07 Mai 2015

Kartoffel-Möhren-Curry

Das heutige Gericht ist ein einfaches Alltags-Essen: gute, ehrliche Küche ohne Schnickschnack! Das bekommt man auch Abends nach Job oder Uni noch relativ schnell hin und man hat ohne großen Aufwand eine warme, sättigende und gesunde Mahlzeit. Lecker ist das Curry natürlich auch!!


Wenn Ihr gerade keine Kokosmilch im Haus habt (und es nicht unbedingt vegan sein soll!) könnt ihr auch einfach Sahne oder Ähnliches verwenden. Die Kartoffeln habe ich übrigens nicht geschält, das geht bei jungen Kartoffeln mit dünner Schale sehr gut. Alte Kartoffeln oder Sorten mit sehr dreckiger/dicker Schale schäle ich natürlich! Wenn ihr nicht schälen müsst, spart ihr Zeit ein und ich finde es schmeckt auch sehr lecker! Einfach mal ausprobieren!


Ein bisschen was Besonderes gibt es zum heutigen Gericht aber dann doch noch zu sagen: was ihr hier seht sind meine ersten Food-Fotos aus der neuen Wohnung! Ich bin ja gerade umgezogen, wisst ihr noch? Noch habe ich mir keinen festen Platz zum Fotografieren eingerichtet. Hier liegt einfach eine Decke auf dem Wohnzimmerboden (zwischen lauter unausgepackten Kisten ;)). 



Kartoffel-Möhren-Curry

500 g Kartoffeln
500 g Möhren
1 Stange Lauch
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Zehe Knoblauch
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
150-200 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Zitronensaft
frische Kräuter nach Wahl (bei mir Schnittlauch, Petersilie + Dill!)

Kartoffeln und Möhren waschen, evtl. Schälen und würfeln. Lauch putzen und in schmale Ringe schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen, beides hacken oder reiben/pressen. 

Etwas Öl in einem Topf/einer Pfanne erhitzen und Kartoffeln, Möhren und Lauch darin 5 Minuten unter Rühren anbraten. Knoblauch und Ingwer zugeben und weitere 2 Minuten braten. Mit Kokosmilch und 150 Brühe ablöschen. Erst bei halb offenem, dann bei offenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen. Wenn zu viel Flüssigkeit verkocht sein sollte, einfach noch etwas Brühe zugießen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit gehackten Kräutern bestreut servieren. 


05 Mai 2015

Brokkoli - Zucchini - Blätterteig - Strudel

Blätterteig ist ein richtiges Multitalent! Mit ein bisschen Fantasie und nur wenigen Zutaten kann man herrliche Sachen daraus zaubern! Egal ob süß oder herzhaft, gefüllt oder belegt, Blätterteig ist ideal für die Resteverwertung! 


Ich schwebe übrigens immer noch auf meiner kleinen grünen Wolke, was bedeutet, dass ich gerade voll auf grünes Gemüse abfahre! Vielleicht möchte mein Körper mir mitteilen, dass es neben Cookies auch gerne mal ein paar Vitamine sein dürfen! ;) Zucchini und Brokkoli schmecken als Füllung ganz wunderbar zusammen. Der Käse erledigt den Rest, Sachen mit Käse können fast gar nicht NICHT schmecken, oder? ;) 


Brokkoli - Zucchini - Blätterteig - Strudel

1 Rolle  Blätterteig (Kühlregal)
100 g Frischkäse
100 g geriebener Käse
1 kleine Zucchini 250 g Brokkoli
Salz, Pfeffer


Die Zucchini längs vierteln und dann in schmale Scheiben schneiden. Den Brokkoli putzen, in  kleine Röschen teilen und diese in kochendem Wasser ca. 5 Minuten kurz blanchieren. Mit eiskaltem Wasser abschrecken, dann gut abtropfen lassen. Die Zucchini in einer Pfanne in etwas Öl goldbraun braten (wer mag, gibt noch eine Zehe Knobi dazu). 

Den Blätterteig entrollen und mit dem Frischkäse bestreichen (einen ca. 1 cm breiten Rand frei lassen!). Das Gemüse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Mit Käse bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Teig nun vorsichtig von der langen Seite her eng aufrollen. Die Enden zusammendrücken und/oder umschlagen, damit keine Füllung auslaufen kann. 

Bei 220°C ca. 15 Minuten backen, bis der Strudel goldbraun ist!

03 Mai 2015

Chocolate Chip Cookies

Was ist nicht schon alles über Chocolate Chip Cookies gesagt und geschrieben worden? Man könnte ganz bestimmt Bücher damit füllen! Sie sind eben einfach der unangefochtene Cookie-Klassiker!


Um die legendären Chocolate Chip Cookies ranken sich zahlreiche Mythen und seit Jahrzehnten fachsimpeln hunderte, tausende (...) Backbegeisterte (meist Amerikaner, denn die USA ist natürlich Cookie-Experte!) darüber, wie sie am besten gelingen. In Deutschland dient oftmals die Fast-Food-Kette Subway als Vorbild und beste Cookie-Quelle. So müssen sie sein: Außen knusprig, innen schön weich (chewy!!), buttrig und natürlich schokoladig!



Bereits 2012 habe ich zum 1. Mal Chocolate Chip Cookies geblogt, vielleicht erinnert sich noch jemand? Das war damals nach vielen Experimenten mein liebstes Cookie-Rezept. Ich finde die Cookies von damals weiterhin richtig, richtig gut, wollte aber gerne noch mal was Neues ausprobieren! Darum gibt es heute eine Neuauflage der Chocolate Chip Cookies!!



An den Grundzutaten hat sich nichts Wesentliches verändert, die Mengen machen den Unterschied. An meiner neuen Variante mag ich besonders, dass sie die richtige Konsistenz hatten und gleichzeitig auch schön in Form geblieben sind! Während die Cookies bei meinem alten Rezept weiter auseinander liefen und somit flacher wurden, hielten diese hier wunderbar zusammen. Der Geschmack war natürlich auch grandios! 

Chocolate Chips kaufe ich übrigens gerne um die Weihnachtszeit, dann sind sie beim Discounter günstig im Angebot. Alternativ könnt ihr auch eine flache Tafel Schokolade hacken. Die dicken Kuvertüre-Brocken eigenen sich dazu nicht so toll - man bekommt sie schwer in hübsche kleine Würfel gehackt!



Chocolate Chip Cookies
(für 2 Bleche)

100 g Butter
80 g brauner Zucker
80 g weißer Zucker
1 Tl Vanilleextrakt (oder 2-3 Tropfen Vanille-Aroma)
1 Ei
195 g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Natron
200 g Schoko-Stückchen

Butter, beide Zucker und das Vanilleextrakt schaumig rühren. Das Ei kurz unterrühren, dann das Gleiche mit Mehl, Salz, Natron und zuletzt den Chocolate Chips. Den Teig für ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Nun Kugeln formen (ca. Walnuss-groß) und mit Abstand auf ein Backpapier belegtes Blech setzen.

Auf der mittleren Schiene bei 175° C Umluft ca. 10-12 Minuten backen. Die Ecken sollten leicht braun sein, in der Mitte sollten sie aber noch weich sein! Sie werden nach dem Auskühlen noch fester!

Tipps:

Ich finde, dass die Cookies mit Umluft etwas schöner werden, als mit Ober- Unterhitze.

Ich sage es mal treffend auf Englisch: do not overbake! Nicht zu lange backen, dann werden die Cookies ganz hart! Die Backzeit kann je nach Ofen ein wenig variieren!

01 Mai 2015

Penne mit Bärlauch, Ziegenfrischkäse und Pinienkernen

Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem mir einfach keine guten Worte für diesen Beitrag in den Sinn kommen wollen. Totale Schreibblockade. Das könnte zum einen daran liegen, dass heute Feiertag ist und ich an Feiertagen immer ganz besonders entspannt und faul bin. Texte ausdenken gehört dann nicht unbedingt zu meinen Stärken. 

Es könnte auch daran liegen, dass wir immer noch irgendwie im Umzugsstress stecken, Montag mein erster Arbeitstag am neuen Wohnort ist und ich schon ganz aufgeregt bin. Zuletzt könnte es aber auch daran liegen, dass ich langsam wirklich nicht mehr weiß, was es zu Bärlauch noch großartig zu sagen gibt.


Alles, was ich zu Bärlauch sagen könnte, habe ich bereits am Dienstag kundgetan und überhaupt reden doch aktuell alle über Bärlauch. Oder habe nur ich das Gefühl, dass es um das knoblauchige Kraut einen regelrechten Hype gibt? Ich will mich nicht beschweren, Bärlauch ist ja auch wirklich lecker! In der Kombination mit Ziegenkäse und Pasta ganz besonders!


Penne mit Bärlauch, Ziegenfrischkäse und Pinienkernen
Für 2 Portionen:

250 g Penne
1 kleine Zwiebel
1 Bund Bärlauch (ca. 50 g)
50 ml Weißwein 
100 g Ziegenfrischkäse
50 g Creme Fraiche
50 g Pinienkerne
Salz, Pfeffer

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten, dann beiseite stellen. Die Penne nach Packungsanleitung al dente kochen.

Bärlauch waschen, trocken schütteln und möglichst fein hacken. Die Zwiebel fein würfeln. Die Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, dann mit Weißwein und 50 ml Nudelwasser ablöschen. 2-3 Minuten köcheln lassen, dann den Bärlauch einrühren und die Sauce pürieren. Ziegenfrischkäse und Creme Fraiche unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pasta und Sauce zusammen servieren, mit Pinienkernen bestreuen.




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