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15 Dezember 2012

Bookshelf - Weihnachtsbacken von A-Z von Dr. Oetker

Jetzt, da ich schon mal ein Bookshelf angelegt habe, muss es natürlich auch gefüllt werden. Passend zur Vorweihnachtszeit heute mit dem Buch Weihnachtsbacken von A-Z* von Dr. Oetker, in dem sich alles um die schönste Zeit im Jahr dreht. Die Ausgabe gibt es schon seit 2010 und hat Potential zum Weihnachts-Klassiker. Für mich das Standard-Weihnachtsbäckerei-Backbuch überhaupt -  deshalb stelle ich es Euch heute auch vor.

Kurzbeschreibung:
Oh, du fröhliche...Für Süßgenießer ist der Dezember die beste Zeit des Jahres, weil Plätzchen, Stollen und Weihnachtskuchen zu ihr gehören wie die Kerzen auf dem Adventskranz. Jetzt backen selbst jene, die Weihnachten sonst nicht viel abgewinnen können, denn: Die etwa 200 Rezepte aus der Dr. Oetker Testbäckerei schmecken zum Tee so gut wie zum Glühwein, in der Arbeitspause so anregend wie abends beim Fernsehen. Diese Rezepte garantieren Anfängern Erfolgsapplaus und reizen versierte Bäcker mit neuen Aromen.“

 Inhalt und Gestaltung des Buches:

Der Aufbau ist ziemlich offensichtlich -  nämlich von A-Z. So einfach kann’s gehen J Die gute Gliederung erspart lästiges Suchen und man findet schnell, wonach das hungrige Herz begehrt. Auf insgesamt fast 300 Seiten sind über 200 verschiedene Rezepte zu finden, die nur darauf warten, nachgebacken zu werden.

Was ich bei der Gestaltung gut finde, ist, dass jedes Rezept so nett bebildert ist, dass es den Appetit anregt, aber die Bilder alles in allem dennoch nicht zu viel Platz im Buch wegnehmen. Das ist bei einer umfangreichen A-Z Sammlung wie dieser wie ich finde sehr angemessen, da auf diese Weise eine sehr große Menge an Rezepten in dem Buch untergebracht werden kann. So soll es bei so einem Allround-Nachschlagewerk zum Thema Weihnachten ja schließlich sein.

Zu Beginn des Buches finden sich nützliche Erklärungen zu den im Buch verwendeten Abkürzungen, Backofeneinstellungen, Backzeiten usw.

Neben einem Bild werden zu jedem Rezept auch die Zubereitungszeit und dir Nährwerte angegeben. Wenn sich ein Rezept zum Beispiel eher „für Geübte“ eignet, steht auch das dabei.
Die Rezepte:

Neben Grundrezepten und  heißgeliebten Klassikern wie beispielsweise Vanillekipferl, Zimtsterne, Makronen, Lebkuchen usw. finden sich durchaus auch ausgefallene Rezepte wie Mini Weihnachtsgugelhupfe, ein Gewürz Karamell Kuchen oder gefüllte Kaffee Herzen und viele mehr. Es gibt darüber hinaus auch viele Rezepte, die von Kindern ansprechend für Kinder sind.

Die Vielfalt der Rezepte gefällt mir sehr gut. Da finden sich nicht einfach nur Plätzchen-, sondern auch viele Pralinen- Torten- und Kuchenrezepte. Da ist wirklich für jeden Anlass das Passende dabei. Auch erfahrene Bäcker werden sich mit dem Buch bestimmt nicht langweilen. Einige der Rezepte eignen sich auch gut außerhalb der Weihnachtszeit.

Was sich bei Dr. Oetker (bei vielen anderen Backbüchern auf dem Markt leider Gottes nicht) von selbst versteht, ist, dass alle Rezepte vorher auf Geschmack und Gelingen getestet wurden. Das ist für mich sehr wichtig. Die Zubereitungsweisen sind daher wirklich stimmig und gut erklärt, sodass auch einem Anfänger nichts schief gehen kann. Lediglich die Verzierungen mancher Gebäcke verlangen eine ruhige bzw. geübtere Hand ;-)

Was mir auch wichtig ist, in den Rezepten findet man nur Zutaten, die man auch tatsächlich in jedem Supermarkt bekommen kann. Ohne viel Chichi was ganz Tolles zaubern ist hier das Motto.
Fazit:

Das Buch macht sich in meinen Augen sehr gut als Erstausstattung was weihnachtliche Backbücher angeht. Wirklich BRAUCHEN wird man danach kein anderes mehr unbedingt. Aber auch,  wenn man schon andere weihnachtliche Backbücher daheim hat, könnte sich die Anschaffung von diesem hier durchaus lohnen – da eben neben Klassikern auch echte Neukreationen zu finden sind.
Auch unschlagbar finde ich das Preis-Leistungsverhältnis mit gerade einmal 12 Euro und über 200 Rezepten. In meinen Augen eine gelungene Rezeptsammlung.


*Affiliate-Link

18 August 2012

Dr. Oetker Test - Marathon Teil 6 - Marzipan Milchreis mit Erdbeergrütze



Hier muss ich sagen, Milchreis ist eines der Dinge, die ich eigentlich fast immer fertig (also zum anrühren) kaufe. Ich habe Milchreis zwar auch schon einige Male selbst gemacht, finde den Aufwand jedoch für mich nicht lohnenswert. Wenn ich Milchreis-Hunger habe, dann muss es ihn am besten sofort geben – ohne geduldiges Warten.


Diese Variante wird allen Marzipan Fans gefallen. Der Geschmack ist wirklich fein.


Marzipan Milchreis mit Erdbeergrütze


Für die Erdbeergrütze



300 g Erdbeeren auftauen lassen. Das Auftauwasser auf 400 ml mit Wasser auffüllen. Früchte Fix mit einem Schneebesen in die Flüssigkeit einrühren. Erdbeeren unterheben und etwa 15 Minuten stehen lassen.



Für den Milchreis:


1 Packung Milchreis (z.B. Dr. Oetker)

500 ml Milch (oder wie viel auf der Backungsanweisung steht…)

100 g Marzipanrohmasse


Den Marzipan raspeln und zusammen mit der Milch wallend aufkochen. Von der Platte ziehen, den Milchreis einrühren und 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Zusammen mit der Erdbeergrütze servieren.

Dr. Oetker Test - Marathon Teil 5 - Cheese Cake


Über das Cheese Cake Backbuch von Dr. Oetker habe ich mich ehrlichgesagt ganz besonders gefreut. Wie der Titel schon verrät gibt es darin wirklich viele schöne Cheesecake Rezepte.

Es finden sich sowohl Cheesecake – Klassiker wie der New York Cheesecake oder der Old Fashioned Cheeseke, aber auch total abgefahrene Kreationen wie ein „Green Cheesecake“ oder ein „Cottage Mango Cheesecake“, ein „Peppermint Cheesecake oder ein „Crispy Choco Cheesecake“. Und viele mehr.

Die Bilder sind allesamt appetitlich und laden zum Nachbacken ein. Die Rezepte sind wie immer bei Dr. Oetker gut beschrieben, sodass auch Anfänger sie leicht nachbacken können.



Wer also ein Cheesecake-Fan ist, bei dem sind die 9,99 Euro gut angelegt. In Zukunft wird sicher noch das ein oder andere Rezept daraus hier auf diesem Blog landen, das kann ich euch gleich sagen.




Heute möchte ich euch den „Old Fashioned“ Cheesecake vorstellen. Altmodisch ist wenn überhaupt aber nur im positiven Sinne. Ein toller Klassiker, den alle Mitesser sehr lecker fanden. Das kann man Erdbeersauce reichen, diese habe ich weggelassen.








Für den Boden



200 g Butterkekse

100 g Butter



Für die Füllung



1 Vanilleschote

5 Eier

150 g Zucker

2 El Zitronensaft

800 g Doppelrahmfrischkäse

250 g Schlagsahne



Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben, diesen fest verschließen und mit einer Teigrolle die Kekse zerbröseln.



In einer 26-er Springform verteilen und mit den Händen andrücken. Dabei einen 3-4 cm hohen Rand formen. 10 Min. in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Vanilleschote längs aufschneiden und das Marz auskratzen. Das Mark mit den Eiern, Zucker, Zitronensaft und Fischkäse verquirlen. Sahne steif schlagen und unterheben.

Den Teig in dir Springform geben und etwa 70 Minuten backen. Den Ofen ausschalten und den Kuchen noch etwa 20 Min. darin stehen lassen (das verhindert das plötzliche Zusammenfallen durch den Temperaturwechsel).

Den Kuchen vollständig erkalten lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mindestens 5 Stunden lang in den Kühlschrank stellen.

Rübli Muffins




Rübli Muffins


Für 6 Muffins

50 g Möhren, fein geraspelt

50 g Öl

1 Ei

50 g Zucker

50 g Mehl

50 g gemahlene Haselnüsse

1 Tl Backpulver

½ Tl Zimt, 1 Msp. Muskat



Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papier - Muffinförmchen auslegen.


Die ersten 4 Zutaten verquirlen. Die restlichen Zutaten nach und nach unterrühren. Die Förmchen zu je 2/3 mit dem Teig befüllen. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen.

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