19 September 2013

Homemade Vanilla Fudge

Nachdem ich Euch gestern ganz einfache Bratkartoffeln mit Käse und Ei serviert habe, komme ich heute schon fast mit etwas Ausgefallenem daher. Zumindest für meine Verhältnisse ;) . 

Habt Ihr schon mal von Fudge gehört oder welchen gegessen? Wenn nicht, aufgepasst, sonst verpasst Ihr was :) ! Fudge, das ist ein weicheres Konfekt, etwa so mächtig wie eine Praline. Es gibt Ihn in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Ich habe 2005 in den USA zum 1. mal Fudge probiert und war sofort verliebt. Wir waren damals auf einem Bauernmarkt und an einem Stand waren diese kleinen Würfel so weit das Auge reichte aufgetürmt - in allen erdenklichen Sorten (Peanut Butter, Chocolate, Whiskey, Coconut-Lemon, Almond-Banana, Cherry-Swirl.... um nur ein paar zu nennen). 

Die Basis von Fudge ist eine Art Karamell, auf dem Herd gekocht (rühren, rühren, rühren!). Dieses wird dann in eine Form gegossen und man lässt es hart werden. Dann schneidet man es in kleine Würfel. Klein ist hier das Zauberwort - denn es handelt sich um wahres Hüftgold.

Das soll Euch aber bitte nicht abschrecken - denn diese feinen Teile sind SOOO lecker! Ich habe es die Tage zum 1. Mal selbst hergestellt und zwar nach einem Rezept, das keine außergewöhnlichen Zutaten enthält - es sollte schließlich auch hier in good old Germany problemlos gelingen. Entschieden habe ich mich schließlich für Vanilla Fudge - Gute Entscheidung.
Ich war ja doch sehr skeptisch, als das da so vor sich hin kochte. Lange Zeit sah es nicht so aus, als würde aus der Milch mal etwas Schnittfestes werden...aber ab einem gewissen Punkt ging es dann ruckzuck - immer schön das Geschehen im Auge behalten ;) . 

Auch als das Ganze dann in der Form auf der Fensterbank zum Aushärten stand war ich noch nicht überzeugt. Erst beim 1. Bissen - da war ich hin und weg <3 Kennt Ihr Sahne-Muh-Muhs? Diese Karamellbonbons in der gelb-weißen Verpackung? So etwa kann man sich das ein wenig vorstellen...nur vanilliger...und ...hach, ihr müsst es einfach selbst mal ausprobieren :-) !

Homemade Vanilla Fudge:

Ihr braucht:
300 ml Milch (3,5 % Fett)
100 g Butter
350 g Zucker
1 Vanilleschote

Milch, Butter und Zucker in einem größeren Topf unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Aufkochen und ca. 20-30 Minuten kochen lassen - auch dabei RÜHREN! Irgendwann merkt Ihr dann, wie das Ganze einreduziert, dicker wird und nicht mehr ganz milchweiß ist - eher so ein zartes Beige wie auf dem Foto. Nicht die Geduld verlieren - es braucht seine Zeit.

Wenn dieser Punkt aber erreicht ist, nehmt ihr den Topf vom Herd (Achtung heiß heiß heiß!!) und rührt das Mark der Vanilleschote unter. Nun lasst Ihr den Fudge 5 Minuten abkühlen.

Nun rührt ihr alles mit einem großen Löffel durch bis die Masse etwa die Konsistenz von Brei hat. Legt eine kleine Form (Meine hatte 15x20cm) oder eckige Schüssel mit etwas Backpapier aus, fettet dieses ganz leicht ein und gießt den Fudge darauf. Gleichmäßig verstreichen.

Das lasst ihr nun irgendwo trocknen. Jetzt könnt Ihr den Fudge in Würfel schneiden - Achtung, meiner war leicht zerbrechlich. In einem verschlossenen Behälter sollte das nun eine Weile halten. 

*Dir Form sollte wirklich klein sein, damit der Fudge kein dünnes Brett wird, sondern man noch halbwegs dicke (1-2cm) Würfel bekommt ;) 

Und weil Fudge zu der Gattung der Süßigkeiten gehört, reiche ich das Rezept noch schnell bei der lieben Anna von Himmlische Süßigkeiten ein! Bei Ihr läuft nämlich gerade ein tolles Event!

Kommentare:

  1. hmmmmm... klingt das verlockend <3

    liebe Grüße Fenta von
    www.kreationan-a-la-fenta.com

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  2. halllölllleeee IMMER her mit de LECKEREIEN::: FREU:: FREU::: muas i glei ausprobiern.... bussale... de BIRGIT .. de wos bei koan ZUCKAL vorbei kommt...

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  3. Ich mag Fudge voll gerne. Hab aber immer soein schlechtes Gewissen danach ;D

    LG Sarah

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  4. Ich liebe Sahne-Muh-Muhs und Sahne-Muh-Muhs in vanillig stelle ich mir unglaublich lecker vor, davon darfst du mir gerne ein paar vorbeischicken :D

    Liebe Grüße,
    Mia

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  5. hi,

    echt lecker und von deftig auf süß, das geht immer!

    lg Netzchen

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  6. Oh ja - letzt habe ich Sahne-Muh-Muhs im Glas für aufs Brot gefunden. Das war auch seeehr mächtig. =)
    Aber die slebstgemachten werde ich auf jeden fall versuchen. *freu*

    Grüße von mir! =)
    Franzi

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  7. Wow! Da hast Du Dich an etwas herangewagt, dass selbst den Amerikanerinnen mit ihren Zuckerthermometer nicht immer gelingt. Ich bin schwer beeindruckt. Wenig Zutaten bedeutet immer, dass ein gewisses Fingespitzengefühl erforderlich ist. Und Dir ist es gleich auf Anhieb gelungen. Gratuliere! Ich habe Deine Beitrag gleich zu der laufenden Zusammenfassung hinzugefügt und zu Dir rückverlinkt.

    Danke fürs Mitmachen
    Anna

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  8. Leeeckeeer! Ich hab mal welche mit Erdnussbutter gemacht, die musste man mir irgendwann aus der Hand reißen - auch absolute Suchtgefahr.
    Liebe Grüße, Christina

    Plane übrigens eine Revanche zu deinem Soulfood von gestern - hatte einen tollen Nachtisch!

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  9. Herrlich, ich hätte das sehr gerne mit Erdnussbutter :D

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  10. Mmmmh! Das sieht gut aus und klingt auch so.
    Das Rezept habe ich mir erstmal abgespeichert und wird bald nachgemacht!

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  11. Ooooh ist das Schälchen süß!!! Und der Fudge sieht natürlich auch toll aus :) Ich habe schon soo viele tolle Fudge Rezepte gesehen, ich muss es wahrscheinlich einfach mal ausprobieren...dein Post macht mir Mut :)
    Liebe Grüße
    Assata

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  12. Oooh hört sich das lecker an :-) Das Rezept ist auf jeden Fall vorgemerkt!

    Liebe Grüße,
    Svenja

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  13. Oh das klingt lecker! Bei mir liegt ein Rezept für ein Fudge mit Mandelbutter und Kokosöl bereit. Dein Vanillefudge ähnelt mehr den Rahmtäfeli, die ich diese Woche gemacht habe. Nur dass meine noch mächtiger waren wegen Sahne statt Milch ;-)
    Grüsse,
    Sarah

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  14. Fudge ist absolut genial! Ich hab selber mal welchen mit Schokolade und Whiskey gemacht, der war auch der Hammer :-) Dabei war ich anfangs übrigens genauso skeptisch wie Du, ob das, was da auf meinem Herd vor sich hin köchelte, irgendwann mal schnittfest, essbar und lecker werden würde... Aber wie Du schon schreibst, plötzlich geht's dann ganz schnell :-)

    Liebe Grüße,
    Kirsten

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  15. Ich habe letztes Jahr zu Weihnachten welche selber gemacht und die waren wirklich super lecker!! Das Gute daran ist, dass man nicht viel auf einmal essen kann, weil sie ziemlich mächtig und seeehr süß sind! Aber ab und zu ein-zwei Stückchen...hmmmm, köstlich!!

    Deine Bilder sind übrigens wunderschön!!

    Liebe Grüße und schönes Wochenende! Krisz :-)

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  16. Bei uns heissen die Dinger Nidletäfeli (Nidle = Sahne, Täfeli = Täfelchen bzw. Bonbons). Mach ich absichtlich nie, weil ich die sonst immer grad alleine auffuttere ;-)

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  17. Hey, ich hab grad eins im Mund!!! Aus Schottland mitgebracht.... jetzt hab ich sogar ein Rezept dazu... danke!!!!!!!

    LG Wilma

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