08 Oktober 2014

Schokoladen - Babka


Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber wenn es draußen kälter (und nasser, vor allen Dingen auch nasser!!) wird, steigt meine Lust auf Kuchen immer gewaltig. Es gibt doch einfach nichts Schöneres, wenn es im ganzen Haus herrlich duftet und man sich mit einem - am besten noch warmen! - Stück Kuchen aufs Sofa kuscheln kann.

Statt einem Sofa ginge auch ein Schaukelstuhl - habe ich Euch schon mal erzählt, dass ich mir einen Schaukelstuhl wünsche? Das ist nicht nur was für strickende Omis, sondern, zumindest für mich, der Inbegriff von Gemütlichkeit. Aber das sei nur nebenbei erwähnt. Zurück zum Kuchen.

Dieses wunderbare Prachstück ist nicht auf meinem mist gewachsen, sondern stammt ursprünglich aus dem Buch Jerusalem: Das Kochbuch* von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Ein sehr empfehlenswertes Buch übrigens, evtl. stelle ich es demnächst mal vor. 

Bei dem Kuchen handelt es sich um einen Hefeteig mit einer saftig-schokoladigen Füllung. Im Originalrezept wird der Kuchen noch mit einem Zuckersirup begossen - darauf habe ich verzichtet: Der Kuchen ist auch so einfach nur köstlich! Falls Ihr Euch jetzt noch wundert, warum auf meinen Bildern 2 Kuchen zu sehen sind: die Zutaten im Rezept ergeben 2 Kuchen - einen Kuchen habe ich in einer Kastenform gebacken, der andere war in einer Gugelhupf-Form. 


Schokoladen - Babka

Teig:

530 g  Mehl (Type 550) 

100 g Zucker
1/3 TL Salz
geribene Schale 1/2 unbehandelten Zitrone
20 g frische Hefe
3 Eier
120 ml lauwarmes Wasser
150 g zimmerwarme Butter, gewürfelt


Füllung:

50 g Puderzucker

30 g ungesüßtes Kakaopulver
130 g Zartbitterschokolade (70% Kakao), geschmolzen
120 g Butter, zerlassen
100 g Pekannusskerne, gehackt
2 EL Zucker
Für den Teig alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben.  Die Hefe zerbröckeln und mit den Eiern und dem Wasser zu der Mehlmischung geben.  Mit den Knethaken eines Rührgerätes allmählich zu einem Teig verkneten. Butterwürfel zugeben und nochmals 10 Minuten auf mittlerer Stufe kneten. Alternativ kann man den Teig auch von Hand kneten 


Den Teig abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten, indem einfach Puderzucker, Kakaopulver, geschmolzene Schokolade und Butter einfach glatt gerührt werden.


2 Kastenformen einfetten. Den Teig in 2 Portionen teilen und jeweils zu einem Rechteck von ca. 38 x 28 cm Kantenlänge ausrollen. Jedes Rechteck mit der Hälfte der Schokoladenmischung bestreichen, Nüsse und Zucker darauf verteilen.

Von der schmaleren Seite her fest aufrollen. Diese Rolle mit einem Messer der Länge nach teilen und die 2 Stränge, die dadurch entstehen, eng umeinander wickeln. In die Kastenformen setzen (oder auf ein Blech mit Backpapier), zudecken und nochmals 1 Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 190°C vorheizen und die Babkas ungefähr 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Wenn sie oben zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken. Zum Abkühlen aus der Form nehmen und erst vollständig erkaltet anschneiden.




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Kommentare:

  1. Wooooah, ich liebe Schoko-Nuss-Kränze! Meine Oma backt sie total oft und ich finde sie einfach so unbeschreiblich lecker :))

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  2. Mhhh.... ich habe das Buch und auch schon einiges daraus gekocht, aber dieses Schokoträumchen ist bisher an mir vorbei gezogen! Das muss sich ändern! Danke für den Tipp...
    Liebe Grüße
    Trudi

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  3. Ich habe mir das Buch erst vor einem Monat gekauft und liebe es total! Das (der?) Schokoladen-Babka ist mir auhc gleich ins Auge gesprungen, das probiere ich auch noch aus. Zunächst habe ich mal die Kufta mit Pinienkernen und den Paprikakuchen ausprobiert, mhmmm! Liebe Grüße, Carina
    http://raspberrysue.wordpress.com

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  4. Huhu, den hab ich auch schon gemacht - und wie du ohne den Sirup. War wirklich sehr gut!

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  5. Wow, das klingt toll :) Das Jerusalem-Kochbuch hab ich immer noch nicht, herrje... Aber ein anderes von Ottolenghi, das auch ganz hervorragend ist!!
    LG
    Ela

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