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15 August 2017

Zucchini-Tomaten-Tarte mit Ziegenfrischkäse

Es gibt ja Zutaten, die ich - je nach Saison - in Dauerschleife essen könnte. Im Herbst ist das Kürbis, im Winter Rosenkohl, im Frühjahr Bärlauch und im Sommer sind es im herzhaften Bereich ganz bestimmt Zucchini und Tomaten. Aktuell findet man beides in sehr guter Qualität und von aromatischem Geschmack. Seit Wochen schon steht beides ununterbrochen auf meiner Einkaufsliste. 


In dieser herrlich bunten Tarte werden Zucchini und Tomaten mit einem kräftigen, geschmackvollen Ziegenkäse kombiniert und alles so lange gemeinsam im Ofen gebacken, bis es im ganzen Haus herrlich duftet und die Familienmitglieder wie in Trance in Richtung Küche schleichen, um zu schauen, was es dort Herrliches gibt.

Ein einfaches und gelingsicheres Rezept, das ihr unbedingt noch nachkochen müsst, solange Tomaten und Zucchini Saison haben! 




Zucchini-Tomaten-Tarte mit Ziegenfrischkäse

Für den Mürbteig:

225 g Mehl
1 Tl Salz
200 g kalte Butter
1 Ei
1 El Mineralwasser

Für die Füllung:

ca. 8 Tomaten
ca. 2 mittelgroße Zucchini

Für den Guss:

200 g Creme Fraiche
150 g Ziegenfrischkäse
2 Eier
30 g Parmesan, frisch gerieben
100 g Emmentaler, gerieben
Thymian
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten für den Teig verkneten, ausrollen und die gefettete Form damit auskleiden, sodass ein 2-3 cm hoher Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Dann die Form für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Das Gemüse waschen und ein dünne Scheiben schneiden. Tomaten und Zucchini abwechselnd und rundherum auf dem Teig schichten.

Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren und würzig abschmecken.

Die Tarte im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 35-45 Minuten goldbraun backen. Falls sie zu braun wird, mit etwas Alufolie abdecken.

08 Februar 2016

Quinoa - Salat

In den letzten Monaten hört man immer öfters von sogenannten "Superfoods". Das sind Lebensmittel, die angeblich besonders gut für die Gesundheit sein sollen. Doch wie es mit Food-Trends oft ist - findige Unternehmen werden auf sie aufmerksam und wollen das große Geld damit verdienen. 

So gibt es momentan neben Superfood-Kochbüchern auch Superfood-Tees, Pülverchen, Müslis und so weiter. Natürlich sind da bestimmt feine Sachen dabei - trotzdem - es lohnt sich, ein wenig genauer zu prüfen, ob die angeblichen Superfoods auch wirklich so super sind, wie sie versprechen. 

Meine persönliche Ansicht dazu: Superfoods sind immer natürliche Produkte und kein industriell hergestellter Kram. Superfoods sind auch keine neue Erfindung, es handelt sich vielmehr um altbewährte Naturprodukte, die viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien beinhalten. 

Meine persönlichen all-time-favorite Superfoods sind: Obst, Gemüse und hochwertige Getreidesorten. Ganz einfach - ohne viel Schnickschnack. 



Von Quinoa dachte ich immer, es handele sich dabei um ein Getreide...sieht ja auch irgendwie so aus. Ein wenig wie Vogelfutter. In Wahrheit handelt es sich botanisch gesehen aber um ein sogenanntes Gänsefußgewächs. 

Es enthält nicht nur sehr viel Eiweiß, sondern auch solches, das alle für den Menschen essentiellen Aminosäuren beinhaltet. Die Aminosäure Lysin soll beispielsweise zu schöner Haut und gesunden Knochen beitragen, auch Eisen, Phosphor und Calcium sind in Quinoa reichlich vorhanden. Quinoa ist außerdem glutenfrei. Alle diese Infos habe ich mir im Netz zusammengesucht - ein Fachmann bin ich auf dem Gebiet keinesfalls. 

Dafür bin ich ein Fachmann, was den Geschmack angeht! Und der ist super! Im Gegensatz zu Bulgur, Couscous & Co. hat Quinoa schon einen etwas kräftigeren Eigengeschmack, würde ich sagen. Ich habe neulich eine 3-Sorten-Mischung  aus dem Drogeriemarkt mitgenommen und diesen leckeren Salat daraus zubereitet. Der eignet sich auch prima zum Mitnehmen!

Ein Superfood-Anbeter werde ich wohl auch in Zukunft erstmal nicht werden. Aber Quinoa gibt es jetzt öfters mal!


Quinoa - Salat

150 g Quinoa
450 ml Wasser
1 große Möhre, geraspelt
300 g Kirschtomaten, halbiert
1/2 Bund Petersilie

Für das Dressing:
2 El Tomatenmark
4 El Öl
1 Tl Ahornsirup
1 El Zitronensaft
2 El Balsamico
1 Knoblauchzehe, gehackt
Salz, Pfeffer

Den Quinoa nach Packungsanweisung gar kochen und mit Möhre, Tomate und gehackter Petersilie vermengen, Alle Zutaten für das Dressing verrühren, evtl. noch etwas Öl oder Wasser zugeben für eine größere Flüssigkeitsmenge. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Dressing unter den Salat mengen und alles ein paar Stunden durchziehen lassen.

23 August 2015

Bruschetta - Pizza vom Grill

Die Nöte einer Food-Bloggerin oder: die Angst vor dem kleinen roten Lämpchen an der Kamera.

Wenn das Foto-Set steht, das Essen halbwegs hübsch angerichtet ist, der Liebste am Esstisch darauf wartet, endlich mit dem Essen zu beginnen bevor es kalt wird, man nur noch schnell ein paar Fotos für den Blog knipsen will.......und dann der Kamera-Akku den Geist aufgibt!! Das ist zum heulen und genau so passiert bei diesem Gericht. 



Genau ein Foto konnte ich noch machen, bevor der Bildschirm für immer (naja ok, für ein paar Stunden) schwarz blieb. Trotzdem muss ich Euch diese leckere Bruschetta-Pizza noch schnell zeigen, bevor Sommer und Grillsaison sich dem Ende zuneigen. 

Wie ihr seht, findet ihr auf der Pizza weder Tomatensauce, noch zerlaufenen Käse. Stattdessen gibt es einen erfrischenden kalten Bruschetta-Belag mit Rucola und, wer mag. etwas Parmesan. KÖSTLICH!!

Bruschetta-Pizza vom Grill (oder aus der Pfanne)

1x Pizzateig
500 g Tomaten (reife, aromatische)
1 Zehe Knoblauch, fein gehackt
1/2 rote Zwiebel, ganz fein gehackt
1 Handvoll Basilikum, gehackt
1 Handvoll Rucola
Parmesan
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Balsamico Creme

Die Tomaten würfeln, mit Knoblauch, Zwiebel, einem Schuss Olivenöl und Basilikum vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und 1-2 Stunden durchziehen lassen. 

Den Teig Ausrollen, mit Olivenöl bestreichen und von beiden Seiten grillen. Zuerst mit dem Bruschetta-Belag belegen, dann mit Rucola. Zuletzt Parmesan und Balsamico Creme über die Pizza geben. 

Ps.: Wer auf Tomatensauce nicht verzichten möchte, kann diese nach dem Grillen noch (kalt) auf die Pizza streichen, bevor der Bruschetta-Belag drauf kommt! Auch sehr lecker!

16 August 2015

Brokkoli - Tomaten - Suppe

Brokkoli ist unverschämt! Im Rohzustand sieht er sooo schön KNALLGRÜN und voller Leben aus...nach 15 Minuten köcheln in meiner Suppe sieht er dann aber leider zum heulen kacke aus. Leblos, farblos, schlaff, fad. Dabei schmeckt er sooo grandios! Aber das sieht man auf den Fotos ja leider nicht... 

Natürlich könnte ich einfach ein bisschen tricksen und den Brokkoli nur halb durchkochen und dann mehr oder weniger Roh ins Foto schmuggeln... für die Optik...so machen es so manche großen Kochbuch-Fotografen nämlich....aber das mache ich hier natürlich nicht. Hier sollt ihr die Gerichte schließlich so zu sehen bekommen, wie sie auch wirklich aussehen! Und Suppe sieht nach 20 Minuten köcheln eben leider...ähm...suppig aus!


Das Rezept möchte ich Euch dennoch gerne zeigen, da ich es jetzt im Sommer unheimlich gerne esse! Suppe und Sommer widersprechen sich keineswegs: durch die fruchtigen Tomaten kühlt die Suppe sogar von innen. 

Glaubt ihr nicht? Doch! Denn nicht die Temperatur der Lebensmittel entscheidet, ob sie kühlen oder wärmen, sondern ihr Wassergehalt. So bringen einen Kohlehydrate eher ins schwitzen, während uns Tomaten und andere wasserhaltige Gemüse- und Obstsorten erfrischen - auch in Form einer warmen Suppe.

Und falls es Euch doch zu heiß für eine Suppe sein sollte, keine Sorge, auf das Mistwetter in Deutschland ist ja immer Verlass: das kommt bestimmt bald wieder!! ;)


Brokkoli - Tomaten - Suppe

1 Zwiebel, gehackt
1 Zehe Knoblauch, gehackt
500 ml passierte Tomaten
100 ml Gemüsebrühe
1 Kopf Brokkoli
Salz, Pfeffer, Zucker
italienische Kräuter
evtl. Creme Fraiche

Den Brokkoli in Röschen teilen. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl 2-3 Minuten abschwitzen, dann mit den Tomaten und der Brühe ablöschen. Den Brokkoli zugeben und 20-25 Minuten bei halb geschlossenem Deckel leise köcheln lassen, bis der Brokkoli gar ist. Evtl. etwas Brühe nachgießen, dann würzig abschmecken. Mit einem Klacks Creme Fraiche servieren.

02 Juli 2015

Tomaten - Muffins

Damals, also so vor 2 Monaten, als ich noch sorglos daheim bei Mutti wohnte, ahnte ich ja gar nicht, wie gut es mir eigentlich ging! Wenn es im Sommer heiß wurde, konnte ich mir ganz einfach im Garten ein schattiges Plätzchen suchen, die Sonnenliege ausrichten, im Gepäck ein gutes Buch oder ein paar Kochzeitschriften, und es mir so richtig gut gehen lassen!


Doch jetzt ist alles anders. In meinen, oder besser gesagt unseren (den lieben C. gibt es ja schließlich auch noch) ersten gemeinsamen 4 Wänden muss man sich wirklich etwas einfallen lassen, um es bei den Temperaturen auszuhalten. Zwar sind wir stolze Besitzer - äh, schön wär´s - MIETER eines kleinen Balkons, aber auf dem gibt es weder schöne schattige Plätzchen, noch eine Sonnenliege, noch Wiese, noch Teich (...). Es ist eben einfach nur ein winziger Balkon am Stadtrand. Aber ich will mich nicht beschweren - erste "eigene" Wohnungen sind schließlich selten total perfekt. 

Umso mehr muss ich mir ein bisschen Sommer-Idylle in mein kleines Balkonien zaubern, zum Beispiel mit köstlichen Sommer-Gerichten! Diese Tomaten-Muffins machen sich zum Beispiel perfekt neben einem Gläschen Wein! Die werten jeden Balkontisch auf! ;)



Die Muffins schmecken natürlich sowohl warm als auch kalt und sind so außerdem ein herrlicher Snack für unterwegs oder für ein nettes Picknick (falls man den Balkon doch mal verlassen möchte...!!). 

Wo - wenn nicht gerade im Urlaub - genießt ihr am liebsten die warmen Tage? 


Tomaten - Muffins

250 g Quark
75 ml Olivenöl
75 ml Milch
2 Eier
1 Zehe Knoblauch, gepresst
100 g Parmesan, gerieben
200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100 g Maisgrieß (Instant-Polenta), oder stattdessen 100 g Mehl
350 g Kirschtomaten, halbiert
10 getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt, gehackt
Thymian, Rosmarin
Salz, Pfeffer

Quark, Öl, Milch, Eier und Knoblauch verquirlen. Parmesan, Mehl, Backpulver und Polenta mischen und unter die feuchten Zutaten rühren. Tomaten und Kräuter vorsichtig unterheben und den Teig abschmecken. 

Die Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auskleiden oder einfetten. Jede Mulde zu etwa 2/3 mit dem Teig befüllen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 25-35 Minuten goldbraun backen. 

15 Juni 2015

Spargel - Tomaten - Pfanne mit Himbeer - Vinaigrette

Wenn ich mich zwischen weißem und grünem Spargel für einen Favoriten entscheiden müsste, würde mich das wohl ganz schön ins Schwitzen bringen: ich mag beide wirklich gleichermaßen gerne! Zum Glück muss ich mich aber gar nicht entscheiden und greife daher gerne mal hier beim grünen- und dort beim weißen Spargel zu! 


Beim weißen Spargel bin ich manchmal allerdings ein bisschen zu faul zum schälen, daher habe ich mich neulich riesig gefreut, dass er in meinem Lieblings-Hofladen schon fix und fertig geschält angeboten wurde! Yeah - man muss auch mal Glück haben! 



Das Rezept habe ich (so ähnlich) in meinem neuen Lieblings-Kochbuch Bauernmarkt und Biokiste* entdeckt. Das Buch habe ich neulich in der Buchhandlung meines Vertrauens kaufen MÜSSEN. Und das, obwohl ich mir ganz, ganz fest vorgenommen hatte, keine neuen Kochbücher mehr zu kaufen (meine Regale platzen schon!).

Die Buchhandlung hatte sich aber auch echt was Tolles überlegt: Sie hatten das Buch auf einem extra Tisch aufgestellt zusammen mit 3 Gerichten aus dem Buch, die die Mitarbeiterinnen extra zur Verkostung für die Kunden nachgekocht und gebacken hatten. Jeder konnte zugreifen und nebenher im Buch schmökern. So auch ich. Und natürlich hat die Masche bei mir voll gezogen: alle probierten Häppchen waren köstlich und beim Blättern fand ich noch viele weitere tolle Sachen. Klar, dass ich das Buch mitgenommen habe (wenn auch mit leicht schlechtem Gewissen beim Gedanken an mein volles Regal...). Ich habe den Kauf bislang nicht bereut. Gerne schreibe ich Euch bei Zeiten noch mal eine ausführlichere Buchvorstellung.

*Amazon-Partner-Link


Spargel - Tomaten - Pfanne mit Himbeer - Vinaigrette 

500 g weißer Spargel
1 kleine Zwiebel (oder 2-3 Frühlingszwiebeln)
125 g Kirschtomaten
200 g Himbeeren 
1 Orange, davon der Saft
evtl. etwas Agavendicksaft
1 Schälchen Kresse
Salz, Pfeffer

Den Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden und die Stangen in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Genügend Wasser in einem Topf aufkochen und den Spargel ca. 5 Minuten bissfest garen. Dann abgießen.

Für die Vinaigrette Himbeeren, Orangensaft und etwas Agavendicksaft (oder anderes Süßungsmittel) pürieren.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel kräftig anbraten. Wenn er Farbe nimmt, die fein gehackte Zwiebel zugeben und 1-2 Minuten mitbraten. Die Tomaten halbieren und zugeben. Bei niedriger Hitze ein paar Minütchen garen, bis die Tomaten etwas weicher geworden sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Spargel-Pfanne mit der Vinaigrette und etwas Kresse bestreut servieren.  

23 März 2015

Vegetarische Moussaka

Ich bin ein großer Fan von allem, was mit Käse überbacken ist, denn mal ehrlich: das schmeckt einfach immer! Ein Auflauf-Gericht, das ich ganz besonders mag, ist die Moussaka. Beliebt ist sie besonders im griechischen/arabischen/rumänischen/bulgarischen/albanischen/türkischen Raum (sagt jedenfalls die gute, alte Wikipedia, danke mal wieder!), ich habe sie hier schon öfters beim Griechen bestellt.


Drin sind meistens Kartoffeln, Auberginen und - in der Fleischvariante - Hackfleisch. Ihr merkt es, der Auflauf ist eher von der deftigen Sorte! Natürlich gibt es nicht DIE eine Moussaka und so darf man den Auflauf natürlich ganz nach seinem Geschmack abwandeln. Zum Beispiel vegetarisch. 

Ich liebe die leichte Zimt-Note in der Tomatensauce, die dem Ganzen das gewisse Etwas gibt. Die rote Tomatensauce und die weiße Bechamel mit Parmesan machen den Auflauf herrlich cremig. Und ohne fettiges Hackfleisch liegt das Ganze auch nicht so schwer im Magen. Mit Salat und einem Glas Rotwein das perfekte Frühlings-Abendessen draußen auf dem Balkon. <3 


Vegetarische Moussaka

600 g gekochte Kartoffeln vom Vortag (fest kochend)
4 Tomaten
1 Aubergine
400 ml Tomatensauce (gekauft oder selbst gekocht)
etwas Zimt, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer
50 g Butter
2 El Mehl
70 g Parmesan, gerieben
500 ml Milch
40 g geriebener Käse (zum Überbacken)
Muskat

Kartoffeln, Tomaten und Aubergine in dünne Scheiben schneiden. 

Die Auberginenscheiben salzen und 15 Minuten ziehen lassen. Mit kaltem Wasser das Salz abwaschen und die Scheiben in etwas Öl von beiden Seiten braten, bis sie etwas Farbe genommen haben. 

Die Tomatensauce mit Zimt Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken. Für die helle Sauce die Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl einrühren. Nun die Milch zugeben und unter rühren aufkochen. Die Temperatur etwas reduzieren, Parmesan zugeben und unter Rühren schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Nun Auberginen, Tomaten, Kartoffeln, rote und weiße Sauce abwechselnd in einer großen Auflaufform schichten, bis nichts mehr übrig ist. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C 40-45 Minuten backen.

Gefunden (und etwas abgewandelt) habe ich das Rezept in dem Buch Gaumenkino!

26 Februar 2015

Avocado Quesadillas

Manchmal muss es einfach schnell gehen - da kann man nichts machen! Doch bevor ich in solchen Situationen zum Fertiggericht greife (was auch mal vorkommt, ich gebe es zu..) versuche ich zuerst, das Problem irgendwie anders zu lösen! 


Was immer super schnell geht, sind Quesadillas (oder Wraps, aber bleiben wir mal bei Quesadillas!). Dazu braucht ihr einfach ein paar Tortilla-Fladen, die ihr entweder schnell selber macht, oder fertig kauft. 

Den ersten Fladen gebt ihr dann ohne Öl in eine heiße (Aber Achtung, nicht zu heiße!) Pfanne. Nun könnt ihr die Tortilla mit allem belegen, wonach Euch der Sinn steht - und natürlich mit Käse!! In meiner Quesadilla waren diesmal Avocado (mit der Gabel zerdrückt, mit Zitronensaft beträufelt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt!), gewürfelte Tomaten, Creme Fraiche und Käse. Ich hatte Gouda übrig, ein würziger Käse wäre aber noch besser, z.B. Cheddar!. 


Sobald ihr Euren Fladen fertig belegt habt, legt ihr einen zweiten Fladen als Deckel drauf, drückt diesen etwas an. Nun macht ihr am besten den Deckel der Pfanne zu und lasst Eure Quesadilla ein wenig Farbe nehmen - nicht zu lange, sonst ist sie schwarz! Nun vorsichtig wenden und das Ganze Spiel von der anderen Seite! Aus der Pfanne  nehmen, vierteln und genießen! 

Einfacher geht es nun wirklich nicht, oder?!

Was sind Eure liebsten Rezepte, wenn super schnell gehen muss?


08 Juli 2014

Frittata mit Kirschtomaten und Schinken

Vielleicht ist Euch aufgefallen, dass ich in der vergangenen Woche weder Kommentare freigeschaltet, noch beantwortet habe. Das lag daran, dass ich im Sommerurlaub war. Zusammen mit C. ging es eine Woche lang nach Side (Türkei) und das Wlan-Netz war eher schlecht als recht. Macht aber auch nichts - so eine Weile ohne Internet ist auch mal ganz schön. Da fällt einem überhaupt erst auf, wie viel Zeit man sonst immer im Netz verbringt.

Jedenfalls bin ich nun bestens erholt wieder da und hier kann es munter (und lecker!!) weitergehen! Ich habe viel vor und wir legen auch gleich los. Heute mit einem ganz einfachen Gericht: Frittata! Grundsätzlich kann man da alles reinhauen, was man mag - in meinem Fall waren es hauptsächlich Kirschtomaten und Schinken! Ein einfaches Essen, das dennoch lecker ist!



Frittata mit Kirschtomaten und Schinken

8 Eier
1 Zehe Knoblauch
200 g Kirschtomaten
1-2 Scheiben Kochschinken
3 El geriebener Parmesan
1 Hanvoll Basilikum 
Salz Pfeffer

Die Tomaten waschen und vierteln, Knoblauch hacken. Den Schinken würfeln und das Basilikum hacken. Die Eier gut verquirlen und die übrigen Zutaten unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Eiermischung hineingießen. Mit geschlossenem Deckel schwacher Hitze stocken lassen. Das kann je nach Größe der Pfanne kürzer oder länger dauern, bei mir waren es um die 20 Minuten. 

Die Frittata auf einen Teller gleiten lassen und umgedreht in die Pfanne stürzen. Nun von dieser Seite noch mal 5 Minuten braten. 

Die Frittata kann man warm oder - besser noch - kalt essen. Dazu einfach in Kuchenstücke schneiden.

Schmeckt auch auf dem Brötchen zum Mitnehmen sehr gut!

Ps.: Ein paar kleine Urlaubs-Eindrücke <3 



04 Mai 2014

Stromboli: Pizza-Baguette mit getrockneten Tomaten, Ricotta und Rucola

Nachdem es neulich erst ein so leckeres Tomaten-Ciabatta gab, habe ich mich gleich wieder hinter den Backofen begeben und ein weiteres, sehr leckeres Brot gebacken. (Momentan habe ich wirklich einen kleinen Brotback-Tick. Eventuell setze ich diese Woche sogar noch mal nach langer Zeit einen Sauerteig an - das steht schon so lange auf meiner Liste.)


Dieses Brot hier ist wieder ein ganz einfaches Hefeteig-Brot, gefüllt mit Ricotta, getrockneten Tomaten, Rucola und Parmesan. Die einzelnen Zutaten passen herrlich gut zusammen und das gerollte Baguette ist somit unheimlich lecker. Es eignet sich auch prima zum Mitnehmen auf die Arbeit, Schule oder Uni. 







Pizza-Baguette mit getrockneten Tomaten, Ricotta und Rucola

Für den Teig: 

350 g Mehl
250 ml Wasser
20 g frische Hefe
1 Tl Salz

Füllung:

125 g Ricotta
etwa 75 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
1 kleines Bund Rucola
30 g Parmesan, gerieben

Mehl und Salz in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Das lauwarme Wasser in die Mulde hießen und 1-2 Minuten stehen lassen. Dann alles von innen nach außen zu einem glatten Teig verkneten - wenn nötig noch Mehl zugeben, bis der Teig sich kneten lässt. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

Den Teig rechteckig ausrollen. Zuerst den Ricotta auf den Teig streichen, dann die gehackten Tomaten und den grob gehackten Rucola, sowie den geriebenen Parmesan. Dir Rolle von der langen Seite her aufrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 

Im Ofen bei 190°C ca. 20-30 Minuten backen.





05 März 2013

Tomaten Tarte mit Mascarpone

Draußen scheint die Sonne, also ist Sommer – zumindest in meinem Kopf. 
Deswegen habe ich heute auch gar kein schlechtes Gewissen ein Gemüse zu verbloggen, das eigentlich noch so gar keine Saison hat.
Eigentlich ist es mein Anliegen, möglichst saisonal einzukaufen. Aber es gibt einfach  Tage in der kalten Jahreszeit, da sehne ich mich sehr nach der bunten, aromatischen Sommerküche.  Geht es Euch auch manchmal so? Das sind dann die Tage, an denen ich mir ein paar Erdbeeren auftaue oder eben einen Berg Tomaten einkaufe. Man muss ja auch nicht päpstlicher sein als der Papst (:
 Wenn ich mich aber schon an ganz unwinterlichem Gemüse austobe, dann sollt ihr wenigstens auch etwas davon haben. Deswegen teile ich heute ein Rezept für eine zugegebenermaßen sehr sommerliche Tomaten Tarte.
Die Fotos der fertig gebackenen Tarte sind übrigens bei winterlich schlechtem Zimmerlicht entstanden -  wenigstens das ist saisonal passend (:

Ihr braucht für eine 26-er Tarte- oder Springform:
Für den Mürbteig:
225 g Mehl
1 Tl Salz
100 g Butter
1 El Mineralwasser
1 Ei
Belag:
125 g Mascarpone, 60 g Parmesan, 1 Zehe Knoblauch, Etwas Basilikum, Salz, Pfeffer
2-3 Tomaten
Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten, eine Kugel formen und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig ausrollen und eine gefettete Tarteform damit auskleiden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.
Alle Zutaten für den Belag verrühren und auf den Teig streichen. Die Tomaten wachsen und in Scheiben schneiden, evtl. ein wenig abtropfen lassen, dann auf der Creme verteilen.
Bei 180 °C je nach Ofen ca. 30-40 Minuten backen.

16 August 2012

LECKER: Auberginen mit Tomatensugo und Crème Fraîche





Als ich die aktuelle LECKER (September 2012) durchblätterte stach mir dieses leckere Auberginen-Rezept irgendwie gleich ins Auge. Sowieso sind diesmal wieder tolle Sachen drin.


Jedenfalls habe ich es nun gestern nachgekocht. Ich habe es von den Zutaten und Mengen her etwas variiert, sodass es für 2 Personen als Hauptspeise gereicht hat. Als Vorspeise würden so 4 Personen satt. Wo ihr das Originalrezept findet, wisst ihr ja nun ;)

Es war wirklich superlecker und der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.






1 große Aubergine

1 kleine Zwiebel

2 große Tomaten

Olivenöl

1 Becher Crème Fraîche

Petersilie

Salz, Pfeffer

1 Zehe Knoblauch

Evtl. Wein  



Die Zwiebel hacken, die Tomaten würfeln, die Zwiebel und eine Zehe Knoblauch in etwas Öl in einem Topf glasig dünsten. Die Tomaten zugeben. Würzen und bei kleiner Hitze 30 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich rühren. Ich gab noch einen Schuss (Rot)wein hinzu, das gab einen sehr feinen Geschmack. Abschmecken.


In der Zwischenzeit die Aubergine in Scheiben schneiden und in ausreichend Öl in einer heißen Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.


Crème Fraîche mit etwas Petersilie verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Jetzt Anrichten: Dazu erst etwas Crème Fraîche verstreichen, ein paar Auberginen darauf legen, etwas Tomatensugo darübergeben. Das ganze wiederholen bis alles aufgebraucht ist. Das ganze kann man entweder auf einer großen Platte machen oder direkt auf Teller aufteilen.

14 August 2012

Zucchini - Tomaten - Wraps

Dass ich meine Weizenmehltortillas für Wraps meistens selber mache habe ich ja hier schonmal erzählt. Das mache ich vor allem, weil ich normalerweise nur 1-2 Tortillas brauche und mir die Übrigen dann im Paket vertrocknen, weil es viel günstiger ist und weil ich ein Rezept gefunden habe, das so einfach ist, dass es sich fast von selbst macht.

Für 6 Fladen braucht man 250 g Mehl die man mit etwas Salz in eine Schüssel gibt. Darüber gießt man jetzt 250 ml kochendes (!) Wasser und verrührt alles mit einem Kochlöffel. Kurz warten, bis man sich nicht mehr total die Finger verbrennt ;) Dann den heißen Teig mit den Händen weiterkneten. Portionieren, dünn ausrollen und in einer heißen Pfanne ohne Öl von beiden Seiten backen.

Mir gefällt auch, dass dieses Rezept kein zusätzliches Fett enthält. Die Tortillas schmecken echt gut und lassen sich prima rollen. Auch am nächsten Tag haben sie noch eine tolle Konsistenz.
Gefüllt habe ich die Tortillas diesmal mit Zucchini, Tomate, Ricotta und Parmesan. Man kann natürlich auch einen anderen Frischkäse verwenden.

Die Zucchini halbieren, in dünne Scheiben schneiden, die Tomate würfeln. Die Zucchini in etwas Öl etwa 5 Minuten braten, dann die Tomatenwürfel zugeben und noch ein wenig weiterbraten. Würzen.

Eine Tortilla mit Frischkäse bestreichen, das Gemüse darauf verteilen, den Parmesan darüber reiben. Aufrollen und genießen.

12 August 2012

Ricotta - Tomatenkuchen


Ich liebe es ja, mir Rezepte auszudenken. Ich komme mit dem Ausprobieren oft gar nicht schnell genug hinterher, so viele Ideen habe ich manchmal.

Diesmal kam jedenfalls ein köstlicher Ricotta-Tomatenkuchen dabei heraus. Wirklich herrlich aromatisch. Egal ob als leckere Vorspeise oder sommerliches Hauptgericht. In Stücke geschnitten macht er sich prima als Fingerfood.






Für den Teig:

125 g Ricotta

1 Ei

5 El Öl

5 El Milch

1 Tl Backpulver

150 g Mehl

Salz


Für den Belag:


125 g Ricotta

1 Ei

80 g geriebenen Parmesan

1 Zehe Knoblauch

Ein paar Kräuter (bei mir Basilikum, Oregano, Rosmarin, Thymian)

Salz, Pfeffer

3 aromatische Tomaten



Olivenöl, evtl. Pinienkerne



Für den Teig Ricotta, Öl, Milch und Ei verquirlen, Backpulver, Salz und Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.


Auf einer bemehlten Fläche ausrollen und eine mit Olivenöl eingefettete 26-er Springform (oder eine andere Form mit ähnlichem Füllvolumen – bei mir war sie eckig) damit auskleiden, dabei einen etwa 2 cm hohen Rand formen.


Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen.


Für den Belag alle Zutaten verrühren und abschmecken. Auf den Tomaten gleichmäßig verstreichen und den Kuchen
bei 200°C Ober-/Unterhitze etwa 35-45 Minuten backen.


Wer möchte, kann den Kuchen auch noch mit ein paar Pinienkernen bestreuen.




06 August 2012

Penne mit Champignons und Tomaten



Ich liebe Pasta. Egal worauf man gerade Lust hat, Pasta passt mit ziemlicher Sicherheit dazu. Außerdem lässt sich ein Pastagericht meist auch noch superschnell zubereiten. Dieses hier ist jedenfalls von dieser Sorte. Schnell, unkompliziert aber unheimlich lecker.



Für 2 Personen:

200 g Nudeln(Penne)

1 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch

250 g Champignons
1 Schuss Rotwein   

2 Tomaten

Pinienkerne

Parmesan
Salz, Pfeffer, Olivenöl


Die Nudeln in Salzwasser kochen.
Inzwischen die Zwiebel schälen und hacken, dann in etwas Öl glasig dünsten. Den gepressten Knoblauch und die in Scheiben geschnittenen Pilze zugeben. Ein paar Minuten lang anschwitzen, bis die Pilze deutlich an Volumen verloren haben. Mit einem Schuss Rotwein ablöschen, dann gewürfelten Tomaten zugeben und etwa 5 Minuten mit braten. Die Nudeln mit dem Gemüse in der Pfanne schwenken und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Pinienkernen, evtl. noch etwas Olivenöl und geriebenem Parmesan servieren.  

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