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26 April 2015

Kakao - Mandel - Brownies

... oder Cocoa-Almond-Brownies! Manchmal überkommt es mich spät am Abend und ich möchte unbedingt etwas Backen! Geht Euch das auch so oder bin nur ich so bekloppt? Auslöser in diesem Fall war, dass ich plötzlich einen riesengroßen Schokoladen-Hunger, aber kein Krümel in Reichweite war!


 "Brownies!", lautete der spontane Plan. Problem Nummer 2: leider war auch der dunkle Back-Kakao alle. Also schnell improvisiert und Trink-Kakaopulver genommen! Dafür natürlich weniger Zucker! Und gehackte Mandeln - noch ein Überbleibsel aus der Weihnachtsbäckerei (ups!). Das Ergebnis war so lecker, dass ich es gerne mit Euch teile!




Cocoa - Almond  - Brownies

115 g Butter
75 g helles Kakaopulver (Trinkschokolade)
145 g Zucker
5 g Vanillezucker (oder 1 Tl)
2 El Öl
2 Eier
100 g Mehl
100 g gehackte Mandeln

Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Butter schmelzen und mit dem Kakaopulver verrühren. Zucker, Vanillezucker, Eier und Öl gut unterrühren. Zuletzt Mehl und Mandeln unterrühren.

Eine kleine Form (20 x 20 cm) mit Backpapier auslegen und einfetten. Den Teig gleichmäßig darin verteilen. 

Auf der mittleren Schiene ca. 25-30 Minuten backen. 

Mit einem Zahnstocher kann man testen, ob sie gar sind: Wenn man ihn in den Teig steckt, sollte kein flüssiger Teig mehr daran kleben bleiben - feucht dürfen sie aber noch sein! Nicht zu lange backen, sonst werden sie zu trocken. Da die Backzeit je nach Ofen etwas variieren kann, am Besten zwischendurch mal checken!

Tipp: Ihr könnt auch dunklen Back-Kakao verwenden, dann evtl. (nach Geschmack) die Zuckermenge etwas erhöhen. 

08 März 2015

Espresso Fudge Brownies

Es gibt bei Nahrungsmitteln immer wieder Kombinationen, die einfach unschlagbar sind: Erdnussbutter und Marmelade, Pommes mit Ketchup, Äpfel mit Zimt...um nur ein paar zu nennen. Eine weitere Kombi ist diese: Schokolade und Kaffee!! 


Diese beiden Aromen treffen sich in meinen Espresso Fudge Brownies und machen sie super lecker! Schon als Kind (und da war ich bestimmt kein Kaffee-Trinker!!) mochte ich die Kaffee-Schokolade von Aldi so gerne. Kennt ihr die? Ich weiß gar nicht, ob es die noch gibt...muss ich gleich mal gucken beim nächsten Einkauf :) ! 



Und "Fudge" spricht die Konsistenz der Brownies an. Ich liebe das Wort Fudge, da es genauso klingt wie das, was es beschreibt. Denn "Faaaddschhh" ist so ziemlich das Geräusch, das entsteht, wenn man in diese saftig schokoladigen Teile hinein beißt. Sie sind nämlich wunderbar feucht und klebrig - genau so, wie Fudge Brownies sein müssen! 


Espresso Fudge Brownies

170 g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
90 g Butter
3 Eier
250 g Zucker
1 Tl Vanillezucker
1,5 Tl Instant-Espresso-Pulver
1 Prise Salz
2 El dunklen Backkakao
140 g Mehl

Kuvertüre hacken und mit der Butter (am besten über dem Wasserbad) unter Rühren schmelzen. Das Espresso Pulver in die Schoko-Butter einrühren. Nun nacheinander die Restlichen Zutaten mit der Schokoladenmasse verrühren, bis ein cremiger Teig entsteht.

Diesen in eine ca. 23x33cm große Form gießen und bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 30-35 Minuten backen! 

Achtung -  zwischendurch mal nachsehen! Die Backzeit kann je nach Ofen etwas variieren! Keinesfalls zu lange backen, sonst sind die Brownies nicht mehr so schön saftig!

Auskühlen lassen und in Quadrate schneiden.



Ps.: Wenn Ihr öfters Brownies backt, lohnt sich die Anschaffung einer Brownie-Backform, die mit ihren Maßen zu vielen US-amerikanischen Rezepten passt. Mehr dazu und zur Umrechnung von amerikanischen Back-Maßeinheiten findet ihr in meinem Post dazu!



04 März 2015

Lemon Brownies

Habt Ihr das auch? Nach dem langen Winter ist meine Sehnsucht nach Sommer so groß, dass ich bei jedem Sonnenstrahl inständig hoffe, dass es nun endgültig vorbei ist mit der Kälte. Optimistisch wie ich dann bin, ziehe ich mich folglich viel zu dünn an um "nur mal eben mit dem Hund zu gehen" und denke träumerisch: "Schal?? Brauch ich doch nicht, scheint ja schließlich die Sonne...!!" und schon werde ich - natürlich - fürchterlich krank. Deswegen sitze ich nun da mit meiner Erkältung und muss einsehen: so ganz Sommer ist leider doch noch nicht.


Das heutige Rezept erinnert mich aber wenigstens ein bisschen an Sommer und Sonne und die leuchtend gelbe Farbe der Zitronen Brownies zaubert mir gleich ein Sommer-Gefühl in den Bauch!



Der Rezepttitel ist vielleicht ein wenig irreführend, denn Brownies sind natürlich normalerweise - wie der Name schon erahnen lässt - braun. Was aber auch typisch für Brownies ist, ist ihre saftig, feuchte, beinahe schon matschige Konsistenz. Und genau aus letzterem Grund wurden diese leckeren Schnittchen hier Lemon Brownies getauft!


Lemon Brownies

120 g Butter
125 g Zucker
2 Eier
2 El abgeriebene Zitronenschale 
2 El Zitronensaft
95 g Mehl 
1 Prise Salz
Puderzucker

Butter und Zucker schaumig rühren. Eier nacheinander unterrühren. Zitronenabrieb und Saft zugeben, Mehl und Salz unterrühren. Den Teig in eine kleine (20 x 20 cm) Form füllen und bei 175°C ca. 25 Minuten backen. Wenn man einen Zahnstocher reinsteckt, sollte dieser ohne flüssigen Teig wieder rauskommen - dann sind sie gar. Aber nicht zu lange backen - sie sollen schließlich noch schön feucht sein!

Auskühlen lassen, in kleine Quadrate schneiden und mit Puderzucker bestäuben!


22 Februar 2015

Quarktäschchen gefüllt mit Nuss-Nougat-Creme

Gestern hatte der Postbote ein ganz besonderes Päckchen für mich im Gepäck! Eingepackt in stabilem Karton befand sich das Erstlingswerk einer meiner absoluten Lieblings-Bloggerinnen! Mia, auch bekannt als die Küchenchaotinhat in ihrem ersten Buch Mias süße Kleinigkeiten* viele, viele wundervolle Rezepte zusammengetragen, die einem beim bloßen Anblick das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. 

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Ein Rezept stach mir besonders ins Auge: die mit Nuss-Nougat-Creme gefüllten Quarktäschchen. Die sahen auf Mias Foto nicht nur hinreißend aus, ich hatte zufällig auch alle (5!) Zutaten im Haus! Yay! Die Täschchen liebte Mia schon als Kind ganz besonders - nun haben sie einen Fan mehr! Yummie!!



Quarktäschchen gefüllt mit Nuss-Nougat-Creme
Ihr braucht für 18-20 Quarktäschchen:

250 g Butter
250 g Quark
250 g Mehl
18-20 El Nuss-Nougat-Creme
1 Eigelb

Butter, Quark und Mehl zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einschlagen. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 0,5 cm dünn ausrollen und Kreise von 10-12 cm ausstechen. In die Mitte eines jeden Teigkreises 1 El Nougat-Creme geben und die Tasche zuschlagen. Den Teig (am besten mit einer Gabel) vorsichtig festdrücken. So verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Das Eigelb verquirlen und die Teigtaschen damit bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 25-30 Minuten backen.

Tipps 

Wenn man die Teigränder mit etwas Wasser bepinselt, halten die Taschen noch besser zusammen!

Zum Ausstechen habe ich den Deckel von der Nuss-Nougat-Creme verwendet. Dadurch wurden meine Taschen etwas kleiner und ich habe sie mit je einem Teelöffel (statt Esslöffel!) der Creme gefüllt!


15 Februar 2015

V wie: Vegane Amerikaner & Valentinstag verpennt

Der eine oder andere fragt sich beim Anblick meiner heutigen Fotos vielleicht: "HERZCHEN??? Valentinstag war doch gestern!!??" Ja, ich weiß. Ich habs verpennt. Upsi :) !

Natürlich lebe ich nicht unter einem Stein und bei einem Blick um mich herum hatte ich schon registriert, dass die Food-Blogger-Gemeinde ziemlich am Rödeln war. Da gab es tolle Sweet Tables oder Pizza in Herzform -  und das natürlich ganz vorbildlich ein paar Tage VOR Valentinstag, sodass die Leser auch noch genug Zeit zum inspiriert werden haben....


Und ich denke mir beim Anblick der ganzen Valentinstags-Leckereien der anderen Blogger jedes Mal: "prima, hättste ja auch mal drauf kommen können...auf sowas Schönes". Aber biste eben nicht. Wo keine Ideen sind, da sind eben keine, so ist das eben.

(Bin ich die Einzige, die leicht in Stress ausbricht, wenn auf allen Blogs bereits die Valentinstags-Rezepte erschienen sind, man selbst aber noch nicht die leiseste Idee zu dem Fest hat ?? Oder sind noch andere Blogger von dieser Krankheit befallen?)? Man könnte das Ganze natürlich auch völlig gelassen sehen, denn Valentinstag ist schließlich der unwichtigste Schmu überhaupt... aber nun ja :)



Bis ich jedenfalls eine halbwegs brauchbare Valentinstags-Idee hatte, war es leider schon sehr spät - genauer gesagt war das gestern Morgen, also an besagtem Tag höchst selbst. Ist aber auch egal, denn Amerikaner schmecken immer - auch ohne Herzchen :) ! 

Ich hatte ja schon vor einer Weile sehr leckere Amerikaner gebacken, diesmal habe ich mich für eine vegane Version entschieden. Was ich an dem Rezept besonders mag: es sind nur ganz "normale" Zutaten drin. Also zum Beispiel kein Soja-Blabla. Sie sind schnell gemacht und wurden  vom beschenkten Valentinstags-Glückskind als sehr lecker befunden!






Vegane Amerikaner


100 g pflanzliche Margarine
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Apfelmus
300 g Mehl
3 Tl Backpulver
1 Päckchen Puddingpulver (Vanillegeschmack)
1 Prise Salz
100 ml Wasser mit Kohlensäure

Für die Glasur: Puderzucker, Zitronensaft

Den Ofen auf Umluft 160°C vorheizen.

Margarine und beide Zucker schaumig rühren. Apfelmus und Mineralwasser unterrühren. Mehl, Puddingpulver, Backpulver und Salz mischen und dann nach und nach unter die feuchten Zutaten rühren. Ein Backblech mit Backpapier belegen.Pro Amerikaner mithilfe von 2 Esslöffeln je einen guten Esslöffel Teig abstecken und auf das Blech setzen. Zwischen den Teig-Häufchen etwas Abstand lassen, da die Amerikaner noch größer werden.

Bei 160°C Umluft (oder 180°C Ober- Unterhitze) ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und vorsichtig mit einem Messer vom Backpapier lösen. Umdrehen und auskühlen lassen. Mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft bestreichen.

Tipps:

In diesem Fall empfehle ich Umluft, da der Teig dann nicht so leicht an der Oberfläche einreißt.

12 Februar 2015

Quark - Mutzen (oder Krapfen oder Püfferkes...)

Seid gegrüßt, Ihr Jecken! Das nenne ich mal Speed-Blogging: gerade vor ein paar Minuten habe ich die letzte Mutze aus dem heißen Ölbad genommen, schnell ein paar Fotos geknipst und schon seht ihr sie hier! Manchmal muss es eben einfach schnell gehen, denn schließlich ist Weiberfastnacht nicht ewig! Kölle Alaaf!! ;) 

Bevor ihr Euch also gleich in den Straßenkarneval stürzt (oder was auch immer ihr heute Feines vorhabt!), müsst Ihr Euch noch schnell dieses Rezept hier abspeichern! So backe ich meine Mutzen schon seit Jahren und so liebe ich sie abgöttisch! Der Teig wird herrlich saftig durch den Quark und auch Rosinen-Hasser kommen auf ihre Kosten: denn ich reibe stattdessen gerne einen Apfel in den Teig! <3 Lasst es Euch schmecken!!



Quark - Mutzen:

250 g Quark
225 g Zucker
1 Tl Vanillezucker
2 Eier
1 kleiner Spritzer Zitronensaft
1 El Rum oder etwas Rumaroma (weglassen wenn Kinder mitessen!)
250 g Mehl
1 Tl Backpulver
geschmacksneutrales Öl zum Ausbacken 
Puderzucker zum Bestäuben

Optional:
1 großer Apfel, geschält undgerieben

 Alle Zutaten (bis auf das Öl) nach und nach zu einem Teig verrühren. 

Das Öl in einem Topf auf etwa 180°C erhitzen. Ich habe kein Thermometer, daher: wenn an einem Holzkochlöffel viele Bläschen aufsteigen, ist das Öl heiß genug.

Nun mithilfe von 2 Teelöffeln Teignocken abstecken und in das heiße Öl geben. Von beiden Seiten goldbraun backen - Achtung, immer dabei bleiben, das kann schnell gehen!

Die fertigen Mutzen mit einer Schöpfkelle aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. In Puderzucker (oder normalem Zucker) wenden. 

25 November 2014

Zimt - Waffeln

Ich liebe Waffeln! Am allerliebsten esse ich sie auf dem kleinen Weihnachtsmarkt bei uns im Dorf. Dort gibt es nämlich jeses Jahr einen Waffelstand, der nur von freiwilligen Helfer(inne)n geschmissen wird. Die Waffeln dort schmecken einfach immer am besten! Ein Rezept dafür ist jedoch nicht zu bekommen - der Teig setzt sich ungefähr so zusammen: Alle Frauen bereiten in der heimischen Küche eine große Schüssel ihres Lieblings-Waffelteiges zu und bringen diese mit zum Weihnachtsmarkt. Dort werden all diese Teige zusammen in eine noch größere Schüssel gekippt und dort ganz frisch gebacken. Es heißt zwar immer "viele Köche verderben den Brei", aber diese Waffeln sind definitiv die Ausnahme. Vermutlich, weil so viel Liebe drin steckt.




Ich mache leider viel zu selten Waffeln (warum eigentlich?) aber jetzt, wo die Weihnachtszeit so ganz allmählich losgeht, habe ich mein Waffeleisen* noch mal hervor gekramt. Es ist übrigens mein neues-altes Waffeleisen, das ich vor ein paar Monaten auf dem Flohmarkt entdeckt habe. Vorher habe ich immer runde Herzchenwaffeln gebacken, gerne wollte ich aber mal eckige Waffeln machen. Ich weiß, ist eigentlich piepegal und 2 Waffeleisen braucht streng genommen kein mensch, aber was soll´s :) ! 

Das Rezept für die Zimt-Waffeln habe ich übrigens in meinem derzeitigen Lieblinge-Backbuch Die Alle Jahre wieder Zimtstern und Vanilleduft Weihnachtsbäckerei* gefunden! Daraus werde ich Euch in den kommenden Wochen sicherlich noch die eine oder andere Leckerei zeigen!

Was sind Eure liebsten Backbücher in der Adventszeit? oder bevorzugt ihr Internet und Zeitschriften? Und überhaupt - seid ihr auch so große Waffel-Fans?? :) 


Zimt - Waffeln

4 Eier
125 g Butter
125 g Zucker
3 gestrichene Tl Zimt
100 g Mehl

Die Eier trennen, das Eiweiß in einem hohen Gefäß steif schlagen. In einer Schüssel Butter, Zucker und Eigelbe schaumig rühren. Mehl und Zimt unterrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben.

Das Waffeleisen einfetten und erhitzen, dann den Teig portionsweise ausbacken. Mit Puderzucker und/oder Sahne servieren.

Buchtipp:



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