05 Januar 2014

Pizza mit Kürbis-Sauce, Champignons und Schinken

Zuerst möchte ich mich ganz, ganz herzlich für die vielen und ausführlichen Kommentare zu meinem Post vorgestern zum Thema Werbung bedanken! Ich freue mich, dass das Thema so gut aufgenommen wurde und viele ähnlich darüber denken wie ich.

Nun aber wieder zum Wesentlichen. Ich bin ja sowohl ein Pizza- als auch ein Kürbis-Fan (mein Papa rollt übrigens regelmäßig mit den Augen - er hasst Kürbis nämlich und gibt vehement dem einjährigen USA-Aufenthalt die Schuld daran, dass seine Tochter nun so einen komischen Kram isst...). Jedenfalls bin ich immer wieder auf der Suche, nach spannenden Kürbis-Rezepten. Oft werde ich in den USA fündig, da es dort eine lange Kürbis-Tradition gibt und entsprechend viele Rezepte. Manchmal liegt das Gute aber auch so nah - zum Beispiel bei Fee. Bei ihr habe ich nämlich eine Pizza mit Kürbis-Sauce entdeckt.


Bei Pizza habe ich nun schon öfters die Erfahrung machen dürfen, dass es nicht immer eine Tomatensauce sein muss. Als Beweis nehme man zum Beispiel meine Pizza Dell´Alpe oder meine Pizza mit Pesto. Warum also nicht mal eine Kürbis-Sauce?

Mit Fees grober Anleitung im Hinterkopf habe ich mich also an den Herd geschwungen losgelegt. Ihr wisst ja, dass ich Kürbis meistens als Püree im Haus habe. Es ist Quasi ein Muss für alle Kürbis-Liebhaber und die Basis unzähliger Rezepte. In diesem Fall ist es die Basis für meine Pizza-Sauce.

Ich überlege gerade übrigens, ob ich mir diesen Pizzastein für den Backofen kaufen soll. Hat jemand so ein Teil und damit gute Erfahrungen gemacht? Klar - wie beim Italiener wird der Teig ohne richtigen Pizzaofen bestimmt nicht - aber haben solche Steine vielleicht wenigstens einen kleinen Effekt?

Pizza mit Kürbis-Sauce, Champignons und Schinken

Sauce:

2 gehäufte Esslöffel Kürbis Püree
2-3 Zweige Thymian
1 Zehe Knoblauch
Öl 
100 ml Gemüsebrühe
2 El Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat

Belag:

Prosciutto +  Champignons (in dünne Scheiben geschnitten)
geriebener Emmentaler

Teig:

Hier nehmt Ihr einfach Euren Lieblings-Teig für ein Blech (oder 2 runde Pizzen). Oder Ihr macht Ihn so:

300 g Mehl, ca. 150 ml lauwarmes Wasser, 10 g frische Hefe, 2 El Öl, Salz

Das Mehl mit etwas Salz in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Das Öl und das lauwarme Wasser in die Mulde gießen, die Hefe hinein bröckeln. Mit den Händen zu einem glatten Hefeteig verkneten und 30 Minuten ruhen lassen. Dann dünn auf einem Backblech ausrollen.

Zubereitung:

Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Thymian darin 1-2 Minuten andünsten. Kürbispüree und Gemüsebrühe dazugeben, verrühren und 1x aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.




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Kommentare:

  1. Hui, jetzt muss ich dringend was essen, bekomme beim Anblick der Pizza einen Mörderkohldampf! Ich habe einen Pizzastein, lange gewünscht, letztes Jahr bekommen, seitdem wenig genutzt. Warum? Also, der Stein kommt ja in den Ofen und heizt da auf. Der Stein ist knalleheiß und die Pizza viel schneller fertig (Boden schön knusprig!). Die Pizza kommt ja da direkt auf den Stein. Das geht am besten mit so einem Schieber. Mir geht das nicht so leicht von der Hand wie den Kollegen in der Pizzeria, vielleicht auch weil wir mehr auf die Pizza packen. Ich finde es auch schwer, die Pizza gut von der Arbeitsfläche runterzubekommen. Dann sind wir viele und es gibt meistens zwei große Pizzen (bzw. zwei Bleche). Wenn die eine fertig ist, schiebe ich das zweite Blech rein. Aus den o.g. Gründen mache ich mit dem Stein kleinere Pizzen und muss daher mehr dabeistehen, ist also umständlicher als bei der Variante mit den Blechen. Und ich finde die Reinigung schwierig, weil z.B. Käse sehr schnell festbrennt und dann schlecht abgeht. Ich wollte es mal mit Brot versuchen, da habe ich noch keine Erfahrung. Sicher habe ich noch nicht genug Erfahrung damit, aber ich finde den Unterschied jetzt nicht soo überwältigend. Ich mache immer eine große, runde Pizza auf dem Blech, es gibt also auch viel knusprigen Rand.
    Ich bin aber sehr gespannt, was die anderen so sagen und ich vielleicht überzeugt werde, den Stein doch öfter zu verwenden ;)

    Liebe Grüße, Christina

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  2. Jö, die Kombination von Pizza und Kürbis hört sich echt lecker an! Das muss ich unbedingt ausprobieren!

    Bei unserem neuen Backrohr war eine Pizza-/Grillplatte dabei (allerdings nicht aus Stein sondern aus Guss). Verwende ich sehr gern zum Brot- und Pizzabacken und bild mir ein, dass der Boden knuspriger wird...

    Liebe Grüße, Julia

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  3. Die Italienische Variante eines Croque Monsieur ;)

    Mit 3 wasser, Schinken und Käse quer durch Europa :D
    Leider hab ich keinen Pizzastein. Aber meine Pizza back ich immer auf dem Gitter. Bisher ist noch jede Pizza super knüsprig und lecker geworden.
    Was beim Steinofen das tolle ist, ist eben dieser Rauchgeschmack des Holzes, der die Pizza noch einen ganzen Tick aromatischer macht.

    Solltest du es dennoch mit so einem Pizzastein versuchen wollen hier ein kleiner Tip. Nicht von mir, sondern vom guten alten Jamie ;) -> Granitplatte http://www.youtube.com/watch?v=pgTuLnawc54 ;)

    Viel Spaß und bon appetito!

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  4. Wir haben seit mehreren Jahren einen Pizzastein und sind davon absolut begeistert. Die Pizzas kommen schon nahe an die beim Italiener ran. Haben den Pizzastein auch schon zweimal verschenkt.

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  5. mhmmm das klingt sehr gut. habe ich so zwar noch nie gegessen, aber umso besser :)
    liebe grüße
    nora&laura

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  6. Ui, das klingt ja wirklich super lecker! Ich bin auch ein rieeesen Kürbis Fan :D Muss mal schauen ob es die noch zu kaufen gibt?
    LG

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  7. Ich hab in der Küche nun schon drei Kürnbise liegen, die ich zu Mus verarbeiten will.:)
    Ich glaub morgen ist es soweit und dann werden Rezepte raus gesucht, für die ich es verwenden will.
    Grüße
    Franzi

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  8. Hallo Ann-Kathrin,
    wir haben so einen Pizzastein. Wir sind begeistert davon und ich finde die Pizza davon noch besser als vom Italiener. Einziges Manko an muss den Ofen samt Stein über 1 h voll Rohr vorheizen, dass der Stein richtig heiß ist. Dann geht die Pizza an sich ratzfatz.
    Je älter der Stein wird...desto besser schmeckt die Pizza ;o) Trotz schrubben und säubern...

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  9. Hallo Ann-Kathrin, zuerst einmal (mit ein wenig Verspätung) ein schönes neues Jahr. ich hoffe du bist gut ins neue Jahr angekommen und hattest schöne Weihnachtsfeiertage. Und: der neue Header finde ich ganz klasse - da bekommt man gleich luist drauf seinen eigenen auch neu zu gestalten. naja neues jahr neuer header (könnte ich mich darauf ausreden)
    *Doris

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  10. Hallo Ann-Kathrin,

    das Rezept muß ich unbedingt die nächsten Tage ausprobieren, hört sich sehr lecker an! Vielen Dank für die Inspiration!
    Ich habe mir letztes Jahr einen Pizzastein gekauft. Und mittlerweile möchte ich ihn auf gar keinen Fall mehr missen. Für Brote, Brötchen, Pizza, Flammkuchen....es war ein echter Aha-Effekt und seither ist er viel im Einsatz.
    Oft backe ich auch mehrere Sachen hintereinander, damit das Vorheizen sich besser lohnt.
    Meiner ist aus Cordierit und auf einer Seite glasiert, da geht das Reinigen recht flott. Einfach abrubbeln.
    Falls der Teig doch mal etwas weicher ist, oder die Pizza sich belegt schlecht transportieren lässt, packe ich sie sicherheitshaber VOR dem Belegen auf Backpapier und schiebe sie gleich damit auf den vorgeheizten Stein. Dann entfällt auch das Schrubben komplett.

    Gutes Gelingen weiterhin und liebe Grüße,
    Evi

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