30 Juni 2014

RÜCKBLICK: MACH´S GUT JUNI 2014 - HALLO JULI!

Wow, schon fast Juli! Unglaublich! Ich bin gerade total in Sommer-Sonne-Strand und Meer-Laune, denn während ihr meinen Juni-Rückblick lest, befinde ich mich im Urlaub! 

Es ist meine erste Reise an die türkische Riviera und mein erster Meer-Urlaub seit langem! Mehr davon erzähle ich Euch natürlich ganz bald, wenn ich wieder daheim bin. Nun kommt erst mal mein kulinarischer Juni! Lecker war´s! :) 

Lasst es Euch gut gehn!!


29 Juni 2014

Star Wars Geburtstagskuchen

Mein lieber C. hat - wer hätte das gedacht - 1x im Jahr Geburtstag. Zu diesem Anlass muss natürlich eine tolle Torte her. Oder wenigstens ein Kuchen (wie wollen es ja auch nicht übertreiben, gell? ;)) 

Wenn man aber eine Niete im Dekorieren ist, muss man sich schon was einfallen lassen, um einen hübschen Kuchen zu zaubern. Wie gut, dass ich vor ein paar Jahren entdeckt habe, dass man bei ebay.co.uk Kuchenaufleger (Cake Topper) zu fast jedem Thema bestellen kann. Gekauft habe ich dort in der Vergangenheit bereits einen Cars-Aufleger und einen Hello-Kitty Aufleger - beides sehr günstig und individuell beschriftet. Die letzten beiden Aufleger waren aus Esspapier, diesmal habe ich mich für einen Zucker-Aufleger entschieden, den ich nur noch passend ausschneiden musste. Ich weiß, dass man solche Aufleger auch hier in Deutschland bekommen kann, jedoch sind sie hier meist teurer und man hat bei den Motiven keine so riesige Auswahl. 


Warum ich Euch das erzähle? Naja, wenn Ihr, was Torten angeht, auch 2 linke Hände habt, dann kann so ein Aufleger vielleicht irgendwann mal Eure Rettung sein :) ! 

Ein bisschen aufpassen müsst ihr mit dem, was unter den Aufleger soll. Den sehr hellen Hello-Kitty Aufleger hatte ich (ja, ich weiß, schön doof..) auf eine rosa Beeren-Torte gelegt....daaas war jetzt nicht so der Knaller - das Esspapier weichte irgendwann durch Hello Kitty war rot durchtränkt.... Auf einer hellen, nicht so furchtbar nassen Creme kommt das schon besser. Ein Zucker-Aufleger ist jedoch noch besser: der weicht nämlich gar nicht erst durch. 

Unter dem Aufleger steckt übrigens ein Schokoladenkuchen nach diesem Rezept von Essen & Trinken. Das eignet sich sehr gut, da der Kuchen gleichmäßig hochbackt. Ihr wollt schließlich eine gerade Fläche für den Aufleger haben.



Ihr braucht:

250 g weiche Butter
250 g Puderzucker
3 Eier
150 g geriebene Mandeln
50 g Mehl
80 g Kakaopulver

Butter und Zucker mit dem Rührgerät dick und cremig schlagen. Die Eier nach und Nach unterrühren. Mandeln, Mehl und Kakaopulver mischen und ebenfalls unterrühren. 

Den Teig in eine gefettete 26-er Springform gießen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 30-40 Minuten backen. Auskühlen lassen und nach Belieben verzieren.

Tipp: Der Kuchen ist herrlich schokoladig und saftig! Beim nächsten Mal würde ich noch 1/2 Tl Backpulver mit in den Teig geben. So wird er vielleicht noch ein klein wenig lockerer.



Das Geburtstags-"Kind" hat sich jedenfalls riesig über den Kuchen gefreut und wenn ein Motiv vom Lieblingsfilm drauf ist, schmeckt er gleich noch mal so gut.

25 Juni 2014

Erdbeer-Cobbler mit Englischem Vanillepudding

Die Erdbeerzeit muss unbedingt ausgenutzt werden!! Genau deshalb habe ich neulich auch dieses super köstliche Dessert zubereitet! Während der Crumble (zum Beispiel Apple Crumble) in Deutschland schon bekannt ist wie ein bunter Hund, ist es der Cobbler irgendwie noch nicht so. Oder doch? Kennt Ihr ihn bereits, den Cobbler? 

Ich finde ihn jedenfalls sehr vernachlässigt und das ist schade - denn Cobbler ist einfach total lecker! "To cobble something together" meint im Englischen ganz einfach, dass man etwas zusammenschustert/-flickt.  In der traditionellen Süßspeise, die noch aus der britisch-amerikanischen Kolonialzeit stammt, werden besonders 2 Dinge zusammengeflickt: Frucht und Teig. 


In diesem Fall habe ich mich für köstliche Erdbeeren entschieden und darauf geachtet, dass die Kruste schön goldbraun wird - denn die Kruste zusammen mit dem saftig-weichen Fruchtkern ist einfach der Hammer! Aber nicht nur das: ihr müsst Euch das Ganze auch noch warm vorstellen, so isst man das nämlich. 

In den Teig kommt übrigens kein Ei und er ist auch sonst richtig schnell zusammengeschmissen. Müsst ihr unbedingt ausprobieren!

Besonders an heißen Tagen passt natürlich auch Vanilleeis sehr gut dazu. Das kann ich Euch heute jedoch leider nicht anbieten. Warum nicht? Naja, um das zu erklären müsste ich weit ausholen und Euch die traurige Geschichte unseres Gefrierfachs erzählen, welches derzeit (genau passend zum Sommer *knatsch*) leider nicht richtig kühlt....aber das vertagen wir lieber. Vanillesauce oder -pudding passen nämlich ebenso gut zum Cobbler wie Eis!

Das Rezept für den Vanillepudding habe ich übrigens in dem wunderbaren Buch Natürlich Backen mit Amber Rose: Süßes für alle Sinne* gefunden - der neuste Zugang in meiner Backbuch-Sammlung! I like!! ;)



Erdbeer-Cobbler mit Englischem Vanillepudding

Für den Erdbeer-Cobbler

1 Schale Erdbeeren a 500g
3 El Zucker

Die Erdbeeren putzen und würfeln. Mit 3 El Zucker vermengen und beiseite stellen. Nun den Teig zubereiten:

125 g Mehl
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillzucker
1 Prise Salz
2 Tl Backpulver
200 ml Milch
115 g zerlassene Butter

Zuerst die trockenen Zutaten vermengen. Dann Milch und die Flüssige Butter unterrühren. Eine Auflaufform einfetten und den Teig hineingeben. Die Erdbeeren mit Flüssigkeit (gezuckerte Erdbeeren verlieren immer etwas Wasser) auf dem Teig verteilen. Einige Erdbeeren werden einsinken - das ist gut so!

Den Cobbler bei 180°C 35-45 Minuten goldbraun backen. Noch warm mit Vanilleeis oder Pudding servieren.

Während der Cobbler im Ofen ist, könnt ihr den Pudding zubereiten

Für den Vanillepudding nach englischer Art:

1/2 Vanilleschote
600 ml Vollmilch
4 große Eigelbe
3-4 El Ahornsirup

Vanilleschote und Milch in einem Topf langsam zum Kochen bringen. Kurz vor dem Aufkochen vom Herd ziehen.

In einer großen Schüssel Eigelbe und Ahornsirup verquirlen. Die Vanilleschote aus der heißen Milch nehmen und die Milch langsam zur Eigelbmischung gießen. Die Milch muss dazu soweit abgekühlt sein, dass das Ei nicht gerinnt.

Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark in den Pudding schaben. Die Mischung zurück in den Topf geben und unter Rühren andicken - dabei aufpassen, dass das Ganze nicht zu heiß wird!


Tipp:

Sobald ihr eine schön dickliche Konsistenz habt, den Pudding in eine Schüssel gießen. Ihr könnt selbst entscheiden, wie dick der Pudding sein soll, oder ob es lieber eine flüssigere Sauce sein soll: dann hört ihr einfach früher mit dem Andicken auf!

Quelle: Für den Erbeer-Cobbler habe ich mich (mit einigen Änderungen) an diesem Rezept orientiert!

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23 Juni 2014

Cheese Biscuits - Meine Liebe!

Wenn ihr schon mal in den USA wart, dann kennt Ihr vielleicht die Restaurantkette Red Lobster. Das ist eine Sea-Food-Kette, wo unter anderem Meeresfrüchte und - wie der Name schon verrät - Hummer serviert werden.  

Red Lobster ist aber nicht nur für Meerestiere bekannt, sondern auch für seine unwiderstehlichen "Cheddar Bay Biscuits". Wenn Ihr das bei Google eintippt, findet Ihr haufenweise Leute, die versuchen, genau dieses berühmte Rezept zu Hause nachzubasteln - so lecker sind die!

Als ich ein Jahr in den USA gelebt habe, haben wir bei Red Lobster sogar immer eine Portion Biscuits extra bestellt, die wir dann mit nach Hause genommen und später in der Mikrowelle noch mal warm gemacht haben. Diese Möglichkeit habe ich hier natürlich nicht und so habe auch ich mein Glück mit einem Rezept versucht. Sie kommen meiner Meinung nach sehr nah an der Original heran und sind einfach super köstlich!

Ähnliche, auch sehr leckere Biscuits habe ich Euch hier schon mal gezeigt. Diese hier sind nur ein wenig anders zusammengesetzt und doch erzielt man so ein ganz neues Ergebnis! Allein bei einem Vergleich der Fotos werdet ihr einen deutlichen Unterschied feststellen. Ich bin ja immer für Abwechslung! 

Am Besten nimmt man für die Biscuits Cheddar-Käse. Da der in Deutschland aber nicht an allen Ecken zu bekommen ist, verwende ich stattdessen meistens Emmentaler. Zugegeben nicht ganz original, dafür aber auch sehr lecker! 

Cheese Biscuits 

270 g Mehl
1/2 Tl Salz
2 Tl Backpulver
115 g kalte Butter
150 g geriebener Käse - Cheddar oder Emmentaler
3 Knoblauchzehen
200 ml Milch
Thymian, Rosmarin (ca. je 1/2-1 Tl)

In einer Schüssel Mehl, Salz, Backpulver, Thymian und Rosmarin mischen. Die Butter untermischen - das ergibt dann einen sehr staubig/krümeligen Teig - das ist gut so! Nun den Käse, den gepressten Knoblauch und die Milch kurz (!) unterrühren. 

Ein Backblech mit Backpapier belegen und evtl kurz einfetten. Pro Biscuit einen gehäuften Esslöffel auf das Blech setzen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 210°C ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.

2 El Butter
1 Zehe Knoblauch (oder etwas Knoblauchgraulat)
1 Prise Salz

In einem kleinen Topf zerlassen und die noch warmen Biscuits damit bestreichen.

Am besten schmecken die Biscuits ganz frisch und warm. 


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