31 Juli 2014

RÜCKBLICK: MACH´S GUT JULI 2014 - HALLO AUGUST!

Der Juli ist so gut wie rum und - wer hätte das gedacht (na?? na??) - es kommt der Monatsrückblick. Wer hier regelmäßig reinschaut, dem ist vielleicht schon aufgefallen, dass ich in den letzten 8 Wochen nicht ganz so fleißig gepostet habe wie sonst. Das soll keine Entschuldigung sein, denn es hat eigentlich keinen besonderen Grund. Mir geht es einfach wie vermutlich den meisten von Euch: ich genieße in jeder freien Minute den Sommer und sitze daher seltener am PC. That´s all. 

Trotzdem sind auch im Juli ein paar feine Leckereien zusammengekommen:


Für den August habe ich einiges vor. Wie immer gilt es, den Blog neben der Uni so gut wie möglich zu schaukeln - aber das bin ich ja inzwischen gewöhnt. Außerdem habe ich ein paar spannende Projekte in Planug, darunter eine Rezept-Reihe (Start: Sonntag!) geplant. 

Eventuell bekommt das Blogdesign auch noch mal ein Makeover - ja, ja schon wieder - denn ich bin immer noch nicht so ganz happy. Neuen Bloggern wird immer gesagt, man soll sein Design nicht so oft wechseln - Wiedererkennungswert und so. Wobei es hier ja inzwischen zum Running Gag geworden ist, dass das Design so oft wechselt...naaaja - seht es mir bitte nach - das Blogdesign ist nicht die einzige Baustelle, wo ich Entscheidungsschwierigkeiten habe - es zieht sich durch mein ganzes Leben :D ! ! 

Ich freue mich auf den August mit Euch!!

27 Juli 2014

Blueberry - Mug - Muffin

Kennt ihr das, man möchte gerne etwas backen - ein ganzer Kuchen oder ein ganzes Muffinblech voll sind aber einfach zu viel? Dann habe ich heute eine gute Idee für Euch: Kuchen kann man nämlich auch prima als Einzelportion in einer Kaffeetasse backen! Was sagt man dazu? Meine Version ist mit leckeren Blaubeeren aus Nachbars Garten (gepflückt natürlich mit dessen Erlaubnis ;)) ! 

Am besten schmeckt die Geschichte noch warm! <3 Lasst es Euch schmecken!!


1/4 Tasse Mehl (ca. 2 El)
1 El Brauner Zucker
1/4 Tl Backpulver
1 winzige Prise Salz
1 kleine Prise Zimt
1/2 El Butter
2 El Milch
ca. 2 El Blaubeeren

Alle trockenen Zutaten in einer Mikrowellen-festen Tasse verrühren. Butter unter dir Masse Rühren - Teig ist nun sandig-bröselig. So viel Milch zugeben, dass ein dickflüssiger Teig entsteht. Blaubeeren unterheben.

Nun die Tasse bei hoher Stufe ca. 60-90 Sekunden in die Mikrowelle stellen. Schmeckt am besten noch warm!

Tipp.: Wir haben eine uralte Mikrowelle - wie lange genau es bei Euch dauern wird, kann ich daher leider nur schätzen. Bleibt am besten einfach dabei und schaut zwischendurch mal nach. Der Teig sollte gar und die Blaubeeren aufgeplatzt sein!

24 Juli 2014

Buchvorstellung: Because You are Hungry

Ich finde es immer ganz aufregend, wenn Food-Blogger ein eigenes Kochbuch rausbringen! Deswegen stelle ich Euch heute auch gerne das Kochbuch von Toni und Bene vor, das mir netterweise vom Thalia-Verlag* zur Verfügung gestellt wurde. Genau wie Ihr Blog, heißt das Buch der beiden AMA-Food Blog Award-Gewinner von 2013 ganz passend "Because you are hungry*"!
Toni und Bene kochen mit Leidenschaft und viel Kreativität - das merkt man sowohl dem Blog, als auch dem Buch sofort an! Über 170 Seiten haben die Architektin und der Grafikdesigner mit leckeren Rezepten gefüllt und der Untertitel passt wie die Faust auf´s Auge: spätestens mit diesem Buch wird man "kochen lieben lernen" !

…Im Buch findet man folgende Rezept-Kategorien: 

Canapés
Starters
Suppen
Salate
Pasta & Reis
Huhn
Fleisch
Fisch & Meeresfrüchte und
Desserts 




Es ist also von allem etwas dabei! Alle Fotos haben die beiden Autoren selbst geschossen, jedes Rezept selbst ausprobiert und aufgeschrieben. Zwar sieht man gleich, dass hier keine gelernten Köche und Fotografen am Werk waren, aber genau das ist es auch, was das Buch so sympathisch macht und von anderen Kochbüchern abhebt. Dieses Buch hat wirklich Persönlichkeit. 

Die Gerichte sind bodenständig aber dennoch raffiniert: die Freude am experimentieren und kreieren von interessanten Geschmacks-Kombinationen spürt man auf jeder Seite. Viele Tipps und Variationsmöglichkeiten zu den Rezepten machen noch mehr Lust auf´s Ausprobieren. Viele Rezepte kennt man auf den ersten Blick schon, entdeckt dann aber doch noch den einen oder andren Kniff, der das Rezept zu etwas besonderem macht. 


Aufgemacht ist das Buch bunt und quirlig: Bene und Toni stehen auf kräftige Farben, wilde Schriftarten, die das Buch wie handgeschrieben wirken lassen und eine schöne Deko. Schöne Gläser, Backpapier und Küchengarn zieren die Fotos ohne das Essen in den Hintergrund zu drängen. Die wimmelige, vielleicht leicht "chaotische" (im positiven Sinne) Aufmachung erinnert ein wenig an wilde Studentenküchen-Zeiten. Ungezwungen, unkompliziert aber dennoch total appetitanregend - einfach ungezwungen anders als die meisten Kochbücher, die ich bislang in den Händen hielt!

Nachgemacht habe ich bislang übrigens die Pasta Olio e Limone, die ausgesprochen lecker war!

Fazit: Es handelt sich um das erste Buch der beiden und ich hoffe jetzt schon, dass irgendwann vielleicht mal ein Zweites folgen wird! Wir dürfen gespannt sein! Ich finde das Kochbuch ganz toll und freue mich, ein Stück dieses schönen Kochblogs nun auch in meinem Regal stehen zu haben! 

Because You Are Hungry - Kochen lieben lernen.* Von Antonia Kögl und Benedikt Steinle (176 Seiten, Softcover, ISBN  978-3-99011-065-2, Erscheinungsjahr 2014, Preis 19,99 €)

*Rezensionsexemplar / * Affiliate-Link

23 Juli 2014

Schneller Schoko - Blechkuchen - Suchtgefahr!

Ich backe total gerne Schokoladenkuchen! Generell backe ich gerne Kuchen, aber am häufigsten lande ich bei Schokoladenkuchen. Da reicht es mir auch nicht, ein gutes Rezept zu haben - ich probiere total gerne neue Schokokuchen aus.


Ein paar Exemplare, die ich bereits verbloggt habe, findet ihr hier: 

und natürlich Brownies (in diverser Ausführung auf dem Blog zu finden...).

Die Auflistung schockt mich jetzt doch ein bisschen - man könnte meinen, man befinde sich auf einem Schokokuchen-Blog :) !! Und heute kommt auch noch ein weiteres ganz doll leckeres Rezept dazu. Ich mag sehr gerne schnelle Kuchen und ich stehe außerdem aus die Kombi von Schokolade und Nüssen. Beides vereint dieses Rezept!




Außerdem ist es mein erster Schoko-Blechkuchen, da es neulich tiefe Backbleche bei Lidl im Angebot gab und ich nicht widerstehen konnte ;) ! Der Kuchen ist total saftig und schmeckt einfach nur super! Wird wohl mein neues Standard-Rezept zum Mitnehmen und für sonstige Gelegenheiten!

Wie sieht es bei Euch aus? Teilt Ihr meine Liebe für Schokokuchen? Oder gibt es andere Kuchen/Leckereien, die ihr immer wieder und wieder machen wollt? In allen möglichen Variationen? Oder bin nur ich so bekloppt? :)


Schneller Schoko - Blechkuchen

250 g weiche Butter
250 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
250 g Mehl
2 Tl Backpulver
1 guter Tl Back-Kakao
1 Tl Zimt
60 ml Milch
200 g gemahlene Nüsse
100 g Schokostreusel (oder Kokosraspel oder beides ;))

Butter und beide Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren bis eine cremige Masse entsteht. Mehl, Kakao, Backpulver und Zimt mischen, dann nach und nach unter die feuchten Zutaten rühren. Milch unterrühren. Zuletzt Nüsse und Schokostreusel unterrühren. 

Den Teig gleichmäßig auf einem mit Backpapier belegten und/oder gefetteten tiefen Backblech verteilen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und nach Belieben verzieren.

Ps.: Macht sich auch gut auf dem nächsten Kindergeburtstag! Die Hälfte des Rezepts eignet sich für eine 26er Springform!


Quelle: Das tolle Rezept habe ich auf Kinderspiele-Welt.de gefunden!


22 Juli 2014

Lauchkuchen

Herzhafte Kuchen und Quiches esse ich total gerne. Dafür kommen sie aber irgendwie viel zu selten auf den Tisch. Es wurde also mal wieder Zeit und ich habe einen leckeren, pikanten Lauchkuchen gebacken!

Der Kuchen ist gar nicht schwer zu machen und schmeckt warm oder kalt sehr gut! Er macht sich gut auf Partys, oder aber zum Mitnehmen auf die Arbeit. Auch bei einem Picknick oder zu einem Glas Wein kann ich den Kuchen empfehlen!!



Lauchkuchen

Für eine 26-er Springform:

Mürbteig:
225 g Mehl
1 Tl Salz
200 g kalte Butter
1 Ei
1 El Mineralwasser

Alle Zutaten für den Teig verkneten, ausrollen und die gefettete Form damit auskleiden. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Dann die Form für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

3 Stangen Lauch ca. 500g
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 El Weißwein oder Apfelsaft
1/2 Bund Petersilie 
200 g Sahne oder Creme Fraiche (oder halb / halb)
2 Eier
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
250 g gekochter Schinken (oder Schinken und Speck gemischt)
200 g Emmentaler

Für den Belag den Lauch putzen, längs halbieren, gründlich waschen und in feine Streifen schneiden. Zwiebeln, und Knoblauch schälen und klein würfeln. Schinken ebenfalls würfeln. Zwiebeln, Knoblauch und Schinken in etwas Butter anbraten. Den Lauch und Wein nach ein paar Minzten zugeben und offen bei mittlerer Hitze noch weitere 2 Min. dünsten.

Die Petersilie waschen und trocken tupfen und hacken. Sahne und Eier verquirlen und unter das etwas abgekühlte Lauchgemüse mischen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Den Käse fein reiben und zusammen mit der Petersilie ebenfalls unter das Gemüse heben.

Den Backofen auf 220° (Umluft 200°) vorheizen. Den Teig ausrollen und in die Form geben, dabei einen kleinen Rand formen.

Die Gemüsemasse auf dem Teig verteilen. Den Lauchkuchen im Backofen ca. 30-40 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und lauwarm abkühlen lassen.


20 Juli 2014

Rosmarin - Balsamico - Schweinefilet

Ich esse nicht besonders viel Fleisch aber wenn, dann muss es etwas ganz besonders Leckeres sein. Ich nehme mir dann auch gerne etwas mehr Zeit für die Zubereitung und genieße es dann umso bewusster. Nach Hähnchenfleisch ist das Schweinefilet eines meiner geheimen Favoriten. 

Diese Liebe geht auf die köstlichen Schweinefilets in Pilzrahmsauce zurück, die es in meiner Kindheit immer zu besonderen Anlässen gab, und mit denen man mir auch heute noch die größte Freude machen kann. Die Pilze habe ich damals zwar alle fein säuberlich rausgepult, in das Filet mit der Rahmsauce hätte ich mich aber reinsetzen können. 


Eine Rahmsauce habe ich heute zwar nicht für Euch, dafür aber ein anderes, sehr köstliches Rezept für Schweinefilet. Das Rosmarin-Balsamico-Schweinefilet stammt ursprünglich aus einer uralten Essen&Trinken-Ausgabe und ist im Internet inzwischen weit verbreitet. Das liegt nicht nur daran, dass es extrem  einfach zu machen ist, sondern auch daran, dass es auch absolutes Suchtpotential hat! Die Sauce ist mega lecker!

Weil das Rezept so unkompliziert ist, eignet es sich besonders gut für viele Gäste auf einem kalten Buffet!

Habt einen schönen Sonntag und lasst es Euch gut gehen!

Rosmarin - Balsamico - Schweinefilet

1 kg Schweinefilet
8 El Weißwein
4 El dunklen Balsamico 
Olivenöl, Salz, Pfeffer
1 Tl Honig
1-2 Zweige Rosmarin


Das Fleisch salzen und pfeffern. Honig, 4 EL Wein und 4 EL Balsamessig mischen. Filet in Öl von beiden Seiten scharf anbraten. Dann die Rosmarinzweige zugeben und nach und nach das Wein/Essig-Gemisch angießen. Wenn die Sauce eingekocht ist, wieder etwas zugießen. Nach ca.10 Min. das Filet fest in Alufolie wickeln und ruhen lassen.


Die Rückstände in der Pfanne mit dem übrigen Wein loskochen. Die Sauce beiseite stellen.

Das erkaltete Filet in dünne Scheibchen schneiden und den evtl. in der Alufolie verbliebenen Fleischsaft zur Sauce rühren. Die Filetscheiben auf einer Platte anrichten und mit der Sauce beträufeln.



Tipp: Saucenmenge kann beliebig erhöht werden, nur der Anteil von Wein und Balsamessig muss gleich bleiben. Ich mache gerne die doppelte Saucenmenge. 



17 Juli 2014

Kartoffelecken mit Avocado-Dip

Nach den ersten zaghaften Annäherungsversuchen, habe ich Avocados inzwischen richtig gerne. Zugeben: kauen mag ich sie (noch) nicht so gerne. Ich esse sie lieber in pürierter Form wie zum Beispiel als Guacamole

Neulich habe ich mein Avocado-Spektrum ganz leicht erweitert und statt Guacamole mal einen Avocado-Dip mit Joghurt gemacht. Dazu gab es knusprige Kartoffelecken aus dem Backofen. Die bereite ich ganz oft zu, weil sie so schnell vorbereitet sind. 

Natürlich ist ausgerechnet kurz vor der Zubereitung dieses Dips mein Pürierstab kaputt gegangen. Der ist von Mama und ungefähr so alt wie ich - ein super solides Teil. Nunja, jetzt hat er aber nach zahlreichen Wackelkontakten, die bereits ein böses Vorzeichen waren - endgültig das Zeitliche gesegnet. Nicht schlimm, meine Avocado war zum Glück sehr reif und ließ sich auch gut mit einem Kartoffelstampfer zermusen. ;)

Ein wirklich sehr unkompliziertes und leckeres Mittagessen! 


Kartoffelecken mit Avocado-Dip

Für die Kartoffelecken:

500 g Kartoffeln
3 El Öl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Die Kartoffen putzen, wenn man möchte schälen und in gleich große Spalten schneiden.
In eine Schüssel Öl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver geben.
Die Kartoffelspalten nun in die Schüssel geben und mit den Händen alles gut durchmengen. Die Spalten auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen.
Bei 220°C im Backofen etwa 30-40 Minuten backen. Kurz vor Ende der Backzeit den Dip zubereiten. 

Für den Avocado-Dip:

1 reife Avocado
3 Zehen Knoblauch 
1 guter Spritzer Zitronensaft
150 g Joghurt
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
evtl. ein wenig Honig

Die Avocado aufschneiden, den Kern herauslösen und die Schale vom Fruchtfleisch entfernen. Fruchtfleisch, Knoblauch, Zitronensaft und Joghurt zu einer geschmeidigen Masse pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Honig abschmecken.

Den Dip mit den Kartoffelecken servieren.

*Ich verwende für den Dip 3 mittelgroße bis große Knoblauchzehen - das könnt Ihr natürlich an Euren Geschmack anpassen!

15 Juli 2014

Waffel-Torte mit Beeren


Die Beerenzeit muss dringend ausgenutzt werden, sie ist ja immer viel zu kurz! Neulich wollte ich etwas mit Erdbeeren machen und habe schon gar keine Schönen mehr gefunden. Dafür aber umso schönere Him- Blau- und Johannisbeeren. Wenn diese Beeren in die Regale kommen ist das meistens ein erstes Anzeichen dafür, dass sich die Erdbeer-Saison so allmählich dem Ende zuneigt!











Aber wir wollen nicht jammern - jede Saison hat schöne Seiten und vor allem köstliches Obst! Ein Rezept, das hervorragend zu meiner Beeren-Liebe passt, ist diese Waffeltorte mit Beeren. Das Rezept dafür habe ich in  diesem Waffel-Backbuch von GU* gefunden und allein das Foto ließ mir das Wasser im Mund zusammenlaufen.




Zugegeben: Die Torte ordentlich anzuschneiden, sodass sie danach immer noch schön aussieht, ist schon eine Kunst. Nach einer Stunde im Kühlschrank klappt aber auch das problemlos! Und wenn erstmal alle ordentlich zulangen und schmausen und in Waffelträumen schwelgen, wen interessiert dann noch die Optik?  ;)

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Waffeltorte mit Beeren

Für die Waffeln:

125 g weiche Butter
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
100 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Tl Backpulver
50 ml Milch

Für die Creme:

250 g Mascarpone
100 g Himbeerkonfitüre (möglichst ohne Stückchen)
1 Päckchen Vanillezucker
1 Spritzer Zitronensaft
200 g Schlagsahne

gemischte Beeren

Aus den Zutaten für die Waffeln einen glatten Teig rühren. Diesen portionsweise im Waffeleisen goldbraun ausbacken.

Mascarpone, Himbeerkonfitüre, einen Spritzer Zitronensaft und Vanillezucker verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Die Waffeln abwechselnd mit der Creme schichten und mit frischen Beeren dekorieren. Mit Puderzucker bestreut servieren.


***

Wer es bei Waffelträumereien belassen will, der kann sich jetzt schnell in die Küche schwingen, und diese leckere Torte zaubern. Wer gerne noch wissen will, wie man fiese Beerenflecken wieder los wird, der liest hier einfach gleich weiter.


Für mich sind Flecken immer ein Thema, denn wo gekocht und gegessen wird, da wird auch gekleckert. Ich bin dafür ein typischer Kandidat. Wenn es irgendwo etwas mit Schokolade oder Beeren, etwas Fettiges oder Rotwein gibt, dann landet garantiert etwas davon irgendwo auf meiner Kleidung. Vorzugsweise natürlich dann, wenn ich etwas Weißes trage, was nicht schmutzig werden darf.

Das passiert auch (oder gerade) dann, wenn ich extra vorsichtig esse. Ich kann mir dann beim besten Willen nicht erklären, wo die Flecken schon wieder hergekommen sind. Nicht selten stehe ich dann in irgendeinem Eiscafé auf dem Klo und rubbel mit etwas Klopapier und Seife an meinen Klamotten rum, bevor das gute Zeug auch noch eintrocknet. Kennt ihr solche Situationen?

Zum Glück kenne ich mich ja schon etwas länger und kann dementsprechend vorsorgen. Zum Beispiel mit einem guten Reiniger. Das Problem: die wirklich guten Reiniger sind meistens eine echte Chemie-Keule und schlecht für die Umwelt. Deswegen habe ich auch zugesagt, als mir das Wie Gallseife Flecken- und Vorwasch-Spray von FROSCHzum Ausprobieren angeboten wurde. Ein Produkt, das komplett vegan ist, also ohne  tierische Produkte auskommt!

Ich bin zwar kein Veganer, verwende tierische Produkte aber sehr bewusst und versuche, wo immer es geht, auf diese zu verzichten. Aber nicht nur deshalb unterstütze ich diesen Reiniger zur Fleck-Entfernung so gerne: Auch meine hartnäckigen Marmeladen- und Beeren-Flecken hat er rückstandslos entfernt!

Für weitere Infos könnt Ihr einfach auf der Facebook-Seite von Frosch* vorbeischauen. 

*Werbung: Link zu meinem Kooperationspartner

10 Juli 2014

Pasta Olio e Limone

Sauer macht lustig, sagt man ja so schön. Ich persönlich muss aber sagen, dass ich Zitronen noch gar nicht sooo lange mag. Gut, gegen einen winzigen Spritzer Zitronensaft hatte ich auch früher nichts, aber wenn der Geschmack zu dominant war, das konnte ich gar nicht haben. Sogar die Zitronenscheibe im Wasserglas habe ich in Restaurants immer unauffällig entfernt (mache ich ehrlicherweise immernoch..) - stört schließlich den herrlichen Wasser-Geschmack, gell? ;)



Allmählich werde ich aber mutiger und habe den zitronigen Geschmack inzwischen sogar lieben gelernt. Noch lieber als in süßem Gebäck mag ich eine zitronige Note in herzhaften Gerichten. Deswegen bin ich neulich beim Schmökern auch gleich bei der Pasta Olio e Limone hängen geblieben. 

Das Rezept habe ich in dem Kochbuch Because you are hungry* entdeckt. Na, kommt Euch der Name bekannt vor? Bestimmt, denn es ist das Buch zum gleichnamigen Blog! Schaut unbedingt mal dort vorbei, es stecken 2 ganz sympathische und kreative Köpfe dahinter!

Die Nudeln sind übrigens so braun, weil es sich um Dinkel-Vollkorn-Nudeln handelt. Keine Sorge, die beißen nicht - hatten wir hier noch rumliegen :)


Pasta Olio e Limone
Für 2 Personen
250g Tagliatelle (Bei mir Dinkel-Vollkorn-Bandnudeln)

50g Parmesan

2 EL Pinienkerne
2 unbehandelte Zitronen
1 Zweig Minze (Bei mir Basilikum)
1 große Knoblauchzehe
reichlich gutes Olivenöl

DieNudeln in leicht gesalzenem Wasser al dente kochen - vor dem Abgießen ein wenig Kochwasser beiseite stellen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und ebenfalls beiseite stellen.

Die Schale der Zitronen abreiben und den Saft auspressen. Beides mit ca. 50 ml Olivenöl verrühren. Den Knoblauch in etwas Öl anrösten, dann mit ein wenig Nudelwasser ablöschen. Die Hitze reduzieren und die Ölmischung zugeben. Die Nudeln darin schwenken. 

Mit gehacktem Basilikum, den Pinienkernen und frisch geriebenem Parmesan vermengen. Mit frischem Pfeffer bestreuen und servieren.

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08 Juli 2014

Frittata mit Kirschtomaten und Schinken

Vielleicht ist Euch aufgefallen, dass ich in der vergangenen Woche weder Kommentare freigeschaltet, noch beantwortet habe. Das lag daran, dass ich im Sommerurlaub war. Zusammen mit C. ging es eine Woche lang nach Side (Türkei) und das Wlan-Netz war eher schlecht als recht. Macht aber auch nichts - so eine Weile ohne Internet ist auch mal ganz schön. Da fällt einem überhaupt erst auf, wie viel Zeit man sonst immer im Netz verbringt.

Jedenfalls bin ich nun bestens erholt wieder da und hier kann es munter (und lecker!!) weitergehen! Ich habe viel vor und wir legen auch gleich los. Heute mit einem ganz einfachen Gericht: Frittata! Grundsätzlich kann man da alles reinhauen, was man mag - in meinem Fall waren es hauptsächlich Kirschtomaten und Schinken! Ein einfaches Essen, das dennoch lecker ist!



Frittata mit Kirschtomaten und Schinken

8 Eier
1 Zehe Knoblauch
200 g Kirschtomaten
1-2 Scheiben Kochschinken
3 El geriebener Parmesan
1 Hanvoll Basilikum 
Salz Pfeffer

Die Tomaten waschen und vierteln, Knoblauch hacken. Den Schinken würfeln und das Basilikum hacken. Die Eier gut verquirlen und die übrigen Zutaten unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Eiermischung hineingießen. Mit geschlossenem Deckel schwacher Hitze stocken lassen. Das kann je nach Größe der Pfanne kürzer oder länger dauern, bei mir waren es um die 20 Minuten. 

Die Frittata auf einen Teller gleiten lassen und umgedreht in die Pfanne stürzen. Nun von dieser Seite noch mal 5 Minuten braten. 

Die Frittata kann man warm oder - besser noch - kalt essen. Dazu einfach in Kuchenstücke schneiden.

Schmeckt auch auf dem Brötchen zum Mitnehmen sehr gut!

Ps.: Ein paar kleine Urlaubs-Eindrücke <3 



07 Juli 2014

Buchvorstellung: Natürlich Backen mit Amber Rose

Natürlich Backen mit Amber Rose*. Als ich von der Neuerscheinung dieses Titels im Knesebeck-Verlag* gehört habe, wusste ich gleich, dass mich das interessieren würde. Bei der herzhaften Küche weiß man ja fast schon intuitiv, was gesund ist und was eher nicht. Aber bei Kuchen? Kann ich einen Kuchen vielleicht ein wenig gesünder machen, indem ich natürliche Zutaten verwende? Und wenn ja, welche Zutaten sind das? Klar, dunkles Mehl ist besser als helles....Honig besser als Zucker...aber sonst? Und schmeckt das überhaupt?

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Neben Antworten auf diese Fragen habe ich mir von dem Buch Rezepte erhofft, die wirklich Lust auf´s Nachbacken machen. Nicht Rezepte, bei denen man denkt "oooh....ein Kuchen...der sieht aber gesund aus...hmmmpf". Ein Blick ins Buch ließ mich dann zum Glück gleich aufatmen: Das sieht ja alles sooo lecker aus! 

Schön finde ich auch, dass es nicht um leichte, sondern um natürliche Rezepte geht. Denn wenn man auf Fett und Süßes verzichtet, mal ehrlich, wer mag das dann noch mit Genuss essen? Stattdessen lernte ich durch das Buch schmackhafte Alternativen kennen, die den Backwaren nichts am Geschmack wegnehmen, sondern sie sogar noch aromatischer und interessanter machen. Zucker durch Ahornsirup zu ersetzen macht den Kuchen nicht nur natürlicher, der Geschmack ist auch einfach ganz, ganz herrlich!



Auch die verwendeten Mehle sind vielfältig: Von Roggen über Dinkel und Buchweizen, bis hin zu Nussmehlen, die die Backwerke nicht nur gesünder, sondern auch geschmacksintensiver machen.

Der Autorin Amber Rose wurde das Backen übrigens schon in die Wiege gelegt: in Neuseeland, inmitten eines großen Obst- und Gemüsegartens hat sie nicht nur gelernt, wie man Obst und Gemüse richtig anbaut und zubereitet , sondern eben auch, wie man solch himmliche Sachen backt. Ihr Leidenschaft für gutes Essen und hochwertige Zutaten, merkt man dem Buch auf jeder einzelnen, liebevoll gestalteten Seite deutlich an.


Aber es gibt nicht nur Kuchen: für jede Jahreszeit hält das Buch auch Desserts, Tartes und Baisers, Kleingebäck, Cremes, Puddings und Kompotte und Tees bereit. Zusätzlich verfügt das Buch über ein übersichtliches Register, das die Suche nach der gewünschten Leckerei erleichtert. Zusätzlich zu den Rezepten findet man auch wertvolle Infos zu Eiern, Ahornsirup, Zucker, Ölen, Honig, verschiedenen Obst- und Getreidesorten und vielem mehr.


Nachgemacht habe ich bislang den Vanillepudding englische Art. Dazu muss ich zugeben, dass ich Pudding (Shame on me...) bislang noch nie ohne Tütchen zubereitet habe und sehr erstaunt war, wie einfach das geht und wie toll das Ganze mit ausschließlich natürlichen Zutaten schmeckt. Zusammen mit meinem Erdbeer-Cobbler war der Pudding ein wahres Gedicht!!


Fazit:

Natürlich Backen bietet in dem riesengroßen Angebot von Backbüchern wirklich mal etwas Neues. Also nicht das neunundneunzigste Standard-Backbuch mit der 187. Marmorkuchen-Version, die eigentlich schon jeder kennt. Hier wird mal ein ganz anderer Ansatz verfolgt und das finde ich toll. 

Das Buch ist schön anzusehen und lädt sowohl zum Schmökern, als auch zum Nachbacken ein! Der Untertitel "Süßes für alle Sinne" passt wie die Faust auf´s Auge und wenn das Süße dann auch noch gut für unseren Körper ist - umso besser! 




Natürlich Backen mit Amber Rose
Süßes für alle Sinne
Amber Rose, Fotos Ali Allen
Knesebeck Verlag (2014)



*Affiliate-Link / *Rezensionsexemplar

04 Juli 2014

Schoko - Orangen - Muffins


Ich weiß auch nicht, was aktuell mit mir los ist, aber ich backe total oft Muffins! Also richtig oft. Herzhaft, süß - alles dabei. So als hätte ich den Hype um die amerikanischen Kuchen-Stückchen erst jetzt entdeckt. Keine Sorge, ganz so schlimm ist es nicht, aber mein Muffinblech ist nach muffinlosen Jahren im Keller echt im Dauereinsatz. Eventuell bekommt es sogar einen festen Platz in der Küche, mal sehen.

Bei mir ist es aber oft so, dass Vorlieben für bestimmte Lebensmittel in Schüben kommen. Suche ich zum Beispiel ein Ricotta-Rezept, dann fällt mir ganz plötzlich wieder ein, wie viele leckere Sachen es ja eigentlich mit Ricotta gibt und so landet er eine Zeit lang ständig im Einkaufswagen, bis die Ricotta-Lust wieder abgeklungen ist.

In diesem Fall ist es so mit den Muffins. Die kann man so schön mitnehmen und fast jeder freut sich, wenn man zu diversen Anlässen ein paar dieser leckeren Dinger mitbringt. Das heutige Grundrezept mache ich auf diese Weise ganz oft (so zum Beispiel hier). Diesmal habe ich den Teig mit frischer Orangenschale und Schokostreuseln verfeinert. Schokolade und Orange ist auch so eine Kombi, für die ich sterben könnte <3 :)


Schoko - Orangen - Muffins

1 Ei
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillzucker
1/4 Tl Salz
100 ml Milch 
50 ml Orangensaft
60 g neutrales Speiseöl
200 g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Orange (davon die abgeriebene Schale)
100 g Schokostreusel

Ei, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die restlichen Zutaten nach und nach unterrühren.
Ein 12-er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und diese mithilfe von 2 Esslöffeln mit dem Teig befüllen. 

(Bei mir ging die Teigmenge genau auf - ich habe die Förmchen zu etwas mehr als 2/3 gefüllt. Übergelaufen sind sie nicht - sie sind schön rund nach oben aufgegangen.)

Die Muffins bei 175°C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen - beim 1. Mal am besten zwischendurch mal schauen, wann sie gar sind. Oder aber die Stäbchenprobe machen: Wenn ein Zahnstocher aus der Mitte des Muffins ohne flüssigen Zeig wieder herauskommt, sind sie gar.


02 Juli 2014

Pesto - Nudelsalat

Manchmal mag ich es ja ein bisschen retro. Den guten alten Nudelsalat mit Mayo, Gürkchen, Erbsen und Fleischwurst meine ich zum Beispiel: wenn es den irgendwo gibt, greife ich gerne zu. 

Persönlich bereite ich Nudelsalat aber besonders gerne mediterran zu. Heute zeige ich Euch eine mega einfache und schnelle Variante mit Pesto.


Pesto - Nudelsalat

500 g Nudeln
250 g grünes Pesto (selbst gemacht oder aus dem Glas)
4 große Fleischtomaten (oder 250 g halbierte Kirschtomaten!)
100 g Pinienkerne
1 Handvoll geriebenen Parmesan
1-2 Zehen Knoblauch
Salz, Pfeffer, 1 Spritzer Zitronensaft, etwas Olivenöl, 1 Tl Honig

Die Nudeln kochen und die Tomaten würfeln. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl kurz ein wenig anrösten. 

Pesto, Zitronensaft, Honig, Öl, und gepressten Knoblauch zu einer cremigen Salatsauce rühren und abschmecken. Die Sauce mit den Nudeln vermengen. Geriebenen Parmesan, Pinienkerne und die gehackten Tomaten unterheben. 

Am besten vor dem Servieren noch wenigstens 1-2 Stunden durchziehen lassen. 


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