14 Januar 2014

Käsewindbeutel

An Karneval ist es ja grundsätzlich immer arschkalt. So oft habe ich mich schon gefragt, warum man dieses nette Fest nicht einfach im Sommer feiern kann. Weil Karneval in Köln aber natürlich trotz Kälte ein Muss ist, sollte man sich rechtzeitig um geeigneten Proviant für einen Tag im Freien kümmern - denn die Zeit, bevor man irgendwo einkehrt, kann lang werden. 

Im letzten Jahr hatte ich für diesen Fall eine Tasche voll Mandarinen, Snickers und Käsewindbeutel von Mama dabei. Die waren nach ein paar Stunden in meiner Tasche zwar platt wie Pfannkuchen (die Windbeutel, die Snickers waren wie immer...), lecker waren sie aber dennoch. Überhaupt liebe ich ja jedes Gebäck mit Käse.

Apropos Karneval - ich habe übrigens gestern erfahren, dass der für mich in diesem Jahr leider ausfällt - ich schreibe Karnevalsdienstag nämlich eine Examensprüfung -im Siegerland nimmt man auf die Kölner Feierei leider keine Rücksicht. Naja. 

Aber Karneval ist noch lange hin - also zurück zu den Windbeuteln oder auch Gougères genannt. Die schmecken mir nach dem Rezept von Mama am besten - nicht nur an Karneval. Selbst gemacht hatte ich sie jedoch noch nie. Obwohl Brandteig ja immer so eine Sache ist, hat es gut geklappt und ich würde das Rezept als gelingsicher beschreiben. 


Käsewindbeutel

220 ml Wasser
80 g Butter
2 Tl Salz
1 Prise Muskat
150 g Mehl
4 Eier
150 g würzigen Hartkäse (zum Beispiel Greyerzer)

Wasser, Salz und Butter aufkochen. Das Mehl auf einmal dazugeben und mit einem Kochlöffel so lange rühren , bis der Teig ein glatter Kloß ist und ein weißlicher Belag auf dem Topfboden zu sehen ist. 

Den Topf vom Herd nehmen und die Eier nach und nach unterrühren. Den Käse fein reiben und unter den Teig rühren. 

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mit 2 Esslöffeln von dem Teig Kugeln abstecken und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Im Ofen etwa 20 Minuten backen. Herausnehmen und die Gougères am besten noch lauwarm servieren.


Kommentare:

  1. Mischt du die Eier mit einem Handrührer unter oder nur mit nem Löffel o.Ä.?
    VG Sarah

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    1. Huhu :) Ja, ich habe sie mit dem Handrührer gemischt, aber gaaaanz vorsichtig ;( LG!

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  2. Mhhm, erinnert mich an die brasilianischen Pao de Queijo... =) Das Rezept probier ich mal aus!!
    LG
    Ela

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  3. lllllecker, da hast du mich erwischt, ich bin ein totaler Käse & Finger-Food-Fan!
    Sieht echt klasse aus!

    lg Netzchen

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  4. Die sehen aber gut aus. Deine Vorliebe für Gebäck mit Käse kann ich absolut nachvollziehen! :D Dein Rezept werde ich auf jeden Fall in den nächsten Tagen ausprobieren.
    Liebe Grüße, Maria.

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  5. Hmm, vielen Dan für dieses tolle Rezept. Bis jetzt habe ich nur süße Windbeutel gemacht - käsige Variante werde ich ganz sicher mal ausprobieren.

    Liebe Grüße von Henriette

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  6. Das is ja doof mit der Pruefung direkt an Karneval. Ich bin mir aber sicher, dass Du bestimmt Gelegenheit haben wirst in den Tagen zuvor ein wenig vorzufeiern. Das duerfte doch in Koeln kein Problem sein. Wir feiern sogar hier bei uns in Denver. Die Keasewindbeutel waeren auch eine tolle Snack Idee fuer den Schullunch. Meine Kids faenden die bestimmt klasse. Thanks!

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  7. Das liest sich tatsächlich einfach und gelingsicher. Und ist offensichtlich auch sehr schnell zuzubereiten, oder?

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  8. Ooooh was sehen die köstlich aus ... da könnte ich auch sofort reinbeißen, wenn ich denn könnte (irgendwie fehlt nocht das Food-VDSL) ... o))
    Vielen lieben Dank - auch an Deine Mama - für das leckere Rezept!!!

    GLG Helga

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  9. Hi Ann-Katrin,

    jedem Jeck sein (Wind)Beutelchen :-) Kannte ich noch nicht, ist dann wohl doch ne Rheinländer- Spezialität, oder?? :-)
    Liebe Grüße
    Tina

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  10. Oh die sehen unglaublich lecker aus!!!
    Wird abgespeichert :-)

    lg
    tonia

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  11. Hallo,
    das Rezept klingt echt mega-lecker! Würde es gern ausprobieren, aber ich habe noch nie einen Brandteig gemacht. Was heißt, Wasser, Salz und Butter aufkochen? Welche Konsistenz muss der Butter da haben? Danke für Tipps :)
    LG
    Lisa

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    1. Hallo Lisa! Du gibst Wasser, Salz und Butter zusammen in einen Topf und erhitzt das Ganze. Die Butter wird beim Erwärmen im Wasser schmelzen. "Aufkochen" bedeutet hier, dass das Wasser einmal "Blubbern" soll ;). Wenn es blubbert, dann kocht es. Dann kommt das Mehl hinein. Liebe Grüße und viel Freude beim Ausprobieren!

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    2. Aha, alles klar. Das sollte doch klappen. Konnte mir das nur nicht so recht vorstellen, wie die Butter in kochendem Wasser reagiert, aber das werd ich einfach mal ausprobieren. Vielen lieben Dank! LG lisa

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  12. Ich liebe alles, was mit Käse ist. Noch warm stelle ich mir die Windbeutel besonders lecker vor.

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  13. Liebe Ann-Katrin! Das Rezept klingt großartig, wird notiert!!! Vielen Dank und liebe Grüße, fräulein glücklich

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  14. Oh, das klingt nicht schlecht, ich steh auch Käse, überbacken, frisch von der Theke etc, normale Windbeutel mag ich nämlich nicht, weil ich die Sahne darin eklig finde, aber dein Rezept hier klingt nach einem besseren Windbeutel für mich. :-)

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  15. Was, es gibt Käsewindbeutel und an mir ist das vorbeigegangen? Gibts ja gar nicht, da muss ich aber nochmal eben schnell meinen Senf dazugeben. Die sehen nämlich total köstlich aus, das Rezept merke ich mir mal ganz schnell!

    Liebe Grüße, Christina

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