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20 Januar 2018

Veggie-Kick im Januar: Gemüsesuppe

Hand aufs Herz: auch ich fasse am Jahresende immer ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr! Wie vermutlich viele von euch auch, oder?

Irgendwie hat der Jahreswechsel etwas Magisches! 

Obwohl der 1. Januar logisch betrachtet natürlich auch nur ein Tag ist wie jeder andere, gibt er einem irgendwie das Gefühl, das eigene Leben mal umkrempeln zu können, um endlich seinen Zielen ein Stück näherzukommen! 



Das kann man natürlich auch an jedem anderen Datum, aber das frische Jahr lädt geradezu ein zu einem Neustart. 

Trotzdem kennt ihr auch bestimmt ein anderes Phänomen: man schleppt seine Vorsätze von Jahr zu Jahr und eigentlich nimmt man sich immer wieder die selben Dinge vor: mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, alte Freunde mal wieder treffen, nicht so viel arbeiten....

Meine Top-Vorsätze: 
Gesünder essen! Mehr vollwertige und unverarbeitete Lebensmittel, die mich nicht träge machen sondern mir gut tun! Dazu gehört die besondere Herausforderung, auch bei vielen Terminen und Stress möglichst selbst und gesund zu kochen.

In den ersten Januarwochen bin ich dann immer noch hochmotiviert, aber sobald es anstrengend wird, vergesse ich meine Vorsätze viel zu schnell wieder und falle in den alten Trott zurück. 

Am nächsten Silvester nehme ich mir dann genau diese Dinge dann erneut vor...und wieder und wieder und wieder...


Eine Lösung für dieses Dilemma habe ich noch nicht gefunden. Es ist wohl einfach ein Thema, an dem ich kontinuierlich arbeiten muss. 

Vermutlich kennt jeder solche Baustellen, oder?

Heute habe ich jedenfalls ein Rezept für Euch, das genau meinen Vorsätzen entspricht! Die Suppe schmeckt köstlich und es sind nur gute Sachen drin- kein Mist.

Lasst es Euch schmecken! 


Gemüsesuppe

1 Zwiebel
2 Kartoffeln
1 Möhre
1 Zucchini 
2 Paprikaschoten
1 Stange Lauch
Paprikapulver, Curry
Chili
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel fein hacken. Kartoffeln und Möhre schälen und würfeln. Die Paprikaschoten entkernen und so wie auch die Zucchini ebenfalls in Würfel schneiden. Den Lauch in feine Ringe schneiden. 

Das Gemüse in etwas Öl anbraten, dann mit so viel Gemüsebrühe auffüllen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Aufkochen und bei halb geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten leise köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. 

Fein pürieren und mit Gewürzen abschmecken. 

Ich gebe gerne noch Chiliflocken und etwas Crema Balsamico auf die fertige Suppe.


23 Dezember 2015

{Flott und pflegeleicht} Mein OnePotMenue: Süßkartoffelsuppe, Curry-Kokos-Pasta, Beeren-Crisp

*Werbung: dieser Post ist in Kooperation mit REWE Beste Wahl entstanden!


 Eines der beliebtesten Rezepte hier auf diesem Blog ist die One Pot Pasta, die ich im November 2013 hochgeladen habe. Das Geniale daran: alles wird in nur einem Topf gleichzeitig gekocht: Nudeln, Gemüse und Sauce. 

Die Idee dazu stammt allerdings nicht von mir. Als Erfinderin gilt die bekannte TV- und Internetköchin/Legende Martha Stewart. Inzwischen ist die Zubereitungsweise aber weit verbreitet und es gibt unzählige Variationen des Pastagerichts. 


Als Fan der unkomplizierten Küche war ich daher auch gleich dabei, als REWE mich vor kurzem fragte, ob ich gerne bei einer kleinen Herausforderung dabei wäre. Die bestand darin, ein schnelles One-Pot-Menue in drei Gängen zu kreieren! Für mein Menü habe ich außerdem viele REWE Beste Wahl Artikel verwendet. Das Konzept hinter der Linie: Artikel mit der guten Qualität bekannter Marken aber zum kleinen Preis. Das Sortiment umfasst inzwischen sehr viele Artikel aus allen möglichen Bereichen. Man erkennt sie im Regal ganz einfach am roten Beste Wahl Label

Nun zu meinem Menü.

Bei der Vorspeise griff ich zum Klassiker - einer Suppe! Die feine Süßkartoffelsuppe lässt sich ganz hervorragend in nur einem Topf zubereiten - wie viele andere Suppen auch. Chili und Curry geben der Suppe das gewisse Etwas. 


Süßkartoffelsuppe

1 Zwiebel, gehackt
1 Zehe Knoblauch, gehackt
500 g Süßkartoffeln
200 g Möhren, gewürfelt
Suppengrün: 1 Stange Lauch, 1 kleines Stück Knollensellerie, etwas Petersilie
1 Chilischote (je nach Geschmack etwas mehr oder weniger)
2 Tl Curry
1 Liter Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel in etwas Öl anbraten, Knoblauch, Möhren, Suppengrün und Chili zugeben und kurz mit andünsten, dann mit Curry bestäuben und mit der Brühe ablöschen.

20-25 Minuten leise vor sich hin köcheln lassen. Die Sahne einrühren und die Suppe würzig abschmecken.


Die Hauptspeise war schon etwas kniffliger. Die einzige Vorgabe von REWE: es sollte etwas mit Pasta sein. In die italienische Richtung wollte ich dieses Mal allerdings nicht - das kannte ich ja schon von meinem letzten One-Pot-Pasta-Versuch. Inspiriert von der Vorspeise knüpfte ich daher am Curry an und kreierte eine herrlich bunte Hauptspeise, die ein wenig asiatisch angehaucht ist. Oh Mein Gott, diese Curry-Kokos-Pasta ist so super lecker!! Ich kann sie nur empfehlen! 



Bunte Curry-Kokos-Pasta

225 g Linguine
2 Paprikaschoten, gewürfelt (rot, orange), oder ca. 5 Mini-Paprika
1 Bund Frühlingszwiebeln, gehackt
1 Möhre, klein gewürfelt
1 Zehe Knoblauch, gehackt
1 El Curry
ca. 1/2 Tl Salz (hier würze ich lieber später bei Bedarf noch nach)
etwas Pfeffer
400 ml cremige Kokosmilch
350 ml Gemüsebrühe

Basilikum, gehackt (alternativ Koriander)
gesalzene Erdnüsse gehackt

Alle Zutaten (bis auf Basilikum und Erdnüsse) in einen Topf geben und zum kochen bringen. Den Deckel leicht öffnen und ca. 10-15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Nudeln al dente sind. Zwischendurch mal am Boden rühren, damit nichts anbrennt.

Die Pasta abschmecken und mit Basilikum und Erdnüssen bestreut servieren.

Tipp: Falls die Flüssigkeitsmenge nicht reichen sollte, einfach noch etwas Brühe angießen. Aber Achtung: Die Nudeln nehmen während des Garens einiges an Flüssigkeit aus! Daher mit dem Nachgießen unbedingt eine Weile warten. Bei mir haben die Mengen so genau gepasst.



Die Nachspeise war die größte Herausforderung. Bis auf Pudding wollte mir zunächst so gar kein Dessert, das man in nur einem Topf zubereiten kann. Ich entschied mich schließlich für einen feinen Beeren-Crisp. Ein fruchtiges Kompott mit knusprigen Streuseln! Damit der Crisp auch schön crispy wird, habe ich zuerst die Streusel im Topf zubereitet, diese dann beiseite gestellt und danach die Beeren eingekocht. Das hat wunderbar funktioniert. Warm serviert mit einer cremigen Kugel Vanilleeis - einfach unschlagbar lecker!!


Beeren-Crisp

300 g gemischte TK-Beeren
1 El Speisestärke
5 El Zucker
1 Msp Zimt

3 El Butter
2 El gehackte Mandeln
1 El Mehl
2 El Haferflocken
3 El Zucker
1/2 Tl Zimt

Vanilleeis

Zuerst den Crisp zubereiten. Dazu Butter, Mandeln, Mehl, Haferflocken, Zucker und Zimt in einem Topf erwärmen und unter Rühren leicht karamellisieren, bis es in der Küche gut duftet und knackige Brösel entstanden sind. Aus dem Topf nehmen und sofort die Beeren mit Zucker, Zimt und einem kleinen Schluck Wasser in den Topf geben. 

Aufkochen und die Stärke zum Andicken einrühren. Abschmecken, bei Bedarf noch etwas Zucker und Zimt zugeben.

Die Beeren in kleine Gläser oder Schüsseln füllen, mit den Streuseln bestreuen und mit einer Kugel Vanilleeis sofort servieren. 

***

Jetzt würde mich natürlich total interessieren, wie Euch mein Menü gefällt! 

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit One-Pot-Gerichten gemacht? Was kocht ihr am liebsten, wenn es schnell und unkompliziert sein soll?


15 November 2015

Wärmende Kartoffelsuppe

Manchmal sind gerade die einfachen Dinge ganz besonders lecker! So waren wir neulich auf einem Geburtstag bei lieben Freunden eingeladen und es gab neben einem herausragend guten Chili (das muss ich ebenfalls noch nachmachen!) diese köstliche Kartoffelsuppe, die bei allen Gästen hervorragend angekommen ist. 


In meinem Bekanntenkreis bin ich schon längst dafür bekannt, dass ich ständig auf der Jagd nach guten Rezepten bin! So habe ich mir selbstverständlich auch das Rezept dieser feinen Suppe umgehend besorgt. 

Zwar stöbere ich auch liebend gerne in Kochbüchern oder im Internet nach neuen Leckereien, noch toller finde ich es aber natürlich, etwas gleich verkosten zu können bevor ich es selbst ausprobiere. Die Inspiration über den Geschmack einer Speise ist einfach noch intensiver als durch den reinen Anblick eines Fotos oder eines Rezepttextes. 

Leider gibt es hier auf dem Blog noch keine Verkostungsmöglichkeit - sonst würde ich Euch zu gerne ein Tellerchen Suppe anbieten :) ! 



 Die Suppe ist wirklich ganz simpel und benötigt nur wenige Zutaten. Fleischesser mögen die Suppe gerne noch durch etwas Speck ergänzen, ich finde sie so jedoch perfekt (und natürlich auch etwas gesünder ;)). 

Und als hätte mein Bäcker gewusst, was für eine Herausforderung es ist, Kartoffelsuppe schön anzurichten, hatte er prompt diese wunderschönen, großen Kartoffelbrötchen im Angebot, die sich ausgehöhlt prima als Suppenteller eignen! So sieht die Suppe doch wirklich nett aus!

Lasst es Euch schmecken! Besonders jetzt in der kälteren Jahreszeit geht eine Suppe doch wirklich immer!




Kartoffelsuppe


1 große Zwiebel
500 g Kartoffeln
300 g Suppengrün (Möhren, Lauch, Knollensellerie)
750 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
Petersilie

Das Gemüse putzen und je nach Sorte schälen. Kartoffeln, Suppengrün und Zwiebel in kleine, mundgerechte Würfel schneiden und in einem großen Topf in etwas Öl ca. 5 Minuten anbraten.

Mit Gemüsebrühe aufgießen und ca. 20 Minuten leise köcheln lassen. Die Suppe pürieren, Sahne (und bei Bedarf noch etwas Brühe) angießen. Abschmecken. 

16 August 2015

Brokkoli - Tomaten - Suppe

Brokkoli ist unverschämt! Im Rohzustand sieht er sooo schön KNALLGRÜN und voller Leben aus...nach 15 Minuten köcheln in meiner Suppe sieht er dann aber leider zum heulen kacke aus. Leblos, farblos, schlaff, fad. Dabei schmeckt er sooo grandios! Aber das sieht man auf den Fotos ja leider nicht... 

Natürlich könnte ich einfach ein bisschen tricksen und den Brokkoli nur halb durchkochen und dann mehr oder weniger Roh ins Foto schmuggeln... für die Optik...so machen es so manche großen Kochbuch-Fotografen nämlich....aber das mache ich hier natürlich nicht. Hier sollt ihr die Gerichte schließlich so zu sehen bekommen, wie sie auch wirklich aussehen! Und Suppe sieht nach 20 Minuten köcheln eben leider...ähm...suppig aus!


Das Rezept möchte ich Euch dennoch gerne zeigen, da ich es jetzt im Sommer unheimlich gerne esse! Suppe und Sommer widersprechen sich keineswegs: durch die fruchtigen Tomaten kühlt die Suppe sogar von innen. 

Glaubt ihr nicht? Doch! Denn nicht die Temperatur der Lebensmittel entscheidet, ob sie kühlen oder wärmen, sondern ihr Wassergehalt. So bringen einen Kohlehydrate eher ins schwitzen, während uns Tomaten und andere wasserhaltige Gemüse- und Obstsorten erfrischen - auch in Form einer warmen Suppe.

Und falls es Euch doch zu heiß für eine Suppe sein sollte, keine Sorge, auf das Mistwetter in Deutschland ist ja immer Verlass: das kommt bestimmt bald wieder!! ;)


Brokkoli - Tomaten - Suppe

1 Zwiebel, gehackt
1 Zehe Knoblauch, gehackt
500 ml passierte Tomaten
100 ml Gemüsebrühe
1 Kopf Brokkoli
Salz, Pfeffer, Zucker
italienische Kräuter
evtl. Creme Fraiche

Den Brokkoli in Röschen teilen. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl 2-3 Minuten abschwitzen, dann mit den Tomaten und der Brühe ablöschen. Den Brokkoli zugeben und 20-25 Minuten bei halb geschlossenem Deckel leise köcheln lassen, bis der Brokkoli gar ist. Evtl. etwas Brühe nachgießen, dann würzig abschmecken. Mit einem Klacks Creme Fraiche servieren.

12 April 2015

Erbsensuppe mit Bärlauch

Es wird absolut Zeit für das erste Bärlauch-Rezept in diesem Jahr, findet ihr nicht? Ich hatte Euch ja schon erzählt, dass ich mit dem Sammeln des leckeren Krauts bislang leider noch kein Glück hatte! Ich finde einfach keinen! Es ist zum verrückt werden!


Zum Glück sind die Läden in dieser Hinsicht gut sortiert - sogar bei den bekannten Discountern kann man günstig welchen (sogar in Bio-Qualität!) ergattern! Da war ich ganz schön erstaunt darüber! War das in den vergangenen Jahren auch schon so, oder ist Bärlauch irgendwie voll im Trend gerade? Würde mich freuen, denn ich habe noch einige Bärlauch-Rezepte auf meiner To-Do-Liste!


Heute mache ich den Anfang mit einer total leckeren Suppe: Erbsensuppe mit Bärlauch! Die ist super schnell gemacht, ultra lecker und dazu auch noch gesund! Ich bin total verliebt in das leuchtende Grün!! Momentan habe ich irgendwie einen Fable für Grünes Gemüse und Obst (Erbsen, Bärlauch, Spinat, Rucola, Avocado...)! Könnte ich mich rund dran essen! Kennt ihr das? Normalerweise passiert mir sowas leider immer nur mit Schokolade! :D


Erbsensuppe mit Bärlauch
Für 2 Personen:

1 Bund Lauchzwiebeln
50 g Bärlauch (1/2 Bund)
200 g Kartoffeln
500 ml Gemüsebrühe
300 g TK Erbsen
Salz, Pfeffer, Muskat
(evtl. etwas Creme Fraiche)

Zwiebeln in Ringe schneiden, die Kartoffeln schälen und klein würfeln. Beides in etwas Öl anbraten. Gemüsebrühe zugießen, aufkochen und 10 Minuten leise köcheln lassen. Erbsen zugeben, erneut aufkochen und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Bärlauch waschen und hacken, dann in die Suppe einrühren. Pürieren und mit Salz, Pfeffer, Muskan abschmecken. 

Servieren (wer mag, mit einem Klacks Creme Fraiche!)


15 Januar 2015

Möhren - Erdnuss - Suppe


Meine Beziehung zu Möhren ist leider von Pech geprägt, dabei mag ich sie eigentlich SO gerne. Doch es läuft meistens so ab: ich finde ein Rezept, für das ich 1-2 Möhren benötige. Euphorisch gehe ich einkaufen und komme natürlich nur bei Läden vorbei, die Möhren im Kilo-Pack verkaufen - also nehme ich das ganze Bund optimistisch mit - was bleibt mir anderes übrig. "Möhren kann man schließlich immer mal brauchen", denke ich mir noch zuversichtlich. 


Ich koche dann also mein 1-2 Möhren beinhaltendes Gericht und bleibe auf dem Rest der Möhren sitzen. Jetzt könntet man ja meinen, ich hätte noch andere Möhren-Ideen um den Rest einfach nach und nach aufzubrauchen. Aber genau da ist das Problem: sobald ich Möhren-Reste im Haus habe, werde ich plötzlich vollkommen unkreativ und mir will einfach kein weiteres interessantes Möhren-Rezept über den Weg laufen. (Tolle Möhrenrezepte entdecke ich erst genau dann wieder, wenn keine Möhren mehr im Haus sind und dann geht das Spiel hier von vorne los!).

Was mache ich also mit den übrig gebliebenen Möhren kurz bevor sie vergammeln? Genau: Suppe - ist ja auch immer wieder mal lecker. Aber auch ein wenig langweilig auf Dauer, weswegen ich immer wieder nach Möhrensuppen-Abwechslung sehne. Diese Suppe hier schmeckt einfach herrlich. Erdnussbutter verleiht ihr ein nussiges Aroma (wer hätte es gedacht), Ingwer, Chili, Knobi und Curry sorgen für einen Hauch Exotik. 



Falls ihr also auch mal nicht wisst, was ihr mit übrig gebliebenen Möhren anfangen sollt, dann ist das Rezept vielleicht das Richtige für Euch. Verratet mir doch mal - geht es nur mir so beim Möhrenkauf? Oder hänge ich einfach in den falschen Läden rum? Habt ihr Tipps zur Möhrenverwertung? :) Lasst es Euch gut gehn!

Möhren Erdnuss Suppe

500 g Möhren
1 Zwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält
1 El + etwas mehr Curry
1-2 Zehen Knoblauch
600 ml Gemüsebrühe
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
4-5 El Erdnussbutter
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
evtl. Agavendicksaft, Honig oder Zucker für etwas Süße

Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden, die Zwiebel hacken. Den Ingwer schälen und reiben (oder fein hacken). Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und das Gemüse darin ein paar Minuten andünsten.

Knoblauch zugeben, mit Curry bestäuben und 1-2 Minuten weiter braten. Erdnussbutter zugeben und mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Aufkochen und die Hitze reduzieren, dann bei niedriger Hitze ca. 15-20 Minuten leise und mit halb aufgelegtem Deckel köcheln lassen. Zwischendurch mal rühren, damit nichts ansetzt.

Abschmecken und servieren.

19 Dezember 2014

Kartoffel - Lauch - Suppe mit Schmelzkäse



Momentan suche ich ständig nach einfachen und bodenständigen Rezepten, die sich auch unter der Woche in den meist stressigen Alltag integrieren lassen. Denn wer hat schon immer Zeit, stundenlang hinterm Herd zu stehen? Sehr gerne mache ich dann eine Suppe, von der ich im besten Fall mehrere Tage essen kann.


Diese Käse-Lauch Suppe ist für mich ein absolutes Alltags-Gericht. Man braucht nur wenige Zutaten und muss nicht viel schnippeln. Durch den Schmelzkäse wird die Suppe herrlich cremig und natürlich auch ein wenig gehaltvoll. Genau das, was man nach einem anstrengenden Wintertag braucht!


Kartoffel Lauch Suppe mit Schmelzkäse

250 g Kartoffeln
300 g Lauch
1 Zwiebel
600 ml Gemüsebrühe
200 g Schmelzkäse
Salz, Pfeffer, Muskat
Schnittlauch 

Die Kartoffeln schälen und würfeln, den Lauch putzen und in Ringe schneiden. Die Zwiebel hacken. Kartoffeln, Lauch und Zwiebel in etwas Öl ein paar Minuten anschwitzen, dann mit Gemeüsebrühe auffüllen. 

Bei halb geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Die Suppe pürieren - evtl. noch etwas Brühe zugeben, falls die Suppe zu dick ist. Den Schmelzkäse einrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Ich serviere dazu gerne geröstetes Brot und etwas Schnittlauch. 



26 Oktober 2014

Butternuss - Mango - Suppe

Herbst ist Kürbiszeit und die muss natürlich voll ausgenutzt werden - denn Kürbis ist einfach lecker! Obwohl ich sonst fast immer zu meinem geliebten Hokkaido greife, habe ich mich neulich beim Einkaufen verführen lassen und einen Butternuss-Kürbis mitgenommen. Die Form ist aber auch wirklich schön, oder? 



Im Gegensatz zum Hokkaido sollte man diese Sorte schälen. Das geht zum Glück ganz einfach mit einem herkömmlichen Sparschäler oder einem scharfen Messer. Durch die Mango und den Curry bekommt die Suppe einen wunderbar exotischen Touch und ist an kälteren Tagen genau das Richtige!

Esst ihr auch so gerne Kürbissuppe? Und was macht ihr sonst noch so aus Kürbis?

Butternuss - Mango - Suppe
Für 4-6 Personen

2 Zwiebeln
1 Chilischote
1 Butternuss Kürbis
1 reife Mango
3 Kartoffeln
1-1,5 l Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
Zitronensaft
Curry, Chiliflocken
Salz, Pfeffer, Agavendicksaft

Die Zwiebeln schälen und fein hacken, die Chilischote längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Beides in etwas Öl ein paar Minuten andünsten.

Den Kürbis schälen, faseriges Fruchtfleisch und Kerne mit einem Löffel auskratzen und den Rest in 1 cm große Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in 1 cm große Würfel schneiden. Das Fruchtfleisch der Mango ebenfalls würfeln. Kürbis, Kartoffel und Mango mit in den Topf geben und so viel Gemüsebrühe angießen, bis alles bedeckt ist. Aufkochen, dann die Hitze reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 15 - 20 Minuten leise köcheln lassen bis das Gemüse gar ist.

Die Kokosmilch zugeben und die Suppe fein pürieren. Mit Zitronensaft, Curry, Chiliflocken, Salz, Pfeffer und Agavendicksaft (oder Honig) abschmecken. Die Suppe evtl. noch ein wenig einköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.


01 September 2014

{Vegan} Chili ohne Carne - dafür mit Bulgur!

Ich hatte es ja bereits angekündigt, ich möchte öfters mal fleischlos, bzw. generell ohne tierische Produkte (vegan) kochen. Warum? Ganz einfach - weil es meiner Gesundheit, den Tieren und der Umwelt deutlich besser tut :) ! Und wenn es dann auch noch so köstlich schmeckt wie dieses Chili, dann lasse ich mich gerne darauf ein!

Ich habe mich also an einem echten Klassiker der Fleisch-Küche versucht. Chili-normalerweise CON Carne - in meinem Fall also ohne. Tofu oder Soja-Blabla sucht man hier jedoch vergeblich: statt Hackfleisch habe ich nämlich ganz einfach Bulgur verwendet. Bulgur schmeckt zwar nicht wie Hack, aber dennoch ganz hervorragend. Außerdem hat er eine schöne Konsistenz und das Chili wird durch ihn ein echter Sattmacher, obwohl nur gesunde Zutaten drin sind.

Ich schwärme jetzt schon seit ein paar Tagen von dem feinen Geschmack dieses Chilis, bei dem ich das Fleisch so gar nicht vermisst habe. Sogar Christian - bekennender Fleischesser - war total begeistert. Das gibt es jetzt auf jeden Fall öfters!

Wie ist das bei Euch? Esst Ihr viel Fleisch oder versucht ihr vielleicht bewusst darauf zu achten, nicht so viel davon zu essen? Was haltet ihr von der veganen Küche? Schon mal probiert?










Veganes Chili mit Bulgur

1 Zwiebel
2 Möhren
1-2 Chilischoten
1 rote Paprika
3 Zehen Knoblauch
125 g Bulgur
1 Tl Paprikapilver
1 Tl Cumin
2 Dosen Tomaten
250 ml Gemüsebrühe
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
Petersilie, Salz, Pfeffer

Die Zwiebel und den Knoblauch hacken, die Möhren und die Paprika un Würfel schneiden. Die Chilischote(n) halbieren und die Kerne entfernen, dann in dünne Streifen schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebel, Möhren, Paprika und Chili 5 Minuten dünsten. Knoblauch zugeben und eine weitere Minute braten. Paprikapulver, Cumin und Bulgur zugeben und gut verrühren.

Mit Der Gemüsebrühe und den Tomaten ablöschen, Bohnen und Mais abtropfen lassen und zugeben. Das Chili zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde leise köcheln lassen, zwischendurch mal rühren.

Zuletzt die Petersilie zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Inspiration zu diesem Rezept habe ich hier gefunden!

19 August 2014

Möhrensuppe mit roten Linsen und Orange

August. Die Krönung des Sommers...oder aber Regenwetter und Gummistiefel. Wenn man im Großraum Köln wohnt, dann stimmt leider eher Letzteres. Zu gerne würde ich Euch von kaltem Eis und anderen erfrischenden Abkühlungen erzählen, aber - willkommen in der Realität - während dicke Regentropfen an mein Fenster klatschen, gibt es stattdessen eine wärmende Suppe! 

Ja. Zum Trost kann ich nur sagen, dass das Rezept, welches ich in dem Buch Meine Sonnenküche* entdeckt habe, wirklich sehr gut ist. Die Suppe ist lecker und passt dank ihrer quietsch-gelben Farbe wenigstens optisch zum Sommer. Eine Sonne zum Löffeln quasi - oder so ähnlich. Bitte, bitte, lieber Sommer, komm noch mal zurück!

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Möhrensuppe mit roten Linsen und Orange 

600 g Möhren (geschält)
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
200 g Rote Linsen
1,5 Liter Gemüsebrühe
Saft von 1 Orange
100 ml Sahne oder Kokosmilch
1 El Honig
Salz, Pfeffer
Chiliflocken
evtl. etwas Couscous-Gewürz (meins ist von Lebensbaum - sehr lecker!) oder Curry

Die Möhren und den Knoblauch in feine Scheiben schneiden, die Zwiebeln fein hacken. Zusammen mit den Linsen in einen Topf geben, und ein paar Minuten anschwitzen. Mit Brühe bedecken und kochen. Mit Chiliflocken sowie Salz und Pfeffer würzen.

Nach ca. 20 Minuten mit einem Mixer zu einer cremigen Suppe pürieren. Sahne, Honig und den Saft einer Orange zugeben und nochmal abschmecken.

Lasst es Euch schmecken! Auf dass das Wetter wieder sonniger wird!!

Tipps:

- ich habe ca. 300 ml weniger als die angegebenen 1,5 Liter Brühe verwendet, da ich die Suppe bei geschlossenem Deckel gekocht habe und sie sonst zu dünn geworden wäre. Jenachdem, wie dick ihr Suppen gern löffelt, könnt ihr die Menge der Brühe einfach anpassen.

- statt der Sahne passt auch Kokosmilch sehr gut - so wird die Suppe sogar ganz einfach  vegan!

20 Juni 2014

Tomaten - Hirse - Suppe mit Feta

Es ist ein wenig traurig: Der Sommer hat sich leider verdrückt. Als ich eben mit dem Hund draußen war, brauchte ich sogar eine Jacke. Könnt ihr es glauben? Eine Jacke! Und dabei war es letzte Woche doch noch sooo schön! 

Ein bisschen habe ich mich aber auch über die kühleren Temperaturen gefreut, muss ich gestehen. Schon seit Wochen habe ich nämlich ein bisschen Lust auf ein warmes Süppchen. Und das ist bei +25°C ja eher schlecht. Also schnell an den Herd und diese Suppe gekocht, bevor die Temperaturen dann hoffentlich ganz bald wieder steigen!!



Tomaten - Hirse - Suppe mit Feta

1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch 
750 ml passierte Tomaten
3 El Hirse 
200 g Fetakäse
Öl, Salz, Pfeffer
Basilikum
1 Tl Honig
1 Spritzer Zitronensaft

Die Zwiebeln klein würfeln und den Knoblauch fein hacken. Beides in etwas Öl anbraten. Die passierten Tomaten und die Hirse zugeben. Mit etwas Salz, Pfeffer, einem kleinen Spritzer Zitronensaft und Honig würzen. 20 Minuten zugedeckt leise köcheln lassen. Zuletzt Basilikum und den gewürfelten Feta unter die Suppe rühren und noch mal abschmecken. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Suppe noch etwas dicker einkochen lassen, ich mag das persönlich sehr gerne. 

Dazu passt frisches Brot. 


Inspiriert hat mich dieses Rezept von chefkoch.de ! 

27 Dezember 2013

Brotsuppe mit Tomaten aus La Cucina - Die originale Küche Italiens

Warum braucht die Welt eigentlich noch ein italienisches Kochbuch? Oh, da gibt es so viele Gründe! Zunächst mal ist die italienische Küche einfach nur großartig! Klar, es gibt auch andere gute Landesküchen, aber unheimlich viel von dem, was ich so koche ist irgendwie italienisch angehaucht (man beachte meinen Blognamen ;)).

Das Kochbuch, das ich Euch heute vorstellen möchte, heißt La Cucina - Die originale Küche Italiens* und ist vor kurzem im Callwey Verlag erschienen.


Klappentext:



"Dieses Buch ist eine Entdeckungsreise durch die 20 regionalen Küchen Italiens, denn es versammelt über 2.000 authentische Rezepte. Jeder Landesteil hat seine typischen Gerichte und man erfährt, dass bekannte Pasta Gerichte im Norden völlig anders zubereitet werden als im Süden. Das Buch ist eine Fundgrube für jeden Koch und jeden Italienliebhaber. Komplettiert wird das knapp tausend Seiten starke Werk durch kurze Zusatzinformationen, woher genau die Gerichte stammen, wann sie in Italien üblicherweise serviert werden und wozu sie am besten passen."




Inhalt und Gestaltung:

Wie oben bereits vorweg genommen: Das Buch ist ein richtig dicker und schwerer Wälzer - ihr könnt also schon mal ein wenig Platz schaffen in Eurem Bücheregal. Ihr findet darin aber nicht, wie in vielen anderen italienischen Kochbüchern, nur Pizza und Pasta: Das Buch ist gefüllt mit allem, was die traditionelle italienische Küche hergibt. Gesammelt und zusammengefasst wurden die vielen wunderbaren Rezepte von der renommierten „Academia Italiana della Cucina“.

Nach einer kurzen Einleitung, der das Entstehen des Buches beschreibt, folgt ein knappes Glossar mit einigen wesentliche Zutaten, die Bestandteil der Rezepte sind. Eine Landkarte verdeutlicht, welche Rezepte aus welcher Region 

Sortiert nach der Art der Speisen (Antipasti, Pizza und Saucen, Suppen, Pasta, Polenta und Reise, Fisch, Fleisch und Geflügel, Gemüse, Käse, Dessert findet Ihr wirklich authentische Rezepte - von vielen hatte ich noch nie gehört (und man meint ja immer, man kennt die italienische Küche..). Habt Ihr zum Beispiel schon mal Rübstielsuppe oder sizilianisches Fettgebäck aus dicken Bohnen gegessen?

Außerdem gibt es viele total einfache und bodenständige Rezepte, wie man sie so auch nicht in vielen italienischen Kochbüchern antrifft. Da gibt es zum Beispiel eine Linsensuppe mit Nudeln, Brotsalat oder Reis mit Eiern und Käse. 


Jedes Rezept weist die deutsche und die die italienische Bezeichnung des Gerichtes sowie die Herkunftsregion auf. 

Ihr findet im gesamten Buch übrigens keine Rezept-Fotos. Ja, ich weiß, ich sehe schon die traurigen Blicke - manche Menschen haben einfach gerne Bilder, um sich Appetit zu holen - das geht mir auch so. Aber manchmal schätze ich es auch einfach, viele Rezepte auf einen Blick zu haben. Und die gibt es in diesem Buch definitiv. Viele Rezepte. Viiiiiiiiele Rezepte. Um genau zu sein 2.000 Rezepte auf 945 Seiten - das wäre mit zusätzlichen Fotos wohl gar nicht möglich.

Da es nun aber keine Fotos gibt, benötigt es bei manchen Rezepten ein gewisses Maß an Vorstellungskraft bzw. Kocherfahrung, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Angaben wie "Aus den Zutaten einen Nudelteig bereiten..." lassen schließlich viel Spielraum für Interpretation. Da das Buch aber so viele einfache Rezepte beinhaltet, sollte auch ein Kochanfänger fündig werden.


Neben den Rezepte findet man immer wieder auch kleine Anekdoten mit interessanten Informationen zu Lokalen Traditionen und Besonderheiten. Auf diese Weiße lernt man auch die Kultur Italiens und der einzelnen Regionen besser kennen. 

Das Buch endet mit einer großen Übersicht über alle Rezepte, wahlweise sortiert nach ihren italienischen Bezeichnungen, den deutschen Bezeichnungen, ihrer Herkunft oder den Hauptzutaten.  Drei Einlegebändchen helfen außerdem dabei,Rezepte schnell wiederzufinden.




Der Selbstveruch:


Ich habe mich als erstes für eine einfache, aber dennoch sehr leckere Suppe entschieden. Jetzt im Winter habe ich dazu gehackte Tomaten aus der Dose verwendet, da ich diese sehr gut finde.

Pappa al Pomodoro / Brotsuppe mit Tomaten

100 ml Olivenöl
3 Knoblauchzehen
eine Handvoll gehacktes Basilikum
500 g gehackte Tomaten (mit Saft) aus der Dose
Salz, Pfeffer
4 Scheiben Weißbrot

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Basilikum darin anschwitzen. Das Brot in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den Tomaten zum Öl geben. So viel heißes Wasser zugießen, dass das Brot leicht bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze  und geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mal rühren.

Das Brot sollte sich vollständig aufgelöst haben - Ich habe die Suppe vor dem Servieren aber noch püriert.


Fazit:

Für mich der beste Neuzugang in meinem Kochbuchregal 2013. Wer die italienische Küche liebt, der sollte sich das Buch unbedingt genauer ansehen.

Mehr zum Buch gibr es auf: www.callwey.de  und hier geht´s zum Callwey-Shop.

*Affiliate-Link

Ich bedanke mich beim Callwey Verlag für das Rezensionsexemplar.

21 November 2013

Deftiger Bauerntopf

Gestern hatte ich draußen das 1. Mal das Gefühl, als läge Schnee in der Luft. Hat Euch die weiße Pracht schon erwischt? In diesem Jahr freue ich mich fast schon ein wenig darauf - das war in den letzten Jahren anders. Für mein Studium pendele ich ja ins wunderbare Siegerland, wo es immer noch mal ein paar Grad kälter ist, als hier im Rheinland. Nicht selten bin ich bei mir zu Hause in kalt-nassem Wetter losgefahren, um in Siegen ein totales Schneechaos anzutreffen. 

Dazu liegt die Uni auch noch auf einem Berg, der bei Schnee nur bedingt von Bussen befahren werden kann. Dass es mir bei Eiseskälte und Tiefschnee keinen Spaß macht, einen nicht enden wollenden Berg hochzustapfen, um anschließend in klatschnassen Schwitzi-Klamotten in der Vorlesung zu sitzen, könnt Ihr Euch ja denken. Ich erinnere mich noch genau: bevor ich in Siegen zu studieren begann, sagte ich zu meiner Mutter sowas wie "Oh, die Uni liegt auf einem hohen Berg, ich bin mal gespannt, wie das im Winter wird". Und meine Mutter sowas antwortete wie "ach, die haben das doch jedes Jahr, die wissen schon, wie sie damit umgehen". Wenn ich daran denke, muss ich immer noch lachen. 

In Siegen scheint man nämlich jedes Jahr aufs neue völlig ratlos und überfordert zu sein, sobald die erste Flocke fällt. Von der Bahn ganz zu schweigen. Deshalb habe ich auch schon so manche verschneite Stunde in Siegen gebangt, ob ich jemals wieder nach Hause komme.  

Und warum ich mich dieses Jahr auf den Schnee freue? Ganz einfach - ich muss nicht mehr nach Siegen :-) Zumindest nur noch höchstens 1x pro Woche. Die können daher von mir aus im Schnee versinken, während ich gemütlich zu Hause (naja, mit Staatsarbeit und nem Stapel Bücher auf dem Schreibtisch) das weiße Wintertreiben genieße. 
Aber jetzt erzähle ich Euch schon wieder viel zu lange irgendwelchen Kram. Daher aufgepasst: jetzt kommt die Überleitung zum Essen: Wenn es nämlich so schrecklich kalt ist und es womöglich auch noch schneit, braucht man unbedingt etwas Warmes im Bäuchlein. Das darf dann auch schon mal etwas deftiger sein. Deswegen serviere ich Euch heute einen feinen Bauerntopf mit Kartoffeln, Hackfleisch und Paprika. Der macht nicht nur wohlig warm und satt, er schmeckt auch noch lecker :) ! 


Ihr braucht für 4 Personen:

1 Zwiebel
500 g Kartoffeln
500 g Hackfleisch, gemischt
1 halbe Tube Tomatenmark
800 ml Gemüsebrühe
2 Paprikaschoten (rot, grün)
Salz, Pfeffer
evtl. ein paar gemischte Kräuter

evtl. Creme Fraiche

Das Gemüse waschen, die Kartoffeln schälen. Die Paprikaschoten würfeln und auch die Kartoffeln in mundgerechte Würfel schneiden. 

Die Zwiebel und das  Hackfleisch in einem großen Topf in etwas Öl von allen Seiten scharf anbraten: Röstaromen sind hier super! Mit Salz und Pfeffer würzen.  Das Tomatenmark, die Paprikawürfel und die Kartoffelwürfel zugeben, umrühren und mit Gemüsebrühe auffüllen. Aufkochen und bei offenem Deckel ca. 20 Minuten leise köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. 

Mit Salz, Pfeffer und ein paar gemischten Kräutern abschmecken. Wer mag, kann das Ganze mit einem Klacks Creme Fraiche auf jedem Teller servieren.
























16 Oktober 2013

Kartoffel - Möhren - Suppe mit Frischkäse

So, ich krabbel mal eben kurz raus aus meinem Uni-Lern-Loch, um Euch hallo zu sagen :) ! Gestern hatte ich endlich meine Examensprüfung in der Fachdidaktik/Englisch und dank Euren lieben und aufbauenden Kommentaren, hat es sogar noch für eine 1 gereicht ;) Meine nächste Prüfung ist nun in knapp 2 Wochen am 29. - dann habe ich es (zu mindest für dieses Jahr) geschafft was die Prüfungen angeht und darf meine Staatsarbeit schreiben -juhu - wie könnte man die Weihnachtszeit auch schöner verbringen ;) Aber ich will nicht meckern - mir geht es gut :) Nur die Zeit zum ausgiebigen Kochen und Backen - die vermisse ich ein wenig. Trotzdem. 1x am Tag muss was Warmes auf den Tisch - komme, was wolle.

Herbstzeit ist ja immer auch Suppenzeit. Geht Euch das auch so? Diese Suppe hier ist in der letzten Woche spontan entstanden, da ich mich nicht an meinen eigentlichen Essensplan halten konnte. Eigentlich hatte ich das Bund Möhren nämlich gekauft, um einen leckeren Carrot Cake damit zu backen. Leider kam mir dann eine fiese Erkältung dazwischen und einen Möhrenkuchen konnte ich da leider beim besten Willen nicht gebrauchen.
Ich musste also umplanen und habe mich für eine wärmende Suppe entschieden. Zusammen mit ein paar Kartoffeln und einem Paket Kräuterfrischkäse das dringend weg musste, war das ganze dann eine runde Sache. 

Durch Erkältungen werde ich übrigens immer ganz dankbar für meine Geschmacksnerven - ein ganzes Leben ohne Geschmack, das wäre echt mein Alptraum. Zum Glück hat man bei Erkältungen ja eh keinen großen Appetit. Die Suppe ist sehr einfach gehalten und ich würde sie nicht als das totale AHA-Erlebnis in Sachen Geschmack bezeichnen. Sie ist halt einfach ganz bodenständig, schnell gemacht und sättigt gut. Lecker ist sie natürlich auch und man kann sie bestimmt noch gut mit etwas Bacon, Kräutern, Pinienkernen oder sonstwas aufpeppen, wenn mann denn mag. 
Bei Suppen fällt es mir immer etwas schwer die Personenzahl zu nennen, die davon satt wird. Ich schätze mal 4-6 Leute? Immer abhängig davon, was es sonst noch so dazu gibt und wie oft man sich nachnehmen möchte ;) ! 

500 g Möhren
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
200 g Frischkäse oder Kräuterfrischkäse
Salz, Pfeffer, Curry
Petersilie, Schnittlauch

Kartoffeln und Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden, die Zwiebel hacken. Zuerst die Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, dann Kartoffeln und Möhren zugeben. Den Topf soweit mit Brühe füllen, bis alles gerade gut bedeckt ist - ich brauchte dazu 1 Liter Brühe. Leise 20 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Die Suppe pürieren und den Frischkäse einrühren. Mit Gewürzen und Kräutern abschmecken. Ich gebe immer noch gerne ein paar Kräuter als Deko auf die Suppe.

11 September 2013

Reis-Suppe mit Feta

Heute habe ich einen echten Seelenwärmer für Euch! Denn seien wir mal ehrlich: das, was da gerade vor meinem Fenster stattfindet, lässt sich nicht mehr lange als Spätsommer bezeichnen (Gießt es bei Euch auch wie aus Eimern?). Aber das Jammern hilft ja sowieso nichts, auch der Herbst hat seine schönen Seiten, jawohl. Bei mir geht es jetzt jedenfalls schon wieder los, dass ich viel Tee und warmen Kakao trinke, öfters mal die dickeren Socken trage (gerne auch im Bett...tja), in die Badewanne gehe, oder mich einfach auf dem Sofa in eine Decke kuschel und nen Teller Cookies verdrücke - selbst gebacken, versteht sich.

Aber heute geht es nicht um Cookies, sondern um Suppe. Ein Suppenkaspar bin ich im Herbst und Winter nämlich auch noch. Und auch, wenn Ihr Euch noch nicht so ganz vom Sommer trennen wollt, diese Suppe macht es Euch leicht. Sie schmeckt nämlich wenigstens dank Tomatenmark und Thymian ein wenig nach Sonne. Meine Liebe für Zucchini und Feta kanntet Ihr ja schon - in Thymian bin ich ganz aktuell auch noch sehr verliebt. 
Wer jetzt aber ein leichtes Süppchen erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Wie ihr schon auf den Bildern erkennen könnt, hat diese Suppe etwas mehr Gehalt. Ich finde das sehr schön so, denn so ist es wirklich eine vollwertige Mahlzeit. Quasi wie eine etwas flüssigere Reispfanne zum Löffeln. Klar könntet Ihr auch weniger Reis nehmen um eine dünnere Konsistenz zu bekommen. Ich mag es allerdings nicht so gerne, wenn sich bei jedem Löffel nur so ein paar Reiskörnchen mit der Brühe auf dem Löffel verirren. Hier gibt´s also nicht Suppe mit ein bisschen Reis sondern Reis mit ein bisschen Suppe. Da weiß man, woran man ist ;) . Ihr könntet die Brühe sogar noch mehr wegköcheln lassen - dann habt Ihr einfach einen leckeren Feta-Reis. 

Satt werden von der Menge etwa 2 Personen. Da ist dann schon eingerechnet, dass man sich noch mal nachnehmen kann - das mache ich bei Suppe nämlich grundsätzlich. Also eigentlich mache ich das fast immer, wenn es so lecker ist ;) . 

Reis-Suppe mit Fetakäse

1 große Zucchini
1 rote Paprikaschote
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 El Tomatenmark
1 l Gemüsebrühe
150 g Reis
Thymian (2-3 Zweige)
Salz, Pfeffer, 1 Tl edelsüßes Paprikapulver 
100 ml Sahne
150 g Fetakäse

Die Zucchini und die Paprika waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen von den Stielen streifen.

Etwas Öl in einem Suppentopf erhitzen, dann die Zwiebel, Knoblauch und Thymian darin andünsten. Zucchini und Paprika und Tomatenmark kurz mit anbraten. Den Reis unterrühren, mit Brühe aufgießen und erhitzen. Die Suppe zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 20 Min. köcheln, bis der Reis bissfest ist. Ihr könnt den Deckel beim köcheln auch etwas aufmachen, wenn Ihr wollt, dass mehr Brühe verdampft - dann wird die Suppe dicker.

Die Sahne und 100 g vom Käse untermischen, dann mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Den übrigen Feta in kleine Würfel krümeln und vor dem Servieren auf die Suppe streuen.

Dazu kann man gut etwas Baguette essen. 

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