14 November 2012

Vanille - Cranberry - Kipferln






Heute habe ich für Euch ein paar Vanille – Cranberry – Kipferln, die quasi auf der Zunge zergehen. 

Vanille - Cranberry - Kipferln
50 g Cranberries, getrocknet
200 g Butter
3 Pakete Vanillezucker
70 g Zucker
2 Eigelbe
280 g Mehl
100 g fein gemahlene Mandeln
Puderzucker


Die Cranberries hacken, und mit Butter, Vanillezucker, Zucker und Eigelben gut verquirlen.
Mehl und Mandeln unterrühren. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in die Mulden der Silikonform drücken und die Kipferln bei 175°C Ober-/Unterhitze etwa 10-15 Minuten backen. Die Kipferln 2-3 Minuten in der Form ruhen lassen, dann lösen (sie lösen sich quasi von selbst).
Den Puderzucker in eine Schüssel geben und die noch heiß-warmen Kipferln vorsichtig darin wenden. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

13 November 2012

Spekulatius



Heute habe ich einen echten Klassiker im Gepäck – Spekulatius. Jedes Jahr wieder ein Genuss.

Heute kommt er jedoch nicht aus Omas alter Holzform – die zwar auch viel für sich hat, bei der das Herausklopfen des Teiges aber gelegentlich zur Zitterpartie werden kann – sondern aus der Silikonform von Tchibo. Nach dem Backen erst nimmt man die fertigen Plätzchen aus der Form – bzw. sie verlassen die Form quasi von selbst – so gut lösen sie sich. Ich bin ohnehin ein Fan von Silikonformen, da kommt mir diese weihnachtliche Variante gerade recht.




Für den Teig benötigt ihr:

225 g Butter, weich

210 g Zucker ( am Besten braunen)

1 Prise Salz

3 El Milch

480 g Mehl

¼ Tl Backpulver

5 Tropfen Bittermandelöl

1 Tüte Spekulatiusgewürz


Oder eine Gewürzmischung aus: 2 Tl Zimt, ¼ Tl Ingwer, ¼ Tl Muskat, ¼ Tl Nelken

Butter mit Zucker und Gewürzen cremig rühren. Bittermandelöl und Milch unterrühren. Mehl und Backpulver untermischen und zu einem glatten Teig verkneten. Diesen 3 Stunden lang im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig ausrollen und portionsweise in die Spekulatiusformen drücken. Was an den Rändern übersteht einfach vorsichtig mit einem Messer abschneiden. Die Formen bei 180°C für 10 Minuten in den Ofen schieben. Abkühlen lassen und in einer Keksdose lagern.

Wenn man keine Spekulatiusform besitzt, kann man den Teig aus einfach ausstechen.
Die Motive hatten ja doch sehr feine Linien und ich war überrascht, wie gut sie nach dem backen zu erkennen waren. Obwohl sie so fein sind, ist beim Herauslösen aus der Form nichts abgebrochen. Tippi Toppi würde ich sagen



11 November 2012

Spaghetti - Würstchen - Spinnen


Ich wünsche Euch allen eine wunderschönen Sonntag! Heute hab ich kein spektakuläres Rezept für Euch, ich stecke nämlich bis über beide Ohren in der Weihnachtsbäckerei  - endlich! Der Duft von Plätzchen setzt bei mir so viele Glückshormone frei, das glaubt ihr gar nicht.
Und Ihr? Seid ihr in Weihnachts- oder eher in Karnevalsstimmung??


 
Diese Spaghetti Würstchen Spinnen sind eigentlich mehr ein Gag und bei Kindern auf jeden Fall ein Knaller (auch bei großen Kindern - mein Freund war begeistert ;) ) .
Vielleicht habt ihr sie auch schon gesehen, erst kürzlich waren sie in einem Lecker-Heft zu finden.

Man braucht dafür ein paar Würstchen, die man in etwa Fingerdicke Stücke schneidet.

Jetzt macht man sich die Mühe (ich musste während des Vorgangs mehrfach den Kopf schütteln, weil ich nicht glauben konnte, was ich da mache...) und steckt durch jedes Würstchenstück etwa 5-10 Spaghetti. Jetzt einfach wie gewohnt gesalzenes Nudelwasser erhitzen und die Nudel-Würstchenspinnen darin etwa 10 Minuten kochen, bis die Spaghetti gar sind. Abtropfen lassen und mit Lieblingssauce (in meinem Fall Tomatensauce) servieren.
 
 
 
Die Spinnen lassen sich übrigens nicht Stunden vorher vorbereiten, da das Stück Spaghetti, das sich im Inneren des Würstchens befindet mit der Zeit durchweicht und das Ganze dann im Wasser nicht zusammenhält.

So, jetzt flitze ich schnell wieder zum Backofen !! Habt einen schönen Sonntag!

10 November 2012

Apfelklöße mit gebräunter Butter und Zimtzucker





Auf dem Blog von Zorra gibt es derzeit mal wieder ein tolles Kochevent mit dem Titel
Alte Schätzchen“. Gastgeberin dieses tollen Events ist Bushcooks Kitchen.


Blog-Event LXXXII - Alte Schätzchen (Einsendeschluss 15. November 2012)



Es geht dabei darum, ein altes, vielleicht sogar schon eingestaubtes Kochbuch hervorzukramen und  ein leckeres Rezept daraus nachzukochen. Eine großartige Idee, wie ich finde!
Klar, die neuen Kochbücher bestechen durch eine tolle Fotoqualität und Rezepte, die meistens total im Trend liegen. Dadurch geraten die „alten Schätzchen“ gerne mal in Vergessenheit.

Mit 24 Jahren kann ich natürlich noch nicht auf wahnsinnig viele wirklich alte Kochbücher zurückgreifen. Aufgrund der Tatsache, dass ich leidenschaftlich gerne über Flohmärkte schlendere, hat sich aber wenigstens schon das ein oder andere alte Schätzchen in mein Bücherregal geschlichen.
ch blättere zwar furchtbar gerne in alten Kochbüchern, dennoch kommt es sehr selten vor, dass ich mal ein Rezept daraus in die Tat umsetze. Wirklich Schade –  zum Glück hat dieses Event das ja nun geändert.

Entschieden habe ich mich für das Buch „Schlesische Spezialitäten“ von Hanna Grendel, das im Jahre 1965 vom Gräfe und Unzer Verlag (den meisten als GU ein Begriff) publiziert wurde. Darin finden sich nicht nur Rezepte, sondern auch zahlreiche Anekdoten zur schlesischen Küchentradition.

Bei den Rezepten waren natürlich welche dabei, die heute garantiert kaum einer mehr SO kochen würde - zum Beispiel die Erbsensuppe mit Schweinsohren. Kochkultur und Essgewohnheiten entwickeln sich eben – manchmal auch zum Guten.
Dennoch war das ein oder andere dabei, was ich mir markiert habe und jederzeit liebend gern verputzen würde.

Eines der Rezepte hat es mir aber besonders angetan – und wie sich nach dem Kochen (und Essen!!) herausstellte auch zu Recht. Mehlspeisen haben es mir ja eh total angetan und diese Apfelklöße sind einfach nur überirdisch lecker!!

Ich mag Butter, gebräunt erst Recht, Zimt Zucker sowieso – gerade in Verbindung mit Äpfeln. Aber WIE GUT gebräunte Butter und Zimtzucker zusammen mit diesen grandiosen Apfelklößen schmecken…. Das kann ich gar nicht beschreiben.

Hier ist also das Rezept für mein kulinarisches Schätzchen aus einem alten Schätzchen.

Apfelklöße

Für 4 Personen (oder 3 mit großem Appetit)

250 g Mehl

500 g Äpfel

1 Ei

70 g Butter

½ Tl Backpulver

50 g Zucker

125 ml Milch

Zimt, Zucker

Äpfel schälen und so klein wie möglich würfeln.

Aus Mehl, Ei, 20 g zerlassener Butter, Backpulver, Äpfeln und Milch einen nicht zu festen Teig bereiten. Von der Masse mit einem Esslöffel Klöße abstechen und in nicht zu stark kochendes Wasser einlegen. 10 – 15 Minuten ziehen lassen.

Die restliche Butter in einem Topf bräunen – Achtung – geht ab einemgewissen Punkt sehr schnell!

Die abgetropften Klöße mit der Butter und Zimtzucker servieren.

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