimenten mein liebstes Cookie-Rezept. Ich finde die Cookies von damals weiterhin richtig, richtig gut, wollte aber gerne noch mal was Neues ausprobieren! Darum gibt es heute eine Neuauflage der Chocolate Chip Cookies!!



An den Grundzutaten hat sich nichts Wesentliches verändert, die Mengen machen den Unterschied. An meiner neuen Variante mag ich besonders, dass sie die richtige Konsistenz hatten und gleichzeitig auch schön in Form geblieben sind! Während die Cookies bei meinem alten Rezept weiter auseinander liefen und somit flacher wurden, hielten diese hier wunderbar zusammen. Der Geschmack war natürlich auch grandios! 

Chocolate Chips kaufe ich übrigens gerne um die Weihnachtszeit, dann sind sie beim Discounter günstig im Angebot. Alternativ könnt ihr auch eine flache Tafel Schokolade hacken. Die dicken Kuvertüre-Brocken eigenen sich dazu nicht so toll - man bekommt sie schwer in hübsche kleine Würfel gehackt!



Chocolate Chip Cookies
(für 2 Bleche)

100 g Butter
80 g brauner Zucker
80 g weißer Zucker
1 Tl Vanilleextrakt (oder 2-3 Tropfen Vanille-Aroma)
1 Ei
195 g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Natron
200 g Schoko-Stückchen

Butter, beide Zucker und das Vanilleextrakt schaumig rühren. Das Ei kurz unterrühren, dann das Gleiche mit Mehl, Salz, Natron und zuletzt den Chocolate Chips. Den Teig für ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Nun Kugeln formen (ca. Walnuss-groß) und mit Abstand auf ein Backpapier belegtes Blech setzen.

Auf der mittleren Schiene bei 175° C Umluft ca. 10-12 Minuten backen. Die Ecken sollten leicht braun sein, in der Mitte sollten sie aber noch weich sein! Sie werden nach dem Auskühlen noch fester!

Tipps:

Ich finde, dass die Cookies mit Umluft etwas schöner werden, als mit Ober- Unterhitze.

Ich sage es mal treffend auf Englisch: do not overbake! Nicht zu lange backen, dann werden die Cookies ganz hart! Die Backzeit kann je nach Ofen ein wenig variieren!

12 März 2015

3 leckere Snack Ideen für Unterwegs!

Vor ein paar Jahren, als ich noch zur Schule ging, bestand mein Pausen-Frühstück meistens aus belegten Broten und etwas Obst. Dieses Frühstück macht satt, ist im besten Fall lecker und erfüllt somit seinen Zweck. Aber mal ehrlich: irgendwann wird das langweilig und die Brote hängen einem an den Ohren raus.


Nun sind ein paar Jahre Uni-Leben vergangen und ich gehe wieder in die Schule - nicht als Schülerin, diesmal als Lehrerin. Doch eins hat sich nicht geändert: ich brauche ein Pausen-Frühstück! Zum Glück bin ich in den letzten Jahren etwas kreativer geworden und habe mein Snack-Repertoire erweitert!

3 einfache und leckere Snack-Ideen für Schule, Arbeit, Uni oder einfach so für Unterwegs, möchte ich Euch heute zeigen!  Transportiert wird das Ganze in meiner praktischen Box von Monbento*!

***

Bei meinem ersten Snack handelt es sich um ein Sandwich aus Reiswaffeln, bestrichen mit Nutella und belegt mit Bananenscheiben! Total lecker, kann ich Euch sagen! Und viel interessanter, als eine einfache Stulle! :)



Nutella-Banane-Reiswaffel-Sandwich

Nutella
Banane
Reiswaffeln

2 Reiswaffeln mit Nutella bestreichen. Eine Nutella-Seite mit ca. 4 Bananen-Scheiben belegen. Nun das Sandwich zusammen klappen!

***

Kommen wir zu Snack Nummer 2: Kirschtomaten, gefüllt mir Frischkäse. So einfach, so lecker!!



Gefüllte Kirschtomaten

Kirschtomaten
Frischäse
Salz, Pfeffer

Die Tomaten waschen, den "Deckel" abschneiden und mit einem Teelöffel das Innenleben herauslösen. Mit dem Frischkäse füllen und mit Salz und Pfeffer würzen.

***

Last but not least möchte ich Euch ein paar einfache Pfannkuchen-Röllchen zeigen! Dazu backt ihr einfach einen Pfannkuchen, bestreicht und belegt diesen mit allen Zutaten, die ihr mögt, rollt ihn zusammen und schneidet ihn in handliche Röllchen! Beim Belag ist nur ein Beispiel - hier könnt Ihr kreativ werden!


Pfannkuchen-Röllchen

Teig:
250 ml Milch
125 g Mehl
1 El flüssige Butter
2 Eier
Salz, Pfeffer

Belag:
Frischkäse
Lauchzwiebeln
Schnittlauch
evtl. getrocknete Tomaten oder Putenbrust-Aufschnitt

Aus den Teig-Zutaten einen Teig rühren und in einer Pfanne zu 2 Pfannkuchen ausbacken. Die Zutaten für den Belag verrühren, die Pfannkuchen damit bestreichen und aufrollen. In kleine Röllchen schneiden und diese mit einem Zahnstocher fixieren.



Mein neues Brotdosen-Highlight ist die Box von Monbento*. Sie ist BPA-frei, doppelstöckig, hält dicht und kann mit einem dehnbaren Band zusammengehalten werden. Die Boxen sind außerdem für Mirkowelle und Spülmaschine geeignet (vorher die Zwischenböden entfernen!)! Durch die separaten Fächer kann man in der Box verschiedene Sachen unterbringen, ohne, dass alles beim Transport durcheinander gerät! Die Boxen gibt es mit verschiedenen Aufteilungen, sowie in verschiedenen Größen und Farben. Zu den Boxen gibt es weiteres Zubehör, wie Besteck, kleine Dosen zur Unterteilung oder Ersatzbänder.


Meine Monbento-Box, sowie die anderen kleinen Boxen, die ihr auf den Fotos seht, stammen allesamt von bentoshop.de* ! Dort findet Ihr, wenn Ihr mögt, viele Helfer für kreative Snacks to-go! 

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