07 Februar 2014

Eier in Senfsauce mit Kartoffelpüree


Viele von Euch kennen dieses Gericht vielleicht von ihren Müttern oder Omas. Ich kannte es nicht - meine Kindheit verlief zwar sehr schön, jedoch ganz ohne Eier in Senfsauce. Macht ja nichts, dafür bin ich jetzt mit Mitte 20 auf den Geschmack gekommen - es ist ja nie zu spät. Das Gericht ist einfach, preiswert und ganz schnell gemacht. Dazu schmeckt es auch noch richtig lecker.



Eier in Senfsauce mit Kartoffelpüree

Ihr braucht für 2 Personen:

500 g Kartoffeln
4 Eier
Butter
Milch
Salz, Pfeffer, Muskat

Für die Sauce: 

1,5 El Butter
1, El Mehl
75 ml Milch
100 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
1-2 Tl Senf
Salz, Pfeffer
1 Spritzer Zitronensaft

Schnittlauch

Die Kartoffeln schälen und in gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten lang garen. In der Zeit Sauce zubereiten. Dazu die Butter in einem Topf zerlassen und zügig das Mehl einrühren. Milch und Brühe zugeben und verrühren. Nun die Sauce ein paar Minuten lang köcheln lassen, dann mit Senf, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Wer mag kann auch noch etwas Sahne unterrühren.

Wenn die Kartoffeln fast fertig sind, die Eier kochen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kühlschrankeier  kalt (!) 6,5-7 Minuten brauchen, bis sie wachsweich sind. Die Eier piekse ich immer mit einer Nadel ein und lasse sie dann von einem Esslöffel vorsichtig ins kochende Wasser gleiten. Und da bleiben sie dann eben 6,5-7 Minuten - je nach Größe der Eier drin. Wer hartgekochte Eier bevorzugt, der kocht sie einfach länger.

Die Kartoffeln abgießen und zu Püree stampfen. Ich gebe dazu noch etwas Butter und Milch und schmecke mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.

Nun wird einfach alles mit Schnittlauch bestreut serviert.

05 Februar 2014

Rotwein Risotto mit Gorgonzola und Orange

Ich liebe Wein! Ich bin zwar alles andere als ein Weinkenner, aber das muss man ja zum Glück auch nicht sein, um welchen zu trinken :-) ! Ich trinke aber nicht nur gerne ab und an ein Gläschen Wein, ich koche und backe auch überaus gerne damit. Weil das so ist, widme ich den heutigen Post ganz dem Wein. 

Gekocht habe ich damit ein köstliches Risotto. Dieses wiederum stammt aus dem Kochbuch Home at 7, Dinner at 8*. Lecker, lecker, kann ich Euch sagen. Das war übrigens mein erstes Risotto mit Rotwein -  eher ungewöhnlich, am Ende passt aber doch alles ganz prima zusammen.

Rotwein Risotto mit Gorgonzola und Orange 


Für 4 Personen (oder für 6-8 als Vorspeise)
Zutaten
350 g Risottoreis
1,5 l Hühner- oder Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
75 g Butter
2 Schalotten, geschält und gehackt
200 ml Rotwein
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Abgeriebene Schale von 2 unbehandelten Orangen
200 g Gorgonzola
100 g Parmesan, gerieben (nach Belieben mehr zum Servieren)
100 g zerstoßene Walnüsse
Zubereitung
1. Die Brühe in einem Topf zum Kochen bringen
2. In einem großen flachen Topf das Olivenöl und die Butter bei mittlerer Temperatur erhitzen. Wenn die Butter geschmolzen ist, die Schalotten hineingeben und in 3 Minuten weich dünsten. Dann den Reis unterrühren, bis die Körner gleichmäßig mit der Buttermischung bedeckt sind.
3. Auf starke Hitze schalten und den Rotwein hinzugießen. Dabei ununterbrochen rühren, bis der Reis den Wein absorbiert hat. Nun nach und nach kleine Mengen heiße Brühe mit der Schöpfkelle hinzugießen und jeweils vom Reis absorbieren lassen. Dabei ständig rühren. Mit 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer würzen.
4. Wenn der Reis nach etwa 14 Minuten fast gar ist, die Orangenschale hinzugeben. Eine weitere Schöpfkelle Brühe dazugießen, den Gorgonzola in den Risotto krümeln und gründlich unterrühren, sodass der gesamte Käse schmilzt. Falls nötig, mit etwas Pfeffer nachwürzen.
5. Der Risotto ist fertig, wenn der Reis weich ist, aber noch leichten Biss hat. Nun die restliche Butter und den Parmesan unterrühren. Nach Belieben mit Parmesan und zerstoßenen Walnüssen servieren.




03 Februar 2014

Indisches Huhn nach Monty Pythons

Biolek und seine Kochshow Alfredissimo passierten eigentlich vor meiner Zeit. Naja, was heißt vor meiner Zeit. Zumindest lange bevor ich selber begonnen habe, irgendwas zu kochen. Trotzdem erinnere ich mich, die Sendung als Kind manchmal angesehen zu haben. Vermutlich mit meinen Eltern zusammen, ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass das nicht meine persönliche Programmauswahl war. Aber so genau erinnere ich mich jetzt auch schon wieder nicht daran.

Woran ich mich aber erinnere, sind Biolek´s meist überschwängliche "Oooooh´s" und Mmmmmhhh´s" - die sind wohl irgendwie das Markenzeichen der Sendung gewesen. Seine Kochbücher habe ich mir nach und nach auf dem Flohmarkt zusammen gekauft, als die Sendung schon lange nicht mehr lief. Inzwischen habe ich glaube ich jedes Kochbuch von ihm in meinem Regal stehen. Mir gefallen die Bücher so gut, da Biolek, so empfinde ich es zumindest, einfach einen sehr guten Geschmack hat. Zumindest trifft er mit sehr vielen Gerichten meinen Geschmack.

Ein Rezept aus seinem Buch  Meine Rezepte*, das im Internet schon lange die Runde gemacht hat, ist das Indische Huhn nach Monty Pythons. Es ist zwar ziemlich Gemüse-arm, aber ganz ehrlich, als ich es neulich nach einem anstrengenden Uni-Tag zubereitet habe, war ich ganz froh drum, mich vor der Schippelei drücken zu können. Gemüse schneiden macht nämlich auch nicht immer Spaß, wisst ihr? Das Gericht gab es bei uns in letzter Zeit übrigens öfters - die Sauce ist einfach nur zum Reinsetzen.

Das Originalrezept findet Ihr wie gesagt im Buch oder auf zahlreichen Seiten/Blogs im Netz. Aus Erfahrung empfehlen kann ich Euch hier natürlich nur meine Version, die ist lecker, lecker, lecker ;) ! Deswegen schreibe ich Euch hier auch nur meine Version auf. Was Euch auffallen wird, falls Ihr mal vergleicht: Ich nehme weniger Fleisch, sonst aber von allem etwa gleich viel. So habt Ihr mehr Sauce - das finde ich perfekt. Außerdem bin ich etwas großzügiger bei den Gewürzmengen: es soll ja schließlich auch nach was schmecken, gell? ;) Bei Mengenangaben tu ich mich immer schwer - ich schätze, es reicht mit Reis ca. für 3 Personen.


Ca. 600g Hähnchenfleisch - das sind 3 einzelne Filets)
2 mittelgroße Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1/4 TL gemahlener Ingwer (etwas mehr!)
1/4 TL Paprikapulver mittelscharf   (etwas mehr!)
1/2 TL gutes Curry-Pulver  (etwas mehr!)
1 EL Mehl
3 EL Butter
250 ml Hühnerbrühe oder Fond
1-2 EL Mango-Chutney (nach Geschmack)
1 TL Zucker
1 Becher Crème fraîche (150g)
Saft von 1/2 Zitrone (hier habe ich weniger genommen, eher einen großzügigen Spritzer)

Die Hänchenbrüste in etwa 2 cm dicke Streifen schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch pellen und fein hacken. Auf einem Teller die Gewürze - Ingwer, Laos, Paprikapulver, Curry und Cayennepfeffer - gut mit dem Mehl vermischen. In einer Pfanne die Zwiebeln und den Knoblauch in 2 EL Butter glasig anschwitzen.  Herausnehmen.
Nun die Hähnchenstreifen in der vorbereiteten Gewürzmischung wenden und in der Pfanne anbraten, die fertig gebratenen herausheben, eventuell noch Butter in die Pfanne geben. Nun Hühnerbrühe und Mangochutney in die Pfanne geben, dabei mit dem Kochlöffel den Bodensatz aufrühren. 
Den Deckel auf die Pfanne legen und etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Danach die Crème fraîche unterrühren und weitere 10 Minuten bei offenem Deckel etwas einkochen lassen mit Salz, Zucker und Zitronensaft abschmecken

Dazu hatten wir Reis. 

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02 Februar 2014

Cheesecake - Brownies zum Super Bowl 2014!

Ich wünsche Euch allen einen hervorragenden Sonntag! Was ich heute so mache? Vor allem sitze ich leider am Schreibtisch. Zwischendurch werde ich diesen aber mal verlassen, um wenigstens eine kleine, süße Sonntags-Leckerei zu backen - ein Sonntag ohne Kuchen-Duft aus der Küche ist doch wirklich zu trostlos. Vielleicht ziehe ich mir dann auch meine Kuschelsocken an, mache mir eine Tasse Kakao und krümel mich mit dem frischen Backwerk auf´s Sofa. Natürlich mit Laptop und Staatsarbeit - aber so fühlt es sich wenigstens ein kleines Bisschen weniger wie Arbeit und mehr wie Gemütlichkeit an. Man muss eben auch aus stressigen Zeiten das Beste machen.

Ich muss mich heute aber auch wirklich ein wenig schonen, schließlich versuche ich heute Nacht bis mindestens 0:30 Uhr durchzuhalten: denn da startet die Life-Übertragung des Super Bowls - Denver gegen Seattle. Das Football-Ereignis des Jahres mag ich mir nicht entgehen lassen - da bin ich immer ganz im USA-Fieber. Die Regeln verstehe ich eher so halb, aber das macht ja nichts - auf den Spirit kommt es an :D

Für Euch habe ich heute auch etwas Süßes und es ist sogar ein bisschen passend zum USA-Thema: und zwar leckerste Brownies. Schokolade und Käsekuchen passen aber auch einfach hervorragend zusammen, findet Ihr nicht? Dieses Rezept habe ich nun schon eine ganze Weile und es ist wirklich, wirklich gut!! Die Brownies sind unglaublich schokoladig und in Kombination mit der feinen Käsekuchen-Creme ganz besonders saftig. 





























Cheesecake - Brownies

Für die Schoko-Masse:

120 g Zartbitterschokolade
120 g Butter
150 g brauner Zucker
2 Eier
60 g Mehl

Für die Käsekuchen-Masse:

250 g Frischkäse
1 Ei
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker

Schokolade und Butter in einem Topf vorsichtig unter Rühren schmelzen. Leicht abkühlen lassen, dann mit dem braunen Zucker und den Eiern gut verquirlen. Für die Frischkäse-Creme ebenfalls alle Zutaten verquirlen. Nun 2/3 des Schoko-Teiges in eine kleine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Auflaufform geben, die Käsekuchen-Masse darauf verteilen, dann den Rest Schoko-Masse. Mit einer Gaben Schlieren durch den Teig ziehen, sodass eine Art Marmor-Muster entsteht.  

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 30-40 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen, dann in kleine Würfel schneiden.

Das Rezept stammt ursprünglich von hier.

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