08 Oktober 2013

Pasta mit Champignon - Gorgonzola Sauce

Waaaah heute ist Dienstag! Warum ich das erwähne? Es ist nun noch genau eine Woche hin bis zu meiner nächsten Examensprüfung und ich bin kurz vorm Durchdrehen :) ! 

Deswegen bringe ich Euch heute auch ohne viele Worte einen großen Teller leckere Pasta vorbei - denn Pasta kann man schließlich immer essen. Meine Nervennahrung Nr. 1 sozusagen! Die Kombi von Champignons und Käse ist ja eh immer gut. Hier mal mit einem kräftigen Gorgonzola - Käse kann bei mir ja nicht stinkig pikant genug sein. Lasst es Euch schmecken!
Für 2 Personen:

100 g Gorgonzola
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Tl Butter
300 g Champignons
150 ml Sahne
50 ml Weißwein
Nudeln für 2 Personen (ca. 250g)
Salz, Pfeffer
Petersilie

Den Käse in kleine Würfel, die Champignons in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und ganz fein schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen. Zwiebel und Knoblauch reinrühren und andünsten.  Die Pilze zugeben, und anbraten, bis sie einiges an Volumen verloren haben. Sahne, Wein und Käse in die Pfanne geben und so lange leise vor sich hin köcheln lassen bis der Käse geschmolzen und die Sauce dickflüssig ist.

Gleichzeitig die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. In ein Sieb schütten und abtropfen lassen.

Sauce mit gehackter Petersilie, Pfeffer und vorsichtig mit Salz abschmecken und mit den Nudeln vermengen.

Tipp.: Für ein 1. Date zählt schließlich die Optik - dafür einfach ein paar angebratene Champignons beiseite stellen und die Pasta am Ende damit dekorieren.


06 Oktober 2013

Apple - Marzipan - Crumble

Es herbstet sehr und es wird höchste Zeit, dass Ihr eine meiner liebsten Süßspeisen für kalte Füße kennen lernt: Apple Crumble. Heute gleich mal in der Deluxe-Version mit feinstem Marzipan in den Streuseln. Eine sommerliche Version für Erdbeer-Marzipan Crumble habe ich Euch ja schon gezeigt. 

Natürlich ist Crumble auch ohne Marzipan toll - mit Marzipan aber ganz besonders ;) ! Puderzucker muss auf den Apple-Crumble übrigens nicht unbedingt drauf -im Gegenteil, eigentlich mag ich Streusel am liebsten in Ihrer natürlichen Pracht. Mein kleiner Crumble ist im Ofen allerdings leicht über die "Zart-Goldbraun-Marke" hinausgeschossen - daher der Zucker als Tarnung.
Ich vertiefe gerade übrigens die Kenntnisse, die ich im Rahmen meines Nähmaschinen-Führerscheins erworben habe. Und ja - ich habe bei der guten alten Volkshochschule tatsächlich einen Nähmaschinen-Führerschein gemacht. Hier hatte ich Euch schon mal meine Apfelkissen gezeigt - wisst Ihr noch? Jedenfalls habe ich mir nun dieses hübsche Deckchen aus wunderschönem Hamburger Liebe-Stoff gemacht - hübsch, oder? Dafür muss man auch quasi nur geradeaus nähen können - das liegt noch gerade so im Rahmen meiner Möglichkeiten. Solange die Nähmaschine mitmacht und nicht anders will als ich, dann bin ich restlos überfordert. 
Nun aber wirklich mal zum Crumble. Den habe ich übrigens mal wieder in meiner liebsten Herz-Auflaufform gebacken. 

Ihr braucht:
4 mittelgroße Äpfel
2 El Zucker
1/2 Tl Zimt
1 El Stärke
4 El Apfelsaft

Für die Streusel:
50 g Butter
100 g Mehl
30 g Zucker
100 g Marzipanrohmasse
1/2 Tl Zimt

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in 1cm große Würfel schneiden. Den Zucker in einem Topf leicht karamellisieren, dann die Apfelwürfel und den Zimt zugeben. Zugedeckt - ab und zu rühren! - 10 -15 Minuten leise bei kleiner Hitze köcheln lassen. Zwischendurch mal gucken - es soll ja kein Apfelmus werden! Schön weich sollten die Äpfel aber schon sein.

In der Zwischenzeit aus den Streusel-Zutaten bröselige Streusel krümeln. Das geht mit der Hand oder den Knethaken vom Rührgerät.

Nun die Äpfel mit dem Gemisch aus Stärke und Apfelsaft abbinden, sodass eine Art Kompott entsteht. Das ganze gebt Ihr nun in eine passende Auflaufform. Die Streusel krümelt Ihr nu darüber und schiebt das Ganze bei 165°C für ca. 20 Minuten in den Ofen. Aufpassen, dass es nicht zu dunkel wird. Sonst braucht Ihr so wie ich noch Puderzucker.

Den Crumble noch warm mit einer großen Ladung Vanilleeis servieren. 

03 Oktober 2013

Quark-Knöpfle und käsige Tomatensauce

Seit ich Sprachen studiere, wundere ich mich oft. Sehr oft. Hier zum Beispiel: Es gibt ja die Schreibweisen Sauce und Soße. Nun war ich immer der Meinung, dass "Sauce" (frz. Tunke) die feinere Variante ist. "Soße", dat iss dann eher so einjedeutscht - dachte ich. Jetzt musste ich aber tatsächlich feststellen, dass 'Soße' laut Duden die bevorzugte Schreibweise ist. Nee, tut mir leid Leute, ich muss weiterhin Sauce schreiben, alles andere kommt mir irgendwie nicht über die Lippen - ääh Tasten. Das aber nur als kleiner unbedeutender Exkurs ;) .

Ich kann meinen Blog auch demnächst ganz in "Soulfood" umbenennen oder aber in "Wie esse ich möglichst viele Kohlehydrate auf einmal" mit Untertitel "*und mit möglichst wenig Gemüse". Aber so ist das nun mal derzeit. Ich komme dank Lernstress nur zu einer ausgiebigen Mahlzeit am Tag (Frühstück + Abendbrot werden meistens eher lieblos und auf die Schnelle abgehandelt - leider). Bei dieser einen Mahlzeit, für die ich mir mehr Zeit nehme, brauche ich dann einfach etwas Solides. 


Diesmal sind übrigens die Nudeln der kleine Star im Gericht - es sind nämlich ganz eigens selbst gemachte Knöpfle. Schnell gemacht und sehr lecker! Der Teig ist quasi gerührt bis das Nudelwasser kocht - das ist natürlich optimales Zeit Management. Als Spätzlehobel verwende ich übrigens ein ganz tolles Teil - nämlich dieses hier. Habe ich mir mal von C. zu Weihnachten gewünscht - ist TOP und sehr oft im Einsatz! :)

Hier mal für 2-3 Personen (Reste werden hier eh nicht lange überleben)

250 g Quark
4 Eier
250 g Mehl
Salz 

Aus Mehl, Eiern und Quark einen zähen Teig rühren. Diesen portionsweise mit einem Spätzlehobel in kochendes Salzwasser hobeln. Wenn die Knöpfle oben schwimmen (geht ruckzuck!) sind sie auch schon fertig!


 Die Tomatensauce mache ich so, wie auch hier schon erklärt: 

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl
1 große Dose Tomaten (800g) oder die gleiche Menge passierte Tomaten
Salz, Pfeffer
Basilikum, (evtl. auch noch Thymian + Rosmarin+Oregano)
Parmesan

Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten.

Tomaten samt Saft zugeben. Aufkochen und auf kleiner Flamm 30 Min. köcheln lassen. 

* Mein "Trick" nun - ich gebe noch 250 g geriebenen Käse unter die Sauce - Jaaaa es darf Fäden ziehen <3 


Nun einfach die Knöpfle zusammen mit der Sauce essen und freuen ;) !

01 Oktober 2013

Allgäuer Krautkrapfen zum Oktoberfest

Wie könnte man den Oktober wohl besser beginnen, als mit einem kleinen Oktoberfest? Eben - genau das dachte ich mir auch. Nun komme ich ja wie Ihr wisst aus dem Rheinland und bis zur Wiesn ist es ein weiter Weg. Da mich der Lernstress gerade sowieso an meinen Schreibtisch kettet, muss ich mir die Oktoberfest-Stimmung einfach ins Haus holen.

Nun überlegte ich natürlich, welche Leckerei wohl Wiesn-tauglich wäre. Sofort kamen mir neben diversem Kirmes-Kram die Klassiker Weißwürste mit Senf, Kraut, Brezen, Obatzda und Leberkäse in den Sinn. Am besten natürlich alles auf einmal. Da aber für große Feierlichkeiten momentan die Zeit fehlt, musste ich mich auf eine Sache festlegen. Weil ich schon länger nichts mit Sauerkraut gegessen hatte und es hier auf dem Blog - oh Schreck - noch kein einziges Sauerkraut-Rezept gibt, war die Wahl schnell getroffen: Irgendwas mit Sauerkraut!


Nach einem kurzen Blättern in meinem Rezeptordner und ich stellte fest, dass ich Euch noch gar nicht meine liebsten Krautkrapfen gezeigt habe. Das ist Nudelteig, gefüllt mit Sauerkraut. Diese Nudelrolle wird aufgerollt, in Scheiben geschnitten in der Pfanne kräftig angebraten und dann in Brühe ziehen gelassen. Dazu gab es einen leckeren Feldsalat. Ich habe Euch übrigens die Menge für 2 Personen angegeben - Ihr könnt aber auch gleich die doppelte Menge zubereiten  - Reste gehen auch gut noch am nächsten Tag aufgewärmt durch. 

Für 2 Personen:

250 g Mehl

1 großes Ei
75 ml Wasser
Salz

500 g Fasskraut

1 Zwiebel 
50 g Speckwürfel
Butterschmalz
Salz, Pfeffer

(evtl. Senf)


Gemüsebrühe

Petersilie

In einer Pfanne Butter schmelzen, Zwiebeln und Speck darin anbraten und nach Geschmack würzen. Sauerkraut dazu geben und alles gut vermengen


Aus Mehl, Ei, Wasser und Salt einen Nudelteig kneten und diesen so dünn wie möglich rechteckig ausrollen.

(Wer mag, kann den Teig nun hauchdünn mit Senf bestreichen). Das Sauerkraut darauf gleichmäßig verteilen, dabei einen 1 cm breiten Rand frei lassen, diesen mit kaltem Wasser bestreichen und die Teigplatte zu einer Roulade aufrollen. In ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten in Butterschmalz goldbraun anbraten. 

Nun die Temperatur reduzieren und so viel Gemüsebrühe in die Pfanne gießen, bis die Schnecken zur Häfte in der Brühe sitzen. Deckel drauf und ca. 10 Minuten köcheln lassen, dabei 1x wenden. Warm servieren. 
Und weil die Krapfen so schön rund sind, reiche ich sie gleich noch bei dem aktuellen Kochevent von Zorra ein. Gastgeber ist diesmal Wolfgang von Kaquus Hausmannskost!

Blog-Event XCII - Alles was rund ist (Einsendeschluss 15. Oktober 2013)

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