07 August 2013

Paprika - Zucchini Omelette

Heute ausnahmsweise mal ohne viele Worte (gewöhnt Euch lieber nicht dran ;)). Der Grund: übermorgen Examen -> Ich = Panik !! :) Wenn das geschafft ist, habe ich Euch wieder mehr zu erzählen, versprochen. 

Dieses flotte und leckere Omelette gab es jedenfalls neulich bei mir zum Frühstück, als Resteverwertung sozusagen. Lecker war´s.



1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
150 g Zucchini
Salz Pfeffer
edelsüßes Paprikapulver
1 kleine rote Paprikaschote
3 Eier
1 EL Milch
4 EL geriebener Käse (Emmentaler oder eine andere würzigere Sorte)

Knoblauch und Zwiebel schälen, fein hacken. Die Paprika würfeln. Zucchini putzen, waschen, in feine Scheiben hobeln. 1 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das Gemüse darin unter Rühren 4-5 Min. braten, den Knoblauch dazu pressen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und herausnehmen. Eier mit Milch, Käse, und Gemüse verrühren und nochmal abschmecken. 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen und die Eiermischung darin zugedeckt 4-5 Min. braten. Die Hitze sollte eher niedrig sein, damit dass Omelette an der Unterseite nicht anbrennt, bevor es zum Umdrehen ausrechend gestockt ist. Pfanne mit Deckel umdrehen. Die Tortilla vom Deckel vorsichtig in die Pfanne zurückgleiten lassen und die zweite Seite 2-3 Min.
braten.

***

Fun Fact: Omelette + Omelett - beide Schreibweisen sind richtig :)

04 August 2013

Cinnamon-Breakfast-Coffee Cake mit Streuseln


Pünklichst zum Sonntag habe ich euch etwas feines Süßes mitgebracht: Einen Cinnamon-Breakfast-Coffee-Cake mit Streuseln. Coffee-Cake bedeutet jetzt aber nicht, dass in dem Kuchen Kaffee drin ist. Nein. Er hat seinen Namen vielmehr daher, dass man ihn zum Kaffee (oder Tee) dazu isst - oder ihn hineintunkt. Hier würden wir es wohl "Trockenkuchen" nennen, wobei ich Trockenkuchen generell eher als fieses Schimpfwort empfinde - wer will schon trockenen Kuchen essen?! Keine Angst, dieser hier war nicht staubtrocken, sondern schön saftig.

Und warum jetzt Breakfast? In meiner Gastfamilie in den USA haben wir diese Art Kuchen manchmal zum Frühstück gegessen und ich würde mal annehmen, in anderen amerikanischen Familien ist das auch so. Kuchen zum Frühstück ist aber auch einfach herrlich - kein Wunder, dass ich in den USA ein viel größerer Frühstücker war, als hier :).

Am Besten schmeckt der Kuchen übrigens ganz frisch, solange er noch lauwarm ist <3 !



Ihr braucht für eine 30cm Kastenform:

150 ml neutrales Speiseöl
2 Eier
1 Tl Vanillzucker
190 g Zucker
175 ml Milch
375 g Mehl
3 Tl Backpulver
1/2 Tl Salz

Für die Streusel:

100 g Brauner Zucker
100 g zwelassene Butter
2 Tl Zimt
100 g Mehl

Öl, Eier, Vanillzucker, Zucker und Milch verrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen, dann unter die nassen Zutaten rühren. Die Hälfte von dem Teig füllt ihr nun in eine gefettete Kastenform. 

Jetzt stellt ihr relativ feuchte (!) Streusel her. Dazu vermischt ihr den braunen Zucker mit der flüssigen Butter und dem Zimt und gebt gerade so viel Mehl hinzu, dass ihr noch leicht nasse, feuchte Streusel habt.

Die Hälfte der Streusel gebt ihr nun auf den Teig, der schon in der Form ist. Jetzt bedeckt ihr mit dem restlichen Teig die Streusel. Zuletzt verteilt ihr oben drauf die übrigen Streusel.

Nun backt Ihr den Kuchen (Achtung - je nach Ofen kann die Backzeit etwas variieren) im vorgeheizten Ofen bei 190°C für ca. 45-55 Minuten.

Ob er gar ist, findet ihr einfach mit der Stäbchenprobe raus: Ein Holzstäbchen tief in die Mitte des Kuchens stechen, wenn beim Rausziehen kein flüssiger Teig dran hängen bleibt, ist er fertig.

Nun lasst ihr Euch das Ganze am besten noch lauwarm mit einem Klecks Sahne schmecken.






02 August 2013

Strawberry 'n' Cream - Eis am Stiel



Solange es warm ist, möchte ich keine Zeit verlieren und zeige Euch schnell noch ein weiteres Eis-am-Stiel-Rezept! Hier konntet Ihr schon mein Brombeer-Joghurt-Eis sehen. Das Schöne an diesem Rezept, es geht superschnell, man benötigt nur ganze 2 (!) Zutaten und es schmeckt extrem lecker.

Dass ich gerne gezuckerte Kondensmilch für süße Kreationen verwende, habe ich ja schon erzählt. Falls Euch der Begriff neu ist, googelt einfach mal unter dem Stichwort "Milchmädchen". Die Amis sind ja  einfallsreich (und übrigens verrückt nach dem Zeug!). Während wir hier noch brav ein Zuckerdöschen und ein Milchkännchen auf unseren Kaffeekränzchen-Tisch stellen, haben die sich einfach gedacht: warum nicht einfach beides mischen  - dann hat man in einem Handgriff den Kaffee gesüßt. Muss man erstmal drauf kommen. 

Milchmädchen findet Ihr im Supermarkt in Tuben oder Dosen bei der normalen Kondensmilch. Jetzt kann man dieses Wunderzeug aber nicht nur nehmen, um damit den Kaffee zu süßen. Man kann damit auch ganz leckere Rezepte zaubern. Ich habe es zum Beispiel in meinen Soft-Double Chocolate Cookies, meinen Milky-Way Cookies, meinen Kokos-Käsekuchen - Brownies  und meinen Cookie-Dough-Pralinen verwendet. 


In diesem Eis sorgen die Erdbeeren für die Fruchtigkeit, die gezuckerte Kondensmilch für die Cremigkeit. Was an Milch cremig sein kann? Na, dazu müsst ihr nun wirklich mal eine Tube Milchmädchen kaufen - dann werdet Ihr schon sehen. Das ist die ultimative Cremigkeit!  :) 

Ihr braucht für 6-8 Eisportionen - je nach Größe Eurer Form, ich nehme diese hier:

500 g Erdbeeren, geputzt gewogen
1 Tube Milchmädchen - gezuckerte Kondensmilch (entspricht ca. 170g)

Beides zusammen fein pürieren, in die Mulden gießen, einfrieren, fertig. Einfach, gell? :)


*Info an mich selbst: beim Eis-Fotografieren demnächst flotter sein - sonst läuft es davon :)

01 August 2013

Provenzalische Gemüse-Tarte


Ist es zu fassen, wir haben schon August! A u g u s t !! Wo ist nur die Zeit geblieben?! Es heißt ja so schön, dass die Zeit wie im Flug vergeht, wenn man Spaß hat. Aber wie schnell die Zeit erst vergeht, wenn man einen Riesenberg für eine Prüfung lernen muss, die immer näher und näher rückt - das ist mindestens genauso erstaunlich. 

Nächste Woche steht meine allererste Examensprüfung ins Haus und bei mir steht alles Kopf. Also in meinem Kopf steht alles Kopf - ihr wisst schon :) Trotzdem lasse ich mir die schönen Seiten des Sommers nicht nehmen und diese Tarte gehört auf jeden Fall dazu. 



Ich liebe ja alle Arten von herzhaften Kuchen, Tartes und Quiche! Vor allem weil meistens etwas für den nächsten Tag übrig bleibt. Diese Tarte habe ich jetzt schon zum 2. Mal gebacken, weil sie einfach unglaublich gut war. Beim letzten Mal wollte ich sie Euch auch schon zeigen, leider sind die Fotos damals aber nichts geworden. 

Richtig schön finde ich, wie unordentlich das Gemüse auf der Tarte liegt. Nicht fein säuberlich geschichtet, sondern ganz wild durcheinander. Irgendwie hübsch :)

Ein Stück davon Abends auf der Terrasse zu einem Gläschen Wein...was kann´s Schöneres geben? Lasst es Euch schmecken!



Für den Teig:

225 g Mehl
100 g Butter
1 Tl Salz
1 Ei 
1 El Mineralwasser
+ Mehl für die Arbeitsfläche + Fett für die Form

Für den Belag:

1 größere Zucchini
1 Aubergine
je 1 rote, gelbe und grüne Paprikaschote
2 EL Olivenöl
2 TL Thymian
Salz, schwarzer Pfeffer gemahlen
2 Zehen Knoblauch 
150 g Sahne
150 g Crème fraîche
3 Eier (Größe M)
50 g Pecorino oder Parmesan 

Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt ca. 30 Minuten kalt stellen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis (Ø ca. 35 cm) ausrollen, eine gefettete Tarteform (Ø 32 cm) oder eine 26-er Springform damit auslegen Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. 

Für den Belag das Gemüse waschen und putzen. Zucchini und Aubergine in Scheiben schneiden, Paprikaschoten achteln. Alle Zutaten auf ein Backblech legen, mit Öl beträufeln und mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen unter dem Grill ca. 15-20 Minuten garen. Die Zutaten anschließend, zusammen mit den beiden gehackten Knoblauchzehen, auf dem Teig verteilen. Sahne mit Créme fraîche, Eiern und Pecorino verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und über das Gemüse gießen.

Tarte bei 190°C im vorgeheizten Ofen ca. 40-50 Minuten goldbraun backen. Je nach Ofen kann die Backzeit etwas variieren. 



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