10 Dezember 2014

Geschenke aus der Küche: Himbeer - Essig

Wenn ihr noch auf der Suche nach einem schnellen Geschenk aus der Küche seid, dann kann ich Euch diesen Himbeer-Essig sehr ans Herz legen! Er schmeckt nicht nur hervorragend - zum Beispiel im Salat-Dessing - er sieht auch super schön aus!!

Im Prinzip ist es das einfachste Rezept der Welt: Ihr nehmt ein paar Himbeeren, gießt diese mit Weißwein- oder hellem Balsamico auf, tut noch ein paar Blätter Zitronenmelisse hinzu und lasst das Ganze ein paar Wochen ziehen (oder falls es schneller gehen muss, sagt ihr dem Beschenkten, er soll den Essig noch ein wenig durchziehen lassen ;) !). 

Ihr könnt den Essig auch sehr gut mit TK-Beeren machen, solltet dann jedoch darauf achten, dass der Hals Eurer Flaschen breit genug ist, um die gefrorenen Beeren hinein zu stecken (andernfalls müsst ihr die Beeren vor dem Abfüllen auftauen lassen oder zerkleinern, so wie ich...). Oder ihr setzt den Essig in in einem großen Glas an und füllt ihn später, wenn er durchgezogen ist, in Flaschen um. 

Himbeer - Essig
Ihr braucht:

500 g TK-Himbeeren
1 Liter Weißein-Essig oder hellen Balsamico
ein paar Blätter Zitronenmelisse

Die Blätter zu den Himbeeren geben und mit Balsamico aufgießen. 
*Der Essig kann theoretisch sofort verwendet werden, für den vollen Geschmack sollte er aber mindestens 6-8 Wochen durchziehen.

* Die Flaschen spüle ich vor dem Befüllen mit kochendem Wasser gründlich aus!


08 Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei: Schoko-Würfel

Während alle von der Weihnachtsbäckerei schwärmen, muss ich Euch etwas gestehen: Manchmal hasse ich es, Plätzchen zu backen. So, jetzt ist es raus. So sehr ich Plätzchenduft liebe, so gerne ich auch in der Küche stehe: manchmal ist mir das einfach zu viel! Der Gedanke daran, die Küche in Schutt und Asche zu legen, stundenlang auszustechen, auszurollen, ein Blech nach dem anderen aus dem Ofen zu ziehen und der Teig wird scheinbar gar nicht weniger.....bei aller Liebe: manchmal habe ich darauf überhaupt keinen Bock!


An solchen Tagen möchte ich mit minimalem Aufwand maximalen Erfolg sehen. Leckere Plätzchen haben ohne tausend Schüsseln dreckig zu machen und noch wochenlang Mehl aus allen Fugen zu wischen. Einmal Aufatmen bitte: genau solche Plätzchen habe ich heute für Euch!!



Sie werden in einer Schüssel gerührt, auf dem Blech gebacken und am Ende nur noch in kleine Quadrate geschnitten. So bekommt ihr in nullkommanix Eure Plätzchendosen voll und es sieht aus, als hättet ihr Euch richtig Arbeit gemacht. Das Beste: sie schmecken saulecker - absolute Suchtgefahr!! 

Plätzchen ist übrigens das falsche Wort. Schokoladen-Brote oder -Würfel oder -Schnitten treffen es eher. Weich, saftig, schokoladig und schön weihnachtlich! Ganz ähnlich habe ich die süßen Teile übrigens bei Fashion Kitchen gesehen - anscheinend gibt es dieses Rezept in vielen Familien. Zu Recht - sie sind sooo lecker!!


Schoko-Würfel

250 g Butter (weich)
240 g Zucker
6 Eier (zimmerwarm)
1-2 Tl Zimt
1 Msp. Muskat
2 El dunklen Backkakao 
250 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl
300 g Schokolade (Vollmilch und Zartbitterer gemischt)

Für die Glasur:
100g Kuvertüre, gehackte Mandeln und Zuckerstreusel

Die Schokolade sehr fein hacken oder reiben. Ich persönlich hacke sie, da ich es gern habe, wenn noch kleine Stückchen im fertigen Schokoladenbrot sind!

Butter und Zucker schaumig rühren, die Eier nach und nach gut unterrühren. Zimt, Muskat, Backkakao, Mandeln, Mehl und Schokolade nach und nach unterrühren. Den Teig gleichmäßig auf einem mit Backpapier belegten und mit Butter bepinselten Blech verteilen. Auf der mittleren Schiene bei 175°C Ober-//Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für die Glasur die Kuvertüre vorsichtig schmelzen und das Brot damit bestreichen. Mit gehackten Mandeln und Zuckerstreuseln bestreuen. Wenn die Glasur fast ganz trocken ist, das Brot in kleine Quadrate oder Rauten schneiden. 


07 Dezember 2014

Nougat - Spekulatius - Likör

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich stecke aktuell mitten in der Geschenke-Produktion für das große Fest! Denn irgendwie ist es doch immer so: erst denkt man, man hätte noch eeeewig Zeit bis Weihnachten und auf einmal geht es viel schneller, als man gedacht hatte. Mitte November war ich schon ganz stolz auf mich, weil ich bereits 2 Weihnachtsgeschenke erworben hatte *check*. Dann habe ich mich leider auf diesen Lorbeeren ausgeruht und jetzt muss ich langsam wirklich zusehen, dass ich den Rest noch rechtzeitig zusammen bekomme.

Eine prima Geschenkidee (leider nicht ganz jugendfrei, naja) ist dieser Spekulatius-Likör. Er hat einen leichten *hicks*, schmeckt jedoch nicht zu stark nach Alkohol - das mag ich nämlich nicht. Er schmeckt einfach ganz herrlich nach Weihnachten! Mmmmhhh!

Verschenkt ihr auch gern Leckereien aus der Küche? Und seid ihr auch schon im Geschenke Stress?


Nougat - Spekulatius - Likör

300 ml Korn
6 El Nutella
500 ml Sahne
1 Päckchen (a 15g) Spekulatius-Gewürz
1/2 Tl Zimt

Korn, Nutella, Spekulatius-Gewürz und Zimt in einem Topf unter Rühren erwärmen, bis sich das Nutella aufgelöst hat. Die Sahne ein wenig aufschlagen (sie soll nur leicht cremig sein, nicht steif!) und unterrühren.

Der Likör soll sich im Kühlschrank ca. 3 Monate halten - das habe ich jedoch noch nicht getestet - dafür schmeckt er einfach zu gut ;) !

Quelle: Das Rezept habe ich auf Chefkoch.de gefunden und leicht abgewandelt!

06 Dezember 2014

{Buchtipp} Seelenfutter Vegetarisch

Heute dreht sich alles um Essen für die Seele, Soulfood, oder ganz einfach: Seelenfutter! Mir bedeutet dieser Begriff sehr viel, weil ich eindeutig zu den Menschen gehören, die nicht nur essen, um satt zu werden! Essen ist Gemütlichkeit, Wärme und besonders nach nassen, kalten und anstrengenden Tagen ein echter Seelenschmeichler! 



So sehen das auch Sabine Schlimm und Susanne Bodensteiner, die beiden Autorinnen des Kochbuchs Seelenfutter vegetarisch*, das ganz aktuell im Gräfe & Unzer Verlag* erschienen ist.  Ihr findet darin über 85 fleisch- und fischlose Rezepte, die uns einfach nur gut tun sollen.

Hier werden keine Kalorien gezählt, Essen für die Seele darf ruhig auch mal deftig sein. Man darf sich eben auch mal etwas gönnen! Deswegen findet sich in den Rezepten auch nicht selten ein guter Stich Butter, ein extra Schuss Sahne oder ein wenig mehr Käse. 




Nach einer kleinen informativen Einleitung teilt sich das Buch in folgende Kapitel auf:

  • Snacks und Salate: kleine Nothelfer für zwischendurch
  • Suppen und Eintöpfe: Wärme von innen
  • Kartoffeln und Gemüse: ein Teller voll Glück
  • Nudeln, Reis & Co.: Glücksbringer mit Sauce
  • Soja und Seitan: deftig-kräftige Blues-Abwehr
  • Süßes: himmlische Seelenstreichler
Zu jedem Rezept gibt es eine kleine Einleitung, die Lust auf´s Ausprobieren macht. Das Übrige leisten dann die großen, liebevoll gestalteten Fotos - da möchte man sich sofort an den Herd schwingen und loslegen. Die Rezepte werden außerdem durch hilfreiche Tipps und teilweise auch Variationsmöglichkeiten ergänzt. Wie man es von GU gewohnt ist, sind alle Rezepte so gut und detailliert beschrieben, dass sie für Anfänger und Fortgeschrittene leicht umzusetzen sind.

Nachgekocht habe ich bereits die Quesadillas, die ihr auf dem Coverbild sehen könnt (da konnte ich einfach nicht widerstehen) und die Kartoffeln und rote Zwiebeln in Weißwein. Beide Rezepte waren gleich ein richtiger Volltreffer!!

Susanne Bodensteiner, Sabine Schlimm, Mona Binner
Gräfe und Unzer, 2014
19,99 € (gebunden)
15,99 € (E-Book)


*Rezensionsexemplar / Amazon Affiliate-Link


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