05 März 2015

{Buchvorstellung} Mias süße Kleinigkeiten

Alle Foodblogger wissen es natürlich längst - hier aber noch mal für alle: die liebe Mia (Küchenchaotin) hat ihr erstes Kochbuch rausgebracht!! Aaaaah, wie toll ist das denn bitte? Und nicht nur das, es ist auch noch absolut grandios geworden - davon konnte ich mich in den letzten Tagen überzeugen! Keine Frage also, das ich Euch das Buch heute vorstelle!


In Mias süße Kleinigkeiten* findet ihr insgesamt 50 Rezepte in 5 Kategorien:

*Auf die Hand
*Törtchen und Küchlein
*Aus Schüsseln und Gläsern
*Tartes und Tartelettes
*Aus dem Eisschrank

Ein paar der süßen Kreationen kennt man bereits von Mias Blog (klar, schließlich sind es Ihre Lieblingsrezepte!), es sind aber auch viele, viele neue Leckereien dabei!

Das Tolle: Mia hat nicht nur die Rezepte für das Buch geliefert, Sie hat sie auch noch allesamt fotografiert! Und zwar wunder-, wunderschön fotografiert, so, wie man es von Ihrem Blog natürlich schon gewohnt ist. Hach! Ich muss also kaum sagen, dass die Gestaltung des gesamten Buches einfach herzallerliebst ist und jedes Gericht super hübsch dekoriert und hergerichtet.

Und weil die Küchenchaotin "Küchenchaotin" heißt, findet sich natürlich auch das Element des Chaotischen im Buch wider. Aber keine Angst, nicht in den Rezepten, die sind alle hübsch ordentlich, aber in Form von Fotos, auf denen die mit Mehl bestäubte Mia zu sehen ist, wie sie einen Cupcake auf dem Kopf balanciert, der auf dem nächsten Foto *platsch* in Ihrer Hand landet. Herrlich. Das Buch hat neben leckeren Rezepten also auch noch eine schöne Portion Persönlichkeit!


Was ich auch noch liebe, ist, dass die Rezepte alle so schön einfach und unkompliziert sind! Keine außergewöhnlichen Zutaten, die Zutatenlisten alle recht kurz gehalten! Genau mein Ding! Deswegen bin ich auch gleich auf das Rezept der Quarktäschchen geflogen, welches ich Euch neulich gezeigt habe! Nur 5 Zutaten und ein hammer tolles Ergebnis! Das wird ganz bestimmt nicht das letzte Rezept sein, das ich aus dem Buch nachmache!!

Ganz große Empfehlung!

*Amazon Affiliate Link

04 März 2015

Lemon Brownies

Habt Ihr das auch? Nach dem langen Winter ist meine Sehnsucht nach Sommer so groß, dass ich bei jedem Sonnenstrahl inständig hoffe, dass es nun endgültig vorbei ist mit der Kälte. Optimistisch wie ich dann bin, ziehe ich mich folglich viel zu dünn an um "nur mal eben mit dem Hund zu gehen" und denke träumerisch: "Schal?? Brauch ich doch nicht, scheint ja schließlich die Sonne...!!" und schon werde ich - natürlich - fürchterlich krank. Deswegen sitze ich nun da mit meiner Erkältung und muss einsehen: so ganz Sommer ist leider doch noch nicht.


Das heutige Rezept erinnert mich aber wenigstens ein bisschen an Sommer und Sonne und die leuchtend gelbe Farbe der Zitronen Brownies zaubert mir gleich ein Sommer-Gefühl in den Bauch!



Der Rezepttitel ist vielleicht ein wenig irreführend, denn Brownies sind natürlich normalerweise - wie der Name schon erahnen lässt - braun. Was aber auch typisch für Brownies ist, ist ihre saftig, feuchte, beinahe schon matschige Konsistenz. Und genau aus letzterem Grund wurden diese leckeren Schnittchen hier Lemon Brownies getauft!


Lemon Brownies

120 g Butter
125 g Zucker
2 Eier
2 El abgeriebene Zitronenschale 
2 El Zitronensaft
95 g Mehl 
1 Prise Salz
Puderzucker

Butter und Zucker schaumig rühren. Eier nacheinander unterrühren. Zitronenabrieb und Saft zugeben, Mehl und Salz unterrühren. Den Teig in eine kleine (20 x 20 cm) Form füllen und bei 175°C ca. 25 Minuten backen. Wenn man einen Zahnstocher reinsteckt, sollte dieser ohne flüssigen Teig wieder rauskommen - dann sind sie gar. Aber nicht zu lange backen - sie sollen schließlich noch schön feucht sein!

Auskühlen lassen, in kleine Quadrate schneiden und mit Puderzucker bestäuben!


02 März 2015

Pizza Bianca mit Feige und Rosmarin

Als Foodblogger hat man es weiß Gott nicht leicht! Nicht nur, dass man fleißig neue Rezepte ausprobiert (das täte ich wohl auch ganz ohne Blog!!), nein! Man rennt jetzt im Winter auch noch jeder einzelnen Sonnenstunde hinterher, damit man das Gekochte auch noch bei Tageslicht fotografieren kann! Kennt bestimmt der Eine oder Andere, oder? ;)

Das bedeutet natürlich auch, dass man nicht einfach so essen kann, wann man will! Das wäre ja auch zu easy. Neue Rezepte werden daher am liebsten vor 15 h Nachmittags gekocht (Back- oder Abkühlzeiten penibel einkalkuliert!) - allerspätestens um 16h muss alles im Kasten sein - danach ist fototechnisch quasi Nacht: DANKE Februar!! 

Alternativ könnte man natürlich Portionen aufheben und am nächsten Tag ablichten, aber das klappt meistens nicht - schließlich schmeckt es einfach zu gut, als dass man etwas aufheben wollte!! Und einiges lässt sich auch nicht "hübsch" aufheben...habt ihr schon mal Pizza oder Risotto vom Vortag gesehen? Das sieht einfach nur noch traurig aus. Noch essen - kein Thema. Aber zum Fotografieren?? Nee, lass mal. Das Auge isst schließlich nicht - zumindest bei Food-Fotos!


Und weil das Fotografieren jetzt im Winter so ein schwieriges Unterfangen ist, gab es vom heutigen Gericht nur ein einziges, halbwegs brauchbares Foto. Meine liebevollen Aufbauten inklusive Feigen-Marmeladenglas sind Euch leider nicht zuzumuten gewesen, es sei denn, ihr steht auf verwaschenes, graues, unterbelichtetes Allerlei. 

Die Pizza Bianca, gefüllt mit Feigenkonfitüre fand ich allerdings so lecker, dass sie es dennoch auf den Blog geschafft hat. Das Rezept habe ich aus dem Buch Reisehunger*, seit einigen Tagen mein absoluter Liebling im Kochbuchregal!

*Amazon Affiliate Link

Pizza Bianca mit Feige und Rosmarin

300 g Mehl
1/2 Tl Zucker
1/2 Tl Trockenhefe
2-3 El Olivenöl
2-3 Zweige Rosmarin
80-100 g Feigenkofitüre
Salz, Meersalz

Mehl, Zucker und etwas Salz in einer Schüssel mischen. Trockenhefe in 220 ml kaltem Wasser auflösen. Hefewasser und 1 El Olivenöl mit in die Schüssel geben und unter das Mehl rühren, bis ein klebriger Teig entsteht. Mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen.

Den Teig mit einem Teigschaber von der Schüssel lösen und den Teig in der Schüssel ein paar mal über falten. Wieder abdecken und noch mal 20 Minuten gehen lassen. den Teig ein weiteres Mal falten, dann über Nacht (20-24 Stunden) in den Kühlschrank stellen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen. Den Rosmarin abbrausen und hacken, Den Ofen auf 250°C vorheizen. auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben (Achtung, klebrig!) und mit bemehlten Händen zu einem Rechteck formen (ca. 20 x 30 cm), sodass möglichst viel Luft im Teig bleibt. Eine Hälfte des Teiges mit der Konfitüre bestreichen, die andere Hälfte darüber klappen und die Ränder mit den Fingern festdrücken.

Mit den Fingern Vertiefungen in die Teigoberfläche drücken, mit Olivenöl bestreichen, mit Meersalz und Rosmarin bestreuen. Den Teig noch mal 20 Minuten gehen lassen. Auf einem Backblech (oder besser: einem Pizzastein) 10-15 Minuten goldbraun backen.

Passt gut zu Käse!

Fazit:

Der Teig wurde durch die langen Ruhezeiten sehr luftig und aromatisch. Wenn es schneller gehen soll, tut es in meinen Augen jedoch auch ein normaler Pizzateig, der 1 Stunde lang gegangen ist!


01 März 2015

Überraschend schnelle Nutella - Meringues

Von diesen Baiser habe ich Euch schon in meinem letzten Risotto-Post erzählt, wisst ihr noch? Während ich so im Risotto rührte, fiel mir plötzlich ein, dass ich ja auch noch 3 übrig gebliebene Eiweiß verbrauchen wollte. Solche Sachen fallen mir grundsätzlich IMMER ein, wenn es gerade ungünstig ist, also ist es eigentlich nichts besonderes. Was mache ich also, wenn ich volle Kanne im Stress bin, mein Risotto kurz davor ist, am Topfboden festzukleben? Genau, ich mache Baiser. 


Dazu ist zu sagen, ich bin totaler Baiser-Laie und habe mir daher flott aus allen im Internet auffindbaren Rezepten das Beste rausgepickt: wie viel Zucker auf wie viel Eiweiß? Umluft? Wie lange schlagen? Temperatur? Und dann??...Fragen über Fragen...! Und gar nicht so einfach mit dem Smartphone, wenn die andere Hand gleichzeitig ein Risotto rührt (dass mein Smartphone dabei nicht in den Topf gefallen ist...großes Glück!).


Aber weil man sich ja was zutrauen soll und ich mir folglich dachte "Aaaach, einfache Baisers sind ja was für Anfänger" (hust - leider bin ich genau das!!), habe ich noch ein wenig Nutella in die Masse eingeflochten. Das war eine prima Idee! So werden die Baiser außen knusprig und innen sind sie weich haselnussig und schokoladig! 

Mit der Temperatur und der Backzeit hat letztendlich auch alles geklappt - manchmal lebt man eben risikoreich ;) ! 




Nutella Meringues

3 Eiweiß (ca. 90 g). kalt
110 g Zucker
1 Prise Salz
1 guter El Nutella

Den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Nutella in einen Topf geben und vorsichtig bei gaaanz kleiner Hitze erwärmen - nicht zu heiß werden lassen, es soll nur ein wenig schmelzen!

Währenddessen die Eiweiße mit einer Prise Salz ganz steif schlagen. Nach und nach den Zucker in das Eiweiß einrieseln lassen, dabei mit dem Rührgerät weiter schlagen! Die Creme sollte am Ende ganz fest und glänzend sein,

Nun mit einer Gabel vorsichtig das Nutella unter die Masse ziehen. Nicht zu lange rühren, im Besten Fall sollten noch ein paar Schlieren zu erkennen sein (also ein marmoriertes Muster).

Die Meringue mithilfe von 2 El vorsichtig und mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Im unteren drittel (aber nicht ganz unten) des Ofens genau 10 Minuten bei 150°C backen, dann die Temperatur umgehend auf 100°C reduzieren und eine weitere Stunde backen. 

Die Meringues sollten nun komplett (auch unten drunter!) trocken sein - nur das Nutella darf noch etwas feucht sein stellenweise. Komplett auskühlen lassen. Innen drin sollten die Meringues hohl und noch etwas saftig sein.

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