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18 Oktober 2015

Gebratene Nudeln mit Erdnüssen und pikanter Sauce


Unter der Woche muss es bei mir immer schnell gehen, denn nach einem langen Arbeitstag fehlt mir oft die Lust, etwas Aufwendiges zu kochen. In solchen Fällen mache ich ganz oft einfache Pfannengerichte mit Nudeln/Reis/Kartoffeln und Gemüse.

Beim Abschmecken bin ich auch eher unkreativ: entweder es geht in die italienische Richtung (Tomatensauce!) oder in die Asiatische. 

Wokpfannen sind immer schnell gemacht und immer lecker! Auch, wenn ich die immer ein bisschen anders zubereite, immer sind sie irgendwie ähnlich.


Was zum Beispiel nie fehlen darf, ist eine feine und würzige Sojasauce! Wenn ich Sojasauce verwende, salze ich nie zusätzlich - das übernimmt alles die Sauce!

Für dieses Gericht habe ich die helle Sorte von Lee Kum Kee* {Werbung} verwendet. Die durfte ich nämlich ausprobieren und ein Rezept dazu entwickeln. Mit im Paket waren auch noch dunkle Sojasauce und Austernsauce (letztere habe ich verschenkt, da ich vegetarisch esse).


In Asien, den USA und England ist die Marke Lee Kum Kee schon lange sehr bekannt und beliebt, seit gut einem Jahr findet man sie nun auch in deutschen Regalen.

Beliebt ist die Marke vor allem wegen dem hohen Qualitätsanspruch und natürlich dem authentischen Geschmack! Die dunkle Sojasauce ist vom Geschmack her etwas intensiver als die helle Sorte - hier kann man ganz nach persönlichem Geschmack variieren. Ich fand beide Saucen lecker und sehr passend für schnelle Wokpfannen!

In dieser Wokpfanne sind außerdem noch Erdnüsse - das macht die Pfanne super lecker! Ich liebe es, zwischendurch auf etwas Knackiges zu beißen!

Gebratene Nudeln mit Erdnüssen und pikanter Sauce

250 g Instant Asianudeln
5 Möhren
1 rote Paprika 
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Zehe Knoblauch
1 Handvoll Erdnüsse, geröstet und gesalzen
Für die Marinade:
50 ml helle Sojasauce (z.B. von Lee Kum Kee)
1 El Honig
1 El Speisestärke

Die Möhren reiben, die Paprikaschote würfeln, die Lauchzwiebeln in ca. 1 cm lange Stücke schneiden, den Knoblauch fein würfeln. Die Erdnüsse hacken. Etwas Öl in einem Wok erhitzen und das Gemüse darin 5 Minuten unter wenden scharf anbraten. Die Nudeln zugeben und 3 Minuten bei geschlossenem Deckel mit braten.

Alle Zutaten für die pikante Marinade verrühren und unter die Woknudeln rühren. Braten bis die Nudeln gar sind und sofort mit Erdnüssen bestreut servieren.



*Werbung: dieser Post ist in Kooperation mit Lee Kum Kee entstanden. Meine Meinung bleibt davon unberührt

30 Juni 2015

Erdnuss-Kokos-Sauce zu Brokkoli und Reis

In regelmäßigen Abständen treffe ich mich mit einer lieben Freundin, um neue Rezepte auszuprobieren. Vor geraumer Zeit wollten wir einmal etwas mit Tofu machen - absolutes Neuland für uns beide. Aber man ist ja schließlich ganz aufgeschlossen gegenüber neuen, exotischen kulinarischen Genüssen.... ;)

Wir kauften also gleich mal 2 Pakete Tofu (nicht, dass es nachher nicht reicht!) und machten uns ans Werk. In Sojasoße einlegen, mit Sesam panieren und braten. Dazu sollte es eine leckere Erdnusssauce und Brokkoli geben. So weit, so gut. 

Eine Kostprobe unseres fertig fabrizierten Gerichts brachte dann jedoch leider Ernüchterung. Geschmacklich wie zu erwarten nach Sesam und Sojasauce...sonst nach nicht viel. Die Konsistenz erinnerte stark an Gummi oder Schuhsohle. Ein Blick ins Gesicht meiner Freundin verriet, dass es ihr auch nicht anders ging. 

Ich weiß leider nicht, was wir falsch gemacht haben - vielleicht ist Tofu einfach nicht unser Ding - das wäre völlig ok! Oder wir wagen uns einfach noch mal an ein anderes Tofu-Rezept! Vielleicht eines, bei dem der Tofu selbst knusprig wird? Hier wurde nämlich (logisch!) nur der Sesam außen rum knusprig - innen war alles labberig.... So saßen wir dann mit unglücklichen Mienen vor unseren Tellern voll mit Tofu...Hauptsache mal, wir hatten gleich 2 Pakete davon gekauft...uff....

Habt ihr hier vielleicht einen guten Tipp? Oder mögt ihr auch keinen Tofu?


Eigentlich soll es heute aber überhaupt gar nicht um Tofu gehen, sondern um die leckere Erdnusssauce, die wir damals dazu gemacht hatten. Die war nämlich so großartig und köstlich, dass sich das Tofu-Drama dennoch mehr als gelohnt hat! Die Sauce ist so pipi-einfach und schnell gemacht, dass es sie bei mir inzwischen ganz oft zu diversen Reisgreichten, Gemüse- und allgemein Wokpfannen gibt! Deswegen muss ich sie Euch natürlich unbedingt zeigen! Ihr müsst ja keinen Tofu damit essen ;) ! 


Erdnuss-Kokos-Sauce zu Brokkoli und Reis

Für 2 Personen:
2 Kochbeutel Reis (oder 150- 200 g)
2 Köpfe Brokkoli
1 Handvoll Mandeln / Erdnüsse oder Sesam

Für die Sauce:
400 ml Kokomilch
4 El Erdnussbutter
1 kleinere Chilischote, rot (oder 1/4-1/2 Tl Chiliflocken)
1 Stück Ingwer, ca. 3 cm groß
2 Zehen Knoblauch
1 Spritzer Zitronensaft
etwas brauner Zucker

Alle Zutaten für die Sauce in einen Topf geben, unter Rühren aufkochen und abschmecken. Warm halten,

Den Brokkoli putzen und in kleine Röschen teilen. In gesalzenem Wasser garen, dann mit eiskaltem Wasser abschrecken. Gleichzeitig auch den Reis kochen.

Reis, Brokkoli und Sauce zusammen anrichten, mit Erdnüssen, Sesam oder Mandelblättchen bestreuen.

Quelle: Die Sauce (und auch den Sesam-Tofu!) habe ich so ähnlich auf schrotundkorn.de gefunden!

03 Februar 2015

Indische Kofta aus Kartoffeln und Panir

Ich hatte Euch ja schon vorgewarnt - ich koche ab jetzt öfters mal Indisch! Auf den Geschmack gekommen bin ich in Berlin, wo mir das indische Essen mehr als gut schmeckte! Ich muss zugeben, dass die asiatische Küche allgemein bei mir immer zu kurz kam. Ein Teelöffel Curry, etwas Kokosmilch und schon bildete ich mir ein, ich hätte asiatisch gekocht. Von Authentizität natürlich keine Spur.



Das möchte ich gerne Schritt für Schritt ändern und herausfinden, was die Chinesische, Vietnamesische, Thailändische oder Indische Küche wirklich ausmacht - und ja, ich weiß, ich werfe hier wieder ganz schön viel in einen Topf. Jedenfalls Indisch, mit indisch wollte ich vorerst anfangen - und dann mal sehen, wie weit ich komme. Man muss die Welt ja nicht an einem Tag bereisen.



Ich habe in Wirklichkeit gar nicht den Anspruch, die Dinge exakt so zuzubereiten wie ihre asiatischen Originale - das Wichtigste bleibt, dass es mir persönlich schmeckt. Auch, wenn das ein wenig Flexibilität bei der Authentizität bedeutet (Notiz an mich: ich sollte wirklich nicht mehr nach 23:00 Texte tippen, mein Satzbau erinnert an grob Gehacktes...). 


In diesem Sinne serviere ich Euch heute Malai Koftas, das sind indische Kartoffel-Käse Bällchen, die traditionell in einer leckeren Curry-Sauce serviert werden. Naja, was heißt traditionell - das weiß ich gar nicht sicher, zumindest der mir bekannte indische Lieferservice bietet sie so an ;) ! Bei dem Käse handelt es sich um Panir - den kann man entweder fertig kaufen, oder aber ganz einfach selber machen - bestünde Interesse am Rezept? Dann verrate ich es Euch natürlich gerne.

Bei mir gibt es heute allerdings (noch!) keine Sauce dazu, sondern nur die nackigen Koftas. In den kommenden Tagen zeige ich Euch dann, wie ich ein Curry damit zubereitet habe. Generell könnte ich mir die Koftas aber auch zu anderen Dingen, wie zum Beispiel auf einem Salat, gut vorstellen. 


Malai Koftas - Indische Kartoffel-Bällchen 

Die Menge ergab bei mir 18 Bällchen:

250 g gekochte Kartoffeln, püriert
150 g Panir (indischer Weichkäse)
4 Scheiben Toastbrot, gewürfelt und eingeweicht in 4-5 El Wasser
1 Zwiebel, fein gehackt
Koriander (Menge nach Geschmack)
1 Tl Ingwer
1 große Zehe Knoblauch
1 grüne Chilischote, entkern und fein gehackt
1/4 Tl Tumeric
1/2 Tl Garam Masala
Salz


Den Panir, je nach Konsistenz, zerkrümeln oder reiben. Das Brot mit den Fingern zermatschen - es sollte sich teigig anfühlen aber nicht zu nass. Nun alle Zutaten nit den Händen vermengen und zu einem Teig verkneten. Sollte der Teig noch zu nass sein, einfach etwas Paniermehl zugeben, bis man Bällchen formen kann.

Mit nassen Händen Bällchen formen - ca, 1,5 El Teig pro Kofta.

Die Bällchen in etwas Öl in einer heißen Pfanne rundherum goldbraun backen.

Tipp: 
Ich habe probiert, die Bällchen zu frittieren, fand die gebratene Version jedoch viel besser - und fettärmer ;) ! 

Quelle: Grob orientiert habe ich mich an dieser sympathischen Youtuberin - mit Videoanleitung kann einfach nichts schief gehen!

29 Januar 2015

Süßkartoffel - Brokkoli - Curry

Als ich mit C. in Berlin war, haben wir abends öfters mal beim Asiaten bestellt. Warum? Weil mans kann! Im Kölner Umland, also genauer gesagt in dem Kuhdorf in dem ich wohne, ist das nämlich völlig unmöglich. Außer 2 Pizza-Lieferdiensten (einer lecker italienisch, einer im Dönerbuden-Imbiss-Stil) geht hier leider gar nichts. 

In Berlin mangelt es hingegen an Lieferanten für geiles Essen - und ganz besonders an guten Asiaten - nicht. Chinesisch, vietnamesisch, indisch (...) - was das Essen angeht, würde ich ohne mit der Wimper zu zucken in diese grandiose Stadt ziehen!


So kommt es auch, dass ich mich seit ein paar Wochen intensiver mit der asiatischen Küche beschäftige. Was auswärts nicht zu bekommen ist, muss man eben selber machen. Das schmeckt oftmals nicht nur besser, es schont auch den Geldbeutel!

Nach einem Besuch im Asienladen habe ich mein Gewürzregal kräftig aufgestockt (Koriandersamen, Ingwerpaste, Curryblätter, Kurkuma, Cumin, Currypaste...). Zwar koche in am liebsten mit wenigen Zutaten, ein paar Gewürze müssen jedoch sein. Diese machen die asiatische Küche erst so richtig spannend!


Außerdem musste ein vernünftiger Wok her. Meinen habe ich auf netzshopping.de* gefunden, einem Online-Shopping Center dessen Service ich nettwerweise ausprobieren durfte. Das Portal fasst die Angebote vieler großer Shops (wie zum Beispiel Amazon und Home24) zusammen, wodurch die Produktpalette einfach riesig ist - bequem und ideal zum Preise vergleichen. Bei einem Klick durch die verschiedenen Kategorien bin ich schließlich bei einer Tefal Wokpfanne* hängen geblieben, die mir recht solide erschien und bei der der Preis (von knappen 60 Euro auf 40 Euro reduziert) stimmte. 


Wenn man ein Fan von "Alles in einer Pfanne-Gerichten" ist, lohnt sich diese Investition allemal. Psssst: ich koche darin auch italienisch! ;)

Der Wok ist antihaft-beschichtet, hat einen Durchmesser von 28 cm und ist somit optimal um darin für 2 Personen zu kochen. Der Wok ist aus Leichtmetall (wenn man, so wie ich, vorher einen gusseisernen Wok hatte, weiß man das sehr zu schätzen!!) Schließlich muss ich den Wok auch mal mit einer Hand zum Tisch tragen können! Geeignet ist das Teil für alle Herdarten.



Meine erste Kreation mit der neuen Pfanne war dieses Süßkartoffel - Brokkoli - Curry, welches einfach super, super gut geschmeckt hat. Leider lassen sich fertige Currys immer nicht ganz so hübsch fotografieren. Hier müsst ihr mir einfach vertrauen - auch wenn es pampig aussieht - es war oberlecker! :)

Süßkartoffel - Brokkoli - Curry

Für 2-3 Personen:

1 Brokkoli
1 Süßkartoffel
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Chilischote
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 El Currypulver
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
200 ml Gemüsebrühe
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Das Gemüse putzen, den Brokkoli in Röschen teilen, die Süßkartoffel schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Die Chilischote halbieren, das Kerngehäuse entfernen und in feine Ringe schneiden. Den Ingwer schälen und reiben. 

Öl im Wok erhitzen, Zeiebel, Knoblauch, Chilischote und Ingwer andünsten. Mit Curry bestäuben und das übrige Gemüse zugeben. Kurz weiter braten, dann mit Kokosmilch und Brühe ablöschen. ca. 15 Minuten leise köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passt Reis!



*Hinweis: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit/Kooperation mit www.netzshopping.de entstanden! Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt! :)

19 November 2014

Blumenkohl - Brokkoli - Curry

Vorweg: Dieses Curry ist oberlecker und ihr müsst es nachkochen! Unbedingt! Zuerst war ich selbst etwas skeptisch, ganz besonders beim Anblick des Erdnussbutter-Häufchens, das in den passierten Tomaten vor sich hin schwamm. Aber dann wurde doch noch alles gut. :)


Dazu muss man wissen, dass ich das Gericht 2 Tage vor einer wichtigen Examensprüfung gekocht habe und wenn ich ihn solchen Stresssituationen koche, schmeckt mir oft mein eigenes Essen nicht (deshalb muss ich mich dann immer bekochen lassen. hehe). Zum Kochen braucht es einfach Zeit und Liebe. Das Curry war also ein echter Glücksfall, weil es schnell gemacht war, man nur relativ wenige Zutaten braucht und es einfach herrlich schmeckt - trotz erster Zweifel! So richtig exotisch auch <3 ! 

Das Gemüse kann man sicherlich variieren, Brokkoli und Blumenkohl sind aber ganz großartig dafür! Ohnehin finden diese beiden Sorten noch viel zu wenig Beachtung in meinem Speiseplan...könnte ich ruhig mal öfters was mit kochen!



Blumenkohl - Brokkoli - Curry
für 2-3 Personen

Je 1/2 Kopf Brokkoli + Blumenkohl
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
500 ml passierte Tomaten
400 ml Kokosmilch
2 El Erdnussbutter
2 Chilischoten
1 El rote Currypaste
etwas Currypulver
Salz, Pfeffer, Petersilie
+Reis

Die Chilischoten längs halbieren und in schmale Streifen schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken und alles in etwas Öl glasig dünsten. Currypaste und etwas Currypulver zugeben. Die passierten Tomaten, die Kokosmilch und die Erdnussbutter zugeben und erwärmen.

Blumenkohl und Brokkoli putzen und in mundgerechte Röschen teilen und diese waschen. Beides in die Sauce geben und in der Sauce bei halb geschlossenem Deckel ca. 15-20 Minuten lang gar kochen.  Mit Salz, Pfeffer, Petersilie und Curry abschmecken.

Während das Curry kocht, solltet ihr noch etwas Reis kochen - der passt nämlich hervorragend dazu :) ! 


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