11 August 2017

Dinkel - Möhrenkuchen & Neuanfang


Manche Dinge brauchen Zeit. Zum Beispiel dieser erste Blogpost nach über einem Jahr der Pause auf Penne im Topf. Hier also ein erstes Lebenszeichen von mir und ein kleiner Neuanfang, den ich vor ein paar Tagen bereits auf Instagram angekündigt hatte. 

Warum es hier so lange Still war? Nun, die letzten Monate waren für mich von sehr vielen Veränderungen geprägt. Zunächst war da mein Referendariat, für das ich in eine andere Stadt gezogen bin und das mich nach und nach völlig eingenommen hat. Die Zeit zum Bloggen fehlte schlichtweg. Darauf folgte ein weiterer Umzug und ein Ankommen im neuen Job, der mich ebenfalls voll ausfüllte - zeitlich und gedanklich. Je mehr Zeit nach meinem letzten Blogpost im Mai 2016 verstrich, umso schwerer fiel es mir, wieder einen Anfang zu finden.

Kameras wanderten in Schubladen, Fotohintergründe in den Keller, verschiedenes Geschirr verschwand in den Schränken. 

Immer mal wieder hat mich das Gefühl gepackt, wieder Bloggen zu wollen und nun, in den Sommerferien, finde ich endlich die Zeit und Muße, es wieder anzupacken. Ob hier überhaupt noch wer mitliest? Ich bin gespannt und freue mich drauf. 

Da bin ich wieder :)


Den Einstand gebe ich mit einem sehr leckeren Dinkel-Möhrenkuchen, der in weniger als 10 Minuten zusammengeschmissen ist und der irgendwie zimtig, zitronig und vanillig schmeckt. Wem diese Kombi zu wild erscheint, der kann auch nur mit Zimt würzen oder im Sommer bevorzugt mit der erfrischenden Zitrone und den Zimt weglassen. Der Kuchen ist außerdem vegan.


Dinkel-Möhrenkuchen

200 g geschälte und fein geraspelte Möhren
125 g brauner Zucker
100 g Apfelmus
100 ml Sonnenblumenöl
250 g Dinkelmehl (Typ 1050)
100 g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver
1 Tl Vanilleextrakt (oder gemahlene Vanille)
1 El Zitronensaft & auf Wunsch etwas Abrieb von der Schale und/oder 1 Tl Zimt

Puderzucker
Zitronensaft

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten nacheinander zu einem glatten Teig verrühren und in einer gefetteten Form (20x 20cm) gleichmäßig verteilen. Alternativ kann man auch eine kleine Springform (24 cm) verwenden.

Den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 40 Minuten backen. Um zu testen, ob der Kuchen durch ist, einfach mit einem Zahnstocker bis zum Boden einpieksen. Wenn kein roher Teig an ihm kleben bleibt, dann ist der Kuchen fertig. Erkalten lassen. 

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur rühren und den Kuchen damit bestreichen. In kleine Quadrate schneiden und genießen.

13 April 2016

Tomaten - Hirse

Huch - da war das Foto schneller als das Rezept! Das reiche ich heute daher umgehend nach. 

Meine großen Kohlenhydrat-Favoriten sind ja Kartoffeln, Reis und Nudeln (in genau dieser Reihenfolge...). Trotzdem probiere ich gerne Neues aus und entdecke so immer wieder Schätze, die ich gerne in meinen alltäglichen Speiseplan aufnehme. So esse ich inzwischen auf regelmäßiger Basis auch Couscous, Bulgur, Quinoa und - Hirse.


Auf meinem Blog findet ihr bereits Hirsebällchen auf Salat und eine Tomaten-Hirse-Suppe mit Feta. Beide Gerichte kann ich wärmstens empfehlen!

Tomaten-Hirse ist unglaublich einfach gemacht, lecker und sättigend! Sie funktioniert sowohl als Beilage, als auch als Hauptgericht. Ich esse sie einfach pur oder mit etwas Gemüse dazu. 

Tomaten-Hirse

200 g Hirse
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 El Tomatenmark
200 ml passierte Tomaten + evtl. etwas Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
nach Belieben frische Kräuter

Die Hirse in leicht gesalzenem Wasser oder Gemüsebrühe ca. 25 Minuten gar kochen (Packungsanleitung beachten).

Eine Zwiebel in einer Pfanne anbraten, den gehackten Knoblauch und das Tomatenmark zugeben und kurz mit braten. Mit den passierten Tomaten ablöschen und etwas einköcheln lassen. 

Die gekochte Hirse mit in die Pfanne geben und mit der Sauce vermischen. Evtl. noch etwas Brühe angießen und alles mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern (z.B. Basilikum und Thymian) abschmecken.







04 April 2016

Kartoffelsalat und grüner Spargel mit Schnittlauch-Senf-Vinaigrette


Momentan bin ich total im Kartoffel-Fieber! Ob knusprig gebacken aus dem Ofen, als Salz- oder Bratkartoffel, oder aber in Form von einem kalten und erfrischenden Kartoffelsalat! Kartoffeln sind einfach immer lecker!

Früher mochte ich meinen Kartoffelsalat am liebsten mit Mayonnaise, Erbsen, Ei (und so weiter, ihr kennt das bestimmt...). Heute bin ich ein wenig experimentierfreudiger und mische meine Kartoffeln gerne mit allen möglichen Salat-Dressings, die mir gerade so einfallen.


Am liebsten bereite ich Kartoffelsalat mit Pellkartoffeln zu, da ich diese am aromatischsten finde. Ich drücke mich ja ganz gerne ums Pellen und schäle lieber vorher, für den Geschmack lohnt es sich aber definitiv, die Kartoffeln in ihrer Schale zu kochen!

Lasst es Euch schmecken!



Kartoffelsalat und grüner Spargel mit Schnittlauch-Senf-Vinaigrette

ca. 400 g Pellkartoffeln vom Vortag (gekocht und gepellt)
grüner Spargel

Für die Vinaigrette:

5 El Weißweinessig
2 El Öl
2 El Ahornsirup
1 El Senf
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer

1/2 Bund Schnittlauch, gehackt

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Die Zutaten für die Vinaigrette verrühren und abschmecken. Die Vinaigrette vorsichtig mit den Kartoffeln vermengen. Ca. 1 El der Vinaigrette übrig lassen.

Den Spargel in einer Pfanne von allen Seiten ca. 10-15 Minuten anbraten, bis er gar ist. Den Rest der Vinaigrette dazu geben und den Spargel darin schwenken.

Kartoffelsalat und Spargel zusammen servieren.

Hinweis:
Die Kartoffelmenge ist geschätzt - könnt ihr ganz Eurem Hunger anpassen!
Von der Vinaigrette könnt ihr nach Belieben auch mehr zubereiten! Wichtig ist lediglich, dass das Verhältnis in etwa stimmt.

29 März 2016

Ofengemüse {Paprika, Zucchini, Süßkartoffel} mit Balsamico Spargel





Buntes Ofengemüse {Paprika, Zucchini, Süßkartoffel} mit Balsamico Spargel

1 Süßkartoffel
1 Zucchini
1 Paprika
1 Tl Öl (oder etwas Wasser; ja, das funktioniert auch)
Paprikapulver, Salz, Pfeffer

Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Schüssel mit dem Öl und den Gewürzen marinieren. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und bei 200°C ca. 30-40 Minuten backen. 

15 Minuten vor Ende der Backzeit den grünen Spargel in einer Pfanne in wenig Öl anbraten. Wenn der Spargel fast gar ist, mit ein wenig Zucker bestreuen und mit wenig Balsamico-Essig ablöschen.

Alles zusammen auf einem Teller anrichten.

Wem das noch zu unspektakulär ist, kann das Gemüse mit einer leckeren Salsa oder einem (am besten selbst gemachten) Ketchup essen.


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