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08 Dezember 2015

Pralinen: White Chocolate - Lemon - Truffles

...oder Weiße Schoko-Kugeln mit Zitrone...

Ich bin eine absolute Niete im Dekorieren! Wenn - und das kommt höchst selten vor - ich mich dann doch mal an kniffelige Dinge wie Torten oder Pralinen wage, dann müssen es Rezepte sein, die ohne großen Aufwand und am besten von ganz alleine halbwegs gut aussehen...

Denn sobald ich mit meinen zwei linken Händen mit dem Rumdekorieren beginne, ist die Sache im Grunde schon im Eimer. Zu meiner Verteidigung: ich habe im Kindergarten schon nicht gerne gebastelt. Dafür bin ich zu hektisch, dafür fehlt mir die Muße und die Feinmotorik. (Zum Glück bin ich inzwischen erwachsen und muss nicht mehr basteln, meine Güte, wie doof ich das immer fand...)

Ein Hoch also auf die Tatsache, dass diese Pralinen super pflegeleicht sind und dennoch appetitlich aussehen!! Einfach alles zusammenrühren, Kugeln rollen, in Puderzucker wälzen und essen. Das kann sogar ich.

Mmmhh, weiße Schokolade und Zitrone passen herrlich zusammen! <3



White Chocolate - Lemon - Truffles

60 g Butter
2 El Sahne
250 g weiße Kuvertüre
1 Zitrone, davon der Abrieb
Puderzucker

Butter, Sahne und Kuvertüre langsam und unter ständigem Rühren über dem Wasserbad schmelzen. Zuletzt den Abrieb der Zitrone unterrühren.

Einen Suppenteller mit Frischhaltefolie auslegen und die warme Schokomasse hineingießen. Im Kühlschrank ca. 1 Stunde fest werden lassen.

Den Puderzucker sieben, die Schokomasse zu Kugeln rollen und im Zucker wenden.

Kühl und verschlossen lagern!


19 September 2013

Homemade Vanilla Fudge

Nachdem ich Euch gestern ganz einfache Bratkartoffeln mit Käse und Ei serviert habe, komme ich heute schon fast mit etwas Ausgefallenem daher. Zumindest für meine Verhältnisse ;) . 

Habt Ihr schon mal von Fudge gehört oder welchen gegessen? Wenn nicht, aufgepasst, sonst verpasst Ihr was :) ! Fudge, das ist ein weicheres Konfekt, etwa so mächtig wie eine Praline. Es gibt Ihn in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Ich habe 2005 in den USA zum 1. mal Fudge probiert und war sofort verliebt. Wir waren damals auf einem Bauernmarkt und an einem Stand waren diese kleinen Würfel so weit das Auge reichte aufgetürmt - in allen erdenklichen Sorten (Peanut Butter, Chocolate, Whiskey, Coconut-Lemon, Almond-Banana, Cherry-Swirl.... um nur ein paar zu nennen). 

Die Basis von Fudge ist eine Art Karamell, auf dem Herd gekocht (rühren, rühren, rühren!). Dieses wird dann in eine Form gegossen und man lässt es hart werden. Dann schneidet man es in kleine Würfel. Klein ist hier das Zauberwort - denn es handelt sich um wahres Hüftgold.

Das soll Euch aber bitte nicht abschrecken - denn diese feinen Teile sind SOOO lecker! Ich habe es die Tage zum 1. Mal selbst hergestellt und zwar nach einem Rezept, das keine außergewöhnlichen Zutaten enthält - es sollte schließlich auch hier in good old Germany problemlos gelingen. Entschieden habe ich mich schließlich für Vanilla Fudge - Gute Entscheidung.
Ich war ja doch sehr skeptisch, als das da so vor sich hin kochte. Lange Zeit sah es nicht so aus, als würde aus der Milch mal etwas Schnittfestes werden...aber ab einem gewissen Punkt ging es dann ruckzuck - immer schön das Geschehen im Auge behalten ;) . 

Auch als das Ganze dann in der Form auf der Fensterbank zum Aushärten stand war ich noch nicht überzeugt. Erst beim 1. Bissen - da war ich hin und weg <3 Kennt Ihr Sahne-Muh-Muhs? Diese Karamellbonbons in der gelb-weißen Verpackung? So etwa kann man sich das ein wenig vorstellen...nur vanilliger...und ...hach, ihr müsst es einfach selbst mal ausprobieren :-) !

Homemade Vanilla Fudge:

Ihr braucht:
300 ml Milch (3,5 % Fett)
100 g Butter
350 g Zucker
1 Vanilleschote

Milch, Butter und Zucker in einem größeren Topf unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Aufkochen und ca. 20-30 Minuten kochen lassen - auch dabei RÜHREN! Irgendwann merkt Ihr dann, wie das Ganze einreduziert, dicker wird und nicht mehr ganz milchweiß ist - eher so ein zartes Beige wie auf dem Foto. Nicht die Geduld verlieren - es braucht seine Zeit.

Wenn dieser Punkt aber erreicht ist, nehmt ihr den Topf vom Herd (Achtung heiß heiß heiß!!) und rührt das Mark der Vanilleschote unter. Nun lasst Ihr den Fudge 5 Minuten abkühlen.

Nun rührt ihr alles mit einem großen Löffel durch bis die Masse etwa die Konsistenz von Brei hat. Legt eine kleine Form (Meine hatte 15x20cm) oder eckige Schüssel mit etwas Backpapier aus, fettet dieses ganz leicht ein und gießt den Fudge darauf. Gleichmäßig verstreichen.

Das lasst ihr nun irgendwo trocknen. Jetzt könnt Ihr den Fudge in Würfel schneiden - Achtung, meiner war leicht zerbrechlich. In einem verschlossenen Behälter sollte das nun eine Weile halten. 

*Dir Form sollte wirklich klein sein, damit der Fudge kein dünnes Brett wird, sondern man noch halbwegs dicke (1-2cm) Würfel bekommt ;) 

Und weil Fudge zu der Gattung der Süßigkeiten gehört, reiche ich das Rezept noch schnell bei der lieben Anna von Himmlische Süßigkeiten ein! Bei Ihr läuft nämlich gerade ein tolles Event!

13 Januar 2013

Pralinen: Kokos - Kugeln

Brrrrrrrrrr, ist das kalt geworden! Gestern, als ich mit meinem Hund draußen war, ist mir meine Nasenspitze eingefroren. Nur der Schnee, der fehlt hier noch. Wobei - ich weiß nicht, ob er mir wirklich fehlt. So schön ich ihn auch finde, er erschwert mir den Weg zur Uni erheblich.

Bevor morgen also wieder eine neue und terminreiche Woche ansteht, möchte ich euch den Sonntag nochmal mit einer süßen Leckerei versüßen.

Ich habe ja wirklich eine lange Nachkoch- und Nachbackliste, die ich versuche, nach und nach abzuarbeiten (ja, das wird ein Lebenswerk, so lang wie die ist…). Dieses Rezept hier stand aber eigentlich gar nicht drauf. Ich wollte eigentlich Eierlikör-Kokos-Kugeln zu Weihnachten verschenken, bevor 2 der Beschenktwerdensoller anmeldeten, dass sie gar keinen Eierlikör mögen. Nun gut. Ich zerbrach mir also nochmal den Kopf und fand dann ganz zufällig bei MissBlueberrymuffin diese falschen Raffaello.
Ehrlicherweise finde ich die Ähnlichkeit zu Raffaello doch sehr gering – das macht die Kugeln aber keinesfalls weniger lecker. Mit weißer Schoki und Kokos – was soll da auch schief gehen. Ein wenig erinnern sie mich optisch an Schneebälle – also auch ein wenig passend zum Wetter draußen ;)
 Ihr braucht:
100 g Sahne
25 g Butter
200 g Weiße Schokolade
125 g Kokosraspeln für die Masse
75 g Kokosraspeln zum Wälzen
Evtl. Mandeln
Sahne und Butter in einem Topf erwärmen, die Schokolade ganz grob hacken und darin schmelzen. Zuletzt die Kokosraspeln unterrühren. Die Masse etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, dann sollten sich problemlos Kugeln formen lassen. Wer mag, der kann eine Mandel in die Mitte jeder Kugel drücken. Die fertigen Kugeln in Kokosraspeln wälzen. Bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern.

10 Januar 2013

Rumkugeln



Leute, ich bin ein bisschen fertig. Die erste Uniwoche im neuen Jahr (die mit dem heutigen Tag zum Glück endet!!) hat mich echt geschafft. Mein Studium geht so langsam in die heikle Phase, was mit viel Rennerei, Papierkram und schlaflosen Nächten verbunden ist. Meine ersten Examensklausuren werden immer realer und zehren bereits jetzt an meinen Nerven. Und dabei geht’s bisher erst um die Formalitäten.


Mein Schlafrhythmus ist echt im Eimer momentan. Nach der Uni bin ich manchmal so platt, dass ich ein Schläfchen mache, dann kann ich abends aber natürlich nicht einschlafen. Was mach ich, setz mich nochmal an den Unikram und bin dann morgens wieder gerädert. Menno, es ist ein Teufelskreis. Mit dem Schlafrhythmus ist natürlich auch mein Ess-Rhythmus  verbunden, der ebenfalls leidet. Viel Zeit mir Gedanken zu machen, was ich kochen oder essen könnte, habe ich derzeit leider nicht.





So, genug mein Leid geklagt. Weil es diese Woche bisher nur Unspektakuläres gab, reiche ich noch ein Rezept nach, das ich vor Weihnachten ausprobiert habe. Macht aber nichts – Rumkugeln gehen ja das ganze Jahr – findet ihr nicht? 

Ich finde die wirklich SO lecker - zum drin Rumkugeln ;) Es war das erste Mal, dass ich sie so gemacht habe. Sonst habe ich immer Kuchen-/Keksreste in Rumkugeln verarbeitet. Hier handelt es sich eher um eine Pralinenmasse. LeckerSchmecker kann ich Euch sagen!




 



Ihr braucht: 

100 g Butter
100 g Puderzucker, gesiebt
200 g Vollmilchschokolade
100 g Zartbitterschokolade
4 El hochprozentigen Rum
Schokostreusel

Butter schaumig rühren, Puderzucker unterrühren. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, dann mit dem Butter- Zuckergemisch und dem Rum verrühren.

Die Masse für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit den (am besten nassen) Händen kleine Kugeln formen und diese in den Schokostreuseln wälzen. Dann nochmal 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Bis zum Verzehr kühl (nicht Kühlschrank-sonst werden sie zu hart) lagern.

**Tipps**

Vom Rum kann man je nach Vorliebe bis zu doppelt so viel wie angegeben verwenden


Mit Rum-Aroma geht es ebenso gut!










10 Juni 2012

Cookie Dough Pralinen




Rohen Plätzchenteig zu naschen ist doch das Größte. Im Eis gibt es ihn schon, warum nicht also auch mal leckeren Cookie-Dough, versteckt in einer schönen Praline? Eine tolle Idee aus den USA, die auch hier super schmeckt.


Angst vor Salmonellen braucht man auch nicht haben – es ist kein Ei im Teig.


Und weil ich mich mit dem Rezept gerne an dem tollen Event mit dem Titel "Süß, lecker und ein bisschen zu bunt!" von Miss Blueberrymuffin beteiligen möchte, sind meine natürlich bunt geworden. Einfach mit heller oder dunkler Schokolade überziehen reicht natürlich auch.







Hier das Rezept:

Cookie Dough Pralinen

30 g Butter

50 g brauner Zucker

125 g Mehl

195 g gezuckerte Kondensmilch (Milchmädchen)

100 g Chocolate-Chips (z.B. enfach gehackt)

evtl. ein wneig Vanillearoma

Schokolade zum Überziehen


Butter, braunen Zucker und gezuckerte Kondensmilch verrühren. Mehl und Schokostückchen unterheben. Den Teig für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank, oder eine halbe ins Gefrierfach stellen, damit er sich besser weiterverarbeiten lässt.


Zu Kugeln formen und mit geschmolzener Schokolade überziehen. Nach Wunsch noch schön verzieren.


Bis zum Verzehr im Kühschrank lagern.


Hier noch ein Hinweis: Der Braune Zucker löst sich in diesem Rezept nicht wie beim Backen auf. Es kann also sein, dass es manchmal ein wenig knistert beim Kauen. Ich mag´s - Ist eben Cookie-Dough. Wen es aber stört - die Pralinen funktionieren auch gut ohne den braunen Zucker.




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