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02 Januar 2018

Der Klassiker: Waffeln


Hier seht ihr einen Klassiker, an dem ich in der Vorweihnachtszeit einfach nicht vorbeikomme: Waffeln! Warum, frisch und natürlich mit einer Ladung Puderzucker!

Ein sehr gutes Waffelrezept darf wirklich in keinem Haushalt fehlen! Heute zeige ich Euch mein allerliebstes Rezept für einfache und köstliche Waffeln!


Waffeln sind herrlich unkompliziert. Ich verwende dafür das uralte Waffeleisen meiner Mama, das schon vor 30 Jahren hervorragende Waffeln gebacken hat. Das Eisen macht seinen Job noch so gut wie am ersten Tag, weswegen ich mir nie ein neueres Modell zugelegt habe. 

Während das Waffeleisen vorheizt ist der Teig ganz flott gerührt. Ich backe immer gleich einen riesengroßen Stapel Waffeln, den wir dann über den Tag verteilt verputzen können. 

Das Gute an so einem Stapel Waffeln ist auch: wenn einem das Ausbacken zu langweilig werden sollte, hat man immer etwas zum Naschen nebenbei.




Der Klassiker: Waffeln

250 g Butter
6 Eier
150 g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt 
1 Prise Salz
nach Belieben Zimt
500 ml Milch 
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver


Die Zutaten nach und nach zu einem klümpchenfreien und geschmeidigen Teig verrühren. Pro Waffel ca. einen guten Esslöffel des Teiges ausbacken.

Mit Puderzucker bestäuben. 




16 November 2017

Spekulatius-Cheesecake mit Marzipanstreuseln

Wir alle wissen: jedes Gericht steht und fällt mit der richtigen Würzung. Das ist nicht nur bei herzhaften Speisen so, sondern auch bei süßem Gebäck. 

Im Sommer bei warmen Temperaturen habe ich mein Gebäck gerne leicht. Etwas Vanille und besonders frischer Zitronensaft reichen meistens schon aus. Die vielen süßen Sommerfrüchte bringen dann schon genug intensiven Eigengeschmack mit.






Im Winter hingegen spricht mich eine völlig andere Gewürzpalette an: jetzt verfeinere ich mein Gebäck gerne mit Zimt, Nelken, Muskat, Ingwer, Kardamom (...) oder am besten gleich mit einer bunten Mischung daraus. 

Mein Cheesecake vereint auch gleich mehrere Geschmacksnoten: Würzigen Spekulatius und Marzipan, der ein feines Mandel-Aroma mitbringt.



Und zwischen all den guten Weihnachtsaromen und Gewürzen liegt das Beste: cremiger Cheesecake.


Ich muss Euch wohl nicht sagen, dass ich mich in den Kuchen reinlegen könnte und am liebsten jeden Tag mit einem großen Stück davon zu Frühstück starten würde.

Wenn ihr also noch überlegt, was ihr bis Weihnachten alles backen könntet, dann solltet ihr diesen Cheesecake unbedingt weit oben auf eure Liste setzen!


Spekulatius-Cheesecake mit Marzipanstreuseln

Hinweis vorab: der Käsekuchen braucht lange, um vollständig auszu kühlen. Ich backe ihn deswegen stets am Vorabend und bewahre ihn dann bis zum Verzehr an einem kühlen Ort auf.


Für den Boden:
200 g Plätzchen (Gewürz-Spekulatius)
100 g zerlassene Butter

Für die Füllung:
600 g Frischkäse
250 g Magerquark
125 g Zucker
3 Eier
1/2-1 Tl Spekulatiusgewürz (je nachdem, wie intensiv ihr den Geschmack mögt!)

Für die Streusel:
150 g Mehl
200 g Marzipanrohmasse
30 g Zucker
100 g Butter

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Spekulatius fein zerbröseln/mahlen und mit der zerlassenen Butter vermengen.

Tipp: Ich gebe dazu den Spekulatius in eine Schüssel und stampfe ihn eine ganze Weile mit einem Kartoffelstampfer. Ihr könnt den Speakulatius aber auch in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Natürlich könnt Ihr auch einfach eine Küchenmaschine nehmen, wenn Ihr eine zur Hand habt.

Die Masse gleichmäßig auf dem Boden einer mit Backpapier ausgelegten 26-er Springform verteilen und fest andrücken.

Den Boden 10 Minuten lang im Ofen vorbacken und kurz auskühlen lassen.

Für die Füllung derweil Eier, Zucker, Frischkäse, Quark und Spekulatiusgewürz miteinander gut verquirlen.

Für die Streusel Mehl, Butter, Marzipan und Zucker miteinander verkneten, bis eine homogene aber noch etwas krümelige Konsistenz erreicht ist. Nun zunächst die Füllung auf dem Boden verteilen, danach die Streusel.

Der Cheesecake muss nun im Ofen noch ca. 40 Minuten lang (je nach Ofen) backen.

Sollten die Streusel zu dunkel werden, einfach locker mit etwas Alufolie bedecken. 

Den Kuchen mit einem Messer vorsichtig vom Rand der Form lösen, dann einige Stunden (am besten über Nacht) vollständig abkühlen lassen. Dann bis zum Verzehr an einem kühlen Ort aufbewahren.

Tipp: Beim Backen kann der Käsekuchen etwas Flüssigkeit verlieren. Damit man sich den Ofen nicht versaut, empfehle ich, die Kuchenform entweder von außen in Alufolie einzukleiden oder beim Backen ein tiefes Backblech unter den Kuchen zu stellen, das die Flüssigkeit auffängt. 





20 Oktober 2017

Kokos - Kuchen {vegan}

Heute zeige ich euch einen samtig feinen Kastenkuchen, der sich in 10 Minuten fast von selbst rührt und unglaublich köstlich ist!

Butter oder Öl ist zwar keines drin, dafür aber cremige Kokosmilch! Kalorienarm ist er deswegen zwar nicht, dafür aber unbedingt eine Sünde wert - versprochen!



Vom veganen Backen bin ich übrigens immer noch total angetan, nachdem mir der köstliche Schokoladenkuchen und die Apfel-Vanille-Teilchen so hervorragend gelungen sind.

Es ist, als hätte sich eine ganz neue Backwelt für mich eröffnet - neu und unbekannt - die es nun zu entdecken gilt.

Eines kann ich diesbezüglich festhalten: Kokosmilch im Kuchen ist GIGANTISCH gut!

So eine herrlich cremige Konsistenz mit feiner Kokosnote. Ich kann es gar nicht erwarten, noch mehr feine Rezepte damit zu kreieren!




Sobald der Kuchen aus dem Ofen raus war, wollte ich ihn unbedingt anschneiden. Schließlich duftet er so fein und er Anschnitt muss schließlich auch noch fotografiert werden, bevor es dunkel wird.

Aber wisst ihr, was man bekommt, wenn man noch warmen Kuchen schneidet? PATSCHE-MATSCHE-Kuchen. 

Falls der Kuchen also leicht klitschig erscheint - das täuscht und ist allein meiner Ungeduld geschuldet! :)


Also gut, hier nun endlich das feine Rezept!

Probiert es unbedingt einmal aus!


Kokos-Kuchen

300 g Mehl
50 g Kokosraspel
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
150 g Zucker

1 Tl Vanilleextrakt
1/2 Zitrone, davon der Saft
400 ml Kokosmilch (1 Dose)

Für die Glasur:
Puderzucker
Zitronensaft
Kokos-Chips als Dekoration

Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Kokosraspel, Salz, Backpulver und Zucker vermischen.

Die Kokosmilch kurz in der Mikrowelle erwärmen, damit der festere Teil flüssig wird und eine homogene Masse entsteht.

Die Kokosmilch zu den trockenen Zutaten geben, ebenso wie das Vanilleextrakt und den Zitronensaft. Alles gut miteinander verquirlen.

Den Teig in eine gefettete 30 cm große Kastenform geben und bei 175°C Ober-/ Unterhitze ca. 45-55 Minuten backen.

Mit einem Zahnstocher testen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Ca. 15 Min. in der Form ruhen lassen, dann ganz vorsichtig lösen und stürzen.

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur geben und den fertigen Kuchen damit bestreichen. Mit Kokos-Chips bestreuen.



08 Oktober 2017

Köstlicher Schokoladenkuchen {VEGAN}


Obwohl ich davon überzeugt bin, dass man auch ganz ohne Eier, Milch und Butter hervorragend kochen und backen kann, ist die vegane Backkunst für mich noch sehr neu und unentdeckt. Dementsprechend vorsichtig taste ich mich heran.

Zwar würde ich mich generell als erfahrenen Bäcker bezeichnen, ohne Tierprodukte steht man aber plötzlich vor ganz neuen Herausforderungen: Wie erziele ich die richtige Konsistenz? Wie entsteht Bindung ohne Eier? Welche Pflanzenmilch schmeckt man im Teig nicht heraus? 

Das sind nur ein paar Fragen, die mich beim veganen Backen begleiten. Kurz gesagt: Man muss viele Dinge, die bereits selbstverständlich waren, ganz neu erlernen.




Deswegen schaue ich mir natürlich auch sehr gerne Tipps und Tricks von Menschen ab, die auf diesem Gebiet bereits mehr Erfahrung vorweisen können als ich. So wurde ich gleich hellhörig, als ich im Internet den Rezepttitel "The BEST Chocolate Cake Ever...that happens to be VEGAN" las. Der beste Schokoladenkuchen aller Zeiten, der rein zufällig auch noch vegan ist? Klar, dass ich den ausprobieren musste.

Also schnell die Zutaten umgerechnet, ein wenig nach persönlichem Belieben angepasst und schon kann es losgehen!

Mein Fazit: der Kuchen ist super saftig, sehr schokoladig und einfach nur total lecker! Einfach ein  richtig leckerer Schokoladenkuchen und niemand würde vermuten, dass es sich hierbei um einen veganen Kuchen handelt.



Veganer Schokoladenkuchen

200 g Mehl
200 g Zucker
50 g Kakaopulver (dunklen Backkakao - keine Trinkschokolade!)
1/2 Tl Salz
1 Tl Natron
1/2 Tl Backpulver
250 ml warmes Wasser
70 g Öl, geschmacksneutral (ich nehme dann immer Sonnenblumenöl)
1 Tl Vanilleextrakt (ersatzweise Vanillezucker, dann aber von der Zuckermenge etwas abziehen!)
1 Tl Apfelessig

Für die Glasur:
Zartbitterkuvertüre (meistens sind die eh vegan, hier auf der Packung nachsehen!)
oder Schokolade (ab 70 % Kakaoanteil)

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.


Alle Zutaten nach und nach zu einem glatten Teig ohne Klümpchen verrühren und in eine gefettete 26er Springform gießen. 

Den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 35-45 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher ganz einfach testen, ob er durchgebacken ist. Hierzu mit einem Zahnstocher in die Mitte (bis runter zum Boden der Form) stechen. Wenn kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.

Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.


19 September 2017

Der Klassiker: Käsekuchen

Ich blogge nun ja schon seit März 2012 und habe seither insgesamt stolze 830 Beiträge veröffentlicht, darunter fast ausschließlich Rezepte. Da sollte man wohl meinen, dass ich inzwischen jedes Lieblingsrezept bereits veröffentlicht habe. 

Natürlich probiere ich auch immer wieder neue Rezepte aus, die ich dann hier zeige, aber die Lieblingsrezepte meiner Kindheit, die Evergreens in meiner Küche - die habe ich doch wohl alle schon auf Penne im Topf gezeigt...oder?




Umso erstaunter habe ich vor kurzem festgestellt, dass mein aller-, aller- allerliebster Käsekuchen, nämlich der nach dem Rezept meiner Mutter, noch gar nicht hier zu finden ist! Ein kleiner Skandal und etwas, das nun unbedingt nachgeholt werden muss.

Hier also ganz schnell das Rezept für den allerbesten, gelingsichersten und köstlichsten Käsekuchen-Klassiker:



Käsekuchen

Für den Boden:
100 g Butter
100 g Zucker
200 g Mehl
1 Ei
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

Für die Füllung:
1 kg Quark
225 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 El frisch gepresster Zitronensaft 
6 Eier
2 Päckchen Puddingpulver, Vanillegeschmack

Die Zutaten für den Boten nach und nach zu einem geschmeidigen Teig verkneten, zu einer Kugel rollen und diese in etwas Folie gewickelt ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete 26-er Springform damit auskleiden, sodass ein hoher Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. 

Alle Zutaten für die Füllung nach und nach miteinander verrühren, bis eine geschmeidige Creme - ohne Klümpchen - entsteht. Die Creme in die Form gießen und den Kuchen auf der mittleren Schiene bei 180°C ca. eine Stunde backen. 

Tipp: Nach dem Backen die Ofentür halb öffnen, den Kuchen aber noch nicht gleich herausnehmen. Das langsame Gewöhnen an die Zimmertemperatur verhindert, dass er stark zusammensackt! 

29 August 2017

Slutty Brownies {vegan}

Heute habe ich ein ganz besonders sündiges Rezept für Euch, nämlich das für die Slutty Brownies, die ich neulich getestet habe. Die Zusammensetzung ist einfach genial: unten befindet sich ein vanilliger Chocolate-Chip-Cookie-Teig, darauf seht ihr die leckeren Oreo-Kekse mit dem schokoladigen Teig und der weißen Füllung. 

Und als wäre das noch nicht lecker genug, gibt es oben drauf auch noch eine saftige Lage Brownie-Teig.



Die Idee zu dem Rezept ist mir nicht selbst gekommen, ich habe die "Slutty Brownies" schon vor einer ganzen Weile auf Pinterest und Instagram entdeckt. Gebt den Namen doch einfach mal bei Google ein und schaut euch die vielen Bilder an - da wird Euch das Wasser im Mund zusammenlaufen, versprochen!

Es war klar, dass ich das früher oder später unbedingt selbst ausprobieren muss! 

Letztendlich habe ich mich aber dazu entschieden, keines der gefundenen Rezepte aus dem Netz nachzubacken, da mir immer mindestens eine Komponente nicht ganz so gut gefallen hat. Zum einen wollte ich gerne eine vegane Variante backen, also keine Milch, keine Butter oder Eier verwenden. Außerdem wollte ich keine "außergewöhnlichen" Zutaten in meinen Brownies haben wie Sojamehl, Leinsamen oder andere Exoten. 




Bei mir dürfen außerdem auch keine Bananen in den Brownieteig, da ich es nicht besonders mag, wenn der Bananengeschmack in Gebäck durchkommt. Kurz gesagt: ich hatte viele, viele Ansprüche. Und wenn das so ist, legt man am Besten Hand an.

Das Ergebnis ist dann schließlich genauso geworden, wie ich mir das vorgestellt hatte: saftig und schokoladig! Außerdem ist der Aufwand für die Brownies trotz der drei verschiedenen Lagen nur minimal! 

Von mir gibt es eine ganz klare Nachbackempfehlung!!













Slutty Brownies {vegan}

Für den Cookie-Teig:

150 g Kokosöl, flüssig
120 g Weißer Zucker
80 g Brauner Zucker
120 g Mandelmilch mit Vanillegeschmack
1/2 Tl Vailleextrakt
300 g Mehl
1/2 Tl Natron
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
100g Schoko-Stückchen

+ 1 Packung Oreo-Kekse

Für den Brownie-Teig

100 g Zartbitterschokolade
120 g Kokosöl, flüssig
50 g Weißer Zucker
50 g Brauner Zucker
1 paar Tropfen Vanilleextrakt
150 g Apfelmus
2 Tl Sonnenblumenöl
60 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver


Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Für den Cookie-Teig das Kokosöl erwärmen - es muss flüssig weiterverarbeitet werden. Mit Zucker, braunem Zucker, Mandelmilch und Vanilleextrakt gut verrühren.

Mehl, Salz, Natron und Backpulver mischen und nach und nach unter die nassen Zutaten rühren. Zuletzt die Schoko-Stückchen unterkneten - das geht gut mit einem Knethaken.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben, gleichmäßig verteilen und etwas glatt drücken. Die Oreos auf dem Teig verteilen und ein wenig andrücken.

Für den Brownie-Teig die Schokolade und das Öl über dem Wasserbad schmelzen. Nach und nach mit den übrigen Zutaten verrühren.

Den Teig gleichmäßig über die Oreos gießen. Ggf. durch das Kippen der Backform ein wenig verteilen.

Die Brownies auf der mittleren Schiene je nach Backofen etwa 45-60 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher testen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Die Brownies dürfen innen noch schön feucht sein, es sollte aber kein flüssiger Teig am Zahnstocher kleben bleiben.


11 August 2017

Dinkel - Möhrenkuchen & Neuanfang


Manche Dinge brauchen Zeit. Zum Beispiel dieser erste Blogpost nach über einem Jahr der Pause auf Penne im Topf. Hier also ein erstes Lebenszeichen von mir und ein kleiner Neuanfang, den ich vor ein paar Tagen bereits auf Instagram angekündigt hatte. 

Warum es hier so lange Still war? Nun, die letzten Monate waren für mich von sehr vielen Veränderungen geprägt. Zunächst war da mein Referendariat, für das ich in eine andere Stadt gezogen bin und das mich nach und nach völlig eingenommen hat. Die Zeit zum Bloggen fehlte schlichtweg. Darauf folgte ein weiterer Umzug und ein Ankommen im neuen Job, der mich ebenfalls voll ausfüllte - zeitlich und gedanklich. Je mehr Zeit nach meinem letzten Blogpost im Mai 2016 verstrich, umso schwerer fiel es mir, wieder einen Anfang zu finden.

Kameras wanderten in Schubladen, Fotohintergründe in den Keller, verschiedenes Geschirr verschwand in den Schränken. 

Immer mal wieder hat mich das Gefühl gepackt, wieder Bloggen zu wollen und nun, in den Sommerferien, finde ich endlich die Zeit und Muße, es wieder anzupacken. Ob hier überhaupt noch wer mitliest? Ich bin gespannt und freue mich drauf. 

Da bin ich wieder :)


Den Einstand gebe ich mit einem sehr leckeren Dinkel-Möhrenkuchen, der in weniger als 10 Minuten zusammengeschmissen ist und der irgendwie zimtig, zitronig und vanillig schmeckt. Wem diese Kombi zu wild erscheint, der kann auch nur mit Zimt würzen oder im Sommer bevorzugt mit der erfrischenden Zitrone und den Zimt weglassen. Der Kuchen ist außerdem vegan.


Dinkel-Möhrenkuchen

200 g geschälte und fein geraspelte Möhren
125 g brauner Zucker
100 g Apfelmus
100 ml Sonnenblumenöl
250 g Dinkelmehl (Typ 1050)
100 g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver
1 Tl Vanilleextrakt (oder gemahlene Vanille)
1 El Zitronensaft & auf Wunsch etwas Abrieb von der Schale und/oder 1 Tl Zimt

Puderzucker
Zitronensaft

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten nacheinander zu einem glatten Teig verrühren und in einer gefetteten Form (20x 20cm) gleichmäßig verteilen. Alternativ kann man auch eine kleine Springform (24 cm) verwenden.

Den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 40 Minuten backen. Um zu testen, ob der Kuchen durch ist, einfach mit einem Zahnstocker bis zum Boden einpieksen. Wenn kein roher Teig an ihm kleben bleibt, dann ist der Kuchen fertig. Erkalten lassen. 

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur rühren und den Kuchen damit bestreichen. In kleine Quadrate schneiden und genießen.

24 Januar 2016

Schoko - Kirschkuchen mit Cheesecake - Schicht und Streuseln

Nachdem ich von dem ganzen Süßkram in der Weihnachtszeit erst mal gründlich die Nase voll hatte, hat sich in den letzten Tagen dann doch mal wieder ein kleines Hüngerchen auf etwas Süßes eingestellt.

Ich habe mich dann im Internet auf die Suche nach einem feinen Kuchen-Rezept begeben und NATÜRLICH - wie sollte es auch anders sein - hatte ich für kein einziges Rezept alle Zutaten im Haus. Für einen Cheesecake hatte ich zu wenig Frischkäse, für einen Sreuselkuchen nichts Gescheites für unter die Streusel...und ein einfacher Rührkuchen war mir dann doch zu langweilig.


Gut, zum nächsten Supermarkt wäre es nicht weit gewesen, aber bei Kuchenhunger und Mistwetter noch mal das Haus verlassen? Nö. Ich habe mich daher für eine eigene Kreation entschieden. Dafür habe ich einfach alle Kuchenrezepte dieser Welt (naja, nicht ganz, nur fast) zusammen geschmissen.

Den Boden bildet der langweilige aber gute Rührkuchen. Manche nennen es auch "Ameisenkuchen", weil kleine Schokostreusel (bzw. die Reste der Weihnachts-Schoki) drin sind. Darauf kommt eine  kleine aber cremige Cheesecake-Schicht und natürlich die Kirschen. Oben drauf befinden sich feine Butterstreusel, wie ich sie liebe. Mmmhh!! Ultra lecker! Experimentieren (und zu faul sein zum Einkaufen!) kann sich lohnen! ;)



Schoko - Kirschkuchen mit Cheesecake - Schicht und Streuseln 

Für den Rührteig-Boden

125 g Butter
125 g Zucker
2 Eier
125 ml Milch
1 Tl Backpulver
100 g Schokolade, geraspelt
250 g Mehl

1 Glas Schattenmorellen, gut abgetropft

Alle Zutaten nacheinander miteinander verquirlen und den Teig in einer eingefetteten 26-er Springform verstreichen. Die Schattenmorellen darauf verteilen.

Für die Cheesecake-Schicht

250 g Frischkäse
60 g Zucker
1 Ei

Alles miteinander verquirlen und über die Kirschen gießen.

Für die Streusel

125 g Zucker
150 g Butter
150 g Mehl

Alle Zutaten mit den Händen oder Knethaken zu Streuseln verkneten und auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 1 Stunde und 10 Minuten backen.

Evtl. mit etwas Alufolie abdecken. Die Backzeit kann je nach Ofen etwas variieren.


07 Oktober 2015

Pflaumen - Crumble


Neulich habe ich im Supermarkt ein Körbchen Pflaumen mitgenommen - das dachte ich zumindest. Daheim angekommen war ich mir auf einmal gar nicht mehr so sicher ob es sich wirklich um Pflaumen, oder  doch um Zwetschgen handelt...

Kein Problem, schnell folgendes Bild auf Instagram gepostet und nachgefragt: 



Die Antwort kam prompt: JA, es sind Pflaumen. Während Pflaumen etwas größer und rund sind, sind Zwetschgen etwas kleiner und eher länglich-oval geformt. Interessant, ich hatte vorher nämlich fälschlicherweise angenommen, dass "Zwetschgen" nur ein anderer Begriff für "Pflaumen" sei. (Bildungslücke...)

So wurde dann auch gleich in eine Lüge meiner Kindheit aufgedeckt...der Pflaumenkuchen, den meine Mutter jedes Jahr servierte, war in Wirklichkeit gar kein Pflaumenkuchen, sondern ein Zwetschgenkuchen gewesen. Naja, geschmeckt hat er dennoch immer ganz vorzüglich. 




Ich habe jedenfalls aus diesen wirklich köstlichen Pflaumen diesen noch köstlicheren Pflaumen-Crumble gezaubert. Mmmmhhh!! Am allerbesten schmeckt er natürlich ganz frisch, noch warm und getoppt von einer Kugel Vanilleeis. 

Dennoch kann man ihn auch sehr gut noch am nächsten Tag kalt genießen (oder noch mal schnell warm machen!). Das Rezept ist zudem ultra-einfach. Wenn ihr also ein paar schöne Pflaumen entdeckt, solltet ihr es unbedingt noch schnell nachmachen! :)


Pflaumen-Crumble
(Für ca. 6 Portionen)

1 kg Pflaumen
1 El brauner Zucker
1 Tl Abrieb einer Orangenschale
2 Tl Mehl
1 Tl Zimt

Für die Streusel:
150 g Mehl
150 g Butter
150 g Zucker

Die Pflaumen entsteinen und vierteln. In einer Schüssel mit Zucker, Orangenschale, Mehl und Zimt vermischen, dann in einer Auflaufform verteilen (oder auf 4-6 kleine Förmchen aufteilen).

Alle Zutaten für die Streusel krümelig verkneten und auf den Pflaumen verteilen. Bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun und die Pflaumen weich sind.

Warum servieren. 


20 September 2015

Hefe - Striezel mit Schokoladen - Nuss - Füllung


Meine wertvollsten Rezepte sind die, mit denen ich meine schönsten kulinarischen Kindheitserinnerungen verbinde! Heute möchte ich Euch ein solches zeigen. 

Die Kuchen meiner Kindheit gibt es nicht alle Tage - dafür probiere ich einfach zu gerne neue Rezepte aus - aber wenn es sie gibt, dann ist es jedes Mal etwas ganz Besonderes! Der Duft, der Geschmack, alles ist genauso, wie vor 20 Jahren am Kindergeburtstag.



Neben dem Eifeler Landkuchen und dem Käsekuchen meiner Mama (den ich auch noch gar nicht geblogt habe, fällt mir gerade auf...), ist dies hier der liebste Kuchen aus meiner Kindheit. Ich habe zwar schon viele, viele gefüllte Hefegebäcke gegessen, diese Füllung bleibt jedoch mit Abstand die saftigste und leckerste von allen!


Der Kuchen ist übrigens gar kein "Kuchen", sondern ein Striezel, also ein Hefezopf. Meine Mutter hat ihn aber immer als Kuchen gebacken. Nach dem Aufrollen kam er nämlich nämlich in eine runde Kranzform und wurde gebacken. 

Ich backe ihn jedoch ganz nach seinem originalen Namen (den ich so in der Rezeptsammlung meiner Mutter fand) als Striezel auf dem Backblech - ohne Kuchenform. 

Was sind die liebsten süßen Rezepte aus eurer Kindheit? 



Hefe - Striezel mit Schokoladen - Nuss - Füllung

Für den Teig:
500 g Mehl
120 g Butter
75 g Zucker
30 g Hefe
250 ml Milch
1 Prise Salz

Für die Füllung:
150 g gemahlene Haselnüsse
50 g gehackte Nüsse
1 El Zimt
2 Tl Kakaopulver (ungesüßt)
120 g Zucker
1 Tl Vanillezucker
75 g dunkle Schokolade, fein gehackt
etwas Milch

Milch mit Zucker, Salz und Butter vermischen und lauwarm (!) erwärmen. Die Hefe darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die lauwarme Flüssigkeit in die Mulde gießen und von der Mulde aus nach außen nach und nach immer mehr Mehl in die Mulde rühren bis ein Teig entsteht. Den Hefeteig auf die Arbeitsfläche geben und kneten, bei Bedarf noch etwas Mehl dazu geben, bis der Teig nicht mehr klebrig ist. Eine Kugel formen und den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Für die Füllung alle Zutaten verrühren und so viel Milch zugeben, bis eine homogene, streichfähige Paste entsteht. Auf keinen Fall sollte die Paste zu flüssig werden.

Den Hefeteig rechteckig ausrollen (ca. 30cm x 40cm) und die Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Von der langen Seite her eng aufrollen. Den Strang mit einem scharfen Messer längs halbieren, sodass 2 offene Stränge entstehen. die Stränge umeinander wickeln. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einem Tuch zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen. 

Bei 190-200°C ca. 30-40 Minuten backen. Eventuell nach der Hälfte der Zeit mit etwas Alufolie abdecken, falls der Zopf zu dunkel wird. Die Backzeit kann je nach Ofen ein wenig variieren. Auskühlen lassen und genießen.





21 August 2015

Himbeer - Schoko - Brownie - Cheesecake


Heute gibt´s was auf die Hüften! Und zwar einen köstlichen Cheesecake. Nein, einen Brownie. Ähm. BEIDES!! 

Der Boden besteht nämlich aus einem saftig-schokoladigen Brownie-Teig, der Euch gleich in den 7. Schoko-Himmel befördert! Die Cheesecake-Schicht ist nicht nur extra cremig, sondern auch schön fruchtig durch eine Ladung Himbeer-Konfitüre!

Für´s Auge wird das Ganze dann noch mit einer Schoko-Glasur und frischen Himbeeren getoppt!



Ich konnte es mal wieder nicht abwarten, bis der Kuchen ganz abgekühlt war und musste ihn schon anschneiden, als die Glasur noch nicht ganz fest war...

Mmmmhhh.... muss ich noch mehr sagen? Unbedingt mal nachbacken! ;)



Himbeer - Schoko - Brownie - Cheesecake 


Für den Brownie-Boden:

(Für 1 26-er Springform)


200 g Zartbitterschokolade

120 g Butter
2 Eier
190 g Mehl
1/2 Tl Backpulver

Für die Cheesecake-Schicht:

250 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
120 g Himbeer-Konfitüre (ohne Kerne)

Für die Glasur:

150 g Schokolade
1 El Butter

Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zartbitterschokolade und Butter bei niedriger Hitze unter Rühren erwärmen bis die Schokolade geschmolzen ist. Evtl. etwas abkühlen lassen, dann mit Eiern, Mehl und Backpulver verrühren. 

Den Boden der Springform mit Backpapier (zugeschnitten) belegen und einfetten. Dann den Brownie-Boden darauf gießen. 

Für die Cheesecake-Schicht einfach alle Zutaten verquirlen und gleichmäßig auf dem Brownie-Boden verteilen. 

Im Ofen ca. 35-45 Minuten (je nach Ofen) backen, bis die Cheesecake Schicht nicht mehr flüssig ist.

 Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Den Rand der Springform vorsichtig lösen und abnehmen. Den Kuchen mit einer Glasur aus Schokolade und Butter bestreichen. Bis zum Verzehr kühl lagern.

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