12 Februar 2015

Quark - Mutzen (oder Krapfen oder Püfferkes...)

Seid gegrüßt, Ihr Jecken! Das nenne ich mal Speed-Blogging: gerade vor ein paar Minuten habe ich die letzte Mutze aus dem heißen Ölbad genommen, schnell ein paar Fotos geknipst und schon seht ihr sie hier! Manchmal muss es eben einfach schnell gehen, denn schließlich ist Weiberfastnacht nicht ewig! Kölle Alaaf!! ;) 

Bevor ihr Euch also gleich in den Straßenkarneval stürzt (oder was auch immer ihr heute Feines vorhabt!), müsst Ihr Euch noch schnell dieses Rezept hier abspeichern! So backe ich meine Mutzen schon seit Jahren und so liebe ich sie abgöttisch! Der Teig wird herrlich saftig durch den Quark und auch Rosinen-Hasser kommen auf ihre Kosten: denn ich reibe stattdessen gerne einen Apfel in den Teig! <3 Lasst es Euch schmecken!!



Quark - Mutzen:

250 g Quark
225 g Zucker
1 Tl Vanillezucker
2 Eier
1 kleiner Spritzer Zitronensaft
1 El Rum oder etwas Rumaroma (weglassen wenn Kinder mitessen!)
250 g Mehl
1 Tl Backpulver
geschmacksneutrales Öl zum Ausbacken 
Puderzucker zum Bestäuben

Optional:
1 großer Apfel, geschält undgerieben

 Alle Zutaten (bis auf das Öl) nach und nach zu einem Teig verrühren. 

Das Öl in einem Topf auf etwa 180°C erhitzen. Ich habe kein Thermometer, daher: wenn an einem Holzkochlöffel viele Bläschen aufsteigen, ist das Öl heiß genug.

Nun mithilfe von 2 Teelöffeln Teignocken abstecken und in das heiße Öl geben. Von beiden Seiten goldbraun backen - Achtung, immer dabei bleiben, das kann schnell gehen!

Die fertigen Mutzen mit einer Schöpfkelle aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. In Puderzucker (oder normalem Zucker) wenden. 

Kommentare:

  1. mmmmh die guten Teile kann man auch Oliebollen nennen, denn sie sehen der holländischen Version sehr ähnlich!

    //Valérie
    www.globalspicedblog.tumblr.com

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  2. Yumyum! Zur Faschingszeit gehören solche Leckereien einfach dazu! Berg Mutzen heißen die Quarkbällchen bei euch? Na das klingt auf jeden Fall ansprechender als in meiner Heimat. Da heißen die nämlich "Nonnenfürtzle" (ja, wie der Pups!). Ich will nicht wissen, wie dieser Name entstanden ist ;-)

    Lieber Gruß,
    Miri

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  3. Ich habs ja echt nicht mit Fasching/Fasnet/Karneval/whatever, aber ich liiiiiebe Berliner, Krapfen, Quarkbällchen und alles Fettgebackene. Deine Quarkmutzen sehen ganz hervorragend aus! Noch was da? ;-)

    Liebe Grüße!

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  4. Ohhh liebe Ann-Katrin,
    die Idee mit dem geriebenen Apfel ist ja eine wundervolle Idee. Ich mag Rosinen ja nicht so gerne, da passt das mit dem Apfel im Teig perfekt. Quark und Hefeteig sind auch eine unschlagbare Kombi. :)
    Viel Spaß und ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Sarah

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  5. Haben wollen! :-)
    Sag, welches Öl nimmst Du denn dafür? Vorm Ausbacken in Fett hab ich immer noch ein wenig Respekt, weil ich irgendwie immer befürchte, dass ich meine Küche abfackle... und das wäre zumindest schade. :-)
    Danke!
    Adine

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    1. Hey Adine, so ging es mit zuerst auch :) Aber keine Angst, das klappt schon! Erhitz das Öl langsam und bleib immer dabei, dann passt das schon. Wenn du eine Probe-Mutze machst, siehst du auch, ob es richtig ist: braucht sie eeeewig um zu bräunen oder bleiben sie am Topfboden lange liegen, ist das Öl noch zu kalt, werden sie sehr schnell dunkel, ist es zu heiß.

      Ich habe 1 Flasche Sonnenblumenöl genommen :) ! LG!

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    2. Super, ich dank Dir. Und gleich noch ne Frage: kann man das Öl hinterher aufbewahren und für die nächste Aktion verwenden? Oder was macht man damit? Im Sommer auf den Rücken schmieren? :-D

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    3. Ja, ich gieße das Öl (wenn es wieder kalt ist!) durch ein Sieb und gebe es in einen verschlossenen Behälter (oder wieder zurück in die Flasche!), beschrifte dir Flasche mit Datum und verwende das Öl wieder, wenn ich etwas zum Frittieren habe :) LG!

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  6. Habe dein Rezept gleich ausprobiert und fand's lecker. Bist du sicher, dass die Zuckermenge richtig ist, denn bei mir war es selbst mit 180 g noch immer sehr süß...

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    1. Huhu! Ja, die Menge stimmt - ist auch in anderen Mutzen Rezepten so ähnlich ;) kannst du aber deinem Geschmack anpassen! Vielleicht gefallen dir Mutzen aus Hefeteig besser - in diesen Rezepten ist meist weniger Zucker! LG

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