09 September 2012

Apfel – Walnusskuchen mit Amarettini – Streuseln





Weil die kleinen Nüsse einfach so lecker und vielseitig sind, gibt es heute nochmal ein Rezept mit Walnüssen. Diesmal nicht in herzhafter, sondern in süßer Form.


Stellt euch einen Mürbteig vor, mit einer zimtig, saftigen Apfel-Walnuss-Füllung. Als Topping gibt es knusprig leckere Amarettini- Streusel oben drauf.

Das Ganze war so lecker, dass ich den Kuchen gerne bei dem tollen Blog-Event „Knacken & Backen“ von Zorra zum Thema Walnuss einreichen möchte.


Blog-Event LXXXI - Knacken & Backen und eine KitchenAid gewinnen! (Einsendeschluss 15. September 2012)

Ich habe den Kuchen in einer 18-er Springform gebacken. Für eine 26-er Springform ganz einfach alle Mengen verdoppeln.


Apfel – Walnusskuchen mit Amarettini – Streuseln


Für den Teig:
75 g Butter
3 El Zucker
1 El Milch
125 g Mehl

Für die Füllung:
2 Äpfel
10 Walnüsse
2 Tl Zimt
½ Zitrone
3 El brauner Zucker

Für die Streusel:

50 g Amarettini
3 El brauner Zucker
4 El Mehl
60 g Butter


Alle Zutaten für den Teig zu einer Kugel verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Die Äpfel schälen und grob reiben, die Walnüsse knacken und hacken. Äpfel, Nüsse, den Saft einer halben Zitrone, den braunen Zucker und den Zimt vermengen.
Den Teig auf einer Bemehlten Fläche ausrollen und eine eingefettete 18-er Springform damit auskleiden, sodass ein 2-3cm hoher Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die Apfel-Walnuss Mischung auf dem Boden verteilen.
Für die Streusel die Amarettini fein zerbröseln und mit dem braunen Zucker, der Butter und dem Mehl zu Streuseln kneten.
Auf dem Kuchen verteilen und diesen bei 180°C ca. 30-35 Minuten backen.

07 September 2012

Kürbis – Ricotta Gnocchi in Walnussbutter

Ricotta Gnocchi gab’s ja hier schon einmal. Passend zur Kürbiszeit gibt’s jetzt eine Neuauflage – Gnocchi gehen einfach immer.

Eigentlich verarbeite ich gerne Kürbis. Besonders gerne in Amerikanischen Rezepten – die sehr oft Kürbispüree erfordern. Da es das in Deutschland aber nicht wie in den USA an jeder Ecke fertig abgepackt gibt, muss man für diese Rezepte dann erst einmal die Vorarbeit leisten, den Kürbis zu garen und zu pürieren. Das ist dann wiederum mit Ofen vorheizen oder Wasser aufsetzen verbunden. Nicht, dass das nicht zu machen wäre, es geht jedoch noch etwas einfacher, wie ich nun dank eines Tipps aus dem Netz feststellen durfte – in der Mikrowelle.

Ich hatte also einen kleinen Hokkaido, den ichgeputzt (entkernt und geviertelt) habe. Auf einen Teller mit etwas Wasser gelegt und dann einfach für 15 Minuten ab in die Mikrowelle. Völlig unproblematisch und der Kürbis war pürierfertig weich. Werde ich nun öfters so machen.

Für die Gnocchi



250 g Ricotta

300 g Kürbisfleisch (Gar gewogen)

2 Eigelb

40 g Parmesan

Ca. 250 g Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat

Das Kürbisfleisch pürieren und mit Ricotta, Parmesan, 2 Eigelben, etwas Salz, Pfeffer und Muskat verrühren. So viel Mehl hinzugeben, dass der Teig gerade nicht mehr klebt und man ihn mit den Händen weiterverarbeiten kann. Das können etwa 220-300 g sein.


Den Teig zu 2 etwa 2cm dicken Rollen formen und mit einem Messer kleine Gnocchi abschneiden.
In siedendes Salzwasser geben und kurz kochen. Wenn sie oben schwimmen sind sie schon gar. Vorsichtig aus dem Wasser nehmen und mit kaltem Wasser abschrecken. 
(Werden sie sofort in die Pfanne gegeben, müssen sie nicht abgeschreckt werden)

Für die Walnussbutter


1 Handvoll Walnüsse
50 g Butter
1 Zehe Knoblauch
Weißwein
Petersilie, Salz, Pfeffer

Parmesan


1 Handvoll Walnüsse hacken und in einer Pfanne ohne Öl backen, bis sie Röstaromen entwickeln und ein feiner Walnuss-Duft durch die Küche zieht . Achtung, das geht ab einem gewissen Punkt sehr schnell.

Butter und einen Schuss Weißwein dazugeben, dann die gepresste Zehe Knobi.

Die Gnocchi in der Walnussbutter schwenken, Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.

Das Fertige Gericht mit Parmesan bestreuen.

05 September 2012

Burger Buns - Brötchen für den Homemade Burger


So, nachdem hier vor lauter Unistress seit einem kleinen Weilchen nichts mehr passiert ist, geht es nun mit Vollgas weiter.

Und zwar zunächst einmal mit den versprochenen Burger-Brötchen, die wirklich jedes gekaufte Brötchen in den Schatten stellen.
 
 


 

Für 8 Brötchen braucht ihr:

 

170 ml lauwarmes Wasser

1 El Trockenhefe

40 g Butter

1 Ei

435 g Mehl

1 El Zucker

1 Tl Salz

Milch zum Bestreichen

 


Trockenhefe, Butter, Ei, Zucker, Salz und Mehl in eine Schüssel geben. Das Wasser langsam hinzugeben, erstmal nur 150ml, dann bei Bedarf den Rest. Eventuell wird nicht das ganze Wasser, oder aber auch ein klein wenig mehr Wasser als angegeben benötigt, um den Teig herzustellen. Die Teigkugel zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche setzen und durchkneten, damit die Luft entweichen kann.
8 gleichgroße Kugeln formen und mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Die Kugeln sollten eine glatte Oberfläche ohne Nähte haben, da diese sonst beim Backen aufreißen. Die Kugeln mit der Hand flach drücken und zugedeckt noch mal 1 Stunde gehen lassen.

Die Brötchen mit Milch bestreichen. Wer mag kann sie jetzt noch mit Sesam bestreuen. Bei 185°C Ober-/Unterhitze ca. 12-17 Minuten backen, bis sie leicht Farbe genommen haben.

Nochmals mit Milch bestreichen und auf einem Gitter auskühlen lassen und nach Belieben belegen.


Tipps:

Die Milch bewirkt, dass die Brötchen außen weich bleiben und keine Kruste bilden.

Man kann sie auch mit einem Eiweiß vermischt mit etwas Wasser bestreichen. Darauf halten Sesamkörner besonders gut.

Um eine besonders glatte Oberfläche zu bekommen kann man die Teigkugeln vor dem 2. Gehen auch mit etwas Öl bestreichen.
 

28 August 2012

Burger - Greek Style !


Habt ihr schon mal einen Burger von Grund auf selbst gemacht? Falls nicht, solltet ihr es unbedingt einmal ausprobieren. Es ist gar nicht so schwer und das Ergebnis wird um Längen besser sein als das, was man in diversen Fast-Food Ketten bekommt.

Oder ihr macht gleich eine Burger-Party, bei der sich jeder Gast seinen Burger individuell belegen kann? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Gestern sind mir ein paar neue Küchenhelferlein aus dem Hause Tchibo genau zu diesem Thema ins Haus geflattert. Ich liebe es ja sowieso, Pakete zu bekommen und habe mich über den Inhalt von diesem sehr gefreut.

Im der Aktuellen Themenwelt Steak, Burger & CO. von Tchibo findet ihr derzeit alles, was man dazu braucht und außerdem vieles mehr, rund um die perfekte Fleischzubereitung.


Die Burger – Brötchen habe ich übrigens auch selbst gemacht. Das Rezept folgt im nächsten Beitrag.

Hier erstmal, wie ich meinen „Greek Style Burger“ gebaut habe.




Burger-Brötchen

Zaziki (gekauft oder nach diesem Rezept)

1 Zuccini

Rinderhackfleisch

Tomaten

Fetakäse

Salat

Salz, Pfeffer, Knoblauch


Die Zucchini längs in dünne Streifen schneiden und von beiden Seiten grillen. Das Rinderhack mit Paprika, Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Mit zu runden Patties formen und in einer Pfanne oder auf dem Grill von beiden Seiten braten.

Jetzt den Burger belegen. Bei mir war es in folgender Reihenfolge: Untere Brötchenhälfte, darauf ein Salatblatt legen. Jetzt das Fleisch, darauf einen Klacks Zaziki. Zuletzt eine Tomatenscheibe und Feta drüber krümeln. Mit der oberen Brötchenhälfte abschließen.


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