16 Juli 2013

Pizza mit Auberginen und Parmesan


Der heutige Post ist mal wieder mehr Inspiration als Rezept. Pizza. Jeder hat da so seine Vorlieben und natürlich Tricks, wie sie besonders lecker wird. Meine Pizza - Tipps hatte ich hier mal zusammengefasst. Aber egal auf welchen Boden oder welche Tomatensauce Ihr schwört - geniale Beläge gibt es unendlich viele. 

Neulich war ich mit C. beim Italiener und ich habe zum 1. Mal eine Auberginen-Pizza probiert. Auberginen kenne und mag ich natürlich, aber als Pizza-Belag waren sie mir neu. Yummie, kann ich nur sagen. Natürlich musste ich das zu Hause mal nachbasteln.

Was Ihr braucht? Euren liebsten Pizzaboden, Tomatensauce nach Wahl und Auberginen. Außerdem noch Käse. Bei mir war es etwas  übrig gebliebener Gouda und Parmesan. Das mit dem Parmesan ist inzwischen so eine Pizza-Marotte von mir. Egal welchen Käse ihr für Eure Pizza verwendet, ein wenig frisch geriebener Parmesan (muss echt nicht viel sein - schätze so 1-2 El) über die fertig belegte Pizza gibt den Kick - finde ich. 



Fällt Euch (Fotos) übrigens auf, dass mein Pizzateig schön braun und knusprig geworden ist? Ok, das knusprig sieht man auf den Bildern nicht - war er aber. Das Kuriose, ich hatte es so eilig (Huuuunger), dass ich den Teig diemal nur 15 Minuten habe gehen lassen. Fazit: perfekt - genauso, wie ich mir Pizzateig vorstelle. Wird das Gehen lassen von Pizzateig etwa doch überbewertet?  Und das, obwohl ich ja normalerweise sogar darauf schwöre, den Teig ganz lange (bis zu mehrere Tage) gehen zu lassen für das perfekte Ergebnis. Hmmmm. Pizzateig, du verwirrst mich. 


Die Aubergine habe ich übrigens nicht roh auf die Pizza gelegt, sondern sie erst brav in Scheiben geschnitten, mit Salz bestreut und etwas ruhen lassen. Das Salz habe ich dann nach ca. 20 Minuten unter kaltem Wasser abgewaschen. Dann habe ich die Scheiben in der Pfanne in Öl von beiden Seiten ein paar Minuten lang gebraten. Die fertigen scheiben kurz auf Küchenpapier setzen, damit das Fett schön im Papier bleibt und die Auberginen nicht gar so fettig sind. Dann ab auf die Pizza. 

Habt den tollsten Mittwoch, Ihr Lieben!!


15 Juli 2013

Sommerfreuden und Erdbeerglück


Heute möchte ich einfach mal ein fettes Dankeschön an den Sommer aussprechen, der nach vielem Warten und Bangen endlich bei uns angekommen ist! Ich gebe mir die größte Mühe, so viele Sonnenstrahlen wie möglich einzufangen! Heute zeige ich Euch 3 schöne Möglichkeiten, den Sommer zu genießen. 

Den Anfang macht ein simples Toastbrot, das mir schon am frühen Morgen ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat. Drauf ist übrigens kein Nutella, sondern Brunch mit Schokolade. Der wanderte neulich aus Neugierde mal in den Einkaufskorb. Nicht schlecht, muss ich sagen....überraschend lecker sogar! Worauf das Toastbrot liegt? Auf meiner neusten Flohmarkt-Errungenschaft in Sachen Vintage-Porzellan. Schööön, oder? :-)



Dr. Oetker hat mich netterweise mit einem sommerlichen Buch aus der A-Z Reihe beglückt. Darin zu finden: Sommertorten ohne Ende. Herrlich bunt und natürlich mit vielen saisonalen Früchten. Allein die Bilder machen schon Appetit. Leider fehlte mir bisher der passende Anlass, um eine der Torten nachzubacken. Ich hoffe, ich komme noch dazu, bevor der Sommer schon wieder vorbeigezogen ist - drückt mir die Daumen ;)


Ich liebe ja diese A-Z Reihe von Dr. Oetker. Hier  hatte ich im letzten Jahr das Buch Weihnachtsbacken von A-Z vorgestellt. Es gibt die Bücher inzwischen zu den unterschiedlichsten Themen - je nach Saison und Vorlieben. Auf kleinstem Raum findet man dann unzählig viele Rezepte - natürlich alle mit Bild und - wie immer bei Dr. Oetker - gelingsicher beschrieben. Sommertorten von A-Z passt gerade als Thema natürlich bestens zum Wetter - es ist eine tolle Sammlung leckerer, fruchtiger, bunter Torten. 


Zu guter Letzt habe ich noch ein schnellstes & leckerstes Erdbeer-Törtchen für Euch. Das Rezept ist keine Zauberei, zumal ich für auf die Schnelle (wenn der Erdbeer-Hunger groß, die Geduld aber klein ist) auch mal zu fertigen Tartelettes greife. Vorbildlich wie ich bin, habe ich aber auch ein Rezept für Tartelettes im Gepäck - ihr sollt ja nicht auf Fertigkram zurückgreifen MÜSSEN ;) 

Ihr braucht:

6 Mürbteig Tartelettes
1 Glas (750 ml) Sauerkirschen
1 Tütchen roten Tortenguss
 25 g  Zucker
1 Päckchen Vanillezucker

Die Kirschen in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen, den Saft auffangen. Die Kirschen gleichmäßig auf die Böden verteilen.250 ml Kirschsaft abmessen. Tortenguss, Zucker, Vanillezucker mischen und den Kirschsaft unterrühren. Unter Rühren aufkochen und dann auf den Kirsch-Törtchen verteilen. Mit eine, dicken Klecks Schlagsahne genießen.

Wenn ihr nun gar nicht zu fertigen Tartelettes greifen wollt, knetet ihr einfach aus 250 g Mehl, 1 Msp. Backpulver, 1 Prise Salz, 125 g Butter und 75 g Zucker einen Mürbeteig, kleidet 6 eingefettete Förmchen damit aus, stecht den Teig mehrfach mit einer Gabel ein und backt das Ganze bei 200°C ca. 15 Minuten (je nach Ofen). 




Hier hatte ich Euch auch schon eine Variante mit Kirschen gezeigt - das hier funktioniert vom Prinzip her ganz genauso. 

Lasst es Euch schmecken und genießt die warmen Sommertage - sie sind so überaus kostbar!!



14 Juli 2013

Bookshelf: AMORE & Erdbeersorbet

Heute nehme ich Euch mit auf eine kleine Reise nach Italien und stelle Euch das Buch Amore: Meine Liebe zur Italienischen Küche*, das kürzlich im  Callwey Verlag erschienen ist, etwas genauer vor. Aus dem Buch habe ich ein Rezept für Erdbeersorbet ausprobiert, das prima in die warme Jahreszeit passt. Mit diesem Beitrag nehme ich außerdem an der Themenwoche "Jeden Tag ein Buch" teil, die derzeit von Arthurs Tochter Kocht veranstaltet wird!



Kurztext:

"Geliebte italienische Küche für Familie und Freunde. In Italien wird jede Mahlzeit regelrecht zelebriert, es ist die Zeit, zu der Familie und Freunde zusammenkommen, sich austauschen, unterhalten und die gemeinsame Zeit genießen. Maddalena Caruso lädt in diesem Buch in ihr italienisches Zuhause ein und lässt die Leser am Familienessen teilhaben. Durch das Jahr erlebt man die köstlichsten italienischen Gerichte, die durchweg mit frischen, saisonalen Zutaten zubereitet werden. Hier findet sich nicht die traditionelle Küche Italiens, sondern raffiniert verfeinerte Gerichte, die immer wieder aufs Neue begeistern, wie z.B. leichte Tagliatelle mit Spargel, Mandeln und Minze, Lamm-Fleischbällchen oder Feigen-Törtchen mit Ricotta, Mandeln und Honig. Dieses Buch verführt dazu, Familie und Freunde einzuladen und gemeinsam mit ihnen den mediterranen Lebensstil zu zelebrieren."

Gestaltung:

Italienische Kochbücher gibt es natürlich schon viele, auch ich habe das eine oder andere bereits im Regal stehen. Warum man sich dieses Buch aber wenigstens mal anschauen sollte, erkläre ich Euch gerne. Die Köchin Maddalena Caruso lebt in Asolo in der Provinz Treviso, nordwestlich von Venedig. Das Kochbuch "AMORE- Meine Liebe zur italienischen Küche" hat sie in Zusammenarbeit mit dem italienischen Starfotografen Stefano Scatà gestaltet. Dass hier neben einer leidenschaftlichen Köchin ein besonders guter Fotograf am Wer war, merkt man dem deutlich großformatigen Bildband deutlich an. Die zahlreichen Fotos, die gnadenlos den romantischen, italienischen Flair widerspiegeln, verzaubern einfach. "Zahlreich" ist hier übrigens nicht übertrieben, es sind wirklich viele Bilder bzw. ganze Bildstrecken vorhanden. Nicht nur alle Gerichte sind abgebildet, auch Landschaften und Szenen aus dem Leben rund um Carusos Heimatort darf man bewundern. Das lädt zum Schmökern ein und man bekommt das Gefühl, ein wenig in Carusos Leben einzutauchen.



Rezepte


Die Rezepte sind nach den vier Jahreszeiten geordnet. Neben Zutaten und Vorgehensweise gibt Caruso zu jedem Rezept  persönliche Tipps für ein perfektes Gelingen oder für Variationsmöglichkeiten.

Die Gerichte an sich sind auch alles andere als öde. Sie unterscheiden sich schon deutlich von denen in italienischen Standardkochbüchern. Pizza & bekannte Pasta-Klassiker sucht man hier vergeblich (im positiven Sinne). Hier wird die Italienische Küche einmal ganz anders, außergewöhnlich interpretiert. Da finden sich dann so tolle Kreationen wie "Sardinisches Fladenbrot mit Spargel, Erbsenpüree und Peccorino", "Feigen mit Haselnüssen und Ziegenblauschimmelkäse" und auch "Muskateller-Zabaione mit Erdbeeren und Mandelkeksen", "Tomatenconfit mit Knoblauch" oder "Käsebällchen mit Rosinen und Granatapfelkernen".



Natürlich habe ich mir auch aus diesem Buch wieder ein feines Rezept zum Ausprobieren ausgesucht. Das eiskalte Erdbeersorbet hat mich schon auf dem Foto so angelacht. Als mich dann die Erdbeeren beim Obst- und Gemüsehändler auch noch anlachten, war meine Entscheidung gefallen.


Erdbeersorbet:

75 ml Wasser

60 g Feinzucker
500 g geputzte Erdbeeren
75 ml frisch gepresster Orangensaft

Wasser und Zucker erhitzen und bei mittlerer Hitze zu Sirup kochen. Die Erdbeeren fein pürieren und mit Sirup und Orangensaft verrühren. In eine Schüssel geben und für mindestens 4 Stunden ins Gefrierfach stellen. 


*Mein Gefrierfach ist lahm - ich gebe es lieber über Nacht hinein.

* Wenn es so schön aussehen soll, wie im Buch, verteilt man die Masse vor dem Einfrieren auf 6 hübsche Gläser und dekoriert das fertige Sorbet mit einem Minzblatt.




Fazit:
Ein tolles Buch - ein Fest für die Augen und den Gaumen. Die Liebe zur Italienischen Küche kann man hier wirklich auf jeder Seite spüren. Das Sorbet. das ich getestet habe, war zwar zugegebenermaßen eines der einfacheren Rezepte, aber dennoch sehr lecker und erfrischend! 

Ich empfehle das Buch allen, die auf der Suche nach einem etwas außergewöhnlichen italienischen Kochbuch sind. Auch allen Fans der schönen (Food-)Photography kann ich das Buch empfehlen - bei den Bildern springt hier wirklich ein Funke über. 


Ich habe noch einige weitere Rezepte im Buch markiert und freue mich schon auf´s Ausprobieren. 

 Maddalena Caruso,
Amore: Meine Liebe zur italienischen Küche
Callwey Verlag, München 2013.
€ 29,95 / ISBN 978-3-7667-2019-1 

Ich bedanke mich beim Callwey Verlag, der mir das Buch für die Rezension zur Verfügung gestellt hat. 
*Affiliate-Link

12 Juli 2013

Gegrillte Zucchini mit Pinienkernen und Feta

Ein eigener Blog führt einem ziemlich gut die eigenen Essgewohnheiten vor Augen. Natürlich ist das, was Ihr hier seht, nur eine Auswahl von dem, was ich in Wirklichkeit esse. Dennoch werden nach einer Weile gewisse Vorlieben und Tendenzen sichtbar - für Euch und für mich. So ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass es hier selten bis gar nicht z.B. Blumenkohl, Spinat oder Brokkoli gibt....obwohl ich eigentlich behaupten würde, diese Gemüsesorten zu mögen. Aber anscheinend verwende ich sie doch zu selten, als dass etwas "Blogbares" dabei herausgekommen wäre.

Die Zahl von Tomaten- Auberginen- und Zucchini-Rezepten ist auf der anderen Seite beachtlich. Ihr vermutet ganz richtig, diese Gemüsesorten liiiiiiiiiebe ich. Deshalb greife ich wohl unbewusst auch immer wieder zu neuen Rezepten. mit genau diesen Bestandteilen. So kommt es dann,  dass obwohl ich so viele neue Rezepte ausprobiere, meine Gemüsevielfalt recht eintönig bleibt. Mir geht es bestimmt nicht alleine so, oder? Irgendwie greift man doch immer wieder gerne zu gewissen Lieblingszutaten oder Gerichten, gell?




Andererseits kann man ja  - ob eintönig oder nicht - schon froh sein, wenn man es überhaupt schafft, genügend Obst und Gemüse zu essen. Ich bin ja ein totaler Kohlenhydrate-Fanatiker so nach dem Motto: Brot zum Frühstück, Pasta zu Mittag und Brot zum Abendbrot. Da kommen Gemüse und Obst manchmal echt zu kurz. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich letztens dieses Wunderbare Zucchini-Rezept (jaja, schon wieder Zucchini) auf Food-Vegetarisch gefunden habe. (Schaut schnell mal auf Eva´s Blog vorbei, dort finde ich immer wieder wunderbare Inspiration!!)

Schnell gemacht und ein ultra-gemüsiger Gaumenschmaus. Bei den Fotos nicht wundern, ich hatte nur ganz kleine, dünne Zucchini erwischt.

Gegrillte Zucchinimit Pinienkernen und Feta

15-30g Pinienkerne
250g Zucchini (in 5 mm dicke Scheiben geschnitten)
1 EL Olivenöl
Salz | Pfeffer
1 Handvoll Basilikumblätter (gehackt)
60g Feta-Käse

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze goldbraun rösten - Achtung, das geht ab einem gewissen Punkt GANZ schnell ;).
Die Zucchinischeiben auf beiden Seiten mit Öl bestreichen, salzen und pfeffern und von beiden Seiten grillen, bis sie etwas Farbe genommen haben.
Die Zucchinischeiben auf einem Teller anrichten, mit den Pinienkernen und dem Basilikum bestreuen und den Feta-Käse darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren.


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