05 März 2013

Tomaten Tarte mit Mascarpone

Draußen scheint die Sonne, also ist Sommer – zumindest in meinem Kopf. 
Deswegen habe ich heute auch gar kein schlechtes Gewissen ein Gemüse zu verbloggen, das eigentlich noch so gar keine Saison hat.
Eigentlich ist es mein Anliegen, möglichst saisonal einzukaufen. Aber es gibt einfach  Tage in der kalten Jahreszeit, da sehne ich mich sehr nach der bunten, aromatischen Sommerküche.  Geht es Euch auch manchmal so? Das sind dann die Tage, an denen ich mir ein paar Erdbeeren auftaue oder eben einen Berg Tomaten einkaufe. Man muss ja auch nicht päpstlicher sein als der Papst (:
 Wenn ich mich aber schon an ganz unwinterlichem Gemüse austobe, dann sollt ihr wenigstens auch etwas davon haben. Deswegen teile ich heute ein Rezept für eine zugegebenermaßen sehr sommerliche Tomaten Tarte.
Die Fotos der fertig gebackenen Tarte sind übrigens bei winterlich schlechtem Zimmerlicht entstanden -  wenigstens das ist saisonal passend (:

Ihr braucht für eine 26-er Tarte- oder Springform:
Für den Mürbteig:
225 g Mehl
1 Tl Salz
100 g Butter
1 El Mineralwasser
1 Ei
Belag:
125 g Mascarpone, 60 g Parmesan, 1 Zehe Knoblauch, Etwas Basilikum, Salz, Pfeffer
2-3 Tomaten
Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten, eine Kugel formen und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig ausrollen und eine gefettete Tarteform damit auskleiden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.
Alle Zutaten für den Belag verrühren und auf den Teig streichen. Die Tomaten wachsen und in Scheiben schneiden, evtl. ein wenig abtropfen lassen, dann auf der Creme verteilen.
Bei 180 °C je nach Ofen ca. 30-40 Minuten backen.

04 März 2013

Eine Liebeserklärung an die Bratkartoffel !

Erst Toast mit Käse und  jetzt sowas olles wie Bratkartoffeln. Ja wird hier eigentlich überhaupt mal was Tolles gekocht? Nunja.
Ich schreibe ja hier über all das, was ich persönlich sehr, sehr liebe. Und das sind nunmal auch oft und ganz besonders die einfachen Gerichte. Viel Tamtam ist in der Küche nur manchmal mein Ding, in der Regel soll es aber flott gehen und dennoch oberlecker sein.

Bratkartoffeln gehören zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen aus der elterlichen Küche. Am liebsten zusammen mit Spiegelei oder Kräuterquark -  mehr brauchte (und braucht) es nicht, um mich glücklich zu machen.
Was die Zubereitung angeht, hat da wohl jeder seine eigene Technik, die einen schwören auf rohe Kartoffeln, die anderen auf Gekochte. Manch einer mag sie mit Speck und / oder Zwiebeln, manch einer pur.
Auch die Vorlieben bei den Gewürzen gehen auseinander Salz, Pfeffer und Muskat, oder Paprikapulver?  Oder gar „Bratkartoffelgewürz“?
Bei mir gibt’s Bratkartoffeln oft aus übrig gebliebenen (am besten festkochenden) Salz-/ oder Pellkartoffeln vom Vortag -  die sind dann logischerweise schon gekocht. In etwas Butterschmalz
(da schwöre ich drauf -  alternativ geht aber auch Öl mit einem Stich Butter für den Geschmack) bei hoher (!) Temperatur goldbraun angebraten. 

Am besten eignet sich (finde ich) eine schmiedeeiserne Pfanne, eine andere tuts aber auch. Wichtig ist hier - beim Fett nicht geizen -  sonst bappt alles an (:
Wenn sich aber keine gekochten Kartoffeln im Haus finden lassen -soll ja vorkommen -  dann mache ich meine Bratkartoffeln trotzdem nicht aus rohen Kartoffeln. Hab´s ausprobiert -  war mir irgendwie suspekt (:
Die besten Ergebnisse erziele ich dann, wenn ich die Kartoffeln  in mundgerechte Würfel schneide, diese etwa 10 Minuten (statt der üblichen 20) vorkoche, sodass sie halb durch sind.
Wenn ihr Zeit habt, lasst sie abkühlen, dann nehmen sie (angeblich) weniger Fett auf.
Dann wie gehabt in ausreichend Butterschmalz kross anbraten. Nicht zu oft wenden -  sie sollen ja bräunen – also geduldig sein!  Wenn sie Farbe genommen haben, also erst kurz vor Ende der Garzeit, gebe ich oft noch eine gehackte Zwiebel und manchmal auch etwas gewürfelten Speck dazu.
An Gewürzen gehört neben Salz und Pfeffer unbedingt Muskat an die Bratkartoffeln. Manchmal gebe ich auch noch etwas Schnittlauch, Majoran oder Petersilie dran.



Bei meiner Mama schmecken sie übrigens ganz anders als bei meinem Papa, obwohl sie behaupten alles genau gleich zu machen (: Verrückt, oder?
So, und jetzt Ihr, was sind Eure geheimen
Bratkartoffeltipps / -Vorlieben/-Beilagen/-
erinnerungen?

03 März 2013

Knoblauchfladen mit Rosmarin & Bookshelf: Dr. Oetker Landrezepte - Brot & Brötchen

Es gibt doch wirklich nichts Schöneres, als der Duft von frisch gebackenem Brot am Morgen, oder? Da hilft nur eins: Ran an den Backofen :)

Heute möchte ich Euch zum einen ein superleckeres Brot zeigen, das neulich ich gebacken habe und zum anderen auch gleich das Buch Landrezepte Brot und Brötchen* aus der Dr. Oetker Landrezepte-Reihe vorstellen, aus dem das Rezept stammt.
Kurzbeschreibung:

Ofenfrischer Landgenuss. Wer kann da widerstehen: Beim Duft von frisch gebackenem Brot gerät jeder ins Schwärmen. Mehr als 50 gelingsichere Rezepte vom Land bringen knusprige Brötchen und herzhafte Krustenbrote auf den heimischen Tisch. Vom klassischen Hefebrötchen für das Frühstück über saftige Vollkornbrote wie dem Gewürz- Körner-Brot bis hin zu innovativen Kreationen à la Rote-Bete- oder Feine Sesambrötchen für leckere "Heim-Burger" ist für jede Gelegenheit und jeden Geschmack etwas dabei. Und der umfangreiche Ratgeber mit vielen nützlichen Tipps sorgt dafür, dass keine Fragen offen bleiben.
Inhalt:

Landrezepte -  so lautet also der Oberbegriff. Rezepte vom Lande – darunter stelle ich mir alt bewährte, traditionelle Arbeitstechniken und regionale Produkte vor. Bodenständig und ohne viel Schnickschnack, aber dennoch gelingsicher und natürlich köstlich wie bei Omi.
Um die eigene Küche in eine Brotbackstube zu verwandeln, bietet das Buch folgende Kapitel:

Feines zum Frühstück
Brot für viele Gelegenheiten
Aus vollem Schrot und Korn
Hier ist der Brotkorb Mittelpunkt

Von süß bis herzhaft ist für jeden Geschmack etwas dabei. Von  Schokobrötchen und Buttermilchbrot über Stangenweißbrot und Zucchinibrot bis hin zu einem Dinkel-Roggen-Brot mit Kürbiskernen oder Kartoffelbrot bietet das Buch auf seinen 128 Seiten wirklich eine schöne und abwechslungsreiche Rezeptvielfalt.

Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet: links ein schönes Foto, rechts der Rezepttext.

Neben der bei Dr. Oetker gewohnt guten und ausführlichen Beschreibung der Arbeitsschritte finden sich zusätzlich auch Zubereitungszeit, Nährwertangaben und Tipps für ein perfektes Gelingen.

Die Gestaltung ist liebevoll und genau so, wie man es sich bei Rezepten vom Land vorstellt -  rustikal und ganz im Landhausstil eben.

Ausprobiert habe ich aus dem Buch bis jetzt 2 Rezepte, die beide prima gelungen sind. Zum einen waren das die Buttermilchbrötchen (die leider zu schnell aufgefuttert waren für ein Foto) und zum anderen der Knoblauchfladen mit Rosmarin, den ich Euch nun zeigen möchte. Eingepackt in eine Tüte war er übrigens auch am nächsten Tag noch sehr lecker.



Für einen Fladen:

350 ml lauwarmes Wasser

42 g frische Hefe

1 Prise Zucker

600 g Weizenmehl

1 Tl Salz

50 ml Olivenöl

Zum Bestreichen

½ Knoblauchzehe (ich nahm eine Ganze)

1 Zweig Rosmarin

50 ml Olivenöl

1Tl grobes Salz

Für den Teig das Wasser und den Zucker in eine Schüssel geben, die Hefe hineinbröckeln und unter Rühren darin auflösen. 5 Minuten an einen warmen Ort stellen.

Mehl, Salz und Öl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Die Teigkugel mit Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einem Fladen flach drücken. Die feinen Luftbläschen im Teig sollten möglichst erhalten bleiben. Nochmal zudecken und etwa 20 Minuten gehen lassen.

Knoblauch pressen und mit Rosmarinnadeln und Öl vermischen.

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teigfladen mit dem Stiel eines Holzlöffels einige Male einstecken und mit der Ölmischung einstreichen.

 Den Fladen ca. 35 Minuten backen.




*Affiliate-Link

02 März 2013

Grießsuppe - für alle Schniefnasen da draußen (:


Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende!  Gesundheitsmäßig geht es bei mir endlich - wenn auch langsam - aufwärts. Ich bin zwar noch nicht topfit, Besserung ist aber in Sicht.

Weil ja bestimmt nicht nur ich derzeit ein wenig kränkel, dachte ich mir, ich zeige Euch heute einfach mal, wovon ich mich in den letzten Tagen so ernährt habe. (Meine Taschentücherberge zeige ich Euch nicht, keine Sorge ;) )

Es ist eigentlich wirklich unspektakulär, aber neben vielen Obst- und Gemüsesäften gab es bei mir vor allem Grießsuppe. Die Suppe ist superschnell gemacht, schmeckt lecker (wenn man denn was schmeckt trotz Schnupfen…) und man hat etwas Warmes im Bäuchlein.

Für 4 Portionen braucht Ihr:
3 El Butter
4 El Grieß (oder etwas mehr, jenachdem wie gehaltvoll die Suppe sein soll)
1 Zwiebel
1 Liter Fleisch- oder Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskat, Schnittlauch

Die Butter in einem Topf schmelzen und die gehackte Zwiebel kurz andünsten. Den Grieß zugeben und in der Butter bräunen (Achtung -  kann schnell gehen!). Mit der Brühe aufgießen und 10-15 Minuten leise köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Mit Schnittlauch servieren.

Für die "Deluxe"-Variante kann man auch noch etwas gehacktes Suppengrün mit andünsten – dazu hatte ich mit Fieber und Schniefnase aber keinen Nerv. Diese Version hier schmeckt aber auch prima (:



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