26 Januar 2014

Projekt Glutenfrei Teil 8: Fazit & Pizza


Heute endet nicht nur die Woche, sondern auch mein Projekt Glutenfrei. Ich habe viele spannende Erfahrungen machen dürfen und bin positiv überrascht, dass ein glutenfreier Alltag leichter zu managen ist, als ich zuvor gedacht hatte. Egal ob die Beschaffung von Lebensmitteln, ein Restaurant- oder Hotelbesuch: dank vieler aufmerksamer Menschen müssen Betroffene sich immer weniger um die richtige Ernährung sorgen machen. Heute möchte ich noch mal die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfassen und Euch außerdem ein letztes glutenfreies Rezept verraten.

Was bis hierher bestimmt schon deutlich geworden ist: die glutenfreie Ernährung ist nichts, was man mal eben aus einer Laune heraus macht, weil man sich davon ein neues Lebensgefühl erhofft oder gehört hat, dass man damit blitzschnell seinen Winterspeck los wird! Sie verbessert aber nachhaltig das Leben all derer, die Gluten aus gesundheitlichen Gründen nicht vertragen. 

Wenn eine Gluten-Unverträglichkeit diagnostiziert wird, müssen einige Dinge beachtet werden - aber keine Sorge - es gibt Unterstützung. Nicht nur im Internet, zum Beispiel auf der informativen Seite von Schär, sondern auch in vielen Geschäften, Restaurants und Hotels.

Trotzdem gibt es an anderen Enden noch Verbesserungsbedarf. Sowohl mein Interview mit Jana, als auch mein Interview mit den Betreibern vom Haus Feldmaus haben gezeigt, dass in unserer Gesellschaft zwar erste, wichtige Schritte gemacht sind, es aber dennoch weiterer Aufklärung bedarf. Zum einen um Betroffenen den Alltag weiter zu erleichtern und zum anderen, um den Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die falsche Wahrheiten über diese Ernährungsweise verbreiten um daraus Profit zu schlagen. 

Unsere Gesundheit ist eines unserer höchsten Güter und wir sollten - egal ob wir nun an Unverträglichkeiten leiden oder nicht - nicht leichtfertig mit ihr umgehen. 

Ich habe es als sehr bereichernd empfunden, dieses Projekt durchführen zu dürfen und ich bin froh, meine Erlebnisse mit Euch teilen zu können. Ich hoffe, dass meine kleine Reihe ein wenig zur Aufklärung in dieser Sache beitragen konnte und dass meine Rezepte und Tipps Betroffenen vielleicht ein wenig helfen. Ich werde in Zukunft bestimmt sensibler sein für dieses Thema und es bestimmt an anderer Stelle noch mal mit einem Rezept auf dem Blog aufgreifen. 

Zuletzt habe ich heute noch eine glutenfreie Pizza für Euch - Ihr wisst ja, wie sehr ich Pizza liebe. Diese hier ist belegt mit Auberginen, Fetakäse und Basilikum. 



Pizzateig:

500 g glutenfreies Mehl (z.B. Mix B von Schär)
1 Päckchen Trockenhefe
1 Tl Salz
1 Tl Zucker
2 El Olivenöl
450 ml lauwarmes Wasser

Den Backofen auf 50°C vorheizen, dann ausschalten. 

Den Mehl mit Trockenhefe, Salz und Zucker mischen. Öl und Wasser zugeben und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im noch warmen (nicht heißen!) Ofen ca. 20 Minuten gehen lassen.

Tipp: Glutenfreier Teig braucht viel Feuchtigkeit, damit er gut aufgeht! Ihr könnt ihn beim Gehen lassen mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken. Dieses vor dem Backen natürlich wieder entfernen ;) ! 

Den Teig nach dem Gehen aus dem Ofen nehmen und diesen auf 220°C vorheizen. In der Zwischenzeit die Pizza nach Wunsch belegen. 

Wenn der Ofen heiß ist, die Pizza ca. 15 Minuten backen.


*Dieses Projekt wird unterstützt von Dr. Schär, dem Experten für glutenfreie Ernährung.

Kommentare:

  1. Mir hat deine Glutenfrei-Reihe sehr gut gefallen & auch das Pizzarezept sieht großartig aus! Aber hmm... ist dein Header schon wieder anders gestaltet? ;-) Oder drehe ich langsam durch?

    Viele Grüße,
    Marion

    http://blondcoffee.wordpress.com/

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  2. Vielen herzlichen Dank für diese interessanten Beiträge. Wir sind familiär betroffen von Zöliakie.... wobei es da erst im etwas fortgeschrittenen Erwachsenenalter festgestellt wurde. Das Pizzarezept werde ich definitiv mopsen und mal ausprobieren.....

    Schär hat wirklich gute Produkte... vielleicht wäre es mal eine Anmerkung an die Firma, ob es neben den normalen Abpackungen, die es eben für das B und C Mehl gibt (1kg) nicht auch kleinere (250g z.B.) geben kann.... einfach weil man das dann mal für den Besuch stehen haben kann, aber ehe ich 1kg Mehl verarbeite, dauert es....

    Und ja: der Markt ist extrem umfangreicher geworden.... die Restaurants offener, es hat sich einiges getan in den letzten 10 Jahren.....

    Nochmals VIELEN DANK für die interessanten Posts!

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  3. Ich fand dein Projekt sehr aufschlußreich und interessant. Da ich selbst eine Person kenne, die davon betroffen ist, aber noch nicht genug über dieses Thema wusste, konnte ich noch einiges dazu lernen.

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  4. Das war eine tolle und aussergewöhnliche Serie! Auch wenn ich persönlich nicht davon betroffen bin, finde ich es wichtig, darüber informiert zu sein! Danke dir dafür!

    Herzliche Grüsse,
    Nadja

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