09 April 2015

Mac 'n' Cheese aus dem Schnellkochtopf

Wenn ich mich in der Generation meiner Eltern so umhöre, dann kennt ihn wirklich JEDER! In meinem Bekanntenkreis ist er hingegen kaum bekannt! Wen ich meine? Den Schnellkochtopf! Warum ist das Kochen mit Schnellkochtöpfen heute nicht mehr so verbreitet? Gerade heute sind doch schnelle Gerichte sehr gefragt, oder?



In höre in meinem Freundeskreis ganz oft Sätze wie: "Ich würde ja so gerne öfters kochen". Gründe fürs Selberkochen gibt es auch viele: es ist gesünder, leckerer und man weiß, was man hat! Aber mal ehrlich, wer hat schon immer die Zeit dazu? Es ist manchmal echt eine Kunst, neben Job, Uni, Familie usw. noch eine feine Mahlzeit auf den Tisch zu bringen! Auch ich kenne das gut!

Die Investition in einen Schnellkochtopf kann sich für den einen oder anderen deswegen durchaus lohnen. Denn die besten Geldausgaben sind die, für die man Lebenszeit zurück bekommt! (Diese Weisheit habe ich neulich im Supermarkt an der Kasse gehört und ich fand sie so genial und wahr, dass ich sie kurzum zu meinem Motto gemacht habe!).



Heute möchte ich das Thema Schnellkochtopf entstauben und Euch zeigen, wie schnell (wer hätte es gedacht) und lecker man damit kochen kann! Mein Testobjekt ist der Fissler vitavit premium Schnellkochtopf*!



Das Wichtigste zum Schnellkochtopfen: 

Was macht den Schnellkochtopf aus? Nun, der Fissler* Schnellkochtopf macht seinem Namen alle Ehre: er verringert die Garzeiten der Speisen nämlich um bis zu 70 Prozent! Die kurze Garzeit bewirkt, dass Vitamine, Mineralstoffe und weitgehend erhalten bleiben. Die Speisen sollen auch intensiver schmecken, da Aromen bewahrt werden.

Warum geht das Kochen so schnell? Beim Kochvorgang entsteht durch das luftdichte Verschließen ein Überdruck im Topf, der die Siedetemperatur des Kochwassers erhöht! Durch seine Schnelligkeit spart der Topf außerdem Energie (und somit Bares!) ein!

Der vitavit premium ist stabil und schwer. Eine Metalllasche am Deckel erleichtert das Aufsetzen des Deckels. Beim Schließen des Deckels hört man einen "Klick" und die Anzeige am Griff schaltet von rot auf Grün! Dann ist der Topf einsatzbereit!

Die Ampelanzeige am Deckel macht den Schnellkochtopf besonders sicher! Grün bedeutet: die eingestellte Temperatur ist erreicht und die Garzeit beginnt. Gelb: die Temperatur kann zurückgeschaltet werden. Rot: Warnung, die Temperatur ist zu hoch!

Der Schnellkochtopf kann sogar Dampfgaren - diese Funktion arbeitet ohne Druck. Mitgeliefert wird auch ein Dampfeinsatz, was zum schonenden Garen von Gemüse prima ist!

Der Schnellkochtopf ist für alle Herdarten geeignet!



Im Selbstversuch: 

Für meinen ersten Versuch mit dem Schnellkochtopf habe ich gleich mal eines meiner  absoluten Lieblingsrezepte gewählt: Mac and Cheese! Die Messlatte für den neuen Wundertopf hing also hoch! Was soll ich sagen - in 6 (!) Minuten waren meine Käse-Makkaroni bislang noch nie fertig! Geschmacklich (wie kalorienmäßig...) natürlich ein Knaller wie immer (Kalorien kann auch der beste Schnellkochtopf nicht wegschummeln, aber zum Ausgleich könnt ihr ja am nächsten Tag darin Gemüse dämpfen)! ;)



Mac 'n' Cheese (Schnellkochtopf)
Für 2 Personen

250 g kleine, halbrunde Makkaroni
500 l Gemüsebrühe
1 El Butter
1 Tl Paprikapulver
1/2 Tl Knoblauchpulver
17" Tl Zwiebelpulver

Weitere Zutaten:
100 g geriebener Käse (am besten eine kräftige Sorte, z.B. Bergkäse)
25 g geriebener Parmesan
Sahne
1 Tl Senf
Muskat
Salz, Pfeffer

Nudeln, Brühe, Butter und Gewürze in den Schnellkochtopf geben, 1x umrühren. Den Deckel schließen und den Topf erhitzen. Wenn er seine Gartemperatur erreicht hat, 5 Minuten kochen lassen.

Vom Herd nehmen und den Dampf aus dem Topf entweichen lassen, erst dann den Deckel öffnen. Käse und Sahne unterrühren und schmelzen lassen. Mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken.

(während die Nudeln kochen könnt ihr auch noch eine Zwiebel anrösten und etwas Schnittlauch schneiden zur Deko - dann müsst ihr aber flott sein ;))

Zubereitung ohne Schnellkochtopf: Nudeln kochen, Wasser abgießen und zurück in den Topf auf die warme Herdplatte geben, dann mit allen anderen Zutaten vermengen und würzig abschmecken!


Fazit:

Ok, ich gebe es zu - bei meinem allerersten Versuch war mir der Kochvorgang nicht ganz geheuer und ich war ultra vorsichtig! (Kommentar meiner Mama: spreng mir nicht die Küche in die Luft!).

Die Sorge war jedoch völlig unbegründet! Ich habe mich ganz auf die Ampeltechnik verlassen und sobald es "gelb" wurde die Hitze reduziert! Wird es doch einmal zu heiß (rot!), so lässt der Topf selbstständig Dampf ab. Man muss zwar immer dabei bleiben, passieren kann aber eigentlich nichts! Und wenn man den Bogen erst mal raus hat, dann ist es sowieso total easy peasy!

Inzwischen habe ich schon Einiges in dem Topf gekocht (und gedämpft) und empfinde ihn zeitlich als echte Erleichterung!

*Werbung/+ der Schnellkochtopf wurde mir zum Test zur Verfügung gestellt!

Kommentare:

  1. Huhu!
    2 Fragen habe ich..einmal, wozu machst du die Butter mit in das Nudelwasser? Davon habe ich irgendwie noch nie gehört...ist das, damit sie nicht zusammenkleben oder hat es geschmackliche Gründe?
    Und mich würde noch interessieren, wie teuer der Schnellkochtopf denn ist?

    LG Anne

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    1. Liebe Anne, ich gebe die Butter mit ins Wasser, da sich die Nudeln dann später besser durchrühren lassen und nicht zusammenkleben! Der Fissler Schnellkochtopf, den ich getestet habe, kostet 249 Euro - kommt aber auf die Größe an!
      Liebe Grüße :)

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  2. Ich habe seit kurzen auch einen Schnellkochtopf, den Jamie Oliver von Tefal. Blöderweise ist die Bedienungsanleitung auf Englisch, das nervt. Obwohl ich gut Englisch kann, aber ich finde sowas echt blöd...
    Bisher habe ich ihn noch nicht so oft benutzt, aber meine Freundin hatte ihn mir empfohlen, deswegen hab ich das teure Teil gekauft.
    In meiner alten Küche hatte ich einen eingebauten Dampfgarer, der war sooo klasse! Den vermisse ich sehr. Deswegen hab ich jetzt halt einen Schnellkochtopf...

    LG
    Martina

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  3. Schönes Rezept. Es gibt so viele Gerichte, die man auch ohne Schnellkochtopf in 15-20 Minuten (frische Sachen) fertig hat. So lange wartet man auch auf den Pizzamann.

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  4. Da hast du ja deinem blognamen alle Ehre gemacht ;) die Idee finde ich ja super, aber ich glaube ich hab einfach zu viel schoss davor :p dann lieber ein paar Minuten länger ;p nehme an dein Gericht auch ohne, sieht nämlich super lecker aus ;)
    Lg

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  5. Hallo Ann-Katrin,
    ich koche auch mit einem Fissler-SKT, wenn auch einem ungleich älteren Modell, und kann deine Erfahrungen bezüglich der Einsparungen nur unterstreichen. Dein Rezept hier erinnert im Ergebnis schon a bisserl an Kässpätzle, wie sie hierzulande im Schwäbischen vergöttert werden. Ich muss mal versuchen, das Rezept bei mir nachzukochen. Sieht nämlich gut aus. :)
    Liebe Grüße aus der Schnellkochtopf-Küche am Bodensee
    Jörg

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