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25 Januar 2015

Kürbis - Flammkuchen mit Ziegenkäse


Wie ich ja schon an der einen oder anderen Stelle erzählt habe, gibt es bei mir selten Gerichte 2x! Das ist vermutlich eine Food-Blogger-Krankheit oder generell ein "Problem" derer, die super gerne neue Rezepte ausprobieren und ungern immer das Gleiche essen!


Klar, das Käsebrot Morgens, die Gemüsepfanne unter der Woche oder den altbewährten Schokokuchen gibt es hier durchaus öfters...aber wann immer der Alltag es zulässt, probiere ich am liebsten neue Rezepte aus! Das Leben ist schließlich zu kurz, um immer das gleiche zu essen, oder? Überhaupt, wenn ich alle Rezepte nachkochen wollte, die sich hier stapeln, bräuchte ich mindestens 5 Leben! 



Manchmal, wenn die Gestirne es wollen, Fuchs und Hase sich am richtigen Ort gute Nacht sagen und noch viele andere Faktoren zusammenfallen, dann gibt es doch mal die eine oder andere Leckerer ein zweites Mal! Diese Ehre ist natürlich nur ganz besonders Leckeren Schmankerln vorbehalten - das ist ja klar. So geschehen bei diesem phänomenal guten Kürbis Flammkuchen!




Den hatte ich vor ein paar Monaten schon mal bei einem Kochabend mit einer lieben Freundin zusammen gemacht und er war wirklich sehr, sehr lecker.

Was sind bei Euch die Gerichte, die Euch so vom Hocker gehauen haben, dass Ihr sie einfach  immer wieder kocht??




Kürbis - Flammkuchen mit Ziegenkäse

Für den Teig:
250 g Mehl
1 El Öl 
100 ml Wasser
etwas Salz

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abdecken und ruhen lassen, bis es weiter geht.

Für den Belag:
1/2 Hokkaido Kürbis (mittlere Größe)
1 große rote Zwiebel
1 Chilischote 
2 Zweige Rosmarin
Honig
Salz, Pfeffer

Das Kerngehäuse mit einem Löffel entfernen, den Kürbis dann erst in Spalten und dann in kleine Würfel (ca. 1x1 cm oder auch etwas kleiner) schneiden. Die Zwiebel und die Chilischote in Ringe schneiden. Den Kürbis in einer heißen Pfanne ca. 10 Minuten scharf anbraten, bis er fast gar ist, evtl. zwischendurch mal den Deckel schließen, damit das etwas schneller geht. Zwiebel, Rosmarin und Chilischote zugeben und weiter braten, bis die Zwiebeln glasig sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Creme:
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Creme Fraiche
100 g Sahne
Salz, Peffer, Muskat

Alle Zutaten für die Creme verrühren und abschmecken. Evtl. Noch etwas Sahne zugießen - die Creme sollte eher dünn als zu dick sein, da sie sonst beim Backen rissig werden kann.

Nun alles zusammenbauen: Den Teig in 2 Portionen teilen und dünn ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder Rost setzen. Mit der ´Creme Bestreichen und mit dem Kürbis belegen. Wer mag noch mit etwas Honig beträufeln.

Im vorgeheizten Ofen bei 220°C ca. 20 Minuten backen.

26 Oktober 2014

Butternuss - Mango - Suppe

Herbst ist Kürbiszeit und die muss natürlich voll ausgenutzt werden - denn Kürbis ist einfach lecker! Obwohl ich sonst fast immer zu meinem geliebten Hokkaido greife, habe ich mich neulich beim Einkaufen verführen lassen und einen Butternuss-Kürbis mitgenommen. Die Form ist aber auch wirklich schön, oder? 



Im Gegensatz zum Hokkaido sollte man diese Sorte schälen. Das geht zum Glück ganz einfach mit einem herkömmlichen Sparschäler oder einem scharfen Messer. Durch die Mango und den Curry bekommt die Suppe einen wunderbar exotischen Touch und ist an kälteren Tagen genau das Richtige!

Esst ihr auch so gerne Kürbissuppe? Und was macht ihr sonst noch so aus Kürbis?

Butternuss - Mango - Suppe
Für 4-6 Personen

2 Zwiebeln
1 Chilischote
1 Butternuss Kürbis
1 reife Mango
3 Kartoffeln
1-1,5 l Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
Zitronensaft
Curry, Chiliflocken
Salz, Pfeffer, Agavendicksaft

Die Zwiebeln schälen und fein hacken, die Chilischote längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Beides in etwas Öl ein paar Minuten andünsten.

Den Kürbis schälen, faseriges Fruchtfleisch und Kerne mit einem Löffel auskratzen und den Rest in 1 cm große Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in 1 cm große Würfel schneiden. Das Fruchtfleisch der Mango ebenfalls würfeln. Kürbis, Kartoffel und Mango mit in den Topf geben und so viel Gemüsebrühe angießen, bis alles bedeckt ist. Aufkochen, dann die Hitze reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 15 - 20 Minuten leise köcheln lassen bis das Gemüse gar ist.

Die Kokosmilch zugeben und die Suppe fein pürieren. Mit Zitronensaft, Curry, Chiliflocken, Salz, Pfeffer und Agavendicksaft (oder Honig) abschmecken. Die Suppe evtl. noch ein wenig einköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.


01 Februar 2013

Exotische Hähnchenpfanne mit Kürbis



Danke für Eure zahlreichen Kommentare zu meinem 1. Macarons-Versuch von gestern. Eigentlich wollte ich ja schon (zumindest vorerst) das Handtuch schmeißen, eure Zeilen haben mich aber echt aufgebaut und ich bin nun doch motiviert, weiterzumachen. Vielleicht schauen meine Macarons dann auch mal halbwegs richtig aus :)



Heute habe ich aber nochmal Etwas Herzhaftes für Euch. Ich hatte vom Kürbisrisotto neulich noch einen halben Kürbis übrig, der nun aufgebraucht werden wollte. Das hier wird übrigens dann auch vorerst das letzte Küsbisrezept bis zum Spätsommer/Herbst werden. Jedenfalls habe ich mich an ein Rezept aus einer vergangenen Lecker Zeitschrift vom November erinnert. Das hieß Hähnchencurry mit Kürbis. Curry ? Ist doch gar kein Curry drin? Naja, als Curry kann man im Prinzip jedes „eintopfartige“ Gericht bezeichnen, das als Basis eine Sauce hat und bei dem Fleisch und/oder Fisch und/oder Gemüse involviert ist. Finde ich (zumindest in unseren Regionen) irgendwie verwirrend und irreführend.

Weil kein Curry drin ist, habe ich es also mal spontan umbenannt. Ein bisschen was verändert habe ich auch, streng nach Rezept ist eher weniger mein Ding. Das Endergebnis war jedenfalls so richtig lecker und herrlich aromatisch.

Für 2 Personen
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 Hähnchenbrustfilets ca. 400 g
1 Gelbe oder rote Paprikaschote
Etwa 300-400 g Hokkaidokürbis
1 Möhre
1 kleine rote Chilischote
1 Zitrone
5 El Sojasauce
1Tl Honig
Petersilie
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Paprika, Kürbis und Möhre waschen und alles in schmale Scheiben/Streifen schneiden. Die Chilischote entkernen und in feine Ringe schneiden.
Das Fleisch waschen und trockentupfen, dann in Streifen schneiden. Die Zitrone heiß waschen, die Hälfte der Schale abreiben, die Hälfte des Safts auspressen.
Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch von beiden Seiten ca. 4 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und aus der Pfanne nehmen. Nun Zwiebeln, Knoblauch, Möhre, Kürbis, Chili und Paprika im heißen Bratfett ca. 8 Minuten relativ scharf anbraten, bis das Gemüse etwas an Volumen verloren hat. Das Fleisch wieder zugeben, ebenso wie1 El Zitronensaft, Sojasauce und Honig. Ca. 5 Minuten dünsten, dann mit Petersilie, Zitronenschale, Salz und Pfeffer abschmecken. Feeertig (:

24 Oktober 2012

Kürbissuppe - einfach und flott



Jetzt wo die Uni wieder angefangen hat, komme ich mehrmals in der Woche erst recht spät nach Hause. Dann ist der Hunger meistens groß, die Lust zu Kochen hält sich aber eher in Grenzen.

Besonders freue ich mich dann, wenn ein leckeres Süppchen auf mich wartet, das nur noch darauf wartet, eben schnell warm gemacht zu werden. Überhaupt gehören wohlig warme Süppchen für mich genauso zu einem gemütlichen Herbst-/Winterabend wie Wollsocken und Kuscheldecken.

Kürbissuppe ist ja derzeit in aller Munde. Und das zu Recht! Es gibt unendlich viele verschiedene Arten, auch ich habe so ein paar Lieblingsrezepte. Egal ob exotisch mit Kokosmilch und Ingwer, winterlich weihnachtlich mit Muskat und Zimt oder ganz klassisch … immer wieder ein wenig anders, immer wieder superlecker!

Für 2 Personen:

1 Zwiebel

450 g Kürbisfleisch (Hokkaido)

1 Möhre

1 fingerbreites Stück Ingwer

½ Liter Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer, Muskat, Zimt, Curry

Evtl. Creme Fraiche – muss aber nicht.

Kürbis und Möhre würfeln, die Zwiebel hacken. Den Ingwer schälen und hacken. Die Zwiebel in etwas Öl andünsten, dann Kürbis und Möhre zugeben. Ein wenig anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen, dann die Temperatur reduzieren. 20-30 Minuten bei halb geschlossenem Deckel leise köcheln lassen. Pürieren und mit den Gewürzen abschmecken. Evtl. noch etwas Brühe zugeben, falls die Suppe zu dick ist.

Wer mag kann die Suppe mit einem Klacks Creme Fraiche und etwas Petersilie servieren – sie schmeckt aber auch schon so ganz prima.

21 Oktober 2012

Pumpkin Pie - ganz klassisch





Guten Morgen Ihr Lieben! Was für ein wunderschönes Wochenende! Im strahlenden Sonnenschein leuchtet die herbstliche Blätterpracht gleich nochmal so schön, findet ihr nicht?

Optisch und geschmacklich dazu passend, habe ich euch heute etwas Süßes mitgebracht. Vor einiger Zeit bin ich von einer Leserin gefragt worden, ob ich nicht einmal ein Rezept für einen richtig Amerikanischen Pumpkin Pie posten könnte. Dieser Bitte bin ich sehr gerne nachgekommen, da Pumpkin Pie ein fester Bestandteil meiner herbstlichen To-Bake-Liste ist. Mindestens einmal im Herbst muss er einfach auf den Tisch.

Bisher habe ich dafür 2 bewährte Rezepte, die ich aus den USA mitgebracht, und auf unsere deutschen Zutaten und Gegebenheiten umgerechnet habe. Ein Klassisches – ein Ausgefallenes. Heute zunächst der klassische Kürbis Pie.

Das Besondere am Geschmack eines Pumpkin Pies sind die Gewürze. Während man in den USA sogenanntes „Pumpkin Pie Spice“ kaufen kann, „muss“ man die Aromen hier selbst zusammenstellen.

Ich möchte Euch dazu 2 Varianten anbieten. Die Erste wäre, selbst ein Pumpkin Pie Spice herzustellen. Die Zutaten habe ich unter dem Rezept aufgeschrieben. Die zweite Möglichkeit wäre, Zimt und Lebkuchengewürz zu verwenden, das aufgrund seiner Mischung zusammen mit dem Zimt dem Pumpkin Pie Spice verhältnismäßig ähnlich ist.

Egal, wie ihr es macht, lasst es Euch schmecken und genießt diesen wunderbar sonnigen Herbstsonntag!

 

 

Für den Teig:

100 g Butter

200 g Mehl

100 g Zucker

1 Ei

1 Tl Backpulver

1 Prise Salz

Für die Füllung:

430 g Kürbisfleisch (Hokkaido)

150 g Weißer Zucker

60 g Brauner Zucker

2 große Eier

200 ml Milch

¼ Tl Salz, 2 Tl Zimt, 1 Tl Lebkuchengewürz

ODER: 1 Portion Pumpkin Pie Gewürz (siehe unten)

 

Das Kürbisfleisch würfeln, mit Wasser bedecken, aufkochen und etwa 15 – 20 Minuten gar kochen. Sehr gut abtropfen lassen. An der Luft abkühlen lassen.

Alle Zutaten für den Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Für etwa 30 minuten in den Kühlschrank legen.

Kürbisfleisch fein pürieren und mit den übrigen Zutaten für die Füllung gut verquirlen.

Den Teig ausrollen und eine eingefettete 24 bis 26-er Springform (Oder Pie-Form wenn Ihr habt) damit auskleiden, dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Die Füllung auf den Teig geben und in den auf 175°C vorgeheizten Ofen schieben. Bei Ober-/Unterhitze ca. 1 ½ - 1 ¾ Stunde backen.

Vollständig – am besten über Nacht -  auskühlen lassen.

Tipp:

Die Backzeit hängt von der größe der verwendeten Form ab. In einer 26-er Form wird es schneller gehen, als in einer 24-er. Test: Wenn ein Zahnstocher ohne flüssigen Teig dran wieder aus dem Kuchen rauskommt, ist er gar.
 

 

 
Selbst gemachtes Pumpkin Pie Spice:

2 Tl Zimt, ½ Tl Muskat, ½ Tl gehamlenen Ingwer, ¼ Tl gemahlene Nelken
 
 

12 Oktober 2012

Spaghetti mit Kürbissauce




Wie ich es hasse, morgens aufzustehen, wenn es noch stockdunkel ist. Naja, da müssen wir jetzt wohl alle durch.


Umso mehr wärmende Leckereien braucht die Seele jetzt, um bei Laune zu bleiben. Sehr gut geht das mit Nudeln und einem Leuchtend Gelben Kürbis.


Momentan könnte ich wirklich fast jeden Tag Kürbis essen. Die Saison muss einfach ausgenutzt werden. Hier habe ich euch mal mein Rezept aufgeschrieben, für die einfachste Küsbissauce zu Pasta, die ich kenne.




Für 2 Personen:
200 g Spaghetti
1 halber Hokkaido Kürbis
1 Schuss Weißwein
250 ml Gemüsebrühe
1 großer El Creme Fraiche
1 Tl Honig oder Ahornsirup
Salz, Pfeffer, Muskat
Parmesan
Die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen.
Den halben Kürbis würfeln und in ein wenig Fett in einer heißen Pfanne ein paar Minuten anschwitzen. Mit Wein ablöschen und mit Brühe aufgießen. Die Hitze etwas reduzieren und die Sauce ca. 10 Minuten etwas einköcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Die Sauce pürieren, dann Creme Fraiche und Honig hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die Sauce mit den Spaghetti und mit Parmesan bestreut servieren.

13 September 2012

Iced Pumpkin Cookies - Kürbisplätzchen mit Zuckerguss


So ungerne ich mich vom Sommer verabschiede, so sehr freue ich mich auf die vielen Kürbisse, die der Herbst mit sich bringt.

Die Kürbis-Rezepte stapeln sich schon und ich weiß gar nicht, was ich zuerst ausprobieren soll. Was es aber jedes Jahr ohne langes Überlegen gibt, sind diese leckeren Pumpkin-Cookies.

Die Plätzchen sind herrlich würzig und aromatisch – ähnlich wie Lebkuchen.

Für dieses Rezept benötigt man gegarten Kürbis - ich verwende Hokkaido. Wie man das ganz leicht in der Mikrowelle macht, habe ich hier beschrieben. Ansonsten einfach ab in den Backofen - geviertelt 150°C, etwa ne halbe Stunde je nach Größe.
Für etwa 3 Bleche:

200 g Kürbisfleisch (gegart gewogen - ich nahm Hokkaido)
1 Ei
210 g Zucker
2 Tl Zimt
0,5 Tl Muskat
1 Tl Lebkuchengewürz
115 g Butter, weich
2 Tl Backpulver
320 g Mehl
1 Päckchen Vanillzucker

Das Kürbisfleisch pürieren und mit Ei, Zucker, Vanillzucker, Zimt, Muskat, Lebkuchengewürz und Butter verquirlen.

Mehl und Backpulver mischen und langsam unter die feuchten Zutaten rühren.

Jetzt geht’s ans Formen der Plätzchen. Man kann den Teig mit 2 Teelöffeln abstecken – optisch schöner werden sie jedoch, wenn man es mit den Händen macht: Dazu die Hände nass machen, den Teig in der Hand zu einer etwa walnussgroßen Kugel rollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit den Händen etwas flach drücken.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 15-20 Minuten backen.

Auf ein Gitter setzen und komplett auskühlen lassen. Aus Puderzucker und Milch eine Glasur (engl. Icing - deshalb Iced Pumpkin Cookies) anrühren und die Plätzchen damit verzieren.

07 September 2012

Kürbis – Ricotta Gnocchi in Walnussbutter

Ricotta Gnocchi gab’s ja hier schon einmal. Passend zur Kürbiszeit gibt’s jetzt eine Neuauflage – Gnocchi gehen einfach immer.

Eigentlich verarbeite ich gerne Kürbis. Besonders gerne in Amerikanischen Rezepten – die sehr oft Kürbispüree erfordern. Da es das in Deutschland aber nicht wie in den USA an jeder Ecke fertig abgepackt gibt, muss man für diese Rezepte dann erst einmal die Vorarbeit leisten, den Kürbis zu garen und zu pürieren. Das ist dann wiederum mit Ofen vorheizen oder Wasser aufsetzen verbunden. Nicht, dass das nicht zu machen wäre, es geht jedoch noch etwas einfacher, wie ich nun dank eines Tipps aus dem Netz feststellen durfte – in der Mikrowelle.

Ich hatte also einen kleinen Hokkaido, den ichgeputzt (entkernt und geviertelt) habe. Auf einen Teller mit etwas Wasser gelegt und dann einfach für 15 Minuten ab in die Mikrowelle. Völlig unproblematisch und der Kürbis war pürierfertig weich. Werde ich nun öfters so machen.

Für die Gnocchi



250 g Ricotta

300 g Kürbisfleisch (Gar gewogen)

2 Eigelb

40 g Parmesan

Ca. 250 g Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat

Das Kürbisfleisch pürieren und mit Ricotta, Parmesan, 2 Eigelben, etwas Salz, Pfeffer und Muskat verrühren. So viel Mehl hinzugeben, dass der Teig gerade nicht mehr klebt und man ihn mit den Händen weiterverarbeiten kann. Das können etwa 220-300 g sein.


Den Teig zu 2 etwa 2cm dicken Rollen formen und mit einem Messer kleine Gnocchi abschneiden.
In siedendes Salzwasser geben und kurz kochen. Wenn sie oben schwimmen sind sie schon gar. Vorsichtig aus dem Wasser nehmen und mit kaltem Wasser abschrecken. 
(Werden sie sofort in die Pfanne gegeben, müssen sie nicht abgeschreckt werden)

Für die Walnussbutter


1 Handvoll Walnüsse
50 g Butter
1 Zehe Knoblauch
Weißwein
Petersilie, Salz, Pfeffer

Parmesan


1 Handvoll Walnüsse hacken und in einer Pfanne ohne Öl backen, bis sie Röstaromen entwickeln und ein feiner Walnuss-Duft durch die Küche zieht . Achtung, das geht ab einem gewissen Punkt sehr schnell.

Butter und einen Schuss Weißwein dazugeben, dann die gepresste Zehe Knobi.

Die Gnocchi in der Walnussbutter schwenken, Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.

Das Fertige Gericht mit Parmesan bestreuen.

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