11 November 2014

Spaghetti mit Mozzarella - Sauce und getrockneten Tomaten

Jetzt überlege ich seit rund 15 Minuten, was für eine spannende Geschichte ich zu diesem Pasta-Gericht erzählen soll und mir will einfach nichts Gescheites einfallen. Könnte womöglich daran liegen, dass die Entscheidungsfindung zu dieser Pasta völlig unspektakulär war: Kühlschrank auf, Mozzarella kurz vor dem Ablaufdatum entdeckt, daraufhin geguckt, was sonst noch so dazu passen könnte. Ein Glas getrocknete Tomaten in Öl gefunden und Nudeln sind eh immer im Haus - das war es dann auch schon :) ! 

Keine tolle Food-Blog Geschichte, sondern ganz einfach so, wie es vermutlich in den meisten Haushalten zur Mittagszeit läuft, wenn der Hunger groß ist und die Kreativität sich eher in Grenzen hält. Das macht aber auch gar nichts, denn auch so kann es ganz lecker werden! Ohne viele Zutaten und ohne große Worte. Die Sauce zu dieser Pasta ist herrlich cremig und Käsig - echtes Soulfood! Und durch die getrockneten Tomaten erinnert sie sogar ein kleines bisschen an Sommer.  


Spaghetti mit Mozzarella - Sauce und getrockneten Tomaten

250 g Spaghetti
3 Zehen Knoblauch
10 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
200 ml Sahne
200 g Mozzarella, gerieben oder klein gewürfelt
Salz, Pfeffer, Thymian

Die Nudeln in etwas Salzwasser kochen und abgießen, das Nudelwasser auffangen. Mit kaltem Wasser abschrecken. 

Die getrockneten Tomaten abtupfen, damit sie nicht mehr so ölig sind und fein hacken. Den Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Beides in einer Pfanne 1.2 Minuten anschwitzen - wenn nötig noch etwas Öl von den Tomaten zugeben. Die Sahne zugeben und den Mozarella in der Sahne schmelzen lassen - ein paar Minuten köcheln lassen. Die Nudeln mit in die Pfanne geben und mit der Sauce vermengen. Wenn nötig etwas Nudelwasser zugeben, dann mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. 

09 November 2014

Apple Pancakes

Sobald es draußen kälter wird, steigt mein Apfel-Konsum merklich an (und damit verbunden auch mein Zimt-Konsum, aber das ist eine andere Geschichte). Ich esse Äpfel aber nicht nur gern knackig und frisch auf die Hand, sondern gelegentlich auch warm und weich. Dann haben sie ein herrliches Aroma und machen ein wohlig warmes Gefühl im Bauch!

Ich erinnere mich noch gut daran, als Kind furchtbar gern Apfelpfannkuchen mit Zimt und Zucker gegessen zu haben. Mit richtig viel Zimt und Zucker! Meine Mama machte die Pfannkuchen natürlich ohne Rezept einfach so aus dem Kopf - Mütter haben sowas schließlich drauf.

Um die Brücke vom deutschen Apfelpfannkuchen zum amerikanischen Pancake zu schlagen, der in seiner Fluffigkeit kaum zu überbieten ist, habe ich schwuppdiwupp ein paar Apple-Pancakes kreiert.


Die könnt ihr dann entweder (wie mein Kindheits-Ich) mit Zimt und Zucker bestreut, oder aber wie ein waschechter Amerikaner mit Ahornsirup begossen genießen! Man bemerke übrigens das folgende Bild mit dem Ahornsirup-Strahl, der auf die warmen Pancakes trifft. C. fragte mich eben liebevoll, ob das mein neuer Foto-Special-Effect sei. Ja, ist es!! Mit der einen Hand die Ahornsirup Flasche kippen und mit der anderen Hand Fotografieren ist auch wirklich sehr special und gar nicht so einfach! ;) ;)

Apple Pancakes

200 ml Buttermilch 
1,5 El Butter
1 Ei
25 g Zucker + etwas mehr zum Bestreuen
1 Tl Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Tl Backpulver
125 g Mehl
2 kleine Äpfel


Den Apfel entkernen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. 

Die Butter in einem Topf schmelzen, dann beiseite stellen und ein wenig abkühlen lassen. 

In einer anderen Schüssel Mehl, Salz, Backpulver, Zucker und Vanillezucker mischen. Die feuchten Zutaten (auch die zerlassene Butter) zu dem Mehlgemisch geben und alles gut verrühren.
Den Teig in der Schüssel ruhen lassen, bis die Pfanne heiß ist (ca. 10 Minuten).


Je Pfannkuchen 1,5-2 El Teig in die mit Fett bestrichene Pfanne geben. Die Oberfläche mit Apfelscheiben belegen und mit etwas Zucker bestreuen. Die Hitze sollte niedrig bis mittel sein - auf keinen Fall zu heiß. Wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden, den Pfannkuchen wenden und auch von der anderen Seite goldbraun backen.


07 November 2014

Saft: Birne - Traube - Gurke

Wenn Herbst und Prüfungsphasen zusammen fallen, habe ich immer die schreckliche Befürchtung, krank zu werden. Darum gilt es, Erkältungen gut vorzubeugen! Bei mir sieht das konkret so aus, dass ich fleißig Hustenbonbons lutsche (mit Halsschmerzen fängt es bei mir IMMER an) und nach jedem Frieren ein Erkältungsbad nehme. Außerdem achte ich noch mehr darauf, viel Obst und Gemüse zu mir zu nehmen!


Ihr wisst ja schon, dass ich aktuell den Kuvings Whole Slow Juicer B6000* teste - hier hatte ich Euch das Gerät ausführlich vorgestellt! Säfte lassen sich ganz gut in meinen Alltag integrieren, weil sie schnell getrunken sind und viele wertvolle Vitamine liefern. So komme ich hoffentlich erkältungsfrei durch die Klausurphase. 

Salatgurken machen sich im Entsafter übrigens sehr gut - ich war ja erst ziemlich skeptisch ob der giftgrünen Farbe ;)! Schmeckt aber sehr lecker und erfrischend - ausreichend grünes Gemüse essen fällt mir nämlich schwer - trinken klappt besser!



Birne - Traube - Gurke

200 g grüne Trauben
2 Birnen
1/2 Salatgurke
1 Spritzer Zitronensaft 

Obst und Gemüse waschen, die Trauen vom Stängel lösen, die Birnen entkernen. Gurke und Birne ein wenig kleiner schneiden und alles mit einem Spritzer Zitrinensaft in den Entsafter geben. Umrühren und sofort trinken.


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05 November 2014

Zucchini - Spaghetti mit Räuchertofu Bolognese

Obwohl ich immer versuche, nur Dinge zu kaufen, die ich auch wirklich brauche (hust), passiert es mir manchmal, dass ich Geld für Dinge ausgebe, bei denen ich nicht den Hauch einer Ahnung habe, was ich eigentlich damit anfangen soll. 

So ungefähr lief das auch mit dem Spiralschneider*. Das heißt, was ich damit machen wollte, wusste ich vor dem Kauf natürlich schon: Gemüse in Spiralen schneiden! Das würde ich natürlich ganz oft machen, wenn ich erst den Spiralschneider hätte. Bestimmt würde ich ihn fast jeden Tag benutzen, wenn er erst mal da wäre...weil Gemüse ja so gesund ist. Und überhaupt. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Spiralschneider steht nun seit etwa einem halben Jahr ungenutzt im Schrank rum und ich habe seit seinem Einzug kein einziges Mal spiralförmiges Gemüse gegessen. Tja.

Wobei das schon schade ist, denn an sich ist es ja wirklich ein nettes Teil. Doch nicht lebensnotwendig, wie sich nach dem Kauf herausstellte, aber auf jeden Fall nett.

Zum ersten Mal kam der Schneider bei diesem Zucchini Spaghetti zum Einsatz - also Spaghetti aus Zucchini. Das ist nicht nur für Alle Low-Carb Fans interessant, sondern hat auch mich Kohlehydrat-Junkie begeistert! Dazu gab es eine vegane Bolognese-Sauce mit Räuchertofu auch sehr lecker! 



Was macht ihr denn so aus Räuchertofu? Habt Ihr auch schon mal Nudeln aus Gemüse gemacht? Und kauft Ihr auch manchmal unnütze Sachen!?

Zucchini  - Spaghetti mit Räuchertofu Bolognese

Für 2 Personen:

200 g Räuchertofu
1 große Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 El Tomatenmark
250 ml passierte Tomaten
1 Schuss Rotwein (optional)
1 Tl Agavendicksaft 
1 Handvoll Basilikum
2 große Zucchini
Salz, Pfeffer

Den Tofu mit einer Gabel zerkrümeln und in etwas Öl goldbraun anbraten. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und zum Tofu geben - ein paar Minuten dünsten. Tomatenmarkt zugeben, dann mit den passierten Tomaten und etwas Rotwein ablöschen. Mit Agavendicksaft, Salz und Peffer würzen.

Die Zucchini mit einem Spiralschneider oder einem Julienne-Schneider zu Spaghetti raspeln und in die Sauce geben. Bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten in der Sauce erwärmen, bis die Zucchini gar ist. Abschmecken!

Ihr könnt selbst entscheiden, ob Ihr die Zucchini lieber weich oder etwas bissfester mögt! 

Tipp: Für etwas mehr Sauce könnt ihr einfach noch etwas Gemüsebrühe angießen!


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