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11 Oktober 2015

Chocolate - Chunk & Salted Peanut Cookies

Bereits im September hatte es mich überkommen: ich habe im Supermarkt bei den Weihnachtssüßigkeiten zugeschlagen. Im September. Als es noch warm war. Im Sommer. Im Einkaufswagen landeten Lebkuchen, Zimtsterne und Dominosteine. Irgendwie frage ich mich seither, ob ich sie eigentlich noch alle hab.

Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass das Zeug wie immer viel zu früh in den Regalen liegt, nein. Auch, weil meine To-Bake-Liste immer länger und länger wird und ich TROTZDEM noch fertiges Gebäck im Laden kaufe (welches geschmacklich dann obendrein auch noch oft eine herbe Enttäuschung ist). 



Ich habe mir deswegen vorgenommen, in diesem Jahr keine - aber auch gar keine - Süßigkeiten mehr zu kaufen. Weder weihnachtlich, noch anderer Art. Ich bin eine echte Naschkatze, deswegen ist das für mich eine ziemlich große Sache und ich bin gespannt, ob ich es schaffe. 

Verzichten möchte ich auf süße Leckereien aber dennoch nicht (um Gottes Willen). Daher lautet die Devise: selber machen! Schmeckt 10x besser, man isst weniger Süßes und wenn, dann weiß man auch, was drin ist! 

Den Anfang mache ich jetzt mal mit ein paar super leckeren Cookies, die ich die Tage gebacken habe. Außen knusprig, innen super saftig und schokoladig. Die Kombi von Schokolade und Erdnüssen macht das Ganze perfekt! 

Wie geht es Euch mit Süßigkeiten im Supermarkt? Werden ihr auch zu oft schwach oder bin ich damit alleine? :) 


Chocolate - Chunk & Salted Peanut Cookies
Für etwa 10-12 Cookies

110 g Butter, weich
75 g weißer Zucker
75 g brauner Zucker
1 Ei
190 g Mehl
1/2 Tl Natron
125 g gehackte Schokolade
50 g gesalzene Erdnüsse, gehackt

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Butter und beide Zucker zu einer homogenen Masse verquirlen. Ei kurz (!) unterrühren.  Mehl und Natron Mischen und unterrühren. Zuletzt Schokolade und Erdnüsse unterheben.

Mit nassen Händen aus dem Teig Kugeln rollen (meine waren etwas größer als Walnüsse) und mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.

Ca. 10-12 Minuten (je nach Ofen!) backen. Die die Ecken sollten leicht gebräunt sein, die Mitte noch weich.

Ais dem Ofen nehmen und das Backpapier samt Cookies vorsichtig auf ein Gitter ziehen. Auskühlen lassen oder noch warm davon naschen ;) !

Die Backzeit kann je nach Ofen variieren! Die Cookies eher etwas früher, als zu spät herrausnehmen - sie garen noch nach!

10 Januar 2015

Nuss - Kirschkuchen

Ich kann es Euch ja einfach mal verraten: ich horte Kochzeitschriften. Während ich in anderen Bereichen meines Lebens nicht gerade zimperlich bin, wenn es um´s Aussortieren geht, werden die Zeitschriftenstapel immer größer - und ich kann mich einfach nicht davon trennen. Gleichzeitig kann ich mich aber auch nicht davon abhalten, immer wieder neue Blättchen zu kaufen. Es ist ein Dilemma.


Ich finde Kochzeitschriften so unglaublich toll, weil sie mich immer wieder zu neuen Schandtaten in der Küche inspirieren und sie im Gegensatz zu Kochbüchern oft ein richtiges Schnäppchen sind. Aus so mancher Kochzeitschrift habe ich schon mehr nachgekocht als aus allen meinen Kochbüchern zusammen.

Es gibt aber auch einfach so viel Auswahl im Zeitschriften-Regal und ich habe den Eindruck, die Zeitschriften werden immer besser: immer unkomplizierter, abwechslungsreicher und einfach am Zahn der Zeit.


Meine absoluten Lieblinge sind die Lecker, die ich auch abonniert habe (inkl. der genialen Sonderausgaben natürlich), Essen & Trinken, Deli, Lust auf Genuss, Hausgemacht und die Landlust. Ganz aktuell habe ich auch die Zeitschrift Küchenzauber ins Herz geschlossen, aus der ich gleich mal einen feinen Kirschkuchen (erste Ausgabe) nachgebacken habe (ein wenig abgewandelt allerdings).

Was sind Eure Zeitschrift-Favoriten an denen ihr einfach nicht vorbei gehen könnt? Oder seid ihr da stärker als ich?? ;)


Nuss - Kirschkuchen

200 g Butter
170 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
5 Eier
1 Prise Salz
3 El Rum
150 g gesiebtes Mehl
1 Tl Backpulver
125 g gemahlene Haselnüsse
100 g Schokoraspel
1 Glas entsteinte Sauerkirschen

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 26-er Springform einfetten.

Die Butter schaumig rühren und mit dem Zucker, Vanillezucker, Salz, Eiern und Rum verrühren. Mehl und Backpulver mischen und langsam einrieseln lassen. Zuletzt Schokolade und Nüsse unterheben. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen.

Die Kirschen gut in einem Sieb abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen.

Den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.

28 September 2014

Joghurt - Schnecken mit Haselnuss - Füllung

Das heutige Rezept befindet sich schon seit Ewigkeiten in meinem Back-Ordner und es war überhaupt eines der ersten Rezepte darin! Und ich weiß sogar noch sehr genau, wann und warum es zu mir gefunden hat. 

Wie manche von Euch vielleicht noch wissen, war ich 2005/06 für 1 Jahr als  Austauschschülerin in den USA und ich hatte mir vorgenommen, dort etwas Feines für meine Gastfamilie backen. Meine Mutter hatte mir dafür vor Reiseantritt vorsorglich extra ihr Käsekuchenrezept und ein ein Nusskuchen-Rezept eingepackt.


In den USA angekommen, stand ich dann aber gleich vor einem Problem: Der Käsekuchen fiel leider gleich flach, da ich nicht wusste, womit ich Quark in den USA ersetzen konnte - Sour Cream vielleicht? Das war mir zu heikel. Auch der Nusskuchen erwies sich als problematisch, da Haselnüsse in den USA nicht so verbreitet sind, wie hier in Deutschland (dafür eher Almonds, Pecans, Macadamia nuts, Walnuts usw.). Meine Gastmutter fuhr damals extra mit mir in einen Feinkostladen, wo ich ein winziges Tütchen Haselnüsse zu einem Wucherpreis hätte erstehen können....

Ich, mit knappen 17 und kaum Backerfahrung, war mir auch hier vollkommen unsicher, ob man Nüsse wohl so einfach austauschen kann? Statt Haselnüssen einfach ANDERE gemahlene Nüssen nehmen?? Hmmm..ob das geht?? (Heute lache ich ein bisschen über mein 17-jähriges Ich. Na gut - jeder fängt mal klein an.

Zum Glück gab es 2005 schon das Internet (ganz in der Steinzeit bin ich ja auch nicht aufgewachsen) und ich war auf der Suche nach einem einfachen Rezept, für das ich ganz sicher alle Zutaten auftreiben konnte. Damals bin ich bei Chefkoch.de bei diesen Joghurt-Schnecken gelandet. Ein wahrer Glücksgriff, denn ich habe die Schnecken in dem Jahr bestimmt 13483 backen müssen - so beliebt waren sie bei allen Freunden und Familienmitgliedern. Der Teig lässt sich so schnell zusammenrühren (am liebsten natürlich mit Gastmamas Kitchen Aid), so schnell kann man gar nicht gucken. 

Die Füllung lässt sich prima variieren: Apfel Zimt, Joghurt, Rosinen + Marzipan usw. ! Eigentlich ist es ein Wunder, dass das Rezept noch nicht auf dem Blog ist, so oft, wie ich sie backe! Neulich gab es sie mit einer einfachen Haselnussfüllung und ich habe endlich dran gedacht, schnell ein Foto zu knipsen! Das Rezept liegt mir sehr am Herzen, nicht nur weil es köstlich ist, sondern auch, weil es kostbare Erinnerungen weckt!

Haselnuss - Joghurt - Schnecken

150 g Naturjoghurt
6 El Milch
6 El Öl
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

+ Etwas Milch

Für die Füllung:

200 g gemahlene Haselnüsse
100 g Sahne
60 g Zucker
Optional: 1/2 Tl Zimt, 1 El Rum

Für die Glasur: Milch und Puderzucker

Joghurt, Milch, Öl, Zucker, Vanillezucker und Salz gut verrühren. Mehl mit Backpulver mischen, zu den nassen Zutaten geben und alles und zu einem glatten Teig verkneten. Alle Zutaten für die Füllung verrühren. 

Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit der Füllung bestreichen.  Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in ca. 3-4 cm dicke Scheiben schneiden. 

Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, leicht flachdrücken und mit Milch bestreichen.  Bei 175°C ca. 20 Minuten backen. 

Den Puderzucker sieben und mit etwas Milch zu einer glatten Glasur verrühren, diese auf die leicht abgekühlten Schnecken streichen.

01 September 2013

Schoko - Haselnuss - Kuchen

Neulich fragte mich C., ob ich ihm etwas für auf die Arbeit backen könnte - er wollte seine Kollegen damit überraschen. Ich liebe solche Gelegenheiten ja - da kann ich stundenlang in der Küche rumbacken, ohne mich zu fragen, wer das eigentlich alles essen soll.

Jetzt ist die Rezeptauswahl für solche Anlässe aber immer ein wenig tricky - finde ich. Zum einen wollte ich gerne etwas Neues ausprobieren - zum anderen sollte es richtig gut schmecken. Das weiß man bei einem neuen Rezept aber ja leider nie so genau vorher. Problem 2 - auch wenn der Kuchen dann gebacken ist, kann ich nicht überprüfen, ob er schmeckt - er muss schließlich unversehrt auf der Arbeit ankommen. 

Was habe ich also gemacht? Ich habe einfach ein wenig auf meinen Lieblings-Blogs gestöbert und bin auf den Lieblingskuchen von Assata (Neulich im Leben) gestoßen. Dieser Kuchen ist in Ihrer Familie quasi ein Dauerbrenner. Ein Blick auf die Zutaten gab dann die Gewissheit - der muss lecker sein! 

Leider kann ich Euch nur von dem herrlichen Duft des Kuchens berichten - nicht vom Geschmack und vom Anschnitt. Ich habe mir aber von C. sagen lassen, dass der Kuchen bei den Kollegen spitzenmäßig ankam und quasi  sofort aufgegessen war. Danke liebe Assata, für das feine Rezept! Ich werde es bestimmt noch mal backen - damit ich endlich auch in den Genuss komme :)
Hier das Rezept von Assata für eine Kastenform:

"200 g weiche Butter
200 g Zucker
5 Eier
Schale einer halben Zitrone
180 g gemahlene Haselnüsse
200 g Halbbitterschokolade (in Stückchen, Streußeln o.ä.)
125 g Mehl
1 Pk Backpulver
wer mag: Zimt

Schokoladenguss und Deko nach Belieben 

Butter und Zucker cremig rühren. Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Eigelb, Zitronenschale, Nüsse und Schokolade zur Buttermasse geben. Gut verrühren. Mehl, Backpulver und eventuell Zimt ebenfalls unterrühren. Die Masse glatt rühren. Das Eiweiß mit einem Löffel unterheben, bis alles vermischt ist. In die gefettete Form geben. Bei 180 Grad ca. 60 Minuten backen."

Ps.: C. ist zwar nicht mehr klein, bunte Streusel liebt er aber (wie ich) über alles. Deswegen wurde der Kuchen mit Smarties und Streuseln verziert. Darunter ist eine Glasur aus Wasser, etwas Zitronensaft und Puderzucker. Schokoglasur hätte vermutlich noch besser gepasst - ich hatte die Puderzuckerglasur jedoch noch von den Muffins übrig, die ich ebenfalls für die Kollegen gebacken hatte. Rezept folgt ;).

09 September 2012

Apfel – Walnusskuchen mit Amarettini – Streuseln





Weil die kleinen Nüsse einfach so lecker und vielseitig sind, gibt es heute nochmal ein Rezept mit Walnüssen. Diesmal nicht in herzhafter, sondern in süßer Form.


Stellt euch einen Mürbteig vor, mit einer zimtig, saftigen Apfel-Walnuss-Füllung. Als Topping gibt es knusprig leckere Amarettini- Streusel oben drauf.

Das Ganze war so lecker, dass ich den Kuchen gerne bei dem tollen Blog-Event „Knacken & Backen“ von Zorra zum Thema Walnuss einreichen möchte.


Blog-Event LXXXI - Knacken & Backen und eine KitchenAid gewinnen! (Einsendeschluss 15. September 2012)

Ich habe den Kuchen in einer 18-er Springform gebacken. Für eine 26-er Springform ganz einfach alle Mengen verdoppeln.


Apfel – Walnusskuchen mit Amarettini – Streuseln


Für den Teig:
75 g Butter
3 El Zucker
1 El Milch
125 g Mehl

Für die Füllung:
2 Äpfel
10 Walnüsse
2 Tl Zimt
½ Zitrone
3 El brauner Zucker

Für die Streusel:

50 g Amarettini
3 El brauner Zucker
4 El Mehl
60 g Butter


Alle Zutaten für den Teig zu einer Kugel verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Die Äpfel schälen und grob reiben, die Walnüsse knacken und hacken. Äpfel, Nüsse, den Saft einer halben Zitrone, den braunen Zucker und den Zimt vermengen.
Den Teig auf einer Bemehlten Fläche ausrollen und eine eingefettete 18-er Springform damit auskleiden, sodass ein 2-3cm hoher Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die Apfel-Walnuss Mischung auf dem Boden verteilen.
Für die Streusel die Amarettini fein zerbröseln und mit dem braunen Zucker, der Butter und dem Mehl zu Streuseln kneten.
Auf dem Kuchen verteilen und diesen bei 180°C ca. 30-35 Minuten backen.

07 September 2012

Kürbis – Ricotta Gnocchi in Walnussbutter

Ricotta Gnocchi gab’s ja hier schon einmal. Passend zur Kürbiszeit gibt’s jetzt eine Neuauflage – Gnocchi gehen einfach immer.

Eigentlich verarbeite ich gerne Kürbis. Besonders gerne in Amerikanischen Rezepten – die sehr oft Kürbispüree erfordern. Da es das in Deutschland aber nicht wie in den USA an jeder Ecke fertig abgepackt gibt, muss man für diese Rezepte dann erst einmal die Vorarbeit leisten, den Kürbis zu garen und zu pürieren. Das ist dann wiederum mit Ofen vorheizen oder Wasser aufsetzen verbunden. Nicht, dass das nicht zu machen wäre, es geht jedoch noch etwas einfacher, wie ich nun dank eines Tipps aus dem Netz feststellen durfte – in der Mikrowelle.

Ich hatte also einen kleinen Hokkaido, den ichgeputzt (entkernt und geviertelt) habe. Auf einen Teller mit etwas Wasser gelegt und dann einfach für 15 Minuten ab in die Mikrowelle. Völlig unproblematisch und der Kürbis war pürierfertig weich. Werde ich nun öfters so machen.

Für die Gnocchi



250 g Ricotta

300 g Kürbisfleisch (Gar gewogen)

2 Eigelb

40 g Parmesan

Ca. 250 g Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat

Das Kürbisfleisch pürieren und mit Ricotta, Parmesan, 2 Eigelben, etwas Salz, Pfeffer und Muskat verrühren. So viel Mehl hinzugeben, dass der Teig gerade nicht mehr klebt und man ihn mit den Händen weiterverarbeiten kann. Das können etwa 220-300 g sein.


Den Teig zu 2 etwa 2cm dicken Rollen formen und mit einem Messer kleine Gnocchi abschneiden.
In siedendes Salzwasser geben und kurz kochen. Wenn sie oben schwimmen sind sie schon gar. Vorsichtig aus dem Wasser nehmen und mit kaltem Wasser abschrecken. 
(Werden sie sofort in die Pfanne gegeben, müssen sie nicht abgeschreckt werden)

Für die Walnussbutter


1 Handvoll Walnüsse
50 g Butter
1 Zehe Knoblauch
Weißwein
Petersilie, Salz, Pfeffer

Parmesan


1 Handvoll Walnüsse hacken und in einer Pfanne ohne Öl backen, bis sie Röstaromen entwickeln und ein feiner Walnuss-Duft durch die Küche zieht . Achtung, das geht ab einem gewissen Punkt sehr schnell.

Butter und einen Schuss Weißwein dazugeben, dann die gepresste Zehe Knobi.

Die Gnocchi in der Walnussbutter schwenken, Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.

Das Fertige Gericht mit Parmesan bestreuen.

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