17 März 2013

Die Foodbox von Staatl. Fachingen



Vor einer kleinen Weile bekam ich (und andere Blogger auch) eine nette E-Mail von Laura Sodano von Staatl. Fachingen mit der Frage,  ob ich Lust auf die Fachingen Foodbox hätte.

Staatl Fachingen ist Euch vielleicht ein Begriff. Das Unternehmen beschäftigt sich nicht nur mit Heil- und Mineralwasser, seit April 2012 gibt es auch ein Staatl. Fachingen Kochbuch. Neben Wasser, das für den Körper lebenswichtig ist, sollen die Rezepte darin eine ausgewogene und natürliche Ernährung unterstützen und besonders den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen.

Es handelt sich hierbei nicht um eine Foodbox, die man im Internet abonieren kann, sondern um eine Aktion um Rezepte aus dem Kochbuch auszuprobieren.

Das Ganze lief dann so ab, dass ich neben dem erwähnten Kochbuch im Abstand von jeweils 2 Wochen insgesamt 3 Boxen mit Rezepten und Zutaten aus dem aktuellen Kochbuch erhielt. Diese 3 Rezepte galt es dann auszuprobieren. Zusätzlich hatte ich noch die Möglichkeit, per Rezeptvideo  dem Fernsehkoch Matthias Ruta bei der Zubereitung der einzelnen Gerichte über die Schulter zu schauen.

Die Boxen kamen allesamt wohlbehalten bei mir an. Ganz liebevoll verpackt fand ich darin viele frische Zutaten. Jede Box enthielt außerdem 2 Flaschen Staatl. Fachingen Mineralwasser und einen netten kleinen Brief von Laura.

Nun musste ich ran an den Kochtopf, um die 3 Gerichte nachzukochen. Welche Rezepte ich nachkochen durfte? Das waren zum einen eine Paprika-Schalotten-Suppe, ein Putengulasch mit Kartoffeln, Curry und frischem Gemüse und zuletzt ein rosa Lammkarree Bohnen-Schalotten-Gemüse und Rosmarinkartoffeln.

Die Rezepte teile ich sehr gern mit Euch, weil sie mir wirklich gut gefallen haben. Bis auf das Lammkarre sind es auch durchaus Sachen, die man unter der Woche mal ganz unkompliziert auf den Tisch bringen kann.

Fangen wir mal mit der Paprika Schalotten Suppe an. Eine paprikasuppe hatte ich bisher noch nie gemacht. Es braucht nicht viele Zutaten und das Ergebnis schmeckt leicht und lecker. Eine gelungene erste Box, da hab ich mich schon auf die Zweite gefreut.

5 rote Paprika, 5 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 3 EL Olivenöl, 1 L Gemüsebrühe, 1 Thymianzweig, Salz, Pfeffer, 1 Tl Zucker

Das Gemüse würfeln. Schalotten, Paprika und Knoblauch in dem Öl anschwitzen. Mit 100 ml Brühe ablöschen und etwas reduzieren lassen. Die restliche Brühe angießen, Thymianzweig hinzufügen und 15 Minuten köcheln lassen.

Mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Mit Thymian garniert servieren.

In der zweiten Box ging es nun ein wenig exotischer zu. Das Putengulasch mit Kartoffeln und Gemüse erhielt durch Curry, Kokosmilch und Erdnussöl eine interessante Note. Mein Aha-Erlebnis hier: ich habe (ja wirklich) zum 1. Mal Zuckerschoten verarbeitet und für superlecker befunden. Auch insgesamt würde ich dieses Gericht genauso wieder kochen. Was im Rezeptvideo auch nochmal betont wurde, besonders wichtig ist hier, dass das Gemüse fertig vorbereitet ist und nur noch in die Pfanne muss.

Für 4 Personen:

500 g Kartoffeln (geschält und gewürfelt), 1 Zwiebeln (gewürfelt), 1 Knoblauchzehe (gepresst), 1 Chilischote (entkernt und fein gehackt), 1 El Erdnussöl, 500 g Putenbrust (gewürfelt), 100 ml Wasser, 500 ml Kokosmilch, 1 El Curry, 1 Stange Lauch (in Streifen geschnitten), 1 rote Paprika (in Streifen), 100 g Zuckerschoten (in Streifen)

Kartoffelwürfel in gesalzenem Wasser 15 Minuten kochen und abgießen. Zwiebeln, Knoblauch, und Chili im Erdnussöl anschwitzen. Fleisch zugeben und mit anbraten, mit Wasser ablöschen. Kokosmilch, Curry Salz und Pfeffer zufügen. Aufkochen, das restliche Gemüse zugeben, umrühren und 10 Minuten garen. Zuletzt die Kartoffelwürfen unterrühren und anrichten.

Das letzte Gericht aus Box Nummer drei war ein rosa Lammkaree mit Bohnen Schalotten-Gemüse und Rosmarinkartoffeln. Bei Lamm scheiden sich ja die Geister, viele lieben es, andere mögen es gar nicht. Ich persönlich muss es nicht unbedingt haben, mein Freund fand es allerdings sehr lecker. Worüber sich aber nicht streiten lässt -  dank dem Rezept war das Fleisch perfekt gegart - genau auf den Punkt. Was für mich aber richtig, richtig gut war, war das Bohnen-Schalotten-Gemüse. Dicken grünen Bohnen habe ich bisher nie besonders viel Beachtung geschenkt. Diese hier waren aber so herrlich, dass ich sie nun öfters mal machen will.  

für 4 Personen

1 Glas dicke grüne Bohnenkerne, 4 EL Thymian, 400 g Schalotten, geschält und längs halbiert, 150 g Zuckerrübensirup, 400 ml Lammfond, 800 g Drillingskartoffeln, gewaschen und gewürfelt, 2 EL Olivenöl, 2 EL Rosmarin (frisch), Salz, Pfeffer, 1 kg Lammkarree, 2 Knoblauchzehen gepresst, 150 ml Rotwein, Speisestärke, Zucker

Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Bohnenkerne  abtropfen lassen, den Saft auffangen. Die Kerne mit 3 Esslöffel Thymian, Schalotten und 50 g des Zuckerrübensirups vermischen und in einen Bräter geben. Mit 200 ml  Lammfond aufgießen und 30 Minuten im Ofen backen. Die Kartoffeln mit 1 Esslöffel Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen, auf ein zweites Backblech geben

und nach 15 Minuten mit in den Ofen schieben. Lammkarrees abwaschen, trocken tupfen und Fett und Sehnen abschneiden, salzen, pfeffern und mit Knoblauch

einreiben. Anschließend in einer Pfanne scharf mit 1 Esslöffel Olivenöl von allen Seiten anbraten. Den Bräter aus dem Ofen holen und die Flüssigkeit in  eine Kasserolle abgießen. Die Hitze auf 80 °C reduzieren. 100 g Zuckerrübensirup zu den Bohnen und Zwiebeln geben und noch einmal kräftig verrühren. Die Lammkarrees in den Bräter setzen und 20 Minuten bei 80 °C weiterbraten. Lammfond in die Kasserolle geben und bei hoher Hitze auf die Hälfte reduzieren. Den Rotwein aufgießen und mit Speisestärke binden. Mit grobem Pfeffer, Salz, Zucker und Thymian abschmecken. Nach 20 Minuten Garzeit der Lammkarrees den Grill

einschalten und den Bräter auf die höchstmögliche Schiene schieben. In 7 bis 10 Minuten ist das Fleisch nun fertig. Das Lamm in Scheiben schneiden und auf Tellern

anrichten.

Fazit:

Zunächst einmal habe ich mich sehr gefreut, die Fachingen Foodboxen ausprobieren zu dürfen. Die Zutaten waren durchweg frisch und auch qualitativ gut, die gekochten Gerichte waren allesamt lecker!

Die Gerichte sollen außerdem den Säure-Basen-Haushalt im Körper ins Gleichgericht bringen, was ein positiver Nebeneffekt ist. Davon habe ich jetzt bewusst natürlich nichts gemerkt – könnte mir aber gut vorstellen, dass da was dran ist.

Vielen herzlichen Dank liebe Laura! Ich werde bestimmt noch das ein oder andere Gericht aus dem Buch nachkochen. Das Buch ist übrigens nicht im Laden erhältlich, man bekommt es beim Kauf  von einem Kasten Staatl. Fachingen gratis dazu.

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