Posts mit dem Label Grundrezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Grundrezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

05 September 2012

Burger Buns - Brötchen für den Homemade Burger


So, nachdem hier vor lauter Unistress seit einem kleinen Weilchen nichts mehr passiert ist, geht es nun mit Vollgas weiter.

Und zwar zunächst einmal mit den versprochenen Burger-Brötchen, die wirklich jedes gekaufte Brötchen in den Schatten stellen.
 
 


 

Für 8 Brötchen braucht ihr:

 

170 ml lauwarmes Wasser

1 El Trockenhefe

40 g Butter

1 Ei

435 g Mehl

1 El Zucker

1 Tl Salz

Milch zum Bestreichen

 


Trockenhefe, Butter, Ei, Zucker, Salz und Mehl in eine Schüssel geben. Das Wasser langsam hinzugeben, erstmal nur 150ml, dann bei Bedarf den Rest. Eventuell wird nicht das ganze Wasser, oder aber auch ein klein wenig mehr Wasser als angegeben benötigt, um den Teig herzustellen. Die Teigkugel zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche setzen und durchkneten, damit die Luft entweichen kann.
8 gleichgroße Kugeln formen und mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Die Kugeln sollten eine glatte Oberfläche ohne Nähte haben, da diese sonst beim Backen aufreißen. Die Kugeln mit der Hand flach drücken und zugedeckt noch mal 1 Stunde gehen lassen.

Die Brötchen mit Milch bestreichen. Wer mag kann sie jetzt noch mit Sesam bestreuen. Bei 185°C Ober-/Unterhitze ca. 12-17 Minuten backen, bis sie leicht Farbe genommen haben.

Nochmals mit Milch bestreichen und auf einem Gitter auskühlen lassen und nach Belieben belegen.


Tipps:

Die Milch bewirkt, dass die Brötchen außen weich bleiben und keine Kruste bilden.

Man kann sie auch mit einem Eiweiß vermischt mit etwas Wasser bestreichen. Darauf halten Sesamkörner besonders gut.

Um eine besonders glatte Oberfläche zu bekommen kann man die Teigkugeln vor dem 2. Gehen auch mit etwas Öl bestreichen.
 

26 August 2012

Pizza Pizza

Die „perfekte“ Pizza ist ja eine Wissenschaft für sich. Auch ich habe sie noch nicht gefunden. Immernoch probiere ich neue Teigrezepte und Backmethoden aus. Dennoch bin ich inzwischen recht zufrieden und möchte euch heute ein paar meiner Tipps verraten. Ich erhebe nicht den Anspruch, die perfekte Pizza gefunden zu haben. Daher bin ich auch dankbar für Eure Tipps und Erfahrungen.

Einen Pizzaofen oder Stein besitze ich nicht. Ich arbeite also nur mit einfachen Mitteln, die in jeder Küche vorhanden sind.

Bisher bin ich mit dem Teigrezept von Jamie Oliver recht zufrieden – zumindest als Grundlage, die ich manchmal etwas variiere. Hier habe ich es mal kurz zusammengefasst:




Pizzateig nach Jamie Oliver



800g Weizenmehl 405 oder 550
200g Hartweizengrieß 
1 gestrichener El Salz
2 Päckchen Trockehefe oder 1 Päckchen frische Hefe
1 EL brauner Zucker
650 ml lauwarmes Wasser
2-3 El Olivenöl

Aus den Zutaten stellt man einen schönen Hefeteig her und lässt diesen etwa eine Stunde ruhen! 

Ergibt etwa 6 Pizzen mit 25cm. Belegen und bei höchster Temperatur backen.




So – nun zu diesem Rezept. Zunächst einmal ist der Hartweizengrieß sehr wichtig. Ich ersetze manchmal bis zur Hälfte der Mehlmenge dadurch.

Ich verwende außerdem immer frische Hefe. Dafür jedoch nicht so viel. 7-10 g reichen auf 500 g Mehl locker aus – finde ich.

Jetzt kommt das Timing. Ja - eine Stunde gehen lassen reicht. Das beste Ergebnis erziele ich aber, wemm ich den Teig 3-4 Tage lang im Kühlschrank gehen lasse. Dann entwickelt er ein sehr feines – fast schon leicht sauerteigiges Aroma. Ich weiß, dass der Pizzateig in einigen Pizzerien aus logistischen Gründen auch zum Teil so lange im Voraus gemacht wird – vielleicht schmeckt es für mich deshalb so authentisch. 

Die Backofentemperatur ist auch sehr wichtig. Ein normaler Ofen heizt ja ohnehin nicht so hoch wie ein Pizzaofen – daher unbedingt die höchste Temperatur nehmen, die der Ofen hergibt.

So – und jetzt noch einen Tipp für einen tollen Knusperboden, den ich letztens bei Jamie im TV abgeguckt habe.

Man erhitzt eine Pfanne ohne Öl und den Backofengrill. Den Pizzateig für 1 Pizza rollt man nun so aus, dass er etwas größer ist als die Pfanne. Man setzt ihn nun in die Pfanne - der Teil, der größer ist als die Pfanne bildet nun den Rand. Jetzt bekommt der Teig ordentlich Unterhitze – mehr als im herkömmlichen Ofen – und wird schön knusprig von unten. Nachdem der Teig in der Pfanne liegt gibt man Pizzasauce und Lieblings Belag auf die Pizza. Jetzt ab und zu mal unter die Pizza schauen – wenn sie von unten schön braun und knusprig aussieht, die Pizza mitsamt Pfanne in den Ofen geben und unter dem Grill kurz backen, bis auch der Belag gut aussieht.

Habt ihr keine Ofenfeste Pfanne, kann man die Pizza auch vor dem Ofenbesuch auf ein Pizzablech o.Ä. gleiten lassen.






Noch ein letztes Wort zur Sauce. Wenn ich mal keine Zeit habe, eine zu kochen, mache ich Folgendes:



1 Tomate

1 Handvoll Basilikum

Salz, Pfeffer

1 Zehe Knobi

2 El Tomatenmark



Jetzt einfach alles in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Die Sauce schmeckt herrlich frisch – auf Pizza oder Pasta.



Joa, das erst mal von mir zum Thema Pizza. Und was macht ihr so?

30 Mai 2012

Tzatziki


Tzatziki - oder Zaziki? :)

Dieser leckere Dip, der ursprünglich aus Griechenland stammt, ist eine super Ergänzung zu jedem Grillabend – besonders bei dem schönen Wetter! Gekauft: viel zu teuer und viel zu wenig lecker.. daher ist selber machen angesagt :-)

Möchte man es möglichst authentisch herstellen, nimmt man am besten original Griechischen Joghurt als Grundlage, statt der ganzen Milchprodukte, die ich gleich aufzählen werde. Wenn dieser aber gerade nicht zur Hand ist, schmeckt meine Version hier aber mindestens genauso lecker ;-)

Tzatziki

150 g Naturhoghurt

250 g Quark

200 g Creme Fraiche (soll es eine festere Konsistenz haben - dann Frischkäse)

2-3 Knoblauchzehen (je nach Größe und Geschmack mehr oder weniger)

In etwa 2 El Dill, gehackt

1/3 - ½ Salatgurke

Salz, Pfeffer

Die Salatgurke raspeln, den Knoblauch pressen. Jetzt alle Zutaten einfach verrühren und abschmecken.

Manch einer gibt vielleicht gern noch etwas Essig oder Olivenöl hinein, ich persönlich verzichte darauf!  Den Dill finde ich jedoch sehr wichtig – anderen schmeckts ohne genauso gut. Also einfach ausprobieren und nach persönlichen Vorlieben abwandeln ;-)


29 Mai 2012

Gyros

Gyros wie vom Griechen ist doch wirklich etwas Feines. Weil das fertig Gekaufte Gyros-Gewürz haufenweise Inhaltsstoffe hat, die nun wirklich kein Mensch essen muss, mache ich meine Gewürzmischung gern selbst. Sie schmeckt ganz toll und man weiß, was drin ist.

Schmeckt sehr lecker im Pita-Brot oder einfach mit Krautsalat, Tsaziki und Pommes ;-)

So mache ich meine Gewürzmischung für 600g Fleisch (Ich nehme Hühnchen – es geht aber auch anderes Fleisch)



Gyros

600g Fleisch

2 Zwiebeln

2 Zehen Knoblauch

2 Tl Oregano

2 Tl Thymian

3 Tl Paprikapulver (edelsüß)

1 Tl Kreuzkümmel

1 Tl Senf

1 guter Spritzer Zitronensaft

Salz, Pfeffer

150 ml Öl

Das Fleisch waschen und trockentupfen, dann in dünne Streifen schneiden.
Die Zwiebeln in ebenfalls in dünne Streifen schneiden, den Knoblauch pressen.
Alles zusammen in eine Schüssel geben und kräftig durchmengen. Mindestens einen halben Tag lang im Kühlschrank marinieren.
Portionsweise anbraten und servieren.

Die Rezeptidee habe ich vor einiger Zeit fast so von Chefkoch.de gemopst. Danke dafür – eine Hammer Mischung

28 Mai 2012

Pitabrot - Taschen zum Befüllen

Am Wochenende gab es bei herrlichstem Wetter gefüllte Pita Taschen. Für die Fleischesser habe ich als Füllung Hähnchengyros zubereitet, für die vegetarische Variante Falafel. Außerdem gab es zum selbst Befüllen noch andere Leckereien, wie z.B. selbst gemachtes Tzaziki, Salat, Tomaten, Zwiebeln, Mais, Feta usw.

Heute stelle ich zuerst mal das Rezept für die Pita Brot Taschen vor. Rezept für Taziki, Gyros und Falafel folgen dann noch.



Das Rezept für die Pita Brote ist nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen. Ursprünglich stammt es von Zorra´s  Blog hier: http://kochtopf.twoday.net/ 
Hier könnt ihr es im Original nachlesen.
Entdeckt habe ich es aber dann eigentlich bei Charlotte´s Diner , die diese leckeren Taschen auch schon nachgebacken hat. Thanks for sharing ! 


Ob ich die auch so hinbekomme? Hmm. Sieht aus als wäre da irgendein spektakulärer Trick dahinter…. ich habe schon so viele Hefeteige verbacken, aber selbstständig zu Taschen geformt haben sie sich nie.
Tja und was soll ich sagen, genau ans Rezept gehalten und es hat geklappt – kinderleicht.

Wow, die gehen ja toll auf! Dachte ich nur. Und geschmacklich sind sie auch super!


Ich habe mich genau an das Rezept gehalten, mit der Ausnahme, dass ich statt 6 nur 4 Taschen aus der Menge rausbekam. Sonst wären sie mir doch etwas zu klein gewesen.

Am besten macht man ab 2 Personen von den Dingern aber eh gleich die doppelte Menge! Sie sind nämlich so gut, dass man gar nicht aufhören mag zu essen.


Hier das Rezept für 4 Taschen Pitabrot - oder Pittabrot - sucht es euch aus ;-) 

250 g Mehl

7 g frische Hefe

In etwa 150 ml Wasser (lauwarm)

1 Tl Salz

1 El Öl

Das Mehl in einer Schüssel geben, eine Mulde formen und due Hefe hinein bröseln. Das Wasser in die Mulde gießen und 5 Minuten so ruhen lassen. Salz und Öl hinzu geben zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

 Aus dem Teig nun 4 (bis 6) Kugeln formen und nochmal 10 Minuten gehen lassen (am besten mit einem Küchentuch abgedeckt).

Den Backofen auf (mindestens) 250°C oder mehr vorheizen – das Backblech mit aufheizen. Jetzt die Kugeln (ohne  nochmal zu kneten) vorsichtig etwa 5 mm dick ausrollen und auf das heiße Blech legen. Jetzt etwa 5 Minuten (je nach Ofentemperatur) backen.

Nach dem Backen kann man die kleinen Brot - Luftballons dann mit allem füllen, was einem in den Sinn kommt.

23 Mai 2012

Apfelmus - Homemade

Weil ich total gerne Apfelmus esse und bestimmt auch noch das ein oder andere Apfelmus-enthaltende Rezept hier auf diesem Blog landen wird, dachte ich mir, ich zeige heute einfach mal, wie ich mein Apfelmus selber mache. Es ist total einfach, aber das Ergebnis ist um Längen besser (und Gesünder), als das Meiste, was es in dieser Richtung fertig zu kaufen gibt.
(Die Mengen kann man natürlich verringern oder vergrößern, je nachdem, wie viel Apfelmus man haben möchte)

Ihr braucht:

2 kg Äpfel

2 El Zucker (gerne nehme ich auch Vanillezucker!)

250 ml Apfelsaft

Zitronensaft

Zimt

Äpfel schälen, entkernen und würfeln. In einem Topf den Zucker leicht karamellisieren (Vorsicht, das dauert bei mittlerer Hitze nur etwa 2-3 Minuten) – dann die Äpfel dazu geben. Mit dem Saft aufgießen. Rühren, bis sich das Karamell vom Topfboden löst. Aufkochen und solange köcheln lassen, bis die Äpfel ganz weich sind (ca. 15-20 Minuten würde ich schätzen). Ich mache das Ganze bei geschlossenem Deckel, wobei ich zwischenzeitlich aber immer mal wieder rühre. Die Äpfel pürieren und mit Zimt, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

23 April 2012

Weizenmehl Tortillas für Wraps


Weil mir belegte Brote auf die Dauer zu langweilig sind, bin ich immer auf der Suche nach leckeren Kleinigkeiten, die ich mit in die Uni nehmen kann um mir den Tag zu versüßen. Solche Snacks sollten schnell und unkompliziert gemacht sein – wie Wraps zum Beispiel. Die Tortillas dafür mache ich am liebsten selbst. Erstens finde ich die fertigen meist zu teuer und weil meistens mehr davon im Paket sind als ich brauche, wird mir der Rest meist hart…

Tortillas selber machen ist ganz einfach, geht schnell und ist dazu noch viel günstiger,  als sie zu kaufen. Ich dachte ich hätte schon ein tolles Rezept für Weitenmehl-Tortillas, habe jetzt aber ein noch besseres gefunden.

3 Zutaten, der Teig braucht keine Ruhezeit, kommt ohne Fett aus und ist wunderbar, was Geschmack und Konsistenz angeht.

Befüllen kann man sie mit einfach ALLEM! In meinem Fall war es der Rest Couscous-Gemüsepfanne von gestern und etwas Frischkäse.

Hier das einfache Rezept für leckere Weizenmehl Tortillas, die man beliebig befüllen kann:

250 g Mehl

250 ml kochendes (!) Wasser

Etwas Salz

Mehl mit dem Salz in eine Schüssel, das kochende Wasser zum Mehl gießen und mit einem Kochlöffel umrühren. Nach einigen Sekunden den heißen Teig mit den Händen weiter kneten.

Ist der Teig zu trocken - etwas mehr Wasser, ist er zu klebrig – etwas mehr Mehl.

Dünn ausrollen und von beiden Seiten kurz in einer ungefetteten! Pfanne backen.

Füllen, Aufrollen, Fertig

Blogger Template designed By The Sunday Studio.