01 November 2013

Kürbis Risotto

Einige von Euch haben es bestimmt schon gemerkt - ich habe mal wieder ein wenig was am Design getan. Ich sehe mich ja immer so schnell satt. Auch der Header sagt mir noch nicht ganz zu. Aber ihr könnt beruhigt sein - es kommen nur noch kleinere Veränderungen - der Topf wird jedenfalls bleiben. Hauptsächlich habe ich aber auch einen neuen Untertitel - habt Ihr ihn schon entdeckt? Essen ist ja schließlich auch Lifestyle, oder? :)

Was ich gestern noch bemerkt habe: Es wird verdammt früh dunkel. Ich weiß, das ist jetzt keine atemberaubende Feststellung, aber wenn man sein Essen halbwegs ansehnlich fotografieren möchte, dann ist es doch nicht ganz unwesentlich.

Gestern zum Beispiel dachte ich mir so gegen 4 "och machste mal schnell ein Risotto". Ja. Denkste. Überraschenderweise haben alle anderen Risotto-Köche dieser Welt doch Recht: Ein Risotto braucht Geduld. Und mit noch was haben sie Recht: wenn man nicht ständig dabei bleibt und brav rührt, dann pappt es an. Tja. Man kann sich eben nicht über alles hinwegsetzen.

Da stand ich also, rührte und rührte und draußen wurde es immer dunkler und dunkler. Als mein Risotto dann schließlich die richtige Konsistenz hatte, hatte die Sonne endgültig keinen Bock mehr. Los geht es also, ich eröffne feierlich die Saison der schlechten Fotobelichtung:
Naja, trotzdem kann man immerhin erahnen, was es sein soll. Und es ist auch halb so schlimm, Risotto sieht auch mit dem tollsten Licht nur aus wie Pampe  - also kein großer Verlust.

Was eigentlich ja eh am meisten zählt, ist der Geschmack, und der war einfach großartig - hätte ich am liebsten alleine aus dem Topf geschaufelt gegessen. Für mich ist Riotto übrigens kein vornehmes essen. Eher ein "In ner großen Schüssel auf dem Sofa löffeln-Essen". 
Für 2 Personen (Als Hauptspeise)

1 Schuss Öl + 1 El Butter
1 Zwiebel
100 ml Weißwein
250 g Risotto-Reis (oder Milchreis - ist auch rund)
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
200 g Kürbispüree (so gehts)
50 g Parmesan
40 g Butter (eiskalt)
Salz, Pfeffer, Muskat

Die Brühe in einem Topf erhitzen bis sie siedet - auf dieser Temperatur halten.

In einem anderen Topf Butter und Öl zerlassen, die fein gehackte Zwiebel darin 5 Minuten lang glasig dünsten. Den Reis zugeben und rühren, bis er mit Butter und Öl rundrum benetzt ist. Mit Weißwein ablöschen. Wenn der Wein fast verkocht ist, die Gemüsebrühe kellenweise angießen. Also immer eine Kelle Brühe - dann rühren und warten bis die Brühe fast weg ist, dann die nächste Kelle. Zwischen den Kellen könnt ihr dann auch das Kürbispüree einrühren. Das macht ihr so lange, bis der Reis gar ist und das Risotto eine schöne, cremige Konsistenz hat - das kann 20-30 Minuten dauern. 

Nun den geriebenen Parmesan und die kalte Butter einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und servieren. 

Kommentare:

  1. Dein Risotto sieht trotz der Lichtverhältnisse einfach lecker aus! :)
    Liebe Grüße, Maria.

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  2. Risotto mag ich eigentlich gar nicht, aber Kürbis und Suppen, und deine sieht doch ganz lecker aus, du wirst es vielleicht nicht glauben, aber gerade habe ich auch eine vor mir, allerdings Kartoffel-Karotte, Kürbis würde da bestimmt auch gut zu schmecken.

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  3. Ich finde Ofenrisottos ganz wunderbar. Ab in Ofen und alles tut sich von selbst. Google mal nach Ofenrisotto von Donna Hay.
    LG Sarah

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  4. Gibt's bei mir heut Abend auch, mhhh!!

    Wenn ich bei Kunstlicht Fotos mache, schieße ich übrigens im RAW-Format und lege die Einstellungen dann in Photoshop fest. So lässt sich noch das Beste aus solchen Fotos herausholen. Man kann das Abendessen im Winter ja nicht dauerhaft auf 4 Uhr verlegen ;)

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    1. Dann wünsche ich Dir schon mal guten Appetit ! Danke Dir für den Tipp mit dem RAW Format- das werde ich mal probieren! LG :)

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  5. Ohhh mhhh! Ich hab noch etwas Kürbispüree im Tiefkühlfach und muss mir noch Mittagsessen machen, bin gerade am Überlegen ob ich das machen soll... mhh... :D

    Das mit dem Design kenne ich nur zu gut! Ich sehe mich auch andauernd an meinem Design satt, habe aber auch nie Lust, ein neues zu machen haha :D

    Liebe Grüße, Yvonne :)

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  6. Ich LIEBE Risotto - leider habe ich es aus Faulheit nicht mehr gemacht, seit ich keinen Thermomix mehr habe. Früher habe ich mir ständig Risotto gekocht, auch Kürbisrisotto - so unglaublich lecker!!!

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  7. Sehr fein. Risotto erfordert tatsächlich Geduld, mir geht es auch immer wieder so dass ich die Kochzeit unterschätze und dann etwas genervt bin, dass ich immer noch da stehe und rühre und der Reis einfach nicht weicher wird;) Aber es lohnt sich jedes Mal. Mit Kürbis habe ich ein Risotto noch nie probiert, klingt sehr lecker.
    Liebe Grüsse,
    Krisi
    http://excusemebutitsmylife.blogspot.com

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  8. Also mir gefällt der Header....ich mag den Retro-Look :-)
    Kürbis-Risotto ist wirklich sagenhaft lecker! Und ich liebe diese tolle Farbe! Ich mag´s auch immer ganz gerne, wenn ein "Topping" auf dem Risotto ist.
    So ganz fotogen ist Risotto eigentlich nie. Wie Eintopf. Indisches Essen sieht auf meinen Fotos immer schlechter aus, als es ist. Was mir bei schlechten Lichtverhältnissen enorm hilft: die Tageslichtlampe. Das war die beste Investition für die Blog-Fotos.
    Liebe Grüße, Renate

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  9. Mmmh, lecker!
    Hab ich diese Woche auch gemacht, aber das Rezept war ein bißchen anders!
    Werd deines auch mal probieren!

    Danke!
    Und liebe Grüße,
    katrin

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  10. Oh lecker, bei mir gab es gestern auch Kürbisrisotto :) Aber mit stückigem Kürbis statt Pürree

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  11. Jamie Oliver wäre sicher sehr zufrieden mit Dir. Er findet, dass jeder Risotto kochen können sollte. Dein Risotto sieht auch wirklich sehr lecker aus. Fühle mich schon inspiriert.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Anna

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  12. Hach dein Risotto sieht so toll aus meins ist letztens nicht so schön "saftig" geworden (aber lecker war es trotzdem ;) )

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  13. Risotto ist ja wirklich mein Leibgericht. Das kann ich nahezu immer essen. Jamjamjam. Kann dir nur zustimmen-ist für mich auch ein "ach-ich-brauch-kein-geschirr-das-geht-direkt-ausm-topf-innen-mund-gericht"

    Liebste Grüße,

    Anne

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