24 Januar 2016

Schoko - Kirschkuchen mit Cheesecake - Schicht und Streuseln

Nachdem ich von dem ganzen Süßkram in der Weihnachtszeit erst mal gründlich die Nase voll hatte, hat sich in den letzten Tagen dann doch mal wieder ein kleines Hüngerchen auf etwas Süßes eingestellt.

Ich habe mich dann im Internet auf die Suche nach einem feinen Kuchen-Rezept begeben und NATÜRLICH - wie sollte es auch anders sein - hatte ich für kein einziges Rezept alle Zutaten im Haus. Für einen Cheesecake hatte ich zu wenig Frischkäse, für einen Sreuselkuchen nichts Gescheites für unter die Streusel...und ein einfacher Rührkuchen war mir dann doch zu langweilig.


Gut, zum nächsten Supermarkt wäre es nicht weit gewesen, aber bei Kuchenhunger und Mistwetter noch mal das Haus verlassen? Nö. Ich habe mich daher für eine eigene Kreation entschieden. Dafür habe ich einfach alle Kuchenrezepte dieser Welt (naja, nicht ganz, nur fast) zusammen geschmissen.

Den Boden bildet der langweilige aber gute Rührkuchen. Manche nennen es auch "Ameisenkuchen", weil kleine Schokostreusel (bzw. die Reste der Weihnachts-Schoki) drin sind. Darauf kommt eine  kleine aber cremige Cheesecake-Schicht und natürlich die Kirschen. Oben drauf befinden sich feine Butterstreusel, wie ich sie liebe. Mmmhh!! Ultra lecker! Experimentieren (und zu faul sein zum Einkaufen!) kann sich lohnen! ;)



Schoko - Kirschkuchen mit Cheesecake - Schicht und Streuseln 

Für den Rührteig-Boden

125 g Butter
125 g Zucker
2 Eier
125 ml Milch
1 Tl Backpulver
100 g Schokolade, geraspelt
250 g Mehl

1 Glas Schattenmorellen, gut abgetropft

Alle Zutaten nacheinander miteinander verquirlen und den Teig in einer eingefetteten 26-er Springform verstreichen. Die Schattenmorellen darauf verteilen.

Für die Cheesecake-Schicht

250 g Frischkäse
60 g Zucker
1 Ei

Alles miteinander verquirlen und über die Kirschen gießen.

Für die Streusel

125 g Zucker
150 g Butter
150 g Mehl

Alle Zutaten mit den Händen oder Knethaken zu Streuseln verkneten und auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 1 Stunde und 10 Minuten backen.

Evtl. mit etwas Alufolie abdecken. Die Backzeit kann je nach Ofen etwas variieren.


03 Januar 2016

Flammkuchen mit Camembert und Preiselbeeren

Ein leckerer Flammkuchen geht einfach immer! Deswegen starte ich auch gerne mit einem feinen Flammkuchen-Rezept ins frische Blog-Jahr 2016. Schon mein fünftes Jahr auf Penne im Topf - meine Güte! Die Zeit rast!


Für diesen Flammkuchen habe ich mir einen ganz besonderen Hauptdarsteller ausgesucht: er ist herrlich cremig und riecht ein wenig streng ;) CAMEMBERT! 

Ich liebe Käse ja abgöttisch, das muss ich eigentlich nicht schon wieder erzählen. Beim Anblick dieses Fotos bekomme ich allerdings schon wieder Sehnsucht nach ihm:



Dass ich einen guten Käse habe, weiß ich dann, wenn sich niemand mehr traut, die Kühlschranktür zu öffnen, weil dann die ganze Küche stinkt ;) Ich mag es gerne herb! Also muss der Käse schnell verarbeitet werden..

Zum würzigen Käse passt etwas Süßes ganz besonders gut und zum Camembert passen - natürlich - Preiselbeeren. Die süße Note balanciert den strengen Käse perfekt aus. Aber Achtung, nicht übertreiben! Die Preiselbeeren sind nur das "gewisse Etwas". Geht man damit zu großzügig um, wird der Flammkuchen zu süß!


Der übrige Belag ist klassisch gehalten: Creme Fraiche und Zwiebeln. Das verleiht dem Ganzen die altbekannte und heißgeliebte Flammkuchen-Note.

Einfach lecker!



Flammkuchen mit Camembert und Preiselbeeren

Teig:

250 g Mehl
100 ml warmes Wasser
2 Tl Öl
Salz

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abdecken und ruhen lassen, bis es weiter geht.

Nun kommt der Belag:

250 g Creme Fraiche
1 Schuss Sahne
Salz, Pfeffer
ca. 250 g Camembert, in schmale Scheiben geschnitten
1 Bund Frühlingszwiebeln
Preiselbeeren aus dem Glas

Zuerst Creme Fraiche, Salz und Pfeffer verrühren. Einen Schuss Sahne zugeben, damit sich das Ganze später schöner verteilen lässt. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.  

Jetzt kommt es darauf an, ob Ihr einen großen oder 2 einzelne Flammkuchen backen möchtet. Ihr teilt den Teig also entweder in 2 Portionen, oder rollt ihn auf Blechgröße aus. 

Jetzt verteilt Ihr den Belag gleichmäßig auf dem Teig (erst die Creme, dann den Käse, dann Zwiebeln und Preiselbeeren) und backt den/die Flammkuchen bei 220°C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten, bis der Flammkuchen ein wenig Farbe genommen hat.

Ich würze den Flammkuchen gerne noch mit frisch gemahlenem Pfeffer.

31 Dezember 2015

{Schnell und cremig} 3 - Zutaten - Schoko - Eiscreme

*Werbung: Dieser Post ist in Kooperation mit Bauknecht entstanden!


Schon immer habe ich Freunde und Familie gerne mit leckerem Essen bekocht. Die Suche nach einem passenden Dessert gestaltet sich mit einem kleinen Kühlschrank allerdings immer etwas schwierig - ich hatte kaum Platz im Kühlschrank, ganz zu schweigen von meinem Mini-Gefrierfach.

Damit fallen viele Rezepte schon mal aus - denn meistens müssen die leckeren Schmankerl vor dem Verzehr kühl aufbewahrt werden. 



Mit der geräumigen Kühl-/Gefrier-Kombination KGNF 18K A3+ IN* {Werbung} von Bauknecht muss man sich solche Sorgen nicht machen, denn sie bietet Platz ohne Ende. 12 Gläschen Dessert für die ganze Verwandschaft - kein Problem! Eine XXL Portion Eis im Gefrierfach - auch kein Problem!

In diesem Post habe ich Euch das Gerät (das ich netterweise testen darf, DANKE Bauknecht!) ausführlich vorgestellt, in diesem Post habe ich Euch gezeigt, wie man die QuickIce-Funktion nutzen kann, um köstliche Kaffee-Zimt-Eiswürfel herzustellen. Schaut dort gerne vorbei, wenn ihr mögt. 


Heute möchte ich Euch ein geniales Eis vorstellen, für das ihr nur 3 (!) Zutaten benötigt und für das ihr nicht mal eine Eismaschine braucht! Die ganze Arbeit erledigt ein Mixer und das Gefrierfach. Einfach genial, super cremig und schokoladig. 

Der Gefrierteil der Bauknecht Kühl-/Gefrier-Kombination bietet insgesamt 3 große Schubladen, die einem das Lagern und Sortieren es Gefrierguts erleichtern. So kommt das Dessert auch nicht mit meinem TK-Gemüse oder der Suppe von letzter Woche in Berührung. Das macht die Sache schön übersichtlich!

Die Ultimate NoFrost Technologie sorgt für ein frostfreies Klima. Das ist speziell bei der Herstellung von Eis von großem Vorteil, damit sich keine störenden Eiskristalle in der cremigen Masse bilden! 



Was das Eis angeht bin ich völlig aus dem Häuschen, weil es so simpel und himmlisch lecker ist! Es werden lediglich Sahne, Kakaopulver und gezuckerte Kondensmilch benötigt. Letztere bekommt ihr inzwischen in jedem größeren Supermarkt. Ich liebe das Zeug zum Backen, falls ihr es noch nicht kennt, solltet ihr es unbedingt mal ausprobieren. Im Internet findet ihr inzwischen unendlich viele Rezepte damit!

Man könnte das Eis sicherlich auch in eine Eismaschine geben, das habe ich allerdings nicht ausprobiert, da ich keine besitze. Das Eis wird aber auch so herrlich!


3 - Zutaten - Schoko - Eiscreme

250 ml frische Schlagsahne
25 g dunkles Kakaopulver
150 ml gezuckerte Kondensmilch (z.B. von Milchmädchen)

Kakaopulver und Milchmädchen gut miteinander verrühren. Die Sahne Steif schlagen und unter die Schoko-Masse heben. Die Masse in eine Schüssel oder Backform füllen, mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken und ca. 6 Stunden (oder über Nacht) einfrieren.

Tipp: Da mein Gefrierfach seeehr gut friert und die Eiscreme zunächst etwas hart ist, nehme ich sie ca. 30-40 Minuten vor dem Verzehr raus und lasse sie im Kühlschrank etwas antauen. Das müsst ihr bei Eurem Eisfach einfach mal ausprobieren. 


23 Dezember 2015

{Flott und pflegeleicht} Mein OnePotMenue: Süßkartoffelsuppe, Curry-Kokos-Pasta, Beeren-Crisp

*Werbung: dieser Post ist in Kooperation mit REWE Beste Wahl entstanden!


 Eines der beliebtesten Rezepte hier auf diesem Blog ist die One Pot Pasta, die ich im November 2013 hochgeladen habe. Das Geniale daran: alles wird in nur einem Topf gleichzeitig gekocht: Nudeln, Gemüse und Sauce. 

Die Idee dazu stammt allerdings nicht von mir. Als Erfinderin gilt die bekannte TV- und Internetköchin/Legende Martha Stewart. Inzwischen ist die Zubereitungsweise aber weit verbreitet und es gibt unzählige Variationen des Pastagerichts. 


Als Fan der unkomplizierten Küche war ich daher auch gleich dabei, als REWE mich vor kurzem fragte, ob ich gerne bei einer kleinen Herausforderung dabei wäre. Die bestand darin, ein schnelles One-Pot-Menue in drei Gängen zu kreieren! Für mein Menü habe ich außerdem viele REWE Beste Wahl Artikel verwendet. Das Konzept hinter der Linie: Artikel mit der guten Qualität bekannter Marken aber zum kleinen Preis. Das Sortiment umfasst inzwischen sehr viele Artikel aus allen möglichen Bereichen. Man erkennt sie im Regal ganz einfach am roten Beste Wahl Label

Nun zu meinem Menü.

Bei der Vorspeise griff ich zum Klassiker - einer Suppe! Die feine Süßkartoffelsuppe lässt sich ganz hervorragend in nur einem Topf zubereiten - wie viele andere Suppen auch. Chili und Curry geben der Suppe das gewisse Etwas. 


Süßkartoffelsuppe

1 Zwiebel, gehackt
1 Zehe Knoblauch, gehackt
500 g Süßkartoffeln
200 g Möhren, gewürfelt
Suppengrün: 1 Stange Lauch, 1 kleines Stück Knollensellerie, etwas Petersilie
1 Chilischote (je nach Geschmack etwas mehr oder weniger)
2 Tl Curry
1 Liter Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel in etwas Öl anbraten, Knoblauch, Möhren, Suppengrün und Chili zugeben und kurz mit andünsten, dann mit Curry bestäuben und mit der Brühe ablöschen.

20-25 Minuten leise vor sich hin köcheln lassen. Die Sahne einrühren und die Suppe würzig abschmecken.


Die Hauptspeise war schon etwas kniffliger. Die einzige Vorgabe von REWE: es sollte etwas mit Pasta sein. In die italienische Richtung wollte ich dieses Mal allerdings nicht - das kannte ich ja schon von meinem letzten One-Pot-Pasta-Versuch. Inspiriert von der Vorspeise knüpfte ich daher am Curry an und kreierte eine herrlich bunte Hauptspeise, die ein wenig asiatisch angehaucht ist. Oh Mein Gott, diese Curry-Kokos-Pasta ist so super lecker!! Ich kann sie nur empfehlen! 



Bunte Curry-Kokos-Pasta

225 g Linguine
2 Paprikaschoten, gewürfelt (rot, orange), oder ca. 5 Mini-Paprika
1 Bund Frühlingszwiebeln, gehackt
1 Möhre, klein gewürfelt
1 Zehe Knoblauch, gehackt
1 El Curry
ca. 1/2 Tl Salz (hier würze ich lieber später bei Bedarf noch nach)
etwas Pfeffer
400 ml cremige Kokosmilch
350 ml Gemüsebrühe

Basilikum, gehackt (alternativ Koriander)
gesalzene Erdnüsse gehackt

Alle Zutaten (bis auf Basilikum und Erdnüsse) in einen Topf geben und zum kochen bringen. Den Deckel leicht öffnen und ca. 10-15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Nudeln al dente sind. Zwischendurch mal am Boden rühren, damit nichts anbrennt.

Die Pasta abschmecken und mit Basilikum und Erdnüssen bestreut servieren.

Tipp: Falls die Flüssigkeitsmenge nicht reichen sollte, einfach noch etwas Brühe angießen. Aber Achtung: Die Nudeln nehmen während des Garens einiges an Flüssigkeit aus! Daher mit dem Nachgießen unbedingt eine Weile warten. Bei mir haben die Mengen so genau gepasst.



Die Nachspeise war die größte Herausforderung. Bis auf Pudding wollte mir zunächst so gar kein Dessert, das man in nur einem Topf zubereiten kann. Ich entschied mich schließlich für einen feinen Beeren-Crisp. Ein fruchtiges Kompott mit knusprigen Streuseln! Damit der Crisp auch schön crispy wird, habe ich zuerst die Streusel im Topf zubereitet, diese dann beiseite gestellt und danach die Beeren eingekocht. Das hat wunderbar funktioniert. Warm serviert mit einer cremigen Kugel Vanilleeis - einfach unschlagbar lecker!!


Beeren-Crisp

300 g gemischte TK-Beeren
1 El Speisestärke
5 El Zucker
1 Msp Zimt

3 El Butter
2 El gehackte Mandeln
1 El Mehl
2 El Haferflocken
3 El Zucker
1/2 Tl Zimt

Vanilleeis

Zuerst den Crisp zubereiten. Dazu Butter, Mandeln, Mehl, Haferflocken, Zucker und Zimt in einem Topf erwärmen und unter Rühren leicht karamellisieren, bis es in der Küche gut duftet und knackige Brösel entstanden sind. Aus dem Topf nehmen und sofort die Beeren mit Zucker, Zimt und einem kleinen Schluck Wasser in den Topf geben. 

Aufkochen und die Stärke zum Andicken einrühren. Abschmecken, bei Bedarf noch etwas Zucker und Zimt zugeben.

Die Beeren in kleine Gläser oder Schüsseln füllen, mit den Streuseln bestreuen und mit einer Kugel Vanilleeis sofort servieren. 

***

Jetzt würde mich natürlich total interessieren, wie Euch mein Menü gefällt! 

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit One-Pot-Gerichten gemacht? Was kocht ihr am liebsten, wenn es schnell und unkompliziert sein soll?


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