30 Mai 2015

New York Cheesecake mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott

Ich hatte mir schon eine ganze Weile vorgenommen, mal wieder einen Cheesecake zu backen! Käsekuchen gehörte schon in meiner Kindheit zu meinen absoluten Lieblingskuchen. Kein Wunder, denn der Käsekuchen meiner Mama ist auch wirklich unschlagbar lecker (das Rezept bin ich Euch auch noch schuldig!)! Als ich dann mit 17 in den USA die amerikanische Variante der süßen Käse-Köstlichkeit kennen lernte, verliebte ich mich erneut!




Typisch für den Cheesecake ist ein knuspriger Boden aus Butter- oder Haferkeksen. Die Füllung wird dank des Frischkäses wunderbar cremig und gehaltvoll! Ein echter Genuss!

Passend zur Jahreszeit wollte ich gerne eine fruchtige Note mit in den Kuchen einbacken. Da traf es sich gut, dass ich noch etwas Erdbeer-Rhabarber Kompott übrig hatte. Wisst ihr noch? Das hatte ich neulich zu Milchreis gekocht! Das Kompott ist herrlich fruchtig, leicht säuerlich und gleichzeitig süß! Perfekt zur Frischkäse-Creme! Alternativ könntet ihr auch Rote Grütze verwenden!




Cheesecake mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott

100 g Butter
200 g Vollkorn-Butterkekse
600 g Frischäse
250 g Magerquark
3 Eier
1 Tl Vanillezucker
125 g Zucker

Für das Kompott:
Für den Kuchen werden nur ca. 100-150 g Kompott benötigt! 

300 g Rhabarber, geputzt und gewürfelt
300 g Erdbeeren, geputzt und halbiert/geviertelt
150 ml Wasser
4 El Zucker
1 Tl Vanillezucker
Abrieb& Saft von 1/2 Zitrone
1 Päckchen Puddingpulver, Vanillegeschmack

Rhabarber, Wasser, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Saft in einen Topf geben, aufkochen und 3-4 Minuten köcheln lassen. Erdbeeren zugeben. Puddingpulver mit ein wenig Wasser glatt rühren unterrühren. 

Für den Cheesecake:

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Boden und Rand einer 26-er Springform mit Backpapier auslegen und die Form von außen in etwas Alufolie einschlagen (damit die flüssige Käsemasse nicht austreten kann).

Die Butter zerlassen, die Kekse ganz fein zerkrümeln (das geht gut mit einem Kartoffelstampfer oder man gibt sie in einen Gefrierbeutel und rollt ein paar mal kräftig mit einer Backrolle drüber!). Butter und Kekse mischen, auf dem Boden der Form verteilen und fest andrücken. Den Boden 10 Minuten vorbacken.

Frischkäse, Quark, Eier, Vanillezucker und Zucker verrühren, den Boden aus dem Ofen nehmen und die Käsemasse darauf geben. Einige Teelöffel Kompott auf dem Kuchen verteilen und mit einem Zahnstocher Schlieren ziehen.

Den Kuchen im Ofen ca. 40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem Messer vorsichtig vom Rand der Form lösen, damit keine Risse entstehen. Komplett erkalten lassen.



27 Mai 2015

Zucchini - Kartoffel - Puffer mit Basilikum

Puffer, Küchlein, Bratlinge, Rösti - wie auch immer ihr sie gerne nennt: ich liebe sie!! Gebratenes Gemüse, möglichst viele Röstaromen, würzig abgeschmeckt - mmmmmhh! Ein Hochgenuss! Besonders gerne mag ich Puffer mit Zucchini (wobei ich Zucchini generell zu allem liebe, nicht nur als Puffer!!). Früher habe ich meine Zucchini-Puffer immer nach diesem Rezept zubereitet, diesmal wollte ich aber etwas Neues ausprobieren!


Die Zutatenliste ist simpel und überschaubar geblieben, so, wie ich es mag! Zucchini, Kartoffeln, Eier, Mehl, Basilikum. Fertig. Und trotzdem einfach nur lecker! Dazu passt ein frischer Salat oder ein leckerer Dip. Oder natürlich beides ;) ! 



Zucchini - Kartoffel - Puffer mit Basilikum

ca. 500 g Zucchini
ca. 500 g Kartoffeln
1 Zehe Knoblauch (optional)
1/2 Bund Basilikum
2 Eier
2 gehäufte El Mehl
Salz, Pfeffer, Muskat


Zucchini und Kartoffeln raspeln, mit Salz und Pfeffer würzen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Masse danach etwas ausdrücken, damit sie nicht so nass ist. Knoblauch fein würfeln, Basilikum hacken und unterheben. Eier und Mehl unterrühren und die Masse würzig abschmecken.

Etwas Öl in einer Pfanne zerlassen und pro Puffer 1 El der Masse in die Pfanne geben. Etwas platt drücken. Von beiden Seiten goldbraun backen.


24 Mai 2015

Limo-Kuchen vom Blech mit Himbeeren

Ich weiß, ich weiß, gerade ist wirklich alles - nur nicht Himbeersaison! Aber manchmal muss man eben Kompromisse eingehen! Zum Beispiel dann, wenn man am nächsten Tag die lieben Kollegen auf der Arbeit mit einem Kuchen beglücken will, aber wirklich nur ein paar wenige taugliche Zutaten im Haus hat.

Geht Euch das auch manchmal so? Man möchte spontan etwas backen, guckt in die Schränke...findet hier ein Päckchen Nüsse, da einen Rest Marzipan, einen halben Würfel Hefe, hier eine Tüte Kokosflocken (...)? Irgendwie passt nichts so richtig zusammen und für jedes Kuchenrezept fehlt einem mindestens eine Zutat! schnell wird klar: da wird im Leben kein Kuchen draus! Na toll!


Umso mehr freut man sich dann, wenn man endlich über ein Rezept stolpert, für das alles* im Haus ist! 

*Das stimmt streng genommen leider auch nicht, denn für die Limo musste ich noch zur Tankstelle laufen...aber nun ja, wir wollen ja nicht kleinlich werden! 

Der gute alte Limo- oder auch Fantakuchen (da werden Kindergarten-Erinnerungen wach!) ist immer schnell gemacht, ist sehr lecker und wird durch die Kohlensäure in der Limonade schön fluffig! Der schmeckt wirklich Jedem! Und weil ich Euch einen einfachen Limo-Kuchen bereits gezeigt* habe, gab es ihn diesmal mit Himbeeren - außerhalb der Saison als TK-Variante! Lecker!!



Limo-Kuchen vom Blech mit Himbeeren

300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eier 
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125 ml Öl
175 ml Limonade

+300 g TK-Himbeeren (oder frisch!), Puderzucker, Zitronensaft

Alle Zutaten nacheinander zu einem glatten Teig verrühren, dann auf einem mit Backpapier belegten und gefetteten Blech verstreichen. Die Himbeeren gleichmäßig auf dem Teig verteilen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen.  

Aus Puderzucker, Zitronensaft und evtl. etwas Wasser eine Glasur anrühren und auf dem Kuchen verstreichen. (Evtl. mit Zuckerstreuseln bestreuen!). 

19 Mai 2015

Zucchini - Tomaten - Kuchen

Manche Rezepte haben eine Geschichte, manche haben keine (zumindest nicht für mich). Dieses hier hat eine. Sie ist zwar völlig unspektakulär und im Grunde auch langweilig, aber ich weiß noch genau, wie ich vor rund 15 Jahren zu diesem Rezept gekommen bin. Und alleine das ist ab einem Gewissen Alter schon ein Grund zur Freude. Jetzt höre ich mich aber wirklich an wie eine Omi...


Als ich in der 5. (oder war es die 6.?) Klasse war, veranstaltete unsere Schule ihr jährliches Sommerfest. Wie es sich gehört, bereitete jede Klasse etwas für die stolzen Eltern freudigen Besucher vor. Meine Klasse übernahm damals die kulinarische Verpflegung mit französisch angehauchten Spezialitäten. Die Idee mit dem "französisch" hatte unsere Lehrerin, da wir die Leckereien in unserem Schul-Bistro servierten, und ein Bistro ist ja bekanntlich (zumindest ursprünglich) ein kleines französisches Lokal...

Jedenfalls erinnere mich noch gut an die Schinken-Käse-Croissants, bretonischen Apfelkuchen und den Zucchini-Tomaten-Kuchen, den ich mit einer Schulfreundin zusammen gebacken habe! Und den zeige ich Euch heute! Ich mochte damals übrigens noch gar keine Zucchini...manche Dinge weiß man erst später zu schätzen...


Zucchini - Tomaten - Kuchen

Teig:

350 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
75 g Butter
250 ml Wasser (ca.)
1/2 Tl Salz

Alle Zutaten zu einem glatten Hefeteig verarbeiten und zugedeckt ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, dabei einen Rand formen. Den Ofen auf 220°C vorheizen.

Belag:

ca. 500 g Tomaten
ca. 500 g Zucchini 
2 Eier
100 g Frischkäse (gut auch mit Kräutern!)
100 g geriebener Käse (z.B. Emmentaler)
Salz, Pfeffer, Thymian

Tomaten und Zucchini putzen und in dünne Scheiben schneiden, dann schuppenförmig auf den Teigboden geben. Eiern, Frischkäse und geriebenen Käse verrühren und abschmecken. Auf dem Gemüse verteilen. (Wer mag, kann noch etwas Parmesan drüber streuen, das ist schön würzig!). 

Den Kuchen auf der unteren Schiene ca. 35-40 Minuten backen. Schmeckt warm oder kalt!


17 Mai 2015

Milchreis mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott {Fissler Schnellkochtopf + Vitacontrol Digital}

Ich hatte Euch vor ein paar Wochen ja schon den neuen Schnellkochtopf von Fissleraus der vitavit Reihe vorgestellt! Mehr zum Schnellkochtopf und wie ich darin in 6 Minuten leckere Mac 'n' Cheese gezaubert habe, könnt Ihr, wenn ihr mögt, hier noch mal nachlesen!

Heute dreht es sich noch mal ums Schnellkochtopfen, diesmal aber im Speziellen um ein spannendes Zubehör: den elektronischen Kochassistenten VITACONTROL DIGITAL*! Damit habe ich schnell und einfach einen leckeren Milchreis gekocht - passend zur Saison mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott!



Milchreis ist schon seit frühsten Kindertagen eines meiner absoluten Lieblinge, wenn es um süße Hauptspeisen geht! Während ich ihn früher ausschließlich mit Zucker und Zimt gegessen habe, bereite ich ihn heute auch gerne mit leckerem Obst zu! Bei einem Blick ins Obstregal fiel die Wahl dann ruckzuck auf die leuchtenden Erdbeeren und den knackigen Rhabarber!



Aber ich gebe es zu: in der Vergangenheit habe ich oft zu Instant-Milchreis aus der Tüte gegriffen. Nicht etwa, weil Milchreis kompliziert zu kochen wäre, aber weil man dazu eben auch ein wenig Geduld braucht. Dieses Problem löst der Schnellkochtopf. Mit ihm kann man ganz ohne Fertigkram einen cremigen Milchreis kochen, der in nur 8 (!) Minuten Garzeit fertig ist! 




Milchreis mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott

Für das Kompott:
300 g Rhabarber, geputzt und gewürfelt
300 g Erdbeeren, geputzt und halbiert/geviertelt
150 ml Wasser
4 El Zucker
1 Tl Vanillezucker
Abrieb& Saft von 1/2 Zitrone
1 Päckchen Puddingpulver, Vanillegeschmack

Rhabarber, Wasser, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Saft in einen Topf geben, aufkochen und 3-4 Minuten köcheln lassen. Erdbeeren zugeben. Puddingpulver mit ein wenig Wasser glatt rühren unterrühren.

Für den Milchreis:

600 ml Milch
150 g Rundkornreis
1 Vanilleschote
50 g Zucker

Milch, Reis und Zucker in den Schnellkochtopf füllen. Die Vanilleschote längs halbieren und ebenfalls in den Topf geben. Den Deckel schließen, die Kochanzeite auf Stufe 1 stellen und die Kochplatte mit voller Leistung erhitzen! 
Nach Ablauf der Garzeit (8 Min.) den Herd ausschalten, die Abdampffunktion am Ventil betätigen und den Schnellkochtopf öffnen. 

Den Milchreis in Schälchen füllen und mit dem Kompott servieren. 

Vitacontrol 

Das ist ein kleines Gerät mit Serviceanzeige, das ganz einfach auf den Topf aufgesetzt werden kann. Während des Kochens informiert es Euch durch optische und akustische Signale darüber, wann der Topf die richtige Gartemperatur erreicht hat. Dann schaltet sich ein Timer ein der Euch erneut informiert, sobald das Gericht fertig ist! 

Fissler Cooking App

Das ist aber noch nicht alles: Das Küchengadget verfügt außerdem über eine Bluetooth-Funktion, die Informationen an ein Tablet oder Smartphone übermitteln kann! Wenn ihr die Fissler Cooking App installiert hat, sendet das Gadget ganz bequem alle Informationen über den Kochverlauf dorthin! So kann man sofort reagieren, noch bevor die Temperatur den optimalen Bereich verlässt. 

Die Funkreichweite beträgt etwa 20 Meter (auch durch Wände hindurch). Völlig ausreichend also für die meisten Haushalte. So kann man den Schbnellkochtopf auch ruhig mal kurz alleine lassen und sich anderen Beschäftigungen widmen. 

Neben vielen Rezepten bietet die App weitere Service-Features wie eine Verbindung zum Kundendienst und eine PDF-Anleitung.





Fazit

Das Kochen mit dem Schnellkochtopf soll mit Vitacontrol und Cooking App noch einfacher, transparenter und kontrollierbar werden! Eine nette Spielerei für Technik-Fans, aber auch eine Erleichterung für Anfänger oder Multitasker.

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15 Mai 2015

Rucola-Salat mit gebackenem Ziegenkäse

Meine Essgewohnheiten haben sich in den letzten Jahren ganz schön verändert. Während ich früher gar keinen Salat mochte, gehört er mittlerweile zu meinen Lieblingen! Speziell mit Rucola konnte man mich bis vor 2-3 Jahren noch jagen! Bitter, umständlich zu essen (ich bin doch keine Kuh...so sieht man nämlich im schlimmsten Fall aus, während man Rucola isst!)... 




Inzwischen denke ich total anders! Junger, zarter Rucola ist fast gar nicht bitter, dafür aber schön würzig und zusammen mit einem süßen Dressing sowieso oberlecker! 

Am allerliebsten kombiniere ich Rucola mit Kirschtomaten und Käse. Manchmal - wie hier - mit Parmesan, oder wie heute mit gebackenem Ziegenkäse! Besonders jetzt im Sommer (ja, bei mir im Kopf ist jetzt schon Sommer) könnte ich das jeden Tag essen! 



Rucola-Salat mit gebackenem ZiegenkäseRucola

Rucola
Kirschtomaten
1 Rolle Ziegenkäse
1 Zweig Rosmarin
2-3 El Ahornsirup

Den Salat waschen und trocken schütteln. Die Kirschtomaten halbieren. 

Den Ziegenkäse in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, die Rosmarin-Nadeln vom Zweig lösen. Eine Pfanne erwärmen, Ahornsirup und Rosmarin hinein geben, denn den Ziegenkäse in den Sud setzen. Von beiden Seiten kurz weich werden lassen.

Für das Dressing:
4 El Öl
2 El Balsamico-Essig
1 El Ahornsirup (oder Honig)
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Das Dressing verquirlen und abschmecken. Mit dem Salat vermischen, zusammen mit dem warmen Ziegenkäse servieren.

13 Mai 2015

Süßkartoffel-Gnocchi mit Rucola und Käse-Sauce

Eigentlich hatte ich Süßkartoffeln immer als typisches Herbst- und Wintergemüse im Kopf! Das lag vermutlich zum einen an der leuchtend orangen Farbe (wie Kürbis, der ja auch zum Herbst gehört!) und an meiner völligen Uninformiertheit diesbezüglich. Klar, dass Erdbeeren im Sommer Saison haben und Rotkohl im Winter, das weiß man. Aber Süßkartoffeln? Zu welcher Saison gehören die denn nun?

In den letzten Monaten bemerkte ich beim Einkaufen, dass die Süßkartoffeln nicht mit dem Frühlingsbeginn aus den Supermarkt-Regalen verschwanden, sondern stets verfügbar waren - sogar beim Discounter. Ein Grund, mich mal genauer zu informieren. Hier also mein winziger Süßkartoffel-Exkurs grob zusammengefasst:


Süßkartoffeln wachsen, kurz gesagt, überall wo es schön warm ist! Deswegen wollen sie nach dem Einkauf auch nicht im Kühlschrank liegen - brrrrrr!! Ursprünglich aus Mittel- und Südamerika (wobei sich die Botaniker hier noch streiten!), werden sie inzwischen auch aus Spanien, Portugal und China (und womöglich noch anderen Ländern) bis zu uns nach Deutschland geliefert. Und nun der Grund, warum sie jetzt in den Regalen liegen: zum einen werden sie ganzjährig angebaut, zum anderen lassen sie sich in klimatisierten Räumen gut und lange lagern! Eine echte Saison für Süßkartoffeln gibt es folglich nicht (mehr). 

Ich finde es zwar sehr schade, wenn Lebensmittel so weite Transportwege haben, in Deutschland sind die klimatischen Bedingungen für Süßkartoffeln aber leider alles andere als günstig. Und ganz verzichten mag ich auf sie nicht! Dazu schmecken sie einfach viel zu lecker!



Und weil ich nun weiß, dass es Süßkartoffeln auch im Frühling und Sommer verfügbar sind, habe ich sie gleich mal farbenfroh mit Tomaten und Rucola in Form von Gnocchi zubereitet! Ich liebe Gnocchi, das wisst Ihr ja bereits! Ein würziger Käse kam auch noch dazu: Gorgonzola! Der ist nicht jedermanns Sache, ihr könnt ihn daher durch Parmesan ersetzen! 


Süßkartoffel-Gnocchi mit Rucola und Gorgonzolasauce
Ihr braucht für 4 Personen

Für die Gnocchi:
1 knappes kg Süßkartoffeln (mit Schale gewogen), bei mir waren es etwa 950 g
2 Eigelb
300-400 g Mehl
Salz, Pfeffer, Muskat

Für die Sauce:
150 ml Sahne
150 ml Milch
50 ml Weißwein
150 g Gorgonzola (oder Parmesan)
Salz, Pfeffer
(evtl. etwas Saucenbinder)

Außerdem:
250 g Kirschtomaten
1 Bund Rucola
Butter zum Anbraten

Für die Gnocchi:

Die Süßkartoffeln mit einem Sparschäler schälen, grob würfeln und in gesalzenem Wasser ca. 15-20 Minuten gar kochen. Abgießen und zu Püree stmpfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, die Eigelbe zugeben und verrühren. Nun so viel Mehl zugeben, bis sich der Teig mit den Händen zu kneten lässt. Den Teig portionsweise in schmale Stränge rollen und mit einem Messer Gnocchi abstechen.

Die Gnocchi in siedendes Wasser geben. Wenn sie oben schwimmen, sind sie gar. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und kalt abschrecken.

Für die Sauce:

Milch, Wein und Sahne aufkochen, dann die Hitze reduzieren und den Käse darin unter Rühren schmelzen lassen. Evtl. mit etwas Saucenbinder abbinden und abschmecken.

Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Gnocchi darin anschwenken. Kirschtomaten zugeben und weiter braten, bis sie weich sind. Rucola unterrühren, abschmecken und zusammen mit der Sauce servieren.

Quelle: Inspiriert zu diesem Rezept wurde ich von lecker.de und dem Blog  New Kitch on the Blog!


11 Mai 2015

Erbsen - Pesto - Pasta mit gebratenen Champignons

"Lecker! Und wenn von dem Erbsen-Pesto noch etwas übrig ist, kann man das auch toll zu Pasta machen!" - Wer diese Geschichte mitverfolgt hat, dem sollte dieses leicht umgeformte Zitat ein kleines Schmunzeln ins Gesicht zaubern! Na, wer erinnert sich noch? Ich sage nur: Dishstorm! ;)




Aber mal im Ernst - Pasta und Pesto passen zusammen wie Arsch auf Eimer (man entschuldige meine Wortwahl aber so sagt man das nunmal). Oder wie Pommes und Ketchup. Oder so ähnlich. Bei mir gibt es diese Kombi meistens, wenn mir entweder die Ideen oder die Zeit zum Kochen ausgegangen sind. Denn schneller geht es wirklich kaum. Nudeln kochen, mit Pesto mischen, fertig. Ganz Ambitionierte braten noch ein paar Champignons an und reiben etwas Parmesan drüber. Das ist dann aber auch schon wirklich alles, was ihr tun müsst.

Ich habe dieses Erbsen-Pesto verwendet, ihr könnt aber auch jedes andere Pesto nehmen!! Ganz, wie ihr mögt! :)


Erbsen-Pesto - Pasta mit Champignons
Für 2 Personen

250 g Pasta
300 g Champignons
1 Portion Pesto
Parmesan
Salz, Pfeffer

Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen, abgießen und abschrecken. Dabei etwas vom Nudelwasser auffangen! 

Die Champignons putzen und vierteln, dann in einer Pfanne scharf anbraten. Nudeln und Pesto zugeben und gut durchmengen. Falls es noch zu trocken ist, einfach etwas Nudelwasser und/oder etwas mehr Pesto zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und Mit gehobeltem Parmesan servieren. 

10 Mai 2015

Schoko - Crème Fraîche - Kirschkuchen

Seit Beginn meines Blogger-Daseins habe ich schon viele Rezepte veröffentlicht. Über 700, um genauer zu sein. Daraus muss sich zwangsläufig irgendwie ergeben, dass ich beim Kochen und Backen wohl die Abwechslung liebe! Das stimmt auch durchaus in vielerlei Hinsicht, dennoch bin ich gleichzeitig ein Gewohnheitstier. Es gibt in meiner Küche einfach Running-Gags, bzw. besondere Lieblings-Zutaten, die ich wieder und wieder verkoche. 


Darunter fällt zum Beispiel alles mit Käse. Wenn ich meine herzhaften Rezepte so durchgehe, so enthalten auffällig viele davon Käse. Die Sorten variieren zwar, die Käse-Liebe bleibt aber konstant. Oder Schokokuchen - davon gibt es inzwischen so einige auf dem Blog. Er gehört einfach zu meinen unangefochtenen Lieblingskuchen. Meine dritte Gewohnheits-Liebe, um die es heute auch gehen soll, sind Kirschen im Kuchen. Egal, welches Obst gerade Saison hat: Kirschkuchen bleibt mein All-Time-Favorite! 



Das Lustige am heutigen Rezept: mir ist gerade erst aufgefallen, dass ich es 2013 fast genauso schon einmal gebacken und geblogt habe. Das passiert leider auch schon mal bei so vielen Rezepten: man verliert den Überblick! Trotzdem ist der Kuchen noch mal einen Post wert - ich habe ihn immerhin ein wenig abgewandelt. Fazit: Köstlich!!



Schoko - Crème Fraîche - Kirschkuchen

100 g Zartbitterschokolade (oder Kuvertüre)
100 g Butter
75 g Zucker
3 Eier
1 Tl Backpulver
110 g Mehl

1 Glas Sauergkirschen
200 g Crème Fraîche
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
20 g Mehl


Für den Teig die Schokolade und die Butter im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Das zusammen mit 2 Eiern und dem Zucker cremig rühren.Mehl und Backpulver unterrühren. 

Für die Füllung  Crème Fraîche mit Zucker, Vanillezucker, 1 Ei und Mehl verrühren. 

Die Kirschen sehr gut abtropfen lassen - evtl. mit etwas Küchenpapier trocken tupfen.

Eine 26-er Springform einfetten und 2/3 des Schokoladenteiges hinein füllen. Die Käsekuchen-Füllung darauf geben.  Den Rest des Schokoteiges darauf geben und alles mit einer Gabel marmorieren. Die Kirschen auf den teig setzen.


Den Kuchen bei 175° je nach Ofen ca. 40 Minuten backen. 175°C 40-50 Minuten backen.

07 Mai 2015

Kartoffel-Möhren-Curry

Das heutige Gericht ist ein einfaches Alltags-Essen: gute, ehrliche Küche ohne Schnickschnack! Das bekommt man auch Abends nach Job oder Uni noch relativ schnell hin und man hat ohne großen Aufwand eine warme, sättigende und gesunde Mahlzeit. Lecker ist das Curry natürlich auch!!


Wenn Ihr gerade keine Kokosmilch im Haus habt (und es nicht unbedingt vegan sein soll!) könnt ihr auch einfach Sahne oder Ähnliches verwenden. Die Kartoffeln habe ich übrigens nicht geschält, das geht bei jungen Kartoffeln mit dünner Schale sehr gut. Alte Kartoffeln oder Sorten mit sehr dreckiger/dicker Schale schäle ich natürlich! Wenn ihr nicht schälen müsst, spart ihr Zeit ein und ich finde es schmeckt auch sehr lecker! Einfach mal ausprobieren!


Ein bisschen was Besonderes gibt es zum heutigen Gericht aber dann doch noch zu sagen: was ihr hier seht sind meine ersten Food-Fotos aus der neuen Wohnung! Ich bin ja gerade umgezogen, wisst ihr noch? Noch habe ich mir keinen festen Platz zum Fotografieren eingerichtet. Hier liegt einfach eine Decke auf dem Wohnzimmerboden (zwischen lauter unausgepackten Kisten ;)). 



Kartoffel-Möhren-Curry

500 g Kartoffeln
500 g Möhren
1 Stange Lauch
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Zehe Knoblauch
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
150-200 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Zitronensaft
frische Kräuter nach Wahl (bei mir Schnittlauch, Petersilie + Dill!)

Kartoffeln und Möhren waschen, evtl. Schälen und würfeln. Lauch putzen und in schmale Ringe schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen, beides hacken oder reiben/pressen. 

Etwas Öl in einem Topf/einer Pfanne erhitzen und Kartoffeln, Möhren und Lauch darin 5 Minuten unter Rühren anbraten. Knoblauch und Ingwer zugeben und weitere 2 Minuten braten. Mit Kokosmilch und 150 Brühe ablöschen. Erst bei halb offenem, dann bei offenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen. Wenn zu viel Flüssigkeit verkocht sein sollte, einfach noch etwas Brühe zugießen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit gehackten Kräutern bestreut servieren. 


05 Mai 2015

Brokkoli - Zucchini - Blätterteig - Strudel

Blätterteig ist ein richtiges Multitalent! Mit ein bisschen Fantasie und nur wenigen Zutaten kann man herrliche Sachen daraus zaubern! Egal ob süß oder herzhaft, gefüllt oder belegt, Blätterteig ist ideal für die Resteverwertung! 


Ich schwebe übrigens immer noch auf meiner kleinen grünen Wolke, was bedeutet, dass ich gerade voll auf grünes Gemüse abfahre! Vielleicht möchte mein Körper mir mitteilen, dass es neben Cookies auch gerne mal ein paar Vitamine sein dürfen! ;) Zucchini und Brokkoli schmecken als Füllung ganz wunderbar zusammen. Der Käse erledigt den Rest, Sachen mit Käse können fast gar nicht NICHT schmecken, oder? ;) 


Brokkoli - Zucchini - Blätterteig - Strudel

1 Rolle  Blätterteig (Kühlregal)
100 g Frischkäse
100 g geriebener Käse
1 kleine Zucchini 250 g Brokkoli
Salz, Pfeffer


Die Zucchini längs vierteln und dann in schmale Scheiben schneiden. Den Brokkoli putzen, in  kleine Röschen teilen und diese in kochendem Wasser ca. 5 Minuten kurz blanchieren. Mit eiskaltem Wasser abschrecken, dann gut abtropfen lassen. Die Zucchini in einer Pfanne in etwas Öl goldbraun braten (wer mag, gibt noch eine Zehe Knobi dazu). 

Den Blätterteig entrollen und mit dem Frischkäse bestreichen (einen ca. 1 cm breiten Rand frei lassen!). Das Gemüse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Mit Käse bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Teig nun vorsichtig von der langen Seite her eng aufrollen. Die Enden zusammendrücken und/oder umschlagen, damit keine Füllung auslaufen kann. 

Bei 220°C ca. 15 Minuten backen, bis der Strudel goldbraun ist!

03 Mai 2015

Chocolate Chip Cookies

Was ist nicht schon alles über Chocolate Chip Cookies gesagt und geschrieben worden? Man könnte ganz bestimmt Bücher damit füllen! Sie sind eben einfach der unangefochtene Cookie-Klassiker!


Um die legendären Chocolate Chip Cookies ranken sich zahlreiche Mythen und seit Jahrzehnten fachsimpeln hunderte, tausende (...) Backbegeisterte (meist Amerikaner, denn die USA ist natürlich Cookie-Experte!) darüber, wie sie am besten gelingen. In Deutschland dient oftmals die Fast-Food-Kette Subway als Vorbild und beste Cookie-Quelle. So müssen sie sein: Außen knusprig, innen schön weich (chewy!!), buttrig und natürlich schokoladig!



Bereits 2012 habe ich zum 1. Mal Chocolate Chip Cookies geblogt, vielleicht erinnert sich noch jemand? Das war damals nach vielen Experimenten mein liebstes Cookie-Rezept. Ich finde die Cookies von damals weiterhin richtig, richtig gut, wollte aber gerne noch mal was Neues ausprobieren! Darum gibt es heute eine Neuauflage der Chocolate Chip Cookies!!



An den Grundzutaten hat sich nichts Wesentliches verändert, die Mengen machen den Unterschied. An meiner neuen Variante mag ich besonders, dass sie die richtige Konsistenz hatten und gleichzeitig auch schön in Form geblieben sind! Während die Cookies bei meinem alten Rezept weiter auseinander liefen und somit flacher wurden, hielten diese hier wunderbar zusammen. Der Geschmack war natürlich auch grandios! 

Chocolate Chips kaufe ich übrigens gerne um die Weihnachtszeit, dann sind sie beim Discounter günstig im Angebot. Alternativ könnt ihr auch eine flache Tafel Schokolade hacken. Die dicken Kuvertüre-Brocken eigenen sich dazu nicht so toll - man bekommt sie schwer in hübsche kleine Würfel gehackt!



Chocolate Chip Cookies
(für 2 Bleche)

100 g Butter
80 g brauner Zucker
80 g weißer Zucker
1 Tl Vanilleextrakt (oder 2-3 Tropfen Vanille-Aroma)
1 Ei
195 g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Natron
200 g Schoko-Stückchen

Butter, beide Zucker und das Vanilleextrakt schaumig rühren. Das Ei kurz unterrühren, dann das Gleiche mit Mehl, Salz, Natron und zuletzt den Chocolate Chips. Den Teig für ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Nun Kugeln formen (ca. Walnuss-groß) und mit Abstand auf ein Backpapier belegtes Blech setzen.

Auf der mittleren Schiene bei 175° C Umluft ca. 10-12 Minuten backen. Die Ecken sollten leicht braun sein, in der Mitte sollten sie aber noch weich sein! Sie werden nach dem Auskühlen noch fester!

Tipps:

Ich finde, dass die Cookies mit Umluft etwas schöner werden, als mit Ober- Unterhitze.

Ich sage es mal treffend auf Englisch: do not overbake! Nicht zu lange backen, dann werden die Cookies ganz hart! Die Backzeit kann je nach Ofen ein wenig variieren!

01 Mai 2015

Penne mit Bärlauch, Ziegenfrischkäse und Pinienkernen

Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem mir einfach keine guten Worte für diesen Beitrag in den Sinn kommen wollen. Totale Schreibblockade. Das könnte zum einen daran liegen, dass heute Feiertag ist und ich an Feiertagen immer ganz besonders entspannt und faul bin. Texte ausdenken gehört dann nicht unbedingt zu meinen Stärken. 

Es könnte auch daran liegen, dass wir immer noch irgendwie im Umzugsstress stecken, Montag mein erster Arbeitstag am neuen Wohnort ist und ich schon ganz aufgeregt bin. Zuletzt könnte es aber auch daran liegen, dass ich langsam wirklich nicht mehr weiß, was es zu Bärlauch noch großartig zu sagen gibt.


Alles, was ich zu Bärlauch sagen könnte, habe ich bereits am Dienstag kundgetan und überhaupt reden doch aktuell alle über Bärlauch. Oder habe nur ich das Gefühl, dass es um das knoblauchige Kraut einen regelrechten Hype gibt? Ich will mich nicht beschweren, Bärlauch ist ja auch wirklich lecker! In der Kombination mit Ziegenkäse und Pasta ganz besonders!


Penne mit Bärlauch, Ziegenfrischkäse und Pinienkernen
Für 2 Portionen:

250 g Penne
1 kleine Zwiebel
1 Bund Bärlauch (ca. 50 g)
50 ml Weißwein 
100 g Ziegenfrischkäse
50 g Creme Fraiche
50 g Pinienkerne
Salz, Pfeffer

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten, dann beiseite stellen. Die Penne nach Packungsanleitung al dente kochen.

Bärlauch waschen, trocken schütteln und möglichst fein hacken. Die Zwiebel fein würfeln. Die Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, dann mit Weißwein und 50 ml Nudelwasser ablöschen. 2-3 Minuten köcheln lassen, dann den Bärlauch einrühren und die Sauce pürieren. Ziegenfrischkäse und Creme Fraiche unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pasta und Sauce zusammen servieren, mit Pinienkernen bestreuen.




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