15 August 2017

Zucchini-Tomaten-Tarte mit Ziegenfrischkäse

Es gibt ja Zutaten, die ich - je nach Saison - in Dauerschleife essen könnte. Im Herbst ist das Kürbis, im Winter Rosenkohl, im Frühjahr Bärlauch und im Sommer sind es im herzhaften Bereich ganz bestimmt Zucchini und Tomaten. Aktuell findet man beides in sehr guter Qualität und von aromatischem Geschmack. Seit Wochen schon steht beides ununterbrochen auf meiner Einkaufsliste. 


In dieser herrlich bunten Tarte werden Zucchini und Tomaten mit einem kräftigen, geschmackvollen Ziegenkäse kombiniert und alles so lange gemeinsam im Ofen gebacken, bis es im ganzen Haus herrlich duftet und die Familienmitglieder wie in Trance in Richtung Küche schleichen, um zu schauen, was es dort Herrliches gibt.

Ein einfaches und gelingsicheres Rezept, das ihr unbedingt noch nachkochen müsst, solange Tomaten und Zucchini Saison haben! 




Zucchini-Tomaten-Tarte mit Ziegenfrischkäse

Für den Mürbteig:

225 g Mehl
1 Tl Salz
200 g kalte Butter
1 Ei
1 El Mineralwasser

Für die Füllung:

ca. 8 Tomaten
ca. 2 mittelgroße Zucchini

Für den Guss:

200 g Creme Fraiche
150 g Ziegenfrischkäse
2 Eier
30 g Parmesan, frisch gerieben
100 g Emmentaler, gerieben
Thymian
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten für den Teig verkneten, ausrollen und die gefettete Form damit auskleiden, sodass ein 2-3 cm hoher Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Dann die Form für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Das Gemüse waschen und ein dünne Scheiben schneiden. Tomaten und Zucchini abwechselnd und rundherum auf dem Teig schichten.

Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren und würzig abschmecken.

Die Tarte im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 35-45 Minuten goldbraun backen. Falls sie zu braun wird, mit etwas Alufolie abdecken.

11 August 2017

Dinkel - Möhrenkuchen & Neuanfang


Manche Dinge brauchen Zeit. Zum Beispiel dieser erste Blogpost nach über einem Jahr der Pause auf Penne im Topf. Hier also ein erstes Lebenszeichen von mir und ein kleiner Neuanfang, den ich vor ein paar Tagen bereits auf Instagram angekündigt hatte. 

Warum es hier so lange Still war? Nun, die letzten Monate waren für mich von sehr vielen Veränderungen geprägt. Zunächst war da mein Referendariat, für das ich in eine andere Stadt gezogen bin und das mich nach und nach völlig eingenommen hat. Die Zeit zum Bloggen fehlte schlichtweg. Darauf folgte ein weiterer Umzug und ein Ankommen im neuen Job, der mich ebenfalls voll ausfüllte - zeitlich und gedanklich. Je mehr Zeit nach meinem letzten Blogpost im Mai 2016 verstrich, umso schwerer fiel es mir, wieder einen Anfang zu finden.

Kameras wanderten in Schubladen, Fotohintergründe in den Keller, verschiedenes Geschirr verschwand in den Schränken. 

Immer mal wieder hat mich das Gefühl gepackt, wieder Bloggen zu wollen und nun, in den Sommerferien, finde ich endlich die Zeit und Muße, es wieder anzupacken. Ob hier überhaupt noch wer mitliest? Ich bin gespannt und freue mich drauf. 

Da bin ich wieder :)


Den Einstand gebe ich mit einem sehr leckeren Dinkel-Möhrenkuchen, der in weniger als 10 Minuten zusammengeschmissen ist und der irgendwie zimtig, zitronig und vanillig schmeckt. Wem diese Kombi zu wild erscheint, der kann auch nur mit Zimt würzen oder im Sommer bevorzugt mit der erfrischenden Zitrone und den Zimt weglassen. Der Kuchen ist außerdem vegan.


Dinkel-Möhrenkuchen

200 g geschälte und fein geraspelte Möhren
125 g brauner Zucker
100 g Apfelmus
100 ml Sonnenblumenöl
250 g Dinkelmehl (Typ 1050)
100 g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver
1 Tl Vanilleextrakt (oder gemahlene Vanille)
1 El Zitronensaft & auf Wunsch etwas Abrieb von der Schale und/oder 1 Tl Zimt

Puderzucker
Zitronensaft

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten nacheinander zu einem glatten Teig verrühren und in einer gefetteten Form (20x 20cm) gleichmäßig verteilen. Alternativ kann man auch eine kleine Springform (24 cm) verwenden.

Den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 40 Minuten backen. Um zu testen, ob der Kuchen durch ist, einfach mit einem Zahnstocker bis zum Boden einpieksen. Wenn kein roher Teig an ihm kleben bleibt, dann ist der Kuchen fertig. Erkalten lassen. 

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur rühren und den Kuchen damit bestreichen. In kleine Quadrate schneiden und genießen.

13 April 2016

Tomaten - Hirse

Huch - da war das Foto schneller als das Rezept! Das reiche ich heute daher umgehend nach. 

Meine großen Kohlenhydrat-Favoriten sind ja Kartoffeln, Reis und Nudeln (in genau dieser Reihenfolge...). Trotzdem probiere ich gerne Neues aus und entdecke so immer wieder Schätze, die ich gerne in meinen alltäglichen Speiseplan aufnehme. So esse ich inzwischen auf regelmäßiger Basis auch Couscous, Bulgur, Quinoa und - Hirse.


Auf meinem Blog findet ihr bereits Hirsebällchen auf Salat und eine Tomaten-Hirse-Suppe mit Feta. Beide Gerichte kann ich wärmstens empfehlen!

Tomaten-Hirse ist unglaublich einfach gemacht, lecker und sättigend! Sie funktioniert sowohl als Beilage, als auch als Hauptgericht. Ich esse sie einfach pur oder mit etwas Gemüse dazu. 

Tomaten-Hirse

200 g Hirse
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 El Tomatenmark
200 ml passierte Tomaten + evtl. etwas Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
nach Belieben frische Kräuter

Die Hirse in leicht gesalzenem Wasser oder Gemüsebrühe ca. 25 Minuten gar kochen (Packungsanleitung beachten).

Eine Zwiebel in einer Pfanne anbraten, den gehackten Knoblauch und das Tomatenmark zugeben und kurz mit braten. Mit den passierten Tomaten ablöschen und etwas einköcheln lassen. 

Die gekochte Hirse mit in die Pfanne geben und mit der Sauce vermischen. Evtl. noch etwas Brühe angießen und alles mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern (z.B. Basilikum und Thymian) abschmecken.







04 April 2016

Kartoffelsalat und grüner Spargel mit Schnittlauch-Senf-Vinaigrette


Momentan bin ich total im Kartoffel-Fieber! Ob knusprig gebacken aus dem Ofen, als Salz- oder Bratkartoffel, oder aber in Form von einem kalten und erfrischenden Kartoffelsalat! Kartoffeln sind einfach immer lecker!

Früher mochte ich meinen Kartoffelsalat am liebsten mit Mayonnaise, Erbsen, Ei (und so weiter, ihr kennt das bestimmt...). Heute bin ich ein wenig experimentierfreudiger und mische meine Kartoffeln gerne mit allen möglichen Salat-Dressings, die mir gerade so einfallen.


Am liebsten bereite ich Kartoffelsalat mit Pellkartoffeln zu, da ich diese am aromatischsten finde. Ich drücke mich ja ganz gerne ums Pellen und schäle lieber vorher, für den Geschmack lohnt es sich aber definitiv, die Kartoffeln in ihrer Schale zu kochen!

Lasst es Euch schmecken!



Kartoffelsalat und grüner Spargel mit Schnittlauch-Senf-Vinaigrette

ca. 400 g Pellkartoffeln vom Vortag (gekocht und gepellt)
grüner Spargel

Für die Vinaigrette:

5 El Weißweinessig
2 El Öl
2 El Ahornsirup
1 El Senf
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer

1/2 Bund Schnittlauch, gehackt

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Die Zutaten für die Vinaigrette verrühren und abschmecken. Die Vinaigrette vorsichtig mit den Kartoffeln vermengen. Ca. 1 El der Vinaigrette übrig lassen.

Den Spargel in einer Pfanne von allen Seiten ca. 10-15 Minuten anbraten, bis er gar ist. Den Rest der Vinaigrette dazu geben und den Spargel darin schwenken.

Kartoffelsalat und Spargel zusammen servieren.

Hinweis:
Die Kartoffelmenge ist geschätzt - könnt ihr ganz Eurem Hunger anpassen!
Von der Vinaigrette könnt ihr nach Belieben auch mehr zubereiten! Wichtig ist lediglich, dass das Verhältnis in etwa stimmt.

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