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15 April 2015

Spinat-Pesto

Leute, ich bin gerade so aufgeregt! Heute  Nachmittag ist es endlich so weit: C. und ich ziehen in unsere erste gemeinsame Wohnung! Naja, noch nicht ganz, heute ist erst mal Schlüsselübergabe und wir tragen die ersten Möbel rein. Aber in den nächsten Tagen werden wir dann komplett umziehen! Nach Düren übrigens, denn dort habe ich eine Stelle an einem Gymnasium bekommen. Ich freue mich riesig und natürlich insbesondere auf meine Küche, die ich ganz nach meinem Geschmack einrichten kann.


Jetzt fragt ihr Euch vielleicht, wie ich vom Umzug den Bogen zum Spinat-Pesto spannen will. Das ist nämlich so: da es hier momentan ultra stressig ist, komme ich in diesen Tagen kaum zum Kochen! Viele Küchen-Utensilien sind bereits in Kisten verpackt und die Zeit ist knapp! Da ist ein Pesto das ultimative Fast-Food!




Ich habe in der letzten Woche gleich 2x dieses leckere Spinat Pesto gemacht. Einfach alle Zutaten pürieren, mit gekochten Nudeln vermengen und fertig! Super schnell und immer lecker!

Früher habe ich Spinat gehasst! Er war sozusagen der Endgegner meiner Kindheit. Bevor der Spinat nicht aufgegessen war, gab es keinen Nachtisch. Am schlimmsten fand ich aber, wenn die ungeliebte grüne Pampe mein Spiegelei oder meinen Kartoffelpüree berührt hat. Bäh, das ging gar nicht. 



Nach und nach habe ich meinen Ekel vor Spinat (und allgemein grünem Gemüse) allerdings abgelegt. Ich mag ihn inzwischen sogar richtig gerne! Selbst im Smoothie! Nun aber erst mal zum Pesto-Rezept!


Spinat-Pesto

100 g frischen, jungen Spinat
1 Zehe Knoblauch
30 g Pinienkerne
30 g Parmesan
Salz, Pfeffer
ca. 100 ml Olivenöl


Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten, Knoblauch hacken, Parmesan reiben. Spinat waschen und abtropfen lassen. 

Alle Zutaten zu einer feinen Paste pürieren. So viel Olivenöl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Ihr könnt das Pesto entweder direkt verwenden oder in einem heiß ausgespülten Glas ca. eine Woche aufbewahren. Dazu das Pesto in das saubere Glas geben und mit etwas Öl bedecken. Dann in den Kühlschrank stellen.

28 November 2012

Petersilien - Walnuss - Pesto


Draußen ist es grau in grau, das kann ich so nicht stehen lassen. Je grauer es draußen wird, umso bunter mach ich´s mir in meinem Kopf UND natürlich in der Küche!! Auch wenn nun eigentlich schon fast Abend ist  - und es draußen somit auch nichtmal mehr grau sondern eher stockfinster ist…- dachte ich, ich zeige Euch einfach mal mein Lieblings-Pesto. Es ist so herrlich leuchtend grün, dass es ein Winter-geplagtes Herz doch nur erwärmen kann.

Es handelt sich um eines der Rezepte, das liebe, liebe lieeeeebe und eigentlich schon lange mal verbloggen wollte.

 
 
Vor 2 Jahren bekam ich dieses Pesto von einer lieben Freundin zu Weihnachten geschenkt und es wurde von da an ein Dauerbrenner in meiner Küche.

Ursprünglich stammt es aus einem der Lecker- Weihnachtsspecials und war dort unter dem Namen „Chili Walnuss Pesto“ zu finden. Ich war so frei und habe es in Petersilien-Walnuss-Pesto umbenannt, da die Chilischoten eigentlich kaum hervorstechen. Das Pesto ist also auch für „Scharf-Angsthasen“ wie mich bestens geeignet.

Ich muss dazu sagen, ich bin eigentlich kein petersilien-Fan, aber das Pesto ist ne Wucht


 

Für 4 Gläser à 150 ml Inhalt braucht Ihr:
4 Bund glatte Petersilie
100 g Walnusskerne
4 Knoblauchzehen
100-150 ml Olivenöl
2 rote Chilischoten
150 g Parmesan
Salz, Pfeffer
Walnusskerne hacken und ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten. Petersilie waschen, trocknen und die Blätter (nicht die Stängel – sonst wird das Pesto faserig – iiiiih) grob hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls hacken. Alles zusammen pürieren, dabei so viel Öl zugießen, bis ein cremiges Pesto entsteht.
Chilischote längs halbieren, Kerne herauskratzen und in dünne Ringe schneiden. Parmesan reiben. Beides unter das Pesto rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In saubere Gläser abfüllen und mit etwas Öl bedecken, dann verschließen.
Das Pesto hält sich so im Kühlschrank etwa 3-4 Wochen.

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