03 September 2015

Penne mit Champignons & Spinat

Diese Woche empfinde ich als Wechselbad der Jahreszeiten: Hochsommer, Herbst und Weihnachtszeit, das alles habe ich in den vergangenen Tagen erlebt. Aber der Reihe nach.

Begonnen hat alles am Montag mit dem (vielleicht letzten, hach) richtig warmen, nein heißen, Sommertag. Über 30°C trieben mir die Schweißperlen auf die Stirn und in allen Schulen im Umland gab es Hitzefrei. Das haben sich die Schüler und Lehrer unbedingt verdient! ;)


Und dann kam er, der 01. September:  meteorologischer Herbstanfang. Der Herbst kam dann auch tatsächlich auf den Tag genau, pünktlich wie bestellt - und zwar nicht ein bisschen sondern so richtig. Die Temperaturen sanken rapide und natürlich regnete es auch gleich mal den ganzen Tag. 

Die Krönung kam aber dann gestern, am Mittwoch, 02. September, 2. offizieller Herbsttag. Im Supermarkt um die Ecke liegen Dominosteine, Lebkuchen und Printen in den Regalen. Ja, ich weiß, das ist nichts Neues. Aber auch wenn die jedes Jahr so früh dran sind, es lässt mich immer wieder aufs neue den Kopf schütteln. Verkehrte Welt. Egal, ich packe mir trotzdem ein paar Zimtsterne ein und schluffe mit kurzer Hose und Flop Flops in Richtung Kasse - irgendjemand muss das Zeug ja kaufen, sonst würden sie es ja nicht anbieten. 


Was die ganze Story nun mit Nudeln zu tun hat? Nun ja, wenn die Welt da draußen verrückt spielt, dann halte ich mich gerne an Vertrautes und Geliebtes - wie Pasta! Die ist zum Glück saison-unabhängig und somit eine feste Konstante in meinem Leben ;)!

Penne mit Champignons & Spinat

250 g Penne
2 Zehen Knoblauch
1 Zwiebel
500 g Champignons
100 g Blattspinat
1 Schuss Weißwein
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer
Thymian
Parmesan

Die Nudeln al dente kochen und abschrecken. Knoblauch und Zwiebel fein hacken, die Champignons in Scheiben schneiden. Alles in etwas Öl anbraten. Mit Weißwein und Sahne ablöschen und ein paar Minuten leise köcheln lassen. Den Spinat zugeben und in der Sauce erwärmen. Die Nudeln in der Sauce schwenken, mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.

Mit Parmesan servieren.

01 September 2015

Pisto mit Ei & Lebensbaum*- Gewürzmischung


Nein, im heutigen Rezept-Titel hat sich kein Rechtschreibfehler versteckt, es soll wirklich Pisto mit "i" heißen - nicht Pesto mit "e"! 

Pisto ist ein spanisches Gemüsegericht, das ganz ähnlich wie Ratatouille zubereitet wird. Es handelt sich dabei um ein altes Bauerngericht, das traditionell aus den Gemüsesorten der jeweiligen Region & Saison zubereitet wurde. So kann das Pisto je nach Ort und Jahreszeit geschmacklich starkt variieren.

Wie auch das schon genannte Ratatouille spielt gewürfeltes Gemüse auch hier die Hauptrolle! Anders sind die Gewürze und das Ei oben drauf ;) !   




Gewürze sind im heutigen Post aber auch ein wichtiges Stichwort, denn ich habe für das Pisto eine Mischung aus der neuen Gewürzreihe "Entdecker-Küche" von Lebensbaum* verwendet. 

Mir geht es sehr oft so, dass ich zwar gerne mal etwas Neues & "Exotisches" kochen möchte, mir aber nicht gleich 10 verschiedene Gewürze anschaffen möchte, die ich dann vermutlich eh nie wieder brauche. Da ist eine Gewürzmischung schon sehr prima, denn so kann man ganz unkompliziert eine Vielfalt an Düften und Aromen des Wunschlandes in die heimische Küche bringen! 

*Werbung


Lebensbaum empfehle ich Euch sehr, sehr gerne, denn es ist eine Marke, die ich privat schon seit Jahren immer wieder mal kaufe, da die Qualität immer sehr hochwertig ist - gerade bei Gewürzen sehr wichtig für ein tolles Aroma! Auch die neuen Mischungen (insgesamt 12 verschiedene gibt es!) sind alle in Demeter-Qualität!

Alle Mischungen sind außerdem frei von Aromazusätzen, Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen. Die Mischung Valencia*, die ich für mein Pisto verwendet habe, gehört zu den mediterranen Mischungen. Zur Entdecker-Küche gehören aber insgesamt jeweils 4 orientalische, asiatische und mediterrane Mischungen. 

Die Mischungen sind ab heute - 01.09.2015 - im Online-Shop oder im Bioladen erhältlich!

*Werbung: ich durfte die Mischungen bedingungslos für diesen Post ausprobieren!


Pisto mit Ei

1 große Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
1 Zucchini
3 Paprikaschoten (bunt)
5 Möhren
500 ml passierte Tomaten
Öl
Salz, Pfeffer
Spanische Gewürzmischung Valencia (Lebensbaum)**

Das Gemüse putzen, schälen und würfeln, Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Alles in Öl scharf anbraten, bis ein paar leichte Röstaromen in der Luft liegen. 

Mit den passierten Tomaten ablöschen, mit den Gewürzen gut abschmecken. und 30 Minuten einkochen lassen. Mit einem Spiegelei on top servieren.

**Falls ihr die Gewürzmischung nicht zur Hand habt, könnt ihr auch eine Mischung aus Kurkuma, Salz, Paprikapulver, gemahlenem Ingwer und Zimt verwenden!

30 August 2015

Hasselback - Apples mit Knusper-Kruste


Oh. Mein. Gott. Dieses Rezept ist der absolute Oberknaller und ihr müsst es unbedingt ausprobieren! Das musste ich unbedingt sofort loswerden, bevor ich Euch nun mehr dazu erzählen kann. 

Bei den Hasselback Apples handelt es sich um ein einfaches Apfel-Dessert, für das ihr nur wenige Zutaten benötigt und dessen Zubereitung auch nur ein klein wenig Geduld erfordert. Die Zubereitungsweise ist kinderleicht aber dennoch so raffiniert, dass ihr am Ende mit einem unwiderstehlichen Geschmack belohnt werdet.Gefunden habe ich das Rezept hier auf Simmer & Boil



Aber wieso "Hasselback"? Hasselback bezeichnet normalerweise eine Zubereitungsweise für Kartoffeln (Hasselback Potatoes). Dabei werden die Kartoffeln ganz oft eingeschnitten (aber nie bis ganz unten!), sodass sie aussehen wie ein Akkordeon. Dann bestreicht man sie - zum Beispiel - mit Knoblauchöl oder steckt Käse in die Schnittstellen und backt die Kartoffeln. Durch die Einschnitte kann das Öl (und der Geschmack!!) in alle Ritzen der Kartoffel vordringen und die Kartoffeln werden ganz besonders knusprig.

Der Begriff "Hasselback" und die Zubereitungsweise selbst, stammen, soweit ich kurz recherchiert habe, aus Stockholm, Schweden, aus einem Restaurant namens Hasselbacken, in dem eben diese Kartoffeln um 1940 zum ersten Mal serviert wurden. Aber ihr wisst ja, für solche Essens-Legenden lege ich lieber nicht meine Hand ins Feuer ;) !



Die Hasselback - Apples sind also eine süße Abwandlung der herzhaften Hasselback Potatoes. Statt mit Knoblauch-Öl werden die Äpfel nach dem Einschneiden mit einer Mischung aus Butter, braunem Zucker und Zimt bestrichen und dann gebacken. Nach einer Weile im Ofen werden sie dann noch mit crunchigen Streuseln beglückt und weiter gebacken. 

Wenn sich ein traumhafter Apfel-Zimt-Duft im ganzen Haus verteilt sind sie fertig und müssen unbedingt mit einer kalten Kugel Vanilleeis serviert werden. DAS IST PERFEKTION!! Saftig, weicher Apfel mit Zimt-Geschmack, crunchige Butter-Streusel und cremiges Eis. Ich komme gar nicht mehr raus aus dem Schwärmen!



Hasselback - Apples mit Knusper-Kruste

Butter für die Form
2 Große Äpfel
1 El brauner Zucker
1 El Butter
1/2 Tl Zimt

Für die Streusel:
3 El Zucker
1,5 El Butter
1 Prise Salz
1/4 Tl Zimt
2 El Haferflocken
1 Tl Mehl

Außerdem:
Vanilleeis

Eine kleine Auflaufform mit Butter einfetten,  den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Äpfel schälen, halbieren und entkernen, dann mit der Schnittfläche nach unten auf ein Schneidebrett legen und im Abstand von 1-2mm einschneiden (bis fast ganz unten, aber nicht bis ganz nach unten - der Apfel soll noch an einem Stück bleiben!). In die Form setzen. Butter, Zucker und Zimt schmelzen und die Äpfel damit bestreichen.

Die Form mit Alufolie verschließen und für 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Die Folie entfernen und weitere 10 Minuten backen.

Alle Zutaten für die Streusel vermengen und über die Äpfel geben. Weitere 10 Minuten backen.

Heiß mit Eiscreme servieren!

23 August 2015

Bruschetta - Pizza vom Grill

Die Nöte einer Food-Bloggerin oder: die Angst vor dem kleinen roten Lämpchen an der Kamera.

Wenn das Foto-Set steht, das Essen halbwegs hübsch angerichtet ist, der Liebste am Esstisch darauf wartet, endlich mit dem Essen zu beginnen bevor es kalt wird, man nur noch schnell ein paar Fotos für den Blog knipsen will.......und dann der Kamera-Akku den Geist aufgibt!! Das ist zum heulen und genau so passiert bei diesem Gericht. 



Genau ein Foto konnte ich noch machen, bevor der Bildschirm für immer (naja ok, für ein paar Stunden) schwarz blieb. Trotzdem muss ich Euch diese leckere Bruschetta-Pizza noch schnell zeigen, bevor Sommer und Grillsaison sich dem Ende zuneigen. 

Wie ihr seht, findet ihr auf der Pizza weder Tomatensauce, noch zerlaufenen Käse. Stattdessen gibt es einen erfrischenden kalten Bruschetta-Belag mit Rucola und, wer mag. etwas Parmesan. KÖSTLICH!!

Bruschetta-Pizza vom Grill (oder aus der Pfanne)

1x Pizzateig
500 g Tomaten (reife, aromatische)
1 Zehe Knoblauch, fein gehackt
1/2 rote Zwiebel, ganz fein gehackt
1 Handvoll Basilikum, gehackt
1 Handvoll Rucola
Parmesan
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Balsamico Creme

Die Tomaten würfeln, mit Knoblauch, Zwiebel, einem Schuss Olivenöl und Basilikum vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und 1-2 Stunden durchziehen lassen. 

Den Teig Ausrollen, mit Olivenöl bestreichen und von beiden Seiten grillen. Zuerst mit dem Bruschetta-Belag belegen, dann mit Rucola. Zuletzt Parmesan und Balsamico Creme über die Pizza geben. 

Ps.: Wer auf Tomatensauce nicht verzichten möchte, kann diese nach dem Grillen noch (kalt) auf die Pizza streichen, bevor der Bruschetta-Belag drauf kommt! Auch sehr lecker!

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