31 Mai 2014

RÜCKBLICK: MACH´S GUT MAI 2014 - HALLO JUNI!

Der Mai war super spannend! Ich war in Straßburg und habe von dort so viele (leckere!!) Erinnerungen und Inspiration mitgenommen, dass ich wohl noch lange daran zurückdenken werde! Eine ganz tolle Stadt!

Ansonsten habe ich natürlich mal wieder ein paar neue Sachen ausprobiert - aber schaut selbst:


Sieht das nicht lecker aus? Sogar Fleischersatz-Produkte habe ich probiert und war ganz positiv überrascht! Ich habe das Brotbacken neu für mich entdeckt und auch ein paar neue Kochbücher in meinem Regal begrüßt! 

Für die kommenden Wochen habe ich noch keinen konkreten Plan, fest steht aber, dass es bestimmt lecker weitergeht! Ich freue mich, dass ich im Juni auch wieder etwas mehr Zeit habe, um vielleicht mal ein paar größere Projekte in Angriff zu nehmen (sogar eine Torte steht auf meiner gedanklichen Liste!). Ich freue mich, dass Ihr mich auf meiner Reise begleitet! Danke! 

Lasst es Euch gut gehn und genießt die Sonne!!



30 Mai 2014

{Buchvorstellung} Brotaufstriche selbst gemacht von Jutta Grimm

Heute möchte ich Euch ein feines Kochbuch aus dem Pala-Verlag* vorstellen, den ich für mich ganz neu entdeckt habe. Das ist eigentlich eine Schande, denn der Verlag hat gleich auf den ersten Blick ein paar echte Schätze im Programm (besonders, wenn man sich für vegane und vegetarische Küche interessiert!). 

Das Buch, das ich Euch zeigen möchte, heißt Brotaufstriche selbst gemacht* und ich habe es total ins Herz geschlossen. Im Alltag neige ich gerne dazu, immer wieder zu den gleichen Brotbelägen zu greifen. Da das schnell langweilig wird, zeigt Autorin Jutta Grimm, wie man sich selbst ganz schnell ein paar feine Aufstriche zaubern kann.



Inhalt:

Das kleine Büchlein enthält insgesamt 150 verschiedene Brotaufstriche, die übersichtlich nach den Hauptzutaten gegliedert sind: Aufstriche mit Butter, mit Quark und Käse, mit Hülsenfrüchten, mit Tofu, mit Getreide, mit Gemüse und so weiter.

So kann man sich ganz leicht zurecht finden und leicht zwischen pikanten Cremes, herzhaften Pasteten und süßen Frucht-Gelees auswählen. Alle Rezepte sind dabei vegetarisch und vollwertig. 

Neben Rezepten enthält das Buch auch ein wenig Warenkunde und eine Geräteliste die bei der praktischen Umsetzung in der Küche hilft. 

So bekommt man wirklich Abwechslung auf dem Pausenbrot. 

Gestaltung:

Das Buch ist ganz klein (nur minimal größer als meine Hand!) und herrlich unaufgeregt. Was ich mit "unaufgeregt" meine? Das Buch enthält keine Fotos und keine bunten Farben - einfach nur Rezepte, Rezepte, Rezepte mit ein paar Schwarz-Weiß-Illustrationen!

Für mich hat sich wieder mal gezeigt, dass ich bilderlose Kochbücher und solche, die auf den ersten Blick eher unauffällig erscheinen, genauso gerne habe, wie solche mit Bildern. Manchmal sogar etwas lieber. Wenn die Rezepte mich ansprechen, dann ist mir das Appetitanreger genug! Denn zu oft hatte ich schon Bücher mit tollen Hochglanzbildern, die Rezepte waren aber eher uninteressant oder gelangen nicht so gut. 


Rezepte:

Gleich beim ersten durchblättern habe ich einige Rezepte gefunden, die ich gerne ausprobieren möchte. Das ist bei mir lange nicht bei allen Kochbüchern der Fall. Hier hatte ich eine sehr hohe Trefferquote, was Rezepte nach meinem Geschmack angeht.

Das liegt sicherlich auch daran, dass die Rezepte alle sehr einfach sind und meist mit nur wenigen Zutaten auskommen! Dennoch sind sie originell: habt ihr zum Beispiel schon mal einen indischen Linsen-Aufstrich oder Curry-Bananen-Butter gegessen?

Außerdem sind auch Grundrezepte enthalten wie eines für körnigen Frischkäse und eines für Quark. Weil es so schön einfach klang, habe ich das Rezept für Quark neulich ausprobiert, das Ergebnis zeige ich Euch in den kommenden Tagen!

Fazit: 

Sehr inspirierend!

Ich mag das Buch total, weil ich weiß, dass es eines der Bücher ist, welches ich auch wirklich nutzen werde! Das Buch hat mich außerdem auf den Geschmack gebracht, mir noch weitere Bücher des Verlags anzusehen! <3




Jutta Grimm:
Brotaufstriche 
selbst gemacht

Süßes und Pikantes 
aus der Vollwertküche
176 Seiten 
9,90 Euro 
ISBN: 978-3-89566-248-5


Die heutige Buchvorstellung ist mein zweiter und letzter Beitrag zum Event "Jeden tag ein Buch"!


*Rezensionsexemplar/Affiliate-Link

27 Mai 2014

{Buchvorstellung} Gutes Brot

Wenn ich mir die vergangenen Wochen rückblickend so anschaue, habe ich sehr viel gebacken. Besonders Brot und Brötchen haben es mir aktuell angetan. Weil ich in dem Bereich noch sehr viel dazulernen möchte, suchte ich ein passendes Buch, das mir die ersten Schritte hin zum leckeren Brot erleichtern würde. Meine Wahl viel auf Gutes Brot.* aus dem Dort-Hagenhausen-Verlag*.


Inhalt:

200 Seiten hat die Autorin Roswitha Huber dem Grundnahrungsmittel gewidmet. Sie nimmt uns mit auf eine spannende Reise in die Welt der Brote. Das bedeutet, dass das Buch neben den Rezepten noch viel mehr enthält: von der historischen Entwicklung des Brotes über Informationen zu Getreide- und Mehlsorten sowie Gewürzen, bis hin zu verschiedenen Verarbeitungstechniken.

Dabei beschränkt sich die Autorin keineswegs nur auf deutsches Brot, sondern Brote aus der ganzen Welt. Sie berichtet von ihren Eindrücken, die sie auf vielen Reisen in ferne Länder gesammelt hat. Da ist zum Beispiel die Geschichte von der Holzofenbrot-Manufaktur in Paris oder von den Krapfenbäckern in Burkina Faso. Zwischen den Zeilen spürt man die Leidenschaft der Autorin für - wie es schon der Titel verspricht - gutes Brot. 

Gestaltung:

Rein optisch besticht das großformatige Buch mit seinen wirklich wunderschönen Fotografien, die vom Stil her so rustikal und appetitanregend sind wie die Brote, die sie abbilden. 

Alle Rezepte und alle Geschichten sind eindrucksvoll bebildert, sodass nicht nur das Nachkochen, sondern auch das Schmökern Spaß macht!



Rezepte:

Natürlich kommen auch die Rezepte nicht zu kurz! Die Autorin deckt ein breites Spektrum an Brotsorten und verschiedenen Teigen ab, jedoch in einem Maß, das für mich als Anfänger noch übersichtlich und nachvollziehbar ist!

Alle Rezepte sind sehr gut und verständlich geschrieben, sodass auch ich als Brotback-Neuling das Gefühl habe, ich könnte sie meistern. Zum Sauerteig beispielsweise gibt es auch Schritt-für-Schritt Fotos, die für mich sehr hilfreich sind!

Was mir ganz besonders gut gefällt: neben Rezepten für Brot gibt es auch einige Rezepte mit Brot! Brotsalat und Brotauflauf sind sofort auf meine Nachback-Liste gewandert!

Der Selbstversuch:

Nachgebacken habe ich bisher das Quarkbrot, welches dank einer würzigen Gemüse-Füllung ganz herrlich schmeckt! Das Brot war sehr einfach herzustellen und ich hatte schnell ein frisches, köstlich duftendes Ergebnis auf dem Tisch.

Fazit:

Gutes Brot.* ist wirklich sehr liebevoll gestaltet und die Hingabe der Autorin ist ansteckend! Es macht wirklich Lust darauf, sich genauer mit dem Grundnahrungsmittel Brot zu beschäftigen! Auch als Einstieg für Backanfänger ist es bestens geeignet!

232 Seiten, 1. Auflage, 2010
Verlag: Dort-Hagenhausen-Verlag
ISBN: 978-3981310443
Größe: 28,6 x 22,6 x 2,4 cm
Preis: 24,95 €





Mit dieser Buchvorstellung nehme ich an der aktuell laufenden Aktion "Jeden Tag ein Buch" teil!














*Affiliate-Link / Rezensionsexemplar

26 Mai 2014

Bacon and Egg Frühstücks-Muffins

Eigentlich wollte ich Euch diese leckeren Frühstücks-Muffins erst am kommenden Wochenende zeigen. Denn schließlich ist es ein typisches Langschläfer-Frühstück für Tage, an denen man viel Zeit hat. Kurz vor Schule, Arbeit oder Uni hat wohl kaum jemand Zeit und Lust, einen großen Aufwand zu betreiben (Ich habe vor der Uni meistens etwa 4,7 Sekunden Zeit um zu Frühstücken...). 

Dennoch bedaure ich es unter der Woche manchmal, das ich so ein lausiger Frühstücker bin. Ich nehme mir dann extra vor, dass ich am Wochenende alles wieder gut mache, mir Zeit nehme und vielleicht mal ein neues Rezept ausprobiere. Deswegen zeige ich Euch diese Muffins auch schon heute. Eine Frühstücks-Inspiration für´s Wochenende, sozusagen. Ein Frühstück, auf das man sich freuen kann, ganz besonders, wenn man es in der Woche nicht immer so schafft, lecker zu frühstücken. 


Die Muffins sind wirklich sehr lecker und durch die Polenta im Teig bekommen sie eine wunderbare Konsistenz. In den USA isst man sie natürlich standesgemäß mit Ahornsirup. Der würzige Bacon in Kombination mit dem süßen Sirup ist wirklich grandios (auch wenn es sich etwas pervers anhört!). Traut Euch! :)

Ihr müsst die Muffins ja nicht gleich mit Ahornsirup übergießen, wenn Euch das zu strange ist. Macht Einfach mal einen kleinen Klecks Sirup auf den Teller und dippt einen Muffin hinein - das ist dann Ahornsirup mit Bacon für Anfänger, sozusagen :) ! Lasst es Euch schmecken!

Bacon and Egg Frühstücks-Muffins

125 g Frühstücksspeck (in dünnen Scheiben)
5 Eier
125 g Mehl
2,5 Tl Backpulver
60 g Polenta (Instant-Polenta)
1,5 Tl Salz, etwas Pfeffer
1 Tl Zucker
200 ml Milch
2 El Butter (geschmolzen
100 g geriebener Käse (z.B. Emmentaler)
Den Ofen auf 200°C vorheizen und die Mulden eines Muffinblechs einfetten.

Den Frühstücksspeck in einer Pfanne von beiden seiten knusprig backen und herausnehmen, dann aus 3 Eiern ein Rührei zubereiten. Ebenfalls heraus nehmen und beiseite stellen

Mehl, Backpulver, Polenta, Zucker, Salz und etwas Pfeffer Mischen. Milch und Butter unterrühren. Den Bacon kleiner hacken, das Rührei ggf. ein wenig klein schneiden. Bacon, Rührei und Käse unter den Teig rühren. Ein wenig Bacon für die Deko zurücklassen. 

Die Mulden eines Muffinblechs mit dem Teig füllen und jeden Muffin mit einem Stück Bacon garnieren.

Bei 200°C ca. 15-17 Min. backen. 5 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig mit einem Messer aus den Förmchen lösen.

Tipps: Ich verwende für dieses Rezept keine Papierförmchen! Ich mache die Mulden des Blechs relativ voll - sie gehen zwar hoch, laufen aber nicht über.

Ich habe aus der Menge 8 Muffins rausbekommen!

Ps.: Das erste Foto (auf dem der Ahornsirup über den Muffin läuft)  war übrigens ein Glücksfall: Ich bin ja schließlich eine Ein-Mann-(äh Frau)-Vorstellung und musste mit der einen Hand quasi blind die Flasche kippen und mit der anderen Hand ein Foto knipsen. Haha, manchmal bin ich sehr froh, dass Ihr nur das Endergebnis zu sehen bekommt ;) ;)

25 Mai 2014

Quark-Brot mit sommerlicher Gemüse-Füllung

Jetzt habe ich Euch doch neulich noch erzählt, dass ich kurz davor bin, noch mal einen Sauerteig anzusetzen - und habe es bis jetzt noch nicht gemacht. Mein letzter Ansatz ist leider für eine undefinierbare Pampe gehalten und weggeworfen worden (ich gucke jetzt niemanden an. Papa.).

Das ist jetzt schon eine Weile her und doch konnte ich mich noch nicht aufraffen einen neuen Sauerteig anzusetzen. Denn Sauerteig braucht Geduld und Zuwendung. Schwer ist es nicht, aber ich muss mich da irgendwie mental drauf einlassen - ich kann das nicht mal eben so nebenbei. Ich weiß, ich bin bescheuert. 

Aber kennt ihr das? Manchmal fehlt einfach die Muse. Zu manchen Ideen muss der Zeitpunkt passen. Und das tut es gerade nicht. Ich lasse die Sauerteig-Idee also noch ein wenig in meinem Kopf reifen und backe derweil ein paar flottere Brote, die sich mal schnell nebenher backen lassen und auf die ich mich nicht so lange mental einstellen muss! ;)

Dieses feine Exemplar habe ich in dem Buch Gutes Brot * aus deDort-Hagenhausen-Verlag entdeckt und es schmeckt durch die feine Füllung einfach prima! Sehr gut schmeckte mir das Brot mit Kräuterbutter und es würde sich perfekt zum Grillen eignen!


Quark-Brot mit Gemüse-Füllung

200 g Magerquark
3 Paprikaschoten (rot, grün, gelb)
100 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
2 Eier
3 El Olivenöl
400 g Mehl
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1,5 Päckchen Backpulver
Salz, Pfeffer


Öl, Quark, Eier und Salz gut verrühren. Mehl und Backpulver in die Masse einarbeiten und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Fläche in der Länge der Kastenform ausrollen. Gewürfelte Paprika, klein gehackte Zwiebel, gehackten Knoblauch und Tomaten vermischen und auf dem Teig verteilen. Mit Salz und Pfeffer bestreuen.

Den Teig aufrollen und mit der Nahtstelle nach unten in die gefettete Kastenform legen. Bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Ca. 15 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig aus der Form stürzen.



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23 Mai 2014

Fleisch-Ersatz-Produkte! Was haltet Ihr davon?

Ihr denkt jetzt vielleicht erst mal "hä?!", aber auf dieses Thema bin ich neulich in der Uni gekommen. Ich erzähle Euch das einfach mal. 

In unserer Mensa gibt es unter anderem auch eine Salat-Bar mit wechselndem Angebot. Ich bin bekannterweise kein Riesen-Salatesser und wähle in der Mensa nur dann die Salat-Bar, wenn mir gar kein anderes Gericht zusagt oder wenn in der Salat-Bar irgendwas besonders Interessantes liegt, wie zum Beispiel Couscous-Salat. 

Ich stehe also letztens vor dieser Bar und beobachte einen Kerl, der sich den ganzen Teller voll mit Hähnchen-Streifen schaufelt. Also den ganzen Teller voll. Ich dachte mir direkt "typisch Mann, geht an die Salat-Bar und macht sich dann nur Fleisch drauf". Ich garnierte mir dann meinen Salat mit den letzten zwei Hähnchenstreifen, die der gute Herr in der Schüssel zurückgelassen hatte und suchte mir einen Platz.

Dort angekommen erzählte ich meinen Freundinnen gleich von diesem dreisten Typ mit dem Teller voller Hähnchen. Gleich wurde ich aufgeklärt, dass das gar kein Hähnchen war, sondern Soja-Geschnetzeltes. Das gibt es an der Salat-Bar wohl nur ganz selten und ist sehr beliebt. Aha. Also doch kein Fleisch. Kein Fleisch? Okay. Ich war skeptisch. Zwar esse ich sehr gerne fleischlos, aber Fleisch-Ersatz? Und Soooojaaa? Ich weiß ja nicht.

Von dem Geschmack dieser panierten/frittierten Soja-Streifen war ich dann aber so begeistert, dass ich mir neulich im Supermarkt ein weiteres Fleischersatz-Produkt kaufte: Filet-Streifen von (Gourmet Garden), ebenfalls auf Soja-Basis. Diese habe ich gewürfelt, mit etwas Zucchini angebraten, Nudeln, passierte Tomaten, Sahne und Basilikum dazu, abschmecken und fertig. Und wisst Ihr was? Auch das war mega lecker!


Ja, ich weiß, böse Fertig-Produkte, aber ab und zu ist das doch (zumindest für mich) in Ordnung. Den Begriff "Fleisch-Ersatz" finde ich ein bisschen unglücklich - so als wären die Sachen lediglich ein schlechter Abklatsch von etwas Besserem. Ob die Sachen, die ich probiert habe nach Fleisch geschmeckt haben? Ja, ich finde schon. Aber genauso? Hm. Wenn man zu sehr vergleicht, können die Ersatz-Produkte nur verlieren.
Wenn man sie aber für sich nimmt, als eigenständiges Nahrungsmittel, ohne das Bedürfnis, damit etwas zu ersetzen zu müssen...dann finde ich sie prima. Für mich sind sie somit auch nicht nur was für Vegetarier oder Veganer. 

Wie seht Ihr das? Fleisch-Ersatz-Produkte - schon mal gegessen? Welche findet ihr gut? Esst Ihr sie regelmäßig?

Ps.: Wenn es in der Mensa noch mal Soja-Geschnetzeltes gibt, mache ich mir auch den ganzen Teller damit voll!! ;) ;)

22 Mai 2014

Erdbeer - Banane - Mandelmilch - Smoothie

Meine Vorliebe für Beeren-Smoothies kennt ihr ja bereits und jetzt wo es so schön warm ist, kommen sie bei mir auch ständig zum Einsatz. An frischen Beeren (besonders wenn sie günstig sind!) kann ich einfach nicht vorbeigehn! Geht es Euch auch so?


Diesen Smoothie habe ich mit Mandelmilch zubereitet. Mandelmilch und ich, wir kennen uns noch nicht sehr lange. Um sie zu bekommen, muss man nicht mal mehr ins Reformhaus, ich habe sie neulich in unserem Rewe entdeckt. Dass sie etwas teurer ist, wusste ich bereits, aber da ich eh nicht so oft Milch trinke, dachte ich mir, das könnte ich mir doch mal gönnen.

Vom Geschmack her hatte ich sie mir ganz toll vorgestellt (vielleicht ein bisschen nach Marzipan?) und war beim ersten Schluck (pur!) dann doch sehr enttäuscht. Nix da Marzipan. Eher ein fades Nuss-Wässerchen. Naja, pur mag ich mich nicht mit ihr anfreunden. Vielleicht muss ich aber auch noch mal eine andere Marke ausprobieren - habt ihr da einen Tipp? Ooooder sie mal selber machen - was meint Ihr? Von Mandelmus* bin ich übrigens ähnlich enttäuscht - oder habt Ihr einen leckeren Verwendungs-Tipp dafür, den ich noch ausprobieren muss, bevor ich mich damit abfinde, dass nichts an Erdnussbutter herankommt? ;)

Die Mandelmilch war aber trotzdem kein Fehlkauf, in Gebäck und Smoothies schmeckt sie nämlich prima. Also man schmeckt sie nicht stark heraus oder so...aber sie fällt auch nicht unangenehm auf :) ! Dieser Smoothie mit Mandelmilch schmeckt jedenfalls fabelhaft!!

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250 g Erdbeeren
1 reife Banane
200 ml Mandelmilch
1-2 Tl Agavendicksaft

Alle Zutaten in den Vitamix (oder einen anderen Mixer!) geben und fein pürieren.

21 Mai 2014

Ziegenkäse-Pizza-Tartelettes in 2 Varianten



Wenn ich mal wieder faul bin, dann mache ich gerne Pizza (oder Nudeln natürlich..). Ein Hefeteig geht mir mittlerweile so schnell von der Hand, glaubt mir Leute, es ist nur die Übung, dann macht er sich quasi im Schlaf - also keine Angst vor Hefeteig!





Genau wie Pasta ist Pizza natürlich auch unendlich vielseitig - perfekt auch als Resteverwertung. Und mit Käse überbacken schmeckt ja sowieso alles traumhaft, oder? (Mein Papa hat neulich altes Brot mit einem Rest Sauce Hollandaise bestrichen, ne Käse und Schinken drauf und das im Ofen überbacken - das war so himmlisch!!!). 




Pizzateig 

300 g Mehl
200 ml Wasser
1El Öl
1 Tl Salz

5 g Hefe

Aus den Zutaten einen Hefeteig zubereiten, diesen abgedeckt ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Ausrollen und entweder kleine Mini-Pizzen formen, oder 6 Tartelette-Förmchen damit auskleiden.


Darauf verteilt ihr dann:

Wahlweise Tomatensauce (rot) oder Pesto (grün)
Ziegenfrischkäse
halbierte Kirschtomaten
Pinienkerne
etwas Honig

Nun im vorgeheizten Ofen bei 220°C ca. 10-15 Minuten backen.


Ps.: Die bunten Förmchen gab es übrigens letztes Jahr bei Tchibo. Vielleicht haben sie sie diesen Sommer wieder im Angebot? Ähnliche bekommt ihr aber auch hier* oder hier*.

Ich liebäugele ja schon länger mit einer solchen* rechteckigen Tarte-Form! Die hübschen eckigen Tartes bewundere ich auf so vielen Blogs! Lasst Ihr Euch auch so leicht mit allen möglichen Küchenutensilien anfixen, wie ich?? :)

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20 Mai 2014

{Buchvorstellung} Veggie: Französisch Vegetarisch

Heute möchte ich Euch Veggie: Französisch Vegetarisch*, das neue Kochbuch der Stiftung Warentest, genauer vorstellen. Zunächst habe ich mich sehr auf das Buch gefreut, da ich zum einen die französische Küche liebe und zum anderen immer auf der Suche nach besonderen, fleischlosen Kochbüchern bin. 





Inhalt 

Mit 500 Rezepten ist das Buch prall gefüllt. Bevor es mit den Rezepten aber losgeht, hat die Autorin (und Bloggerin) Clea eine liebevolle Einleitung gestaltet, in der ganz ungezwungen die verschiedenen Ernährungstypen (Flexitarier, Veganer, Rohköstler...) erklärt werden. Ohne belehrend zu wirken, geht sie außerdem auf eine ökologisch- bzw. biologisch-verträgliche Ernährung ein und zeigt anschaulich die Folgen unserer verschiedenen Ernährungsweisen auf. Sie beschreibt anhand von Statistiken (mit Quellenangabe!) außerdem die positiven Effekte auf den Klimawandel, wenn jeder seine Ernährung auch nur ein kleines bisschen umstellt. Wir sollten also nicht nur uns selbst, sondern auch unserer Erde zuliebe, auf unsere Ernährung achten! 

Die Rezepte sind aufgeteilt nach den Kategorien Frühstück und Brunch, vollwertige Gerichte, Tellergerichte, schnelle Snacks, Gäste einmal anders bewirten, und Desserts. An die Rezepte schließt sich ein Rezeptregister nach Zutaten und ein Rezeptregister nach Alphabet sortiert an, was bei der Rezeptmenge durchaus hilfreich ist. 


Gestaltung

Für diejenigen unter Euch, die sich daran stören, nehme ich es gleich vorweg: zu den meisten Gerichten gibt es kein Foto. Mich persönlich stört das nicht, ich weiß aber, dass die Fotos für manch einen nicht nur Appetitanreger, sondern auch Hilfe darstellen. Die Fotos, die im Buch enthalten sind, sind aber alle sehr ansprechend und zeigen teilweise sogar verschiedene Arbeitsschritte. 

Ansonsten findet man pro Seite etwa 2-5 Rezepte, alle mit Personenangaben und teilweise auch mit verschiedenen Varianten oder hilfreichen Tipps. 

Jedes Kapitel ist farblich anders gestaltet, was ganz hilfreich für die Übersicht ist. 

Rezepte:

Das Wichtigste in einem Kochbuch sind natürlich die Rezepte und hier war ich zunächst aus folgendem Grund irritiert: sie sind  lange nicht alle französisch, sondern von allen Küchen der Welt inspiriert. Da gibt es Tapiokapudding, Scones, Pilaw, Hummus, Tortilla, Sushi und so weiter. Zwar gibt es auch diverse Tartes  oder mal ein Omelette - aber eben nur ab und zu mal zwischen vielen "unfranzösischen" Rezepten. Wer also ein Kochbuch der typisch französischen vegetarischen Küche sucht, wird hier vielleicht enttäuscht sein. Der Name des Buches ist daher ein wenig irreführend und beruht vermutlich darauf, dass die Autorin Französin ist und hier ihre Lieblingsrezepte teilt.

Dennoch tut das den Rezepten keinen Abbruch, diese sind nämlich durchaus kreativ. Da gibt es zum Beispiel ein Räuchertofu-Steak mit Topinambur, eine Polenta-Tarte mit Zucchini und Sesam oder Pancakes aus Gemüsepüree mit Joghurtaufstrich.

Bei den Zutaten fällt auf, dass viele eher ungewöhnlich sind (zumindest für meine Art zu Kochen). Reismiso, Cashewmus, Gomasio (?), Reissirup, Seidentofu, Oliven-Tofu, Fonio, Panch Phoron (Gewürzmischung) oder Umeboshi-Paste sind nur ein paar Zutaten, die ich definitiv nicht normalerweise in der Küche habe. Auch findet man sehr viele Rezepte mit Tofu, Seitan oder Milchersatzprodukten wie Reis- oder Hafersahne. 

Wer sich darauf einlassen kann und Lust darauf hat, neue Zutaten kennenzulernen, für den ist das Buch sicherlich sehr empfehlenswert. Die Rezepte sind definitiv außergewöhnlich und nicht in jedem Kochbuch zu finden!

Der Selbstversuch

Auf der Suche, nach einem Rezept, das ich gerne nachkochen würde, bin ich auf die Linsen-Erdnuss-Sauce gestoßen. Und weil ich alle benötigten Zutaten daheim hatte, habe ich auch gleich losgelegt.

1 Glas rote Linsen
3 Tomaten
1 Tl Kreuzkümmel
1 Lorbeerblatt
2 El Erdnussbutter
3 getrocknete Tomaten

Die Linsen mit 2 Gläsern Wasser, Kreuzkümmel, Lorbeer und den gewürfelten Tomaten in einem Topf aufkochen lassen. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Das Lorbeerblatt herausnehmen, Erdnussbutter und getrocknete Tomaten zufügen. Dann alles pürieren. 

Die Sauce gab es bei mir zu Gemüse Couscous.


Fazit:

Zunächst hat mich die Sauce nicht ganz überzeugt. Nach kräftigem Nachwürzen mit Salz und Pfeffer, etwas Paprika- und Chilipulver war sie aber dann doch ganz lecker. Salz und Pfeffer-Angaben fehlen im Buch übrigens komplett - entweder ist das Absicht, oder man soll sich Salz und Pfeffer selbst dazu denken, ich weiß es nicht. Die Sauce hat zum Couscous letztendlich ganz gut gepasst, ich hatte mir jedoch mehr davon erhofft. Ein einziges Rezept sagt natürlich nicht viel über die Qualität des Buches aus. Um die Rezepte genauer beurteilen zu können, werde ich wohl noch ein paar nachkochen müssen. 

Insgesamt ist das Buch wirklich schön gemacht und die Rezepte durchaus kreativ und ungewöhnlich! Wer nicht nur nach französischen Rezepten sucht und auch kein Problem mit viel Tofu und anderen ungewöhnlicheren Zutaten hat, wird an dem Buch bestimmt Freude haben!

Stiftung Warentest/Cléa: „Veggie - Französisch vegetarisch“, Hardcover, 336 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Euro 19.90, ISBN 978 3 86851 097 3, erschienen bei Stiftung Warentest, Berlin.

Weitere Informationen:
www.test.de




*Rezensionsexemplar /Affiliate-Link

18 Mai 2014

Schoko-Brötchen aus Quark-Öl-Teig


An meiner alten Schule gab es einen Kiosk, an dem man allerhand Leckereien kaufen konnte. Allerdings keine Süßigkeiten oder anderes ungesundes Zeug! Es gab frische Käse- Schoko- und Körnerbrötchen vom Bäcker, Kakao und Vanillemilch.

Ich habe mir die Pausen am allerliebsten mit einem Schokobrötchen und einer Vanillemilch versüßt. Die Schulzeit liegt nun ein paar Jahre zurück (oh Gott, ich fühle mich plötzlich uralt, wenn ich das sage!), aber die Schokobrötchen-Liebe ist geblieben. 


Diese hier habe ich aus einem schnellen Quark-Öl-Teig gebacken: mein Lieblingsteig, ganz besonders wenn ich für Hefe gerade keine Geduld aufbringen kann. Das soll aber keine Abwertung sein: Quark-Öl-Teig ist herrlich geschmeidig und die Brötchen werden durch ihn schön "saftig" (kein gutes Wort für Brötchen, ich weiß, aber ihr wisst bestimmt, wie ich es meine!). 

Ich esse die Brötchen am liebsten ganz ohne Belag, weswegen sie sich auch hervorragend zum Mitnehmen eignen! 

Schokobrötchen aus Quark-Öl Teig

250 g Quark
50 ml Milch
50 ml Öl
1 Ei
120 g Zucker
100 g Schoko-Tropfen
300 g Mehl 
2 Tl Backpulver

Alle Zutaten nach und nach zu einem glatten Teig verarbeiten. 8-10 Kugeln daraus formen und und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.Jedes Brötchen mit etwas Milch bestreichen.

Bei 180°C ca. 15-20 Minuten backen.

Tipp: Falls der Teig noch zu klebrig ist, um ihn mit den Händen zu formen: einfach etwas mehr Mehl zugeben!

Tipp: Normalerweise esse ich Brötchen im liebsten ganz frisch. Überraschender Weise haben mir diese jedoch am 2. Tag sogar noch besser geschmeckt!


15 Mai 2014

Hähnchen Saltimbocca

Zu Salbei hatte ich lange Zeit ein gespaltenes Verhältnis. Anfangs fand ich den Geschmack nicht schlecht, aber doch sehr speziell und gewöhnungsbedürftig. Zumindest weckte er bei mir Vorstellungen von Hustenbonbons und Badewasser...

Je mehr ich jedoch mit Salbei probierte, umso interessanter fand ich das Kraut. Heute ist es eines meiner Liebsten. 

Das erste Gericht, das ich jemals (bewusst) mit Salbei gegessen habe, war Hähnchen Saltimbocca. Saltimbocca ist eine Spezialität der römischen Küche und wird traditionell mit Kalbsfleisch zubereitet. Da ich es aber (zumindest beim Kochen) mit Traditionen nicht immer so genau nehme, lest ihr hier die Variante mit Hähnchen. Lasst es Euch schmecken!




Hähnchen Saltimbocca

3 halbe Hähnchenbrustfilets
6 Scheiben rohen Schinken, dünn geschnitten
6 Salbeiblätter
Salz, Pfeffer

100 ml Marsala
1 Stich Butter, Öl
1 Tl Ahornsirup

Die Filets waschen und trocken tupfen.  Dann jedes Filet horizontal der Länge nach noch mal halbieren. Je eine Scheibe Schinken und ein Salbeiblatt auf jedes Filet legen. Mit Zahnstochern fixieren.

Die unbelegte Seite mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Etwas Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen und die Filets mit der Schinken-Seite nach unten von beiden Seiten scharf anbraten, dann aus der Pfanne nehmen. Marsala, ca. 1 El Butter und Ahornsirup in die Pfanne geben damit sich der Bratensatz löst. Kurz rühren, dann die Filets wieder in die Pfanne geben, die Pfanne mit einem Deckel verschließen und das Fleisch in der Sauce bei kleiner Hitze noch mal 5-10 Minuten ziehen lassen.

Dazu schmecken mir Nudeln mit Tomatensauce und Salat besonders gut. 

11 Mai 2014

Chocolate Chip Pancakes

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Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Sonntag!! Das Wetter ist weiterhin nichtssagend - also genau passend, um sich in die Küche zu verkrümeln und ein paar neue Rezepte auszuprobieren! Und genau das werde ich gleich auch tun! Was macht ihr am liebsten bei ungemütlichem  Wetter?

Gestartet habe ich den heutigen Tag mit Rührei und ein paar leckeren Pancakes - denn Pancakes gehören zum Wochenende wie...Chocolate Chips zu Cookies! Und das ist auch schon die perfekte Überleitung: Chocolate Chips! Denn genau die sind auch in meinen heutigen Pancakes drin!  

Lasst es Euch gut gehn!




Chocolate Chip Pancakes

1,5 El Butter
200 ml Buttermilch
1 Eier
125 g Mehl
1,5 Tl Backpulver
1 Prise Salz
25 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Schokotröpfchen

In einer Schüssel Buttermilch und Eier gut verquirlen. Die Butter in einem Topf schmelzen, dann beiseite stellen und ein wenig abkühlen lassen. 
In einer anderen Schüssel Mehl, Salz, Backpulver, Zucker und Vanillezucker mischen. Die feuchten Zutaten (auch die zerlassene Butter) zu dem Mehlgemisch geben und alles gut verrühren. Zuletzt die Chocolate Chips unter den Teig rühren.

Den Teig in der Schüssel ruhen lassen, bis die Pfanne heiß ist (ca. 10 Minuten). Je Pfannkuchen 1,5-2 El Teig in die mit Fett bestrichene Pfanne geben. Wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden, den Pfannkuchen wenden und auch von der anderen Seite goldbraun backen.
Von der Menge werden 2 Personen satt. Bei großem Hunger einfach mehr machen ;)

10 Mai 2014

{Buchvorstellung} Deutschland Vegetarisch von Stevan Paul

Deutschland vegetarisch * von Stefan Paul (Autor) Und Katharina Seiser (Herausgeberin) ist ein wunderbares Buch über die klassische vegetarische Küche in Deutschland. Die Idee gefällt mir: nach dem Bestseller  Österreich vegetarisch* von Katharina Seiser, Meinrad Neunkirchner und Thomas Apolt, ist nun endlich bewiesen, dass auch Deutschland eine grandiose fleischlose Küche zu bieten hat!

Auf vielen Blogs wurde das Buch bereits besprochen und ich kann mich den Lobeshymnen nur anschließen! Hier lest ihr, warum!


© Kramp+Gölling, Bernd Gölling und Andrea Kramp.


Inhalt:

Wer hätte es gedacht: Überall in Deutschland verbergen sich von alters her die herrlichsten vegetarische Gerichte. Stevan Paul hat sich auf die Suche begeben und dabei 150 alte und neue Klassiker  aus allen Ecken Deutschlands zusammengetragen. Sortiert sind die zumeist alltagstauglichen Rezepte nach Jahreszeiten. Neben typischen Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintergerichten gibt es auch Jederzeit-Gerichte, die das ganze Jahr hindurch passend sind. Eine schöne Idee, die zeigt, wie viel Sorgfalt und Überlegung in dem Buch stecken.

In den Gerichten spielen Kräuter, frisches Gemüse und süßes Obst die Hauptrolle. Da findet man regionale Klassiker wie die Frankfurter grüne Sauce, Reibekuchen oder Schupfnudeln und Kindheitserinnerungen wie rote Grütze, Pfannkuchen oder Milchreis.

Die Rezeptvielfalt ist riesig und umschließt alles vom Aufstrich über die Suppe, zum Hauptgericht bis hin zum sündig leckeren Dessert.

Alle Rezepte werden ausführlich und Schritt für Schritt erklärt und man findet zusätzlich viele Tipps, Variationsmöglichkeiten und ein umfangreiches Register mit allen Hauptzutaten. 






© Kramp+Gölling, Bernd Gölling und Andrea Kramp.


Gestaltung:

Das Design des Buches spiegelt den Inhalt perfekt wieder: klassisch! Alles wirkt übersichtlich und klar strukturiert, die Bilder muten durch die Wahl des Geschirrs und den übrigen Requisiten ein wenig nostalgisch an. Genau so, wie es sich für traditionelle deutsche Küche eben gehört. Fast jedes Rezept ist bebildert und die großformatigen Fotos machen allesamt Appetit und laden zum Nachkochen ein!


© Kramp+Gölling, Bernd Gölling und Andrea Kramp.


Der Selbstversuch:

Bei diesem Buch fiel es mir unheimlich schwer, mich auf ein Gericht festzulegen, das ich als erstes nachkochen wollte! Die Rezepte sind alle so ehrlich und bodenständig, so unkompliziert und appetitanregend: genau so, wie ich es liebe! Entschieden habe ich mich letztendlich für die einfach köstlichen Grumbeerwaffele, von denen ich Euch hier bereits vorgeschwärmt habe!


Fazit:

Man merkt diesem Buch einfach an, dass es mit unheimlich viel Liebe und Leidenschaft zur klassischen, fleischlosen deutschen Küche entstanden ist! Das Buch ist keine lieblose Rezeptsammlung, sondern man merkt auf jeder Seite das Herzblut von Autor und Herausgeberin!

Für mich ist das Kochbuch schon jetzt eines meiner Liebsten und ohne Frage ein neuer Klassiker, sowohl der vegetarischen, als auch der deutschen Küche!

Das Buch verdeutlicht einmal mehr, dass die vegetarische Küche keinesfalls Verzicht, sondern wahren Genuss bedeutet, ohne dabei die Moralkeule zu schwingen. Deutschland vegetarisch zeigt die großartige Geschmacks- und Aromenvielfalt der fleischlosen deutschen Küche und Rezepte, die sowohl für Kochanfänger, als auch fortgeschrittenere Hobbyköche reichlich neue Kochherausforderungen bietet!

Für mich ist das Buch eine absolute Kaufempfehlung und ich wünschte, ein solches Buch würde es für jedes Land geben!

Stevan Paul, Katharina Seiser (Hg.)
"Deutschland vegetarisch" *
Gebundene Ausgabe, 272 Seiten, 150 Rezepte
Brandstätter Verlag, 2013
ISBN13: 978-3850337397 

*Affiliate-Link / Rezensionsexemplar


08 Mai 2014

Strawberry - Jam - Cheesecake & Sport-Geständnisse

Heute habe ich den absolut cremigsten Cheesecake überhaupt für Euch! Ehrlich wahr! Der ist so sagenhaft cremig, dass er fast schmilzt im Mund! (Dass er auch eine ganz schöne Kalorienbombe ist, lassen wir an dieser Stelle mal dezent unter den Tisch fallen...). Aber was soll´s! Schließlich isst man Cheesecake ja auch nicht jeden Tag! Oder doch? Schön wär´s jedenfalls ;) ! 




Aber ich darf auch naschen - habe ich Euch schon erzählt, dass ich seit kurzem im Fitnessstudio angemeldet bin? Jaaaa, ich gehöre jetzt auch zu diesen Leuten. Erst fand ich Fitnessstudio immer etwas albern, so nach dem Motto "Sport kann man überall machen, dafür muss man nicht irgendwo angemeldet sein..". Aber soll ich Euch was sagen? Ich habe einfach keinen Sport gemacht. Irgendeine Ausrede gibt es schließlich immer.

Nun bin ich also in einem tollen Studio angemeldet und es macht richtig Spaß. Für mich war es eine gute Entscheidung und ich hoffe, dass ich lange so motiviert dabei bleibe, wie jetzt. Schließlich will ich mir noch gaaaaanz viele Cheesecakes gönnen ;) ! Natürlich tut Bewegung auch unabhängig von Essen sehr gut..

Wie ist das bei Euch? Macht Ihr Sport? Ist hier noch wer im Fitnessstudio angemeldet? Was haltet ihr davon? :) UND was ist Euer liebster Cheesecake?


Strawberry - Jam - Cheesecake


Benötigt wird 1 Springform 18 cm Ø*

Für den Boden:

100 g Butterkekse
75 g Butter

600 g Frischkäse
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
2 El Puddingpulver (Vanillegeschmack)
50 ml Sahne

etwas Erdbeermarmelade

Die Kekse ganz fein zerkrümeln und mit der geschmolzenen Butter vermengen. Dann auf den Boden einer eingefetteten 18-er Springform drücken.Ich schlage die Backform nun noch in etwas Alufolie ein, damit auch ja nichts von der flüssigen Käsemasse ausläuft - man weiß ja nie!

Alles für die Käsemasse miteinander verquirlen und auf den Keksboden gießen. Etwas Erdbeermarmelade in einem Topf erwärmen und Kleckse davon auf den Kuchen geben. 

Bei 165°C Umluft ca. 50 Minuten backen. Evtl zwischendurch mit etwas Alufolie abdecken. Dann den Ofen aus machen und den Kuchen noch weitere 15 Minuten darin stehen lassen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Den Rand vorsichtig lösen und den Ring entfernen. (Das erste Stück esse ich am liebsten lauwarm ;))

*Affiliate-Link


07 Mai 2014

Zucchini-Gratin mit Tomatensauce und Schafskäse

Zucchini könnte ich rauf und runter essen. Manchmal muss ich mich wirklich etwas bremsen, damit mein Speiseplan nicht nur noch aus Zucchini-Gerichten besteht. Man könnte ja glauben, dass mir Zucchini irgendwann mal langweilig werden würden, aber bislang bin ich davon noch weit entfernt. Sie sind einfach zu lecker! <3



Dieses Zucchini Gratin habe ich auf der Homepage von Essen & Trinken entdeckt (auf der ich quasi Dauergast bin..). Es ist schnell gemacht und leicht. Eine "ganze" Mahlzeit wird daraus, wenn man frisches Brot dazu reicht. Da ich Abends gerne Kohlehydrat-arm esse, genieße ich es aber auch gerne pur.





Für 2 Portionen

500 g Zucchini
2 Knoblauchzehen
150 g Schafskäse
Olivenöl
Thymian
250 ml passierte Tomaten
100 ml Rotwein
Zimt, Salz, Pfeffer

Die Zucchini putzen und in dünne Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehen fein würfeln und den Schafskäse in grobe Stücke bröseln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Thymian darin kurz andünsten. Mit passierten Tomaten und Rotwein ablöschen. Die Sauce  ca. 5 Minuten köcheln lassen und mit Zimt, Salz und Pfeffer abschmecken.

2/3 der Tomatensauce in eine Auflaufform (ca. 24 cm Durchmesser) geben. Zucchini einschichten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die restliche Toamtensauce darüber gießen und mit Schafskäse bestreuen.

Im heißen Ofen bei 200 Grad  auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen. Dazu Fladenbrot servieren.

06 Mai 2014

Kartoffelgratin mit französischem Münsterkäse

Ich habe Euch ja gestern schon ausführlich von meinem kurzen aber sehr schönen Straßburg-Trip erzählt. In einem Restaurant hatten wir den dort typischen Münsterkäse gekostet! Wow! Der war so gut! Ein seeeeeehr streng riechender, dafür aber umso leckerer Weichkäse. 

Deswegen haben wir natürlich auch welchen mit nach Hause genommen und es war klar, dass ich etwas Leckeres damit kochen möchte (möglichst schnell, denn der ganze Kühlschrank roch sehr streng nach dem Käse!). Meine Wahl viel auf ein käsiges Kartoffelgratin! Himmlisch, kann ich Euch sagen: Himmlisch !!

Ich muss unbedingt mal schauen, ob man den Münsterkäse auch hier bei uns an der Käsetheke oder im Kühlregal bekommt - bis zum nächsten Frankreich-Ausflug kann ich es nämlich nicht ohne ihn aushalten! 


Kartoffelgratin mit französischem Münsterkäse

1 kg Kartoffeln
2 große rote Zwiebeln
125 g gewürfelter Speck
200 ml Sahne
100 ml Weißwein
1 Zehe Knoblauch
300 g Münsterkäse
Salz, Pfeffer, Muskat
Butter

Die Kartoffeln schälen und in schmale Scheiben hobeln. Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Kartoffeln, zwiebeln und Speck in einer Pfanne ca. 10 Minuten unter Wenden anbraten - die Kartoffeln dürfen ruhig etwas Farbe nehmen - wenn nicht, ist auch nicht schlimm. 

Nun eine Auflaufform mit Butter auspinseln und die Kartoffeln hineingeben. Sahne, Weißwein und Knoblauch verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, dann über die Kartoffeln gießen. Den Käse in Scheiben schneiden und auf dem Gratim verteilen.

Bei 200°C ca. 50 Minuten backen. Falls das Gratin zu dunkel wird, zwischendurch einfach mit etwas Alufolie abdecken. 

Tipp: Als Alternative zum Münsterkäse könnte ich mir auch einen anderen pikanten (!) Weichkäse vorstellen!

05 Mai 2014

{Unterwegs} Mein großer Straßburg-Guide

Ich hatte es schon verraten - über den 1. Mai war ich mir C. 2 Tage lang in Straßburg. Trotz des bescheidenen Wetters war die Stadt einfach traumhaft schön und ich möchte Euch gerne ein paar Eindrücke zeigen. 2 Tage reichen zwar keineswegs, um alles zu sehen, was die Stadt zu bieten hat, aber sie reichten für uns doch, um eine wunderbare Zeit dort zu verbringen und viel zu erleben. Wenn Ihr also überlegt, mal nach Straßburg zu fahren, dann ist Euch mein Reisebericht vielleicht eine kleine Hilfe. Gerne könnt Ihr mir auch in einem Kommentar schreiben, ob ihr solche Reiseberichte hilfreich findet! 

Ich hatte erst überlegt, den Post in 2 Teile zu splitten. Ich habe mich nun aber für einen laaangen, all-umfassenden Post entschieden, damit Ihr alles auf einen Blick findet. Also los geht´s! 



Die Wohl größte Sehenswürdigkeit ist das Straßburger Münster (Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg).





Unser Hotel (links: Hotel des Arts) war unheimlich zentral gelegen, sehr günstig und sauber. Am Platz vor dem Hotel liegen viele nette (wenn auch Touri-) Geschäfte, Cafés und Restaurants. Von hier kann das Münster gut sehen und ist in nicht mal 5 Gehminuten dort. Überhaupt liegt in Straßburg alles sehr nah beieinander, sodass man viel in kurzer Zeit erreichen kann. 






Der Kléberplatz. 



Ein altes Karussell auf dem Gutenberg-Platz.








Besonders schön fanden wir es, einfach durch die schmalen Gässchen zu spazieren und die Kulisse zu genießen. Sowohl die Seitenstraßen in der Innenstadt sind wundervoll, als auch die Gassen im ehemaligen Gerberviertel "La Petite France". 








 

Die lutherische Thomaskirche.



Wir haben 2 Stadtrundfahrten gemacht: eine mit dem Boot und eine mit einem kleinen Zug, der sich durch die Stadt schlängelt. Beides kann ich sehr empfehlen!



In Straßburg kann man aber nicht nur durch die Gegend laufen, sondern auch einkaufen und lecker essen. Neben den alt bekannten Geschäften in der Innenstadt (Zara, Mexx usw.) gibt es auch viele kleine Läden.



Neben Kitsch und Krempel sieht man auch diese Touri-Läden besonders häufig: Hier gibt es vor allem Störche, Gugelhupf-Formen und andere Küchen-Accessoires im Landhaus-Stil.




Auch Antiquitätenläden haben wir sehr viele entdeckt.



Natürlich habe ich mich ganz besonders auf das französische Essen gefreut - und wurde nicht enttäuscht. Dazu sei gesagt, dass in Straßburg auch in Sachen Essen vieles auf Touristen ausgerichtet ist. Dementsprechend gesalzen sind die Preise. Wir haben viele, viele Karten studiert, bevor wir uns irgendwo niedergelassen haben. 







(links in dem wunderschönen Haus befindet sich die Patisserie Christian)

In den vielen Bäckereien gibt es gibt es neben Gugelhupfen und  Lebkuchen (was typisch für die Region ist) auch noch viele andere Köstlichkeiten:



Wir haben im Hotel extra kein Frühstück hinzugebucht, da wir uns ein wenig durch die Bäckereien futtern wollten. Für mich gab es zum Frühstück ein Pain Suisse und für C. ein Tartelette au Citron. Beides so köstlich, dass wir noch einen Vorrat für daheim mitgenommen haben.




In der Eisdielen-Kette Amorino bekommt man Eiskugeln in Blumenform. Und auch Flammkuchen gibt es an jeder Ecke: teils sehr guten, teils überteuerten Touri-Flammkuchen mit Fertig-Teigplatten (darauf sind wir gleich am 1. Tag reingefallen...). Am besten schaut man vorher auf die Teller der Gäste, die schon sitzen, um einen Eindruck zu bekommen.


Mein absoluter (!!!) Restaurant-Tipp  ist der Gurtlerhoft. Ich hatte den Tipp vorher im Internet gelesen und es hat meine Erwartungen mehr als übertroffen! Das Restaurant liegt zwar direkt am Münster, ist jedoch keine typische Touristen-Klitsche, wie so viele andere Restaurants dort. Man sitzt in einem beeindruckenden Gewölbekeller, das Preis-Leistungsverhältnis ist top und alles was wir probiert haben war superlecker! 

Wir hatten beide ein 3-Gänge Menü. Meins bestand aus Zwiebelkuchen, Coq au Vin + hausgemachte Spätzle und Schwarzwälder-Torte (die beste, die ich je gegessen habe - seht ihr die Schoko-Mousse-Schicht??!) und C. hatte Zwiebelkuchen, Schweinshaxe (sooo zart) + Bratkartoffeln und einen Eisbecher. Die Menüs haben je 22 Euro gekostet. Wenn ihr in Straßburg seid, müsst ihr unbedingt mal dort essen gehen! Für mich der tollste Fund während unserer kurzen Reise!


Das Lohkäs und das Crocodile findet man in fast jedem Touristenführer. Gegessen haben wir dort nicht, da beide Restaurants etwas kostspieliger sind. Nett sehen sie jedenfalls aus!


Ein weiteres Highlight war ein sagenhaft gutes Macaron mit gesalzener Karamell-Butter. YUM!



So. Und hier ist mir was passiert: Straßburg ist nämlich bekannt für weißen Nougat. Es gibt dort also diese Läden, wo einem von einem großen Laib Nougat etwas abgeschnitten wird - man bezahlt nach Gewicht. Als ich Interesse an einem wohlgemerkt KLEINEN Stück bekundete, fing das Drama an. Für dieses nicht mal 500 g schwere Stück (die Dame hatte den Remmel so schnell abgeschnitten und eingepackt, so schnell konnte ich gar nicht gucken...) habe ich 30 Euro bezahlen müssen. Den Schock in meinem Gesicht könnt könnt Ihr Euch vielleicht vorstellen. Zum Glück ist er sehr lecker - aber 30 Euro ?! Notiz an mich: Vooorsicht, wenn sich der Preis nach dem Gewicht richtet. Die Verkäufer sind dort unheimlich flink - klar, oder? ;)  1 kg Nougat hat nämlich stolze 69 Euro gekostet. Ich will es nicht als Touristen-Falle bezeichnen (schließlich war ich irgendwie ja selbst Schuld), aber dennoch: Vorsicht, damit Euch nicht das Gleiche passiert! Der blöde Nougat war die größte Ausgabe am ganzen Urlaub :) 



Am 2. Tag haben wir sehr nett in Petite France gegessen: selbst gemachte Spätzle mit Zwiebeln, Speck und den dort bekannten Münsterkäse. OMG, dieser Käse ist so lecker!


Auf dem Weg nach Hause waren wir noch in einem (riesigen!) französischen Supermarkt namens "Auchan". Hier haben wir uns noch ein paar Leckereien (darunter den tolle Münsterkäse!) mitgenommen. 

Uns hat Straßburg sehr gut gefallen und ich würde jedem einen Ausflug dorthin empfehlen. 2 Tage reichen meiner Ansicht nach, um einen schönen Eindruck von der Stadt zu bekommen und einfach die Atmosphäre dort zu genießen. Wer alle Sehenswürdigkeiten ausführlich anschauen will, sollte mehr Zeit einplanen. Wir werden der Stadt sicher noch mal einen Besuch abstatten.

Ward Ihr schon mal dort? Findet Ihr solche Reiseberichte sinnvoll/hilfreich?. 


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