30 August 2015

Hasselback - Apples mit Knusper-Kruste


Oh. Mein. Gott. Dieses Rezept ist der absolute Oberknaller und ihr müsst es unbedingt ausprobieren! Das musste ich unbedingt sofort loswerden, bevor ich Euch nun mehr dazu erzählen kann. 

Bei den Hasselback Apples handelt es sich um ein einfaches Apfel-Dessert, für das ihr nur wenige Zutaten benötigt und dessen Zubereitung auch nur ein klein wenig Geduld erfordert. Die Zubereitungsweise ist kinderleicht aber dennoch so raffiniert, dass ihr am Ende mit einem unwiderstehlichen Geschmack belohnt werdet.Gefunden habe ich das Rezept hier auf Simmer & Boil



Aber wieso "Hasselback"? Hasselback bezeichnet normalerweise eine Zubereitungsweise für Kartoffeln (Hasselback Potatoes). Dabei werden die Kartoffeln ganz oft eingeschnitten (aber nie bis ganz unten!), sodass sie aussehen wie ein Akkordeon. Dann bestreicht man sie - zum Beispiel - mit Knoblauchöl oder steckt Käse in die Schnittstellen und backt die Kartoffeln. Durch die Einschnitte kann das Öl (und der Geschmack!!) in alle Ritzen der Kartoffel vordringen und die Kartoffeln werden ganz besonders knusprig.

Der Begriff "Hasselback" und die Zubereitungsweise selbst, stammen, soweit ich kurz recherchiert habe, aus Stockholm, Schweden, aus einem Restaurant namens Hasselbacken, in dem eben diese Kartoffeln um 1940 zum ersten Mal serviert wurden. Aber ihr wisst ja, für solche Essens-Legenden lege ich lieber nicht meine Hand ins Feuer ;) !



Die Hasselback - Apples sind also eine süße Abwandlung der herzhaften Hasselback Potatoes. Statt mit Knoblauch-Öl werden die Äpfel nach dem Einschneiden mit einer Mischung aus Butter, braunem Zucker und Zimt bestrichen und dann gebacken. Nach einer Weile im Ofen werden sie dann noch mit crunchigen Streuseln beglückt und weiter gebacken. 

Wenn sich ein traumhafter Apfel-Zimt-Duft im ganzen Haus verteilt sind sie fertig und müssen unbedingt mit einer kalten Kugel Vanilleeis serviert werden. DAS IST PERFEKTION!! Saftig, weicher Apfel mit Zimt-Geschmack, crunchige Butter-Streusel und cremiges Eis. Ich komme gar nicht mehr raus aus dem Schwärmen!



Hasselback - Apples mit Knusper-Kruste

Butter für die Form
2 Große Äpfel
1 El brauner Zucker
1 El Butter
1/2 Tl Zimt

Für die Streusel:
3 El Zucker
1,5 El Butter
1 Prise Salz
1/4 Tl Zimt
2 El Haferflocken
1 Tl Mehl

Außerdem:
Vanilleeis

Eine kleine Auflaufform mit Butter einfetten,  den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Äpfel schälen, halbieren und entkernen, dann mit der Schnittfläche nach unten auf ein Schneidebrett legen und im Abstand von 1-2mm einschneiden (bis fast ganz unten, aber nicht bis ganz nach unten - der Apfel soll noch an einem Stück bleiben!). In die Form setzen. Butter, Zucker und Zimt schmelzen und die Äpfel damit bestreichen.

Die Form mit Alufolie verschließen und für 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Die Folie entfernen und weitere 10 Minuten backen.

Alle Zutaten für die Streusel vermengen und über die Äpfel geben. Weitere 10 Minuten backen.

Heiß mit Eiscreme servieren!

23 August 2015

Bruschetta - Pizza vom Grill

Die Nöte einer Food-Bloggerin oder: die Angst vor dem kleinen roten Lämpchen an der Kamera.

Wenn das Foto-Set steht, das Essen halbwegs hübsch angerichtet ist, der Liebste am Esstisch darauf wartet, endlich mit dem Essen zu beginnen bevor es kalt wird, man nur noch schnell ein paar Fotos für den Blog knipsen will.......und dann der Kamera-Akku den Geist aufgibt!! Das ist zum heulen und genau so passiert bei diesem Gericht. 



Genau ein Foto konnte ich noch machen, bevor der Bildschirm für immer (naja ok, für ein paar Stunden) schwarz blieb. Trotzdem muss ich Euch diese leckere Bruschetta-Pizza noch schnell zeigen, bevor Sommer und Grillsaison sich dem Ende zuneigen. 

Wie ihr seht, findet ihr auf der Pizza weder Tomatensauce, noch zerlaufenen Käse. Stattdessen gibt es einen erfrischenden kalten Bruschetta-Belag mit Rucola und, wer mag. etwas Parmesan. KÖSTLICH!!

Bruschetta-Pizza vom Grill (oder aus der Pfanne)

1x Pizzateig
500 g Tomaten (reife, aromatische)
1 Zehe Knoblauch, fein gehackt
1/2 rote Zwiebel, ganz fein gehackt
1 Handvoll Basilikum, gehackt
1 Handvoll Rucola
Parmesan
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Balsamico Creme

Die Tomaten würfeln, mit Knoblauch, Zwiebel, einem Schuss Olivenöl und Basilikum vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und 1-2 Stunden durchziehen lassen. 

Den Teig Ausrollen, mit Olivenöl bestreichen und von beiden Seiten grillen. Zuerst mit dem Bruschetta-Belag belegen, dann mit Rucola. Zuletzt Parmesan und Balsamico Creme über die Pizza geben. 

Ps.: Wer auf Tomatensauce nicht verzichten möchte, kann diese nach dem Grillen noch (kalt) auf die Pizza streichen, bevor der Bruschetta-Belag drauf kommt! Auch sehr lecker!

21 August 2015

Himbeer - Schoko - Brownie - Cheesecake


Heute gibt´s was auf die Hüften! Und zwar einen köstlichen Cheesecake. Nein, einen Brownie. Ähm. BEIDES!! 

Der Boden besteht nämlich aus einem saftig-schokoladigen Brownie-Teig, der Euch gleich in den 7. Schoko-Himmel befördert! Die Cheesecake-Schicht ist nicht nur extra cremig, sondern auch schön fruchtig durch eine Ladung Himbeer-Konfitüre!

Für´s Auge wird das Ganze dann noch mit einer Schoko-Glasur und frischen Himbeeren getoppt!



Ich konnte es mal wieder nicht abwarten, bis der Kuchen ganz abgekühlt war und musste ihn schon anschneiden, als die Glasur noch nicht ganz fest war...

Mmmmhhh.... muss ich noch mehr sagen? Unbedingt mal nachbacken! ;)



Himbeer - Schoko - Brownie - Cheesecake 


Für den Brownie-Boden:

(Für 1 26-er Springform)


200 g Zartbitterschokolade

120 g Butter
2 Eier
190 g Mehl
1/2 Tl Backpulver

Für die Cheesecake-Schicht:

250 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
120 g Himbeer-Konfitüre (ohne Kerne)

Für die Glasur:

150 g Schokolade
1 El Butter

Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zartbitterschokolade und Butter bei niedriger Hitze unter Rühren erwärmen bis die Schokolade geschmolzen ist. Evtl. etwas abkühlen lassen, dann mit Eiern, Mehl und Backpulver verrühren. 

Den Boden der Springform mit Backpapier (zugeschnitten) belegen und einfetten. Dann den Brownie-Boden darauf gießen. 

Für die Cheesecake-Schicht einfach alle Zutaten verquirlen und gleichmäßig auf dem Brownie-Boden verteilen. 

Im Ofen ca. 35-45 Minuten (je nach Ofen) backen, bis die Cheesecake Schicht nicht mehr flüssig ist.

 Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Den Rand der Springform vorsichtig lösen und abnehmen. Den Kuchen mit einer Glasur aus Schokolade und Butter bestreichen. Bis zum Verzehr kühl lagern.

17 August 2015

{Menü} Rewe* Beste Wahl sucht die Cooking Queen!

REWE* sucht die Cooking Queen und ich kämpfe mit 2 weiteren BloggerInnen um den Titel ;) 

Die Herausforderung: ein Menü kochen unter dem Motto: Deine Schwiegermutter steht vor der Tür! Mit welchem einfachen Menü beeindruckst du Sie auf die Schnelle? Bei dem Menü sollten vor allem REWE Beste Wahl-Artikel verwendet werden. Die Eigenmarke umfasst inzwischen über 1000 Artikel und verspricht Markenqualität zum kleinen Preis - perfekt also für ein einfaches, schnelles Menü, das kein Loch in die Haushaltskasse reißt!

***Wenn Euch mein Menü gefällt, dann stimmt doch bitte hier*, auf der Facebook-Seite von Rewe, für mich (Foto 3) ab! Ich würde mich riesig über Eure Stimme freuen! ***


Jeder kennt das, es kündigt sich spontan Besuch an und man muss schnell für etwas Essbares sorgen. Keine Zeit, am Vorabend gemütlich etwas vorzubereiten, jetzt muss es blitzschnell gehen! Schmecken soll es natürlich auch und frisch gekocht muss es auch sein - kein Tütenkram!! Ein paar kleine Helfer (wie die schon fertige Antipasti oder Cookies!) sind natürlich erlaubt! 

Wenn man sich ein wenig organisiert, steht dieses Menü in weniger als einer Stunde auf dem Tisch! (2 Stunden wenn ihr noch einkaufen müsst!):

Vorspeise: Avocado - Caprese - Crostini (ca. 15 Minuten)
Hauptspeise: Zucchini - Spaghetti mit Antipasti-Spieß (20 Minuten)
Dessert: Kleiner Schoko - Mascarpone - Cheesecake mit Himbeeren (15-20 Minuten)

Alle mit "**" gekennzeichneten Zutaten sind von der Eigenmarke REWE Beste Wahl! Die Mengenangaben sind für 2 Personen angegeben!



Avocado - Caprese - Crostini (ca. 15 Minuten)

1 Baguette**
 Avocado
200 g Kirschtomaten**
125 Mini-Mozzarella-Kugeln**
1 Handvoll frisches Basilikum
Olivenöl**
1-2 El Balsamico Creme**
Salz, Pfeffer

Das Baguette im Ofen aufbacken. Inzwischen die Avocado von Schale und Kern trennen und würfeln, die Kirschtomaten waschen und halbieren, das Basilikum hacken. Avocado, Tomaten, Basilikum und Mozzarella in einer Schüssel mischen, etwas Öl dazu geben und würzen.

Das Baguette in Scheiben schneiden, mit Olivenöl bepinseln und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten. Auf einen Teller legen, mit dem Gemüse belegen, mit Balsamico Creme und frischem Pfeffer dekorieren.



Nun zur Hauptspeise. Das Raffinierte hier: die Hälfte der Spaghetti sind gar keine Spaghetti, sondern Zucchini! So wird das Menü leichter - passend zum Sommer! Für den Spieß habe ich ein wenig getrickst: die Antipaste gibt es von REWE Beste Wahl nämlich schon fix und fertig zu kaufen! Genauso wie das Pesto ;) ! 


Hauptspeise: Zucchini - Spaghetti mit Antipasti-Spieß (20 Minuten)

250 g Spaghetti**
1 große Zucchini
100 g Pesto Verde**
verschiedene Antipasti**
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Spaghetti al dente kochen. In der Zwischenzeit die Zucchini mit einem Julienne-Schneider hobeln und die Antipasti auf Spieße spießen. 

Die Spaghetti abgießen und den Topf zurück auf die heiße Herdplatte geben. Die Zucchini darin 1-2 Minuten andünsten, dann mit den richtigen Spaghetti und dem Pesto vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, bei bedarf noch etwas Olivenöl zugeben.


Das Dessert erfordert die meisten Zutaten - aber auch nur, weil ich mich bei dem großen Angebot nicht entscheiden konnte! Die Weiße Kuvertüre und die Raspelschokolade als Verzierung könnte man getrost auch weglassen! Mmmmhhh war das lecker!!



Dessert: Kleiner Schoko - Mascarpone - Cheesecake mit Himbeeren (15-20 Minuten)

ca. 75 g Schoko-Cookies**
1 Schuss Orangensaft**
300 g Mascarpone**
200 ml Schlagsahne**
100 g Schokolade (mind. 50% Kakaoanteil!)**
1 El Zucker
125 g Himbeeren
50 g weiße Kuvertüre**
Raspelschokolade als Deko**

Cookies zerkrümeln und mit dem Orangensaft vermengen. Auf dem Boden eines Glases verteilen und etwas andrücken.

Sahne, Zucker und Schokolade unter Rühren erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Mit der Mascarpone zu einer cremigen Masse rühren. Die Masse auf die beiden Gläser verteilen. Mit Himbeeren belegen. Die weiße Kuvertüre schmelzen und über die Himbeeren träufeln, mit Raspelschokolade bestreuen. 

Bis zum Verzehr kalt stellen.



Na, wie findet ihr mein schnelles Menü? Findet Ihr, ich habe das Zeug zur Cooking-Queen? Dann könnt ihr jetzt auf der Facebook-Seite von REWE* für mein Menü (Foto 3) abstimmen!

Ich würde mich natürlich riesig über Eure Stimme freuen! <3 <3 Ihr dürft die Abstimmung natürlich auch gerne teilen und weiter erzählen ;) ! 



*Werbung: Dieser Post ist in Kooperation mit REWE entstanden! 

16 August 2015

Brokkoli - Tomaten - Suppe

Brokkoli ist unverschämt! Im Rohzustand sieht er sooo schön KNALLGRÜN und voller Leben aus...nach 15 Minuten köcheln in meiner Suppe sieht er dann aber leider zum heulen kacke aus. Leblos, farblos, schlaff, fad. Dabei schmeckt er sooo grandios! Aber das sieht man auf den Fotos ja leider nicht... 

Natürlich könnte ich einfach ein bisschen tricksen und den Brokkoli nur halb durchkochen und dann mehr oder weniger Roh ins Foto schmuggeln... für die Optik...so machen es so manche großen Kochbuch-Fotografen nämlich....aber das mache ich hier natürlich nicht. Hier sollt ihr die Gerichte schließlich so zu sehen bekommen, wie sie auch wirklich aussehen! Und Suppe sieht nach 20 Minuten köcheln eben leider...ähm...suppig aus!


Das Rezept möchte ich Euch dennoch gerne zeigen, da ich es jetzt im Sommer unheimlich gerne esse! Suppe und Sommer widersprechen sich keineswegs: durch die fruchtigen Tomaten kühlt die Suppe sogar von innen. 

Glaubt ihr nicht? Doch! Denn nicht die Temperatur der Lebensmittel entscheidet, ob sie kühlen oder wärmen, sondern ihr Wassergehalt. So bringen einen Kohlehydrate eher ins schwitzen, während uns Tomaten und andere wasserhaltige Gemüse- und Obstsorten erfrischen - auch in Form einer warmen Suppe.

Und falls es Euch doch zu heiß für eine Suppe sein sollte, keine Sorge, auf das Mistwetter in Deutschland ist ja immer Verlass: das kommt bestimmt bald wieder!! ;)


Brokkoli - Tomaten - Suppe

1 Zwiebel, gehackt
1 Zehe Knoblauch, gehackt
500 ml passierte Tomaten
100 ml Gemüsebrühe
1 Kopf Brokkoli
Salz, Pfeffer, Zucker
italienische Kräuter
evtl. Creme Fraiche

Den Brokkoli in Röschen teilen. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl 2-3 Minuten abschwitzen, dann mit den Tomaten und der Brühe ablöschen. Den Brokkoli zugeben und 20-25 Minuten bei halb geschlossenem Deckel leise köcheln lassen, bis der Brokkoli gar ist. Evtl. etwas Brühe nachgießen, dann würzig abschmecken. Mit einem Klacks Creme Fraiche servieren.

15 August 2015

Grillabend mit Freunden & MEGGLE*


Kürzlich wurde ich von MEGGLE* gefragt, ob ich nicht Lust hätte, einen Grillabend mit meinen Freunden zu veranstalten und dabei verschiedene sommerliche Produkte der Marke zu testen! Ich musste nicht lange überlegen, denn bei den momentanen Temperaturen grillen wir super, super gerne!! Kräuterbutter & Co. dürfen dabei natürlich nicht fehlen! 


*Werbung



Sehr gerne mache ich verschiedene Buttersorten selbst (das ist auch gar nicht schwer!) aber wenn sich mal spontan Grill-Besuch ankündigt oder die Zeit einfach knapp ist, dann greife ich auch gerne mal auf gekaufte Leckereien zurück. Dabei ist meine Wahl auch schon oft auf MEGGLE gefallen! 

Verkostet haben wir bei unserem Grillabend Folgendes:

MEGGLE Mediterrane Tomate
MEGGLE Kräuter-Butter Original
MEGGLE Kräuter-Butter Diablo
MEGGLE Knoblauch-Butter
MEGGLE Laugenbaguettes „Kräuterbutter“ und „Schnittlauchbutter“
MEGGLE Steinofen-Ciabatta Mediterrane Tomate
MEGGLE Rustikal-Baguette Kräuterbutter



Dass es von MEGGLE einige Butter-Sorten* gibt wusste ich bereits. Dass die Auswahl an feinen gefüllten Broten zum Aufbacken* aber auch so groß und vielseitig ist, das wusste ich noch gar nicht. Sofort ratterten mit die Rezept-Ideen durch den Kopf!! 

Mmmmhhh, wir haben es uns so richtig schmecken lassen! Seht selbst, was es alles gab! 



Überbackenes Grill-Brot Caprese

Verschiedene Sorten Baguettes zum Aufbacken: z.B. Rustikal-Baguette Kräuterbutter oder Steinofen-Ciabatta mediterrane Tomate oder Laugen Baguette von MEGGLE
Tomaten
Mozzarella
Salz, Pfeffer
Balsamico Creme

Die Baguettes auf den Grill legen, abwechselnd mit Tomaten- und Mozzarellascheiben belegen, würzen und so lange (am besten bei geschlossenem Deckel) backen, bis der Käse geschmolzen ist. Mit Balsamico Creme servieren und noch warm genießen.



Maiskolben mit pikanter Marinade

2 Maiskolben
4 EL Butter, zerlassen (MEGGLE Kräuter-Butter Diablo)
2 El Ketchup
1 Tl Paprikapulver
1 Tl Honig

Die Maiskolben ca. 20 Minuten in gesalzenem Wasser kochen. Dann halbieren oder dritteln. Aus Butter, Ketchup, Paprikapulver und Honig eine Marinade anrühren und die Maiskolben damit bestreichen. Auf dem Grill unter gelegentlichem Wenden rundherum grillen.



Gefüllte Champignons vom Grill

600 g braune Champignons
100 g Kräuterbutter (z.B. MEGGLE Kräuter-Butter oder Knoblauch-Butter)
100 g geriebener Käse
1/2 rote Paprikaschote, klein gewürfelt
2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten

Die Champignons putzen und die Stiele entfernen*. Aus Kräuterbutter, Käse, Paprika und Frühlingszwiebel eine Füllung herstellen. Die Pilze damit füllen und in einer Grillschale auf den Grill geben. Wenn vorhanden den Deckel des Grills schließen, um die Pilze zu überbacken.

*Aus den Stielen der Champignons koche ich gerne einen Sud für Saucen!  





Gegrillte Aubergine mit Tomate und Feta

1 Aubergine
50 g Tomatenbutter (z.B. MEGGLE Mediterrane Tomate)
2 Tomaten
etwas Fetakäse

Die Aubergine in 1 cm dicke scheiben schneiden, mit Salz bestreuen und 30 Minuten ziehen lassen. Mit kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen.

Die Auberginenscheiben ohne (oder mit nur sehr wenig) Öl von beiden Seiten grillen. In eine Grillschale setzen, etwas Butter auf jede Scheibe geben, dann mit einer Tomate belegen und etwas Käse darüber krümeln. Bei geschlossenem Deckel grillen, bis der Käse leicht braun geworden ist. 


*Werbung: Der Post in Zusammenarbeit mit und mit Unterstützung von MEGGLE entstanden! 

12 August 2015

Tortilla - Pizza mit Mais

Als Student war ich irgendwie verblendet. Da bildete ich mir doch tatsächlich ein, dass es auch nach einem anstrengenden Arbeitstag noch möglich ist, stets etwas Leckeres, Gesundes und Frisches zu kochen. Ähm....ja. Das war wohl nix. 

Herausgerissen aus dem kleinen Mikrokosmos Universität (der mit der realen Welt leider eher weniger zu tun hat) und angekommen im Arbeitsleben, muss ich nun doch das Fazit ziehen: PUH, ist das schwer! Alles unter einen Hut zu bekommen, zeitig aufstehen, arbeiten (freie Zeiteinteilung adé), müde nach Hause kommen, den Haushalt mittelmäßig gut erledigen und dann noch kochen? Pffft. 


So kam es dann, wie es kommen musste: in der ersten Zeit meines beruflichen Daseins habe ich ziemlich viel Müll gegessen. Weil es eben schnell gehen sollte. Wusstet ihr, dass es sogar Kartoffelpüree im 5-Minuten-Terrinen-Plastikbecher gibt? Ich jetzt schon. Und darauf bin ich nicht stolz.

Als Fan der einfachen Küche (der ich ja immer schon war!) war ich daher noch mehr als sonst bemüht, wirklich schnelle Rezepte zu finden! RASENDSCHNELLE Rezepte, die man GANZ WIRKLICH auch neben dem Job noch wuppen kann. 

Darunter fällt definitiv auch diese Pizza: einfach einen fertigen Tortilla-Fladen mit Tomatensauce bestreichen, Gemüse und Käse nach Wahl belegen und ab in den Ofen bei 200°C für ca. 10 Minuten. Super schnell, super lecker!


Dank Rezepten wie diesen, habe ich eine halbwegs frische und gesunde Ernährung nun wieder im Griff! Aufwendigere Rezepte müssen dann eben auf ruhigere Tage warten - die es zum Glück ja auch noch gibt.

Wie ist das bei Euch? Kocht ihr wirklich jeden Tag frisch? Wie schafft ihr das? Einfache Rezepte oder eine gute Organisation? Oder beides? Welche Gerichte gibt es bei Euch, wenn ihr keine Lust und Zeit zum Kochen habt?


10 August 2015

Grünes Panang Gemüse - Curry

Kaeng Phanaeng (oder "Panaeng Curry") ist ein klassisches Gericht aus der Thai-Küche. Das sagt zumindest Wikipedia. Wenn ihr nun aber bei Google selbiges Gericht eintippt, werdet ihr feststellen, dass meine Interpretation dem original Panang Curry überhaupt rein gar nicht ähnlich sieht. Tja. Aber wir sind ja flexibel, gell? 

Mein Curry ist vor allem viel grüner als sein namentliches Vorbild, denn ich hatte mal wieder großen Hunger auf reichlich grünes Gemüse (vermutlich wollte mein Körper mir damit sagen, dass dringend ein paar Vitaminspeicher aufgefüllt werden müssten....zu viel Junkfood in letzten Tagen!!).


Ich habe meine Kreation jetzt trotzdem einfach mal Panang Curry genannt, weil ich dazu Panang Currypaste verwendet habe (immerhin EINE Original-Zutat YAY!!) - die findet ihr in jedem gut sortierten Asialaden. Und falls nicht, kein Problem, nehmt ihr einfach Eure Lieblings-Currypaste - merkt vermutlich eh niemand! ;)

Bei der Currypaste liegt auch der Unterschied zwischen dem thailändischen und dem indischen Curry: für indische Currys werden ja in der Regel gemahlene Gewürze angebraten. Hier wird Currypaste in Kokosmilch gekocht. Alles ein wenig kleinlich, ich weiß, aber die Hauptsache bleibt nach wie vor, dass es am Ende lecker schmeckt! Und das tut es! 




Grünes Gemüse - Curry

2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
1 Teelöffel Ingwer (gerieben)
1 Zwiebel (gehackt)
2 El Panang Curry Paste (alternativ Paste nach Wahl oder Currypulver)
1 El brauner Zucker
1 El Sojasauce
1-2 El Limettensaft
400 g Champignons
1 rote Paprikaschote
250 g TK Blattspinat (oder frisch)
ca. 1,5 Dosen (600 ml) Kokosmilch
1 Kopf Brokkoli
250 g TK Erbsen (oder frisch)
1 Handvoll ungesalzene Cashewkerne (die habe ich leider vergessen!)
Salz, Pfeffer


Zuerst das Gemüse (Paprika, Pilze, Brokkoli) mundgerecht klein in Würfel, Scheiben und Röschen schneiden.

 Etwas Öl in einem großen Wok erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer darin 1-2 Minuten lang anschwitzen. Das Gemüse, den Zucker und die Currypaste zugeben, und ebenfalls ein paar Minuten scharf anbraten. Mit Kokosmilch, Limettensaft und Sojasauce ablöschen und bei offenem Deckel köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Currypaste und Limettensaft abschmecken, mit Cashewkernen bestreut servieren.


07 August 2015

{Buchvorstellung } Vegan Oriental



Da ich mich sowohl für die orientalische, als auch für die vegane Küche interessiere, wollte ich mir den Titel Vegan Oriental* (neunzehn-Verlag) unbedingt genauer ansehen! Hier mein Eindruck vom Buch!

Womit haben wir es eigentlich zu tun?

Die Autorin des Buches, Parvin Razavi, ist Österreicherin mit persischen Wurzeln. Seit 2010 schreibt Sie den Food-Blog thx4cooking, seit 2011 ist Sie Redakteurin bei BIORAMA (ein Magazin für nachhaltigen Lebensstil) und kocht in regelmäßigen Abständen in der ORF Sendung "heute konkret". Ihr Hauptaugenmerk liegt auf einer nachhaltigen und bewussten Ernährung, ökologische und biologische Zutaten sind ihr genauso wichtig wie ein bedachter Umgang mit Ressourcen. Mit Vegan Oriental hat Sie nun ihr erstes Kochbuch herausgebracht!




Zunächst ein paar wenige Sätze zur Optik! Ich finde das farbenfrohe und lebendige Cover einfach traumhaft schön! Weitere Illustrationen (von Henriette Artz) ziehen sich durch das ganze Buch und verleihen ihm einen ganz besonderen Charme. Definitiv super schön anzusehen! Die Fotos zu den Rezepten sind alle sehr einfach und schlicht gehalten. Das mag ich eigentlich, ich finde jedoch, dass man aus manchen Fotos mehr hätte rausholen können - einige wirken etwas trist und farblos (oder bei schlechtem Licht geknipst?) - leider nicht so strahlend und bunt wie die tollen Illustrationen.

Aber Optik ist nicht alles - viel wichtiger ist natürlich der Inhalt!

Der Aufbau des Buches richtet sich nach den verschiedenen Regionen, aus denen die Rezepte stammen. Die Reise durch den Orient startet im Iran, geht weiter nach Armenien, Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten und Marokko, um schließlich mit der Türkei abzuschließen. Zu jeder Region findet man dann Rezepte für Mezze, Hauptgerichte, Beilagen und Desserts. Zwischen den Rezepten gibt es außerdem wissenswerte Infos zu landestypischen Zutaten (Feigen, Mangold usw.).



Bei der Auswahl der Rezepte hat die Autorin darauf geachtet, dass keine industriell hergestellten Lebensmittel verwendet werden und dass Fleisch nicht durch Ersatzprodukte ersetzt werden. Für beides bekommt Sie von mir einen Daumen hoch! Eine Ausnahme, was Ersatzprodukte angeht, macht Razavi für Sojajoghurt - denn Joghurt ist aus der orientalischen Küche nun wirklich nicht wegzudenken.

Was mir außerdem sehr gut gefällt sind die sehr übersichtlich gehaltenen Zutatenlisten - genau wie ich scheint die Autorin ebenfalls ein Freund der unkomplizierten und schnellen Küche zu sein! Besonders bei "exotischen" Rezepten wie hier weiß ich es zu schätzen, wenn ich nicht erst 1000 verschiedene unbekannte Dinge einkaufen muss, bevor es mit dem Kochen losgehen kann. Nur ein paar orientalische Gewürze (Cumin, Kreuzkümmel...) sollte man sich vielleicht doch anschaffen, um orientalische Aromen an die Gerichte zu zaubern. Die Rezepte sind alle klar strukturiert und einfach beschrieben - auch für Anfänger durchaus geeignet!

Fazit:

Wirklich ein schönes Buch der pflanzlichen orientalischen Küche! Man merkt, dass das Kochbuch mit viel Herz geschrieben und gestaltet wurde und ich blättere immer wieder gerne darin! Solltet ihr Euch mal ansehen! :)



*Amazon Affiliate Links
**Die hier gezeigten Bilder aus dem Buch unterliegen dem Copyright von Henriette Artz (Illustrationen) und Arnold Pöschl (Fotos).


05 August 2015

Super knuspriges Kartoffel - Zucchini - Gemüse aus dem Ofen


Ich bin ein großer Fan von Gemüse aus dem Backofen! Man braucht zwar ein wenig mehr Geduld als beim Braten in der Pfanne, dafür sind die Aromen, die sich beim Backen entwickeln, aber einfach unschlagbar! Ein weiterer Vorteil: während man auf eine Pfanne ständig aufpassen muss, backt das Gemüse im Ofen ganz alleine vor sich hin und man kann derweil andere Dinge erledigen!


Nachdem ich Euch nun mit den Vorteilen von Ofengemüse bezirzen wollte, Hand auf´s Herz: besonders spektakulär ist es dann nun auch wieder nicht....und dafür ein extra Post??

Ja, unbedingt!!! Denn ich habe nun ein Rezept gefunden, nach dem das Gemüse nicht nur gut, sondern HAMMER GEIL und ultra knusprig wird! Das Geheimnis ist neben einer würzigen Marinade aus Öl und Gewürzen ein wenig Paniermehl! Die kleinen Brotkrümel schmiegen sich prima um das Gemüse und lassen es besonders knusprig rösten! Einfach genial, wie so eine kleine Änderung aus normalem Ofengemüse eine kleine Sensation macht! Unbedingt mal ausprobieren!!!


Super knuspriges Kartoffel - Zucchini - Gemüse aus dem Ofen

2 Zucchini, mittlere Größe
4 Kartoffeln, mittlere Größe
1 rote Paprika
1 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
5 El Öl
5 El Paniermehl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Zucchini, Paprika, und Kartoffeln in grobe, mundgerechte Stücke, die Zwiebel ein wenig kleiner, würfeln. Den Knoblauch fein hacken.

Alles miteinander in einer Schüssel vermengen und würzen. Auf ein Backblech geben und ca. 1 Stunde goldbraun backen, dabei gelegentlich mit einem Löffel durchrühren, um das Gemüse ein wenig zu wenden.


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