17 Oktober 2013

Apfel - Feldsalat + Giveaway

Nachdem ich Euch in den letzten Wochen mit Kohlehydraten quasi beworfen habe, wurde es wirklich noch mal Zeit für einen leckeren Salat - findet Ihr nicht? schließlich esse ich ja  ab und zu auch mal gesund, jawohl! ;)

Am liebsten mag ich zur Zeit Rucola oder Feldsalat - in allen möglichen Variationen. Deswegen habe ich mich auch so sehr gefreut, als ich neulich von Dein Biogarten* gefragt wurde, ob ich Ihr Angebot gerne einmal testen würde - mein Essig ging nämlich zur Neige. Und Bio Essig ist ja schließlich schon was Feines. Gerade wo man doch besonders bei Essig und Öl auf die Qualität achten sollte.

Die Seite hat mir auch gleich gut gefallen -  Ihr findet dort von Obst und Gemüse, Müsli, Snacks, Aufstrichen, Backwaren und Getränken alles, was das Herz begehrt. Natürlich Bio.

Auch Biokisten könnt Ihr dort bestellen. In den verschiedenen Kisten befindet sich dann Obst und/oder Gemüse für Singles, Paare oder aber Familien. Auch Rezeptkisten gibt es - zum Beispiel eine für Falafel mit Humus und Salat oder eine für Ratatouille mit Reis. Das Tolle - die Kisten sind zwar komplett zusammengestellt, Ihr könnt aber trotzdem noch selbst Zutaten zur Kiste hinzufügen oder auch weglassen, wenn ihr zum Beispiel noch Zwiebeln im Haus habt. 

Oder aber Ihr wollt gar keine zusammengestellte Kiste und bestellt Zutaten einzeln - dafür habe ich mich entschieden. In meinem Paket waren Dinkel Penne, Chilli Flocken, eine Flasche Balsamico Bianco Condimento und eine Flasche Aceto Balsamico di Mogena. 

Für meinen Apfel-Feldsalat habe ich den Balsamico Bianco verwendet, der sehr gut zum fruchtigen Apfel passte. Überhaupt war die Kombination von Feldsalat, Apfel, Parmesan und Pinienkernen irgendwie irre! Habe ich so noch nie gegessen, war aber super lecker! 

Das braucht Ihr dafür: 

Feldsalat
1 roter Apfel
Parmesan
Pinienkerne

Für das Dressing:

3 El Olivenöl
2 El weißen Balsamico Essig
1 Tl Honig
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten für das Dressing gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pinienkerne in eine Pfanne ohne Öl hellbraun rösten, den Parmesan reiben. Den Feldsalat mit dem Dressing vermischen. Parmesan über den Salat geben, ebenso wie einen geraspelten Apfel und die Pinienkerne.

Wie immer bei Salat kann man mit den Mengen nach Geschmack natürlich experimentieren. 

***

Ich finde die Idee von Dein Biogarten ganz klasse und freue mich, Euch den Shop vorstellen zu dürfen. Auch wenn der nächste Bio-Bauernhof nicht gleich um die nächste Ecke ist, kann man hier bequem und schnell feine Bio-Produkte bekommen. Die Gemüse- Obst- oder Rezept-Kisten sind prima für alle, die sich keine großen Gedanken mehr ums Einkaufen machen, aber gleichzeitig flexibel bleiben möchten. 
Nun freue ich mich ganz besonders, dass ich heute nicht nur eine Shopvorstellung und einen leckeren Salat für Euch habe! Im Namen von Dein Biogarten darf ich einen 20 Euro Gutschein an meine lieben Leser verlosen, mit dem Ihr Euch aus dem Shop etwas Feines aussuchen dürft. Vielleicht eine Kiste? Oder aber einzelne Zutaten, so wie ich? Ganz egal - die Entscheidung liegt bei Euch.

Wenn ihr den Gutschein gerne gewinnen möchtet, hinterlasst einfach bis Sonntag, 20.10.2013 -  einen Kommentar unter diesem Beitrag und verratet mir, was Ihr Euch aus dem Shop am liebsten bestellen würdet.

Wer??  Jeder kann mitmachen – ob mit oder ohne Blog! Wenn ihr keinen Blog habt, hinterlasst mir bitte eine Kontaktmöglichkeit!  Teilnehmer unter 18 müssen das Ok der Eltern haben. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen und der Gewinn wird nicht ausgezahlt.

Den Gewinner werde ich am Montag unter diesem Beitrag bekanntgeben. 

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Vielen Dank für die rege Teilnahme - ich habe mich sehr über Eure Kommentare gefreut! Heute Morgen habe ich fleißig Lose gezogen und der 20-Euro Gutschein geht an Ricki von Blogschokolade & Butterpost.  Herzlichen Glückwunsch! 

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16 Oktober 2013

Kartoffel - Möhren - Suppe mit Frischkäse

So, ich krabbel mal eben kurz raus aus meinem Uni-Lern-Loch, um Euch hallo zu sagen :) ! Gestern hatte ich endlich meine Examensprüfung in der Fachdidaktik/Englisch und dank Euren lieben und aufbauenden Kommentaren, hat es sogar noch für eine 1 gereicht ;) Meine nächste Prüfung ist nun in knapp 2 Wochen am 29. - dann habe ich es (zu mindest für dieses Jahr) geschafft was die Prüfungen angeht und darf meine Staatsarbeit schreiben -juhu - wie könnte man die Weihnachtszeit auch schöner verbringen ;) Aber ich will nicht meckern - mir geht es gut :) Nur die Zeit zum ausgiebigen Kochen und Backen - die vermisse ich ein wenig. Trotzdem. 1x am Tag muss was Warmes auf den Tisch - komme, was wolle.

Herbstzeit ist ja immer auch Suppenzeit. Geht Euch das auch so? Diese Suppe hier ist in der letzten Woche spontan entstanden, da ich mich nicht an meinen eigentlichen Essensplan halten konnte. Eigentlich hatte ich das Bund Möhren nämlich gekauft, um einen leckeren Carrot Cake damit zu backen. Leider kam mir dann eine fiese Erkältung dazwischen und einen Möhrenkuchen konnte ich da leider beim besten Willen nicht gebrauchen.
Ich musste also umplanen und habe mich für eine wärmende Suppe entschieden. Zusammen mit ein paar Kartoffeln und einem Paket Kräuterfrischkäse das dringend weg musste, war das ganze dann eine runde Sache. 

Durch Erkältungen werde ich übrigens immer ganz dankbar für meine Geschmacksnerven - ein ganzes Leben ohne Geschmack, das wäre echt mein Alptraum. Zum Glück hat man bei Erkältungen ja eh keinen großen Appetit. Die Suppe ist sehr einfach gehalten und ich würde sie nicht als das totale AHA-Erlebnis in Sachen Geschmack bezeichnen. Sie ist halt einfach ganz bodenständig, schnell gemacht und sättigt gut. Lecker ist sie natürlich auch und man kann sie bestimmt noch gut mit etwas Bacon, Kräutern, Pinienkernen oder sonstwas aufpeppen, wenn mann denn mag. 
Bei Suppen fällt es mir immer etwas schwer die Personenzahl zu nennen, die davon satt wird. Ich schätze mal 4-6 Leute? Immer abhängig davon, was es sonst noch so dazu gibt und wie oft man sich nachnehmen möchte ;) ! 

500 g Möhren
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
200 g Frischkäse oder Kräuterfrischkäse
Salz, Pfeffer, Curry
Petersilie, Schnittlauch

Kartoffeln und Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden, die Zwiebel hacken. Zuerst die Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, dann Kartoffeln und Möhren zugeben. Den Topf soweit mit Brühe füllen, bis alles gerade gut bedeckt ist - ich brauchte dazu 1 Liter Brühe. Leise 20 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Die Suppe pürieren und den Frischkäse einrühren. Mit Gewürzen und Kräutern abschmecken. Ich gebe immer noch gerne ein paar Kräuter als Deko auf die Suppe.

11 Oktober 2013

Fast Food: Barbecue - Cheese - Wedges

Bevor ich Euch in ein ausnahmsweise Post - freies Wochenende entlasse, habe ich noch eine Kleinigkeit für Euch - und zwar richtig leckeres Fast Food - muss ja auch mal sein, oder? Hier habe ich also einfach mal ein paar knusprige Kartoffelecken mit Käse und BBQ-Sauce überbacken.

Diese AHA-Idee kam mir übrigens bei dem Gedanken an die Chili-Cheese-Fries, die ich in den USA so gerne gegessen habe (das sind Pommes mit einer Art Chili Con Carne bedeckt und mit Käse überbacken). Noch nie überbackene Pommes probiert? Dann unbedingt ausprobieren! Diese Variante kommt dank Backofen mit wenig Öl aus - da muss man also kein allzu schlechtes Gewissen haben. Und es schmeckt einfach himmlisch! 



Zwar muss man beim Selber machen gute 30-40 Minuten warten, bis die Wedges aus dem Ofen können, vorbereitet sind sie aber blitzschnell:

500 g Kartoffeln
3 El Öl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Die Kartoffen putzen, wenn man möchte schälen und in gleich große Spalten schneiden.
In eine Schüssel Öl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver geben.
Die Kartoffelspalten nun in die Schüssel geben und mit den Händen alles gut durchmengen. Die Spalten auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen.
Bei 220°C im Backofen etwa 30-40 Minuten backen.
Tipps:
Die Kartoffeln kann man schälen oder auch die Schale einfach dranlassen – finde ich rustikaler, aber sehr lecker.
Die Spalten sollten sich auf dem Blech nicht berühren, damit genug Luft drankommt und sie auch knusprig werden.
Die Backzeit kann ein wenig variieren. Am besten zwischendurch mal nachsehen oder etwas länger drin lassen.

Nun gebt Ihr einfach etwas 

- geriebenen Käse
- Barbecuesauce

über die Wedges und überbackt das ganze kurz (ca. 5 MInuten) im Ofen  - am besten unter dem Grill.

Wie ist es denn bei Euch? Habt Ihr auch so ein Fast Food, um das Ihr manchmal einfach nicht herum kommt? Gibt es eine ungesunde Leckerei, die Ihr euch manchmal einfach gönnen MÜSST? :)

09 Oktober 2013

Pancakes mit Brown Butter-Buttermilk-Syrup

Ihr wisst ja, wie gerne ich Pancakes esse. Immerhin lasse ich ja auch keine Gelegenheit aus, Euch davon zu erzählen ;) ! So haben sich hier auf dem Blog auch schon einige Rezepte zu dem US-Amerikanischen Frühstücks-Klassiker angesammelt. Nun wisst ihr ja auch, dass ich mein All-Time-Favorite Pancake Rezept schon lange gefunden habe. Nach diesem Grundrezept werden die Pancakes einfach ultimativ gut - besser habe ich sie auch in den USA nirgends gegessen. 

Aber kann man etwas Gutes vielleicht doch noch ein kleines Bisschen besser machen? Man kann! Und zwar, indem man einfach mal die Beilagen ändert. Blaubeersauce gibt es zu meinen Pancakes zum Beispiel auch öfters mal, aber manchmal steht mir der Sinn dann doch eher nach Sirup!

Ich ärgere mich öfters mal darüber, wie teuer der Ahornsirup hier in Deutschland ist - das ist schon ein kleiner Luxus, finde ich. Natürlich rechtfertigt die Tatsache, dass man ihn oftmals in Bioqualität bekommt bestimmt den Preis, aber trotzdem. Leicht verderblich ist der außerdem. Es sind mir jetzt schon 2x Reste in der Flasche geschimmelt, weil ich den Sirup hinten im Schrank ein paar Wochen lang vergessen hatte. Einfach ärgerlich. 
Nun bin ich doch tatsächlich endlich mal auf die Idee gekommen - Oh Wunder - eimeinen Pancake Sirup einfach mal selbst zu kochen. Und siehe da, das war ganz einfach und hat sensationell lecker geschmeckt. Es war natürlich kein Ahornsirup, denn obwohl ich im Ahornweg wohne - so viele Bäume konnte ich dann doch nicht für meine Pancakes bemühen ;) . 

Entschieden habe ich mich für einen Brown Butter-Buttermilk-Syrup. Ja ich weiß, gleich 2x das Wort Butter. Eine Kaloriernbombe ist es natürlich, keine Frage, aber das ist Sirup ja irgendwie immer. Und Nutella aufm Brot ist schließlich auch nicht besonders nahrhaft, gell ? :) Wenn man also gerne etwas Süßes am Morgen hat, liegt man mit dem Sirup genau richtig. Er schmeckt ganz herrlich nach Karamell und Butter. 

Ich werde zwar weiterhin auch ab und an mal Ahornsirup zu meinen Pancakes essen (schmeckt einfach auch so gut!) aber bestimmt werde ich mich auch noch an dem einen oder anderen Sirup-Rezept versuchen. 
Hier zunächst nochmal das alt bekannte Rezept für meine Pancakes (4 Personen):

3 El Butter 
400 ml Buttermilch
2 Eier 
250 g Mehl
3 Tl Backpulver 
1 Prise Salz
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
In einer Schüssel Buttermilch und Eier gut verquirlen. 
Die Butter in einem Topf schmelzen, dann beiseite stellen und ein wenig abkühlen lassen. 

In einer anderen Schüssel Mehl, Salz, Backpulver, Zucker und Vanillezucker mischen. Die feuchten Zutaten (auch die zerlassene Butter) zu dem Mehlgemisch geben und alles gut verrühren.
Den Teig in der Schüssel ruhen lassen, bis die Pfanne heiß ist (ca. 10 Minuten).

Je Pfannkuchen 1,5-2 El Teig in die mit Fett bestrichene Pfanne geben. Die Hitze sollte niedrig bis mittel sein - auf keinen Fall zu heiß. Wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden, den Pfannkuchen wenden und auch von der anderen Seite goldbraun backen.
Und hier das Rezept für den Sirup:

Brown Butter-Buttermilk-Syrup

115 g Butter
120 ml Buttermilch
150 g Zucker
1 Vanilleschote
1/2 Tl Backpulver

Die Butter in einem Topf schmelzen und so lange köcheln, bis sie goldbraun ist. Durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen. Buttermilch und Zucker zu der Butter geben und unter Rühren erwärmen bis sich der Zucker aufgelöst hat. 

Aufkochen und etwa 3 Minuten köcheln lassen, dabei rühren! Ausgekratztes Vanillemark und 1/5 Tl Backpulver einrühren. Achtung - das blubbert ein wenig.

Nun ist der Sirup fertig für die Pfannkuchen - am besten warm halten, bis er gebraucht wird. Sollte der Sirup zu sehr eindicken, einfach nochmal erwärmen und evtl zum Verdünnen ein wenig Buttermilch extra einrühren.

* Das Backpulver sorgt blitzschnell für eine Sirup-artige Konsistenz. Wenn man es länger einkocht könnte man die Konsistenz vermutlich auch ohne das Backpulver erreichen - das habe ich jedoch noch nicht ausprobiert. Was ich sagen kann, ist, dass es so prima klappt und man das Backpulver auch nicht rausschmeckt!
Quelle: Für den Sirup habe ich mich grob an diesem Rezept von Two Peas and their Pod orientiert.

Und weil Pancakes mein liebstes Frühstück sind, freue ich mich total, dass ich sie noch rechtzeitig bei der lieben Frl. Moonstruck einreichen kann, die noch bis Samstag Frühstücks-Rezepte sucht!

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