28 Februar 2014

RÜCKBLICK: MACH´S GUT FEBRUAR 2014 - HALLO MÄRZ!

Der Februar verfliegt ja noch schneller als alle anderen Monate, weil er so kurz ist. Trotzdem reichte die Zeit für einige erinnerunswürdige Momente.



Was gut war:

Zum ersten Mal war ich auf der Ambiente in Frankfurt - wow - eine beeindruckende Erfahrung. Zum Messegänger werde ich wohl eher nicht, aber es war dennoch sehr spannend. Ich habe noch mal (schon wieder..) an meine Blog Layout gebastelt und es gefällt mir nun endlich. Check! 

Trotz Unistress habe ich einen Weg gefunden, fast jeden Tag frisch zu kochen (und zu backen und zu bloggen). Ich werde noch ein Meister im Organisieren :) ! 


Was nicht so gut war:

Meine Staatsarbeit ist ein kleines Trauerspiel. Sie will und will nicht fertig werden. Mein Schlafrhythmus ist dank Schreiben, Lernen und Bibbern vor den Prüfungen leider auch ziemlich im Eimer. Ansonsten habe ich mich mit der Gesamtsituation aber arrangiert - muss ja ;) ! 

Was das Kochen anbetrifft, könnte es gesünder sein - aus Zeitmangel greife ich derzeit etwas (zu) viel zu Nudeln, Kuchen und co. 

Was der März bringen soll:

Hauptsächlich bringt der März Klausuren und Abgabetermine. Ich wünsche mir daher für den Monat eine große Portion Gelassenheit. Auf dem Blog könnte es durchaus ruhiger werden als in den letzten Monaten - we´ll see. 

Kulinarisch möchte ich gerne einiges mit meinem neuen Vitamix ausprobieren. Derweil sammele ich fleißig  Rezepte für "größere" Kochvorhaben, die leider noch ein Weilchen warten müssen. 

27 Februar 2014

{Rezension} Fein gebacken! aus dem Kosmos Verlag


Nachdem mir das Buch Komm zum Kaffeeklatsch* aus dem  Kosmos-Verlag bereits so gut gefallen hat, habe ich mir auch das Buch fein gebacken!: Das Grundbackbuch* genauer angeschaut. Ich bin der Meinung, dass ein gutes Grundbackbuch in keinem Haushalt fehlen sollte.


Inhalt und Aufbau:

Nach einer kleinen Warenkunde und zahlreichen Umrechnungstipps am Anfang, teilen sich die Rezepte nach den Teigarten auf:

- Rührteig
- Biskuitteig
- Mürbeteig
- Hefeteig
- Quark-Öl-Teig
- Blätterteig und Plunderteig
- Brandteig
- Strudelteig
- Baiser

Neben Klassikern wie der Linzer Torte gibt es auch Spezialkuchen wie den angesagten New York Cheesecake und Gebäcke, die nicht im Ofen hergestellt werden. Herzstück des Buches sind unzählige Grundrezepte für alle Lebenslagen, die oft gefolgt sind von verschiedenen Variationsmöglichkeiten. Diese Mischung macht Fein gebacken so besonders.


Gestaltung:

Die schöne Aufmachung des Buches ist mir gleich aufgefallen und lädt definitiv zum schmökern ein. Jede Seite ist ganz einzigartig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.Vom Stil her wirken die Fotos klassisch, zeitlos schön.

Rezepte:

Die ausführlichen Anleitungen, die häufig durch Schritt-für-Schritt-Fotos bereichert werden, machen es besonders auch Anfängern leicht, das Backen zu erlernen. Zusätzlich gibt es zu jedem Rezept noch Wissenswertes rund um die Grundzutaten, Mehlsorten. Treibmittel, Backformen und Zubehör.

Ausprobiert habe ich bisher das Pizzabrot, welches mir sehr gut gelungen ist. Auch geschmacklich war es so toll, dass ich das Grundrezept für den Teig weiterhin verwenden werde.





Fazit:

Ich finde das Buch rundum gelungen und freue mich schon darauf, weitere Rezepte auszuprobieren und mich an neue Teige, wie den Strudelteig, heranzuwagen. Von einem Grundbackbuch erwarte ich, dass es (theoretisch) ausreicht, um  im Alltag, aber auch wenn Besuch kommt, gut ausgestattet zu sein. Ich erwarte auch, dass die Rezepte gut erklärt und besonders für Anfänger leicht nachzubacken sind. All das trifft auf dieses Buch zu!


Cornelia Schinharl und Christa Schmedes
Fein gebacken! – Das Grundbackbuch
240 Seiten
Fotos von Alexander Walter
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN-10: 3440125920
ISBN-13: 978-3440125922



*Affiliate-Links, *Rezensionsexemplar

25 Februar 2014

Pizzabrot mit Tomaten und Rosmarin-Knoblauch-Öl

Pizza ohne Käse? Japp, das geht. Gut sogar! Und das sage ich als Käse-Suchti! Das Rezept stammt aus dem Buch  Fein gebacken!* und es heißt eigentlich nicht Pizza sondern Pizzabrot. Aber vom Prinzip her ist es eine Pizza. Nur eben ohne die Tomatensauce und ohne den Käse. Dafür mit Tomaten und viel aromatischem Öl. 

Der Teig ließ sich ganz wunderbar verarbeiten und durch das Öl bleibt er auch beim Backen geschmeidig und weich. Natürlich könnt Ihr den Teig auch ganz normal wie eine Pizza belegen.

Für 2 Personen:

200 g Mehl
1/4 Würfel Hefe
100 ml Wasser
1/2 Tl Honig
2 El Olivenöl
Salz

Für das Öl:

3 El Olivenöl
2 Zweige Rosmarin
2 Zehen Knoblauch
Grobes Meersalz

außerdem Tomaten

Mehl Salz und Olivenöl in eine Schüssel geben. In das mehl eine Mulde drücken und die Hefe hinein bröckeln Den Honig und das lauwarme Wasser in die Mulde gießen. Von der Mulde aus so verrühren, bis ein Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Öl, Rosmarin Knoblauch und Salz verrühren. Durchziehen lassen, während der Teig geht.

Den Teig ausrollen und mit Tomatenwürfeln belegen. Mit dem Öl beträufeln und bei 250°C ca. 10 Minuten backen. 

*Affiliate-Link 

23 Februar 2014

Schokoladen-Tarte


In einer großen italienischen Restaurantkette steht ein Schokoladenkuchen mit dem vielversprechenden Titel "Death by Chocolate" auf der Speisekarte. Dieser macht seinem Namen auch alle Ehre: er ist nämlich so unglaublich süß und mächtig, dass einem zumindest totschlecht wird. Das ganze Stück schafft man eigentlich schon gar nicht. (Kennt Ihr das, wenn es nur noch ein Bissen ist, man sich aber richtig überwinden muss, den noch zu essen vor lauter Übelkeit? - dieses Gefühl meine ich.)


Versteht mich nicht falsch - ich liebe Schokolade und noch mehr liebe ich es, wenn es richtig knätschig tätschig und schokoladig ist. Auch süß darf es gerne sein. Aber doch bitte so, dass man es auch richtig genießen kann.

Diese Schokoladen-Tarte ist genau SO. Schokoladig, weich und zur Mitte hin immer saftiger. Sie ist süß, ja, aber so, dass es noch angenehm ist. Und so, dass man vielleicht sogar ein 2. Stückchen schafft ;).

Was ich an dem Rezept auch so gerne mag: es lässt sich prima halbieren! Ihr könnt also entweder eine große Tarte in einer 26-er Springform backen, oder aber die Hälfte in einer 18-er Springform. So habt Ihr immer genau die Menge, die Ihr gerade braucht. 
Für eine 26-er Springform:

200 g Zartbitterschokolade
200 g Butter + etwas mehr für die Form
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Mehl

Schokolade und Butter vorsichtig und unter Rühren erwärmen. Evtl. leicht abkühlen lassen - es sollte etwa lauwarm sein. Dann mit den Eiern, dem Zucker und einer Prise Salz verrühren. Das Mehl zuletzt unterheben. Den Teig in die gefettete Form gießen und die Tarte bei 160°C ca. 20-30 Minuten backen. 

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