31 März 2014

RÜCKBLICK: MACH´S GUT MÄRZ 2014 - HALLO APRIL!

Die letzten Stunden im März sind angebrochen und es wird wieder Zeit für einen kleinen Blick zurück! Habt einen guten Start in die neue Woche!


Was gut war:

Der März war mein Monat der Smoothies. Fast jeden Tag gab es eine andere Sorte und der Smoothie ist zu meinem neuen Lieblings-Frühstück mutiert! Wer hätte das gedacht? Außerdem gab es im Februar mein erstes (bewusstes) Low-Carb Rezept und auch sonst etwas mehr Gemüse als sonst. Lecker! 

Nicht zu vergessen ist auch mein 2. Bloggeburtstag und Eure vielen lieben Glückwünsche ! DANKE, ich habe mich riesig gefreut!

Was nicht so gut war:

Unter diesem Punkt läuft eine Dauerschleife, denn wie schon im letzten Monat, fehlt mir leider aktuell die Zeit für größere Kochprojekte. Das vermisse ich echt. Stattdessen horte ich hier Kochzeitschriften und lose Rezeptblätter und denke an die Zeit, in der ich das hoffentlich mal alles ausprobieren kann.
Was der April bringen soll:

Der April ist ein weiterer Prüfungsmonat, der hoffentlich kurz und schmerzlos an mir vorübergeht! Dennoch habe ich fest vor, den Frühlingsmonat zu genießen  - schließlich ist er kostbar!

Neben Rezepten werde ich Euch in den nächsten Tagen auch mal mit hinter die "Penne im Topf"-Kulissen entführen und zeigen, was hinter meinen Posts so steckt!

Ich hoffe, Ihr hattet einen wundrebaren März! Ich freue mich schon auf den April mit Euch!!


30 März 2014

Ziegenkäse-Creme mit Curry und Aprikosen

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Sonntag! Heute habe ich ganz was Feines für Euch! Für ein ausgedehntes Frühstück, einen Brunch, oder aber den nächsten Grillabend/Wrap-Party.  Ich bin ja ein totaler Fan von selbstgemachten Dips und Aufstrichen! Da kann man so richtig kreativ werden und seiner Phantasie freie Lauf lassen. Genau das habe ich auch getan und heraus kam eine super leckere Ziegenkäse-Creme. Außerdem ist die Creme super schnell gemacht und macht trotzdem richtig was her. 


Ich neige ja dazu, alles ein wenig italienisch anzuhauchen. Und natürlich passen zu Ziegenkäse auch Tomaten und Pinienkerne ganz hervorragend. Diesmal wollte ich aber unbedingt in eine andere Richtung: Durch den Curry und die Aprikosen wird es leicht exotisch und das Zusammenspiel von süß und herzhaft ist einfach genial! Eine unbedingte Nachmach-Empfehlung von mir! 

Wie Ihr seht, habe ich nur eine ganz kleine Menge zubereitet - die Reicht für eine schöne Brotzeit. Natürlich könnt Ihr aber auch gleich mehr zubereiten - im Kühlschrank sollte sie sich gut eine Woche halten! 



Ziegenkäse-Creme mit Curry und Aprikosen

125 g Ziegenfrischkäse
2 getrocknete Aprikosen
1/2 Tl Honig
1/2 Tl Thymian
1/2 Tl Currypulver
Salz, Pfeffer

Den Ziegenfrischkäse in eine Schüssel geben. Die Aprikosen fein hacken und mit den übrigen Zutaten unter den Ziegenfrischkäse mengen (das geht gut mit einer Gabel!) Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ihr könnt den Aufstrich natürlich ganz nach Euren Vorstellungen Abwandelt: etwas mehr Curry gefällig? Oder etwas mehr Honig, wenn Ihr es süßer mögt? Alles kein Problem! 

Wenn ihr es jetzt noch schön hübsch haben wollt, könnt Ihr die Creme noch mit getrockneten Aprikosen verzieren. 

Genießt den sonnigen Sonntag !!

28 März 2014

Gebackener Lauch

Im Moment bin ich wie eine Bekloppte auf der Suche nach Gemüse-Rezepten. Also solche Rezepte, bei denen Gemüse der Hauptbestandteil ist. Woran das liegt? Naja, ist zum einen gesund und so.. zum Anderen habe ich einfach wahnsinnig Appetit drauf in letzter Zeit. Vielleicht liegt es am Frühling?



Das Buch Täglich vegetarisch* ist eines meiner liebsten Kochbücher aus dem letzten Jahr. Ein eher unauffälliges Rezept daraus ist gebackener Lauch. Ich hatte es schon vor einer ganzen Weile mit einem kleinen Zettelchen versehen, dann geriet es wieder in Vergessenheit. Neulich habe ich es dann aber bei der lieben Ramona von Frl. Moonstruck kocht! wieder entdeckt.

Bevor ich es wieder vergesse, habe ich mir bei der nächsten Supermarkt-Tour gleich mal ein paar Stangen Lauch eingepackt. Eher dünne bis mittlere, um sicher zu sein, dass sie auch wirklich schön weich werden im Ofen. 

Das Gericht ist richtig puristisch. Lauch, Öl, Salz, Pfeffer. Ich könnte mir auch ein klein wenig Honig daran sehr schön vorstellen. Jedenfalls ist es sehr lecker. Bei mir gab es dazu nur etwas Kartoffelpüree und ich war glücklich. <3


Gebackener Lauch 

4 Stangen Lauch
Olivenöl
Salz, Pfeffer


Vom Lauch wenn nötig die äußeren Blätter entfernen, ihn waschen und in 3-4cm lange Stücke schneiden. Diese eine Auflaufform geben. Mit so viel Olivenöl, ordentlich Salz und Pfeffer vermengen, dass jedes Stück leicht benetzt ist. Die Form mit Alufolie abdecken und im vorgeheizten Ofen bei 200°C Umluft 30 Minuten garen. Nun die Folie entfernen und weitere 10 Minuten im Ofen lassen.


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27 März 2014

Indisches Gemüse-Curry mit Reis {vegan}

Ganz, ganz oft gibt es bei mir einfach Gemüse mit Reis! Für mich ist das die optimale Kombi, wenn ich etwas schnelles und gesundes essen möchte. Meistens koche ich das einfach nach Gefühl, ich habe mir jetzt aber mal Mühe gegeben, es für Euch aufzuschreiben.

Natürlich könnt Ihr ganz kreativ werden und alles nach Euren Vorlieben variieren und das Gemüse verwenden, das Ihr gerade übrig habt. Was ich hier besonders lecker finde, ist die Mischung der verschiedenen Gewürze, die dem Gemüse einen leicht Indischen Touch gibt. Lasst es Euch schmecken!!

























Für 3-4 Personen

1 Stange Lauch
1/2 rote + 1/2 gelbe Paprika (oder für eine Farbe entscheiden ;))
1 kleine Möhre
250 g Champignons

1 El Mehl
1 Tl Paprikapulver 
1-2 Tl Currypulver
1/4 Tl Ingwerpulver
1 Spritzer Zitronensaft
1-2 El Mangochtuney
100 ml Kokosmilch
100 ml Gemüsebrühe

200 g Reis

Den Reis nach Packungsanleitung kochen. Derweil das Gemüse putzen und in mundgerechte Scheiben/Würfel schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin ca. 5 Minuten mit geschlossenem Deckel dünsten, bis das Gemüse dann den Deckel abnehmen, die Hitze erhöhen und das Gemüse  mit dem Gemisch aus Mehl, Paprikapulver, Curry, und Ingwer bestäuben. Ein wenige Minuten anbraten.  Zitronensaft und Mangochutney zugeben und mit Kokosmilch und Brühe ablöschen. 5 Minuten köcheln lassen und mit dem Reis servieren.

25 März 2014

Blog-Geburtstag! Penne im Topf wird 2

Genau heute wird Penne im Topf 2 Jahre alt und ich möchte Euch allen von Herzen DANKE sagen! Durch den aktuellen Klausurstress war es mir  zeitlich leider absolut nicht möglich, eine tolle Verlosung auf die Beine zu stellen - ich hoffe, Ihr seid mir nicht böse: das holen wir sofort nach, sobald hier wieder Land in Sicht ist. 

Heute sage ich einfach nur danke und blicke zurück auf: 

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Die beliebtesten Posts der vergangenen 2 Jahre waren:


Der Blog ist mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen und ich kann ihn mir aus meinem Leben nicht mehr wegdenken! Es ist meine größte Leidenschaft, zu kochen, zu backen, Lebensmittel zu shoppen (wirklich wahr!), alles nett herzurichten, zu fotografieren und es letztendlich mit Euch zu teilen! 

Ich freue mich auf die nächsten 2 Jahre mit Euch und danke jedem, der mich auf meiner kleinen kulinarischen Reise begleitet. 

24 März 2014

{Low Carb} Zucchini Crust Pizza

Hinter dem Begriff "Low-Carb" steckt eine kohlehydratarme Ernährung. Während manche gleich ihr komplettes Leben danach ausrichten, verzichten andere, oft der Figur wegen, nur am Abend auf Kohlehydrate. Ein komplettes Leben ohne Kohlehydrate - das wäre für mich nichts. Dafür bin ich Reis, Nudeln, Brot, Couscous usw. viel zu sehr verfallen. Es gibt zwar sicherlich Ersatzpruodukte...aber nein. nein. nein.

Trotzdem merke ich, dass ich besonders nach kohlehydratreichen Mahlzeiten am Abend nicht gut einschlafen kann. Deswegen springe auch ich so ein bisschen auf den "Abends-weniger-Kohlehydrate"-Zug auf. Mit gelegentlichen Ausnahmen - ich bin da nicht so konsequent.


Eigentlich ist es aber auch egal, ob ihr nun bewusst Kohlehydrate reduzieren wollt, oder ob ihr einfach nur neugierig seid, denn diese Zucchini-Curst-Pizza ist echt mal etwas ganz anderes und dazu noch sehr lecker.

Das Kuriose daran: Der Boden besteht aus Zucchini. Genau. Also nicht aus Mehl, Hefe und Wasser, sondern aus Zucchini. Wer viel auf Food-Blog unterwegs ist, der hat bestimmt schon mal die Blumenkohl-Pizza gesehen. Das Prinzip hier ist quasi das gleiche. Also legen wir los:

Zucchini Crust Pizza

1 große Zucchini (300 g ohne die abgeschnittenen Enden)
1 Ei
100 g geriebenen Käse (halb Mozzarella halb Parmesan)
Salz, Pfeffer

Die Zucchini raspeln und in ein mit einem Küchentuch ausgelegtes Sieg geben. Mit etwas Salz bestreuen und 10 Minuten stehen lassen. Jetzt das Tuch von oben nach unten zusammendrehen und die Flüssigkeit aus den Raspeln gut auspressen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und evtl. zusätzlich leicht fetten. Die Zucchini-Raspel gut mit dem Ei und dem Käse verrühren und auf das Blech geben. Fest zu einem mäglichst dünnen Kreis drücken.


Im vorgeheizten Ofen bei 220°C goldbraun backen - das dauerte bei mir ca. 15-20 Minuten. Den Pizzaboden vorsichtig vom Backpapier lösen und umdrehen.

Die Pizza mit Tomatensauce bestreichen und wie gewünscht belegen. Nun muss die Pizza noch mal für ca. 10 Minuten zum Überbacken in den Ofen.

Fazit: Die Pizza ist absolut köstlich! Den typischen Pizzageschmack bekommt sie vor allem durch den Belag. Der Boden wird knusprig, aber hat natürlich eine andere Konsistenz als ein Pizzateig mit Mehl - man darf also nicht erwarten, dass der Teig genauso ist. Es ist mehr wie ein Rösti mit Pizzabelag. Ob sie zum abnehmen taugt, wage ich wegen des vielen Käses zu bezweifeln, aber sie liegt definitiv nicht so schwer im Magen wie "richtige" Pizza. Auf jeden Fall ganz, ganz lecker! Probiert es mal aus!! :)


21 März 2014

Gnocchi mit schnellster Tomatensauce

Eine lang gekochte Tomatensauce ist schon etwas Feines. Aber unter uns - manchmal muss es einfach schnell gehen. Heute zeige ich Euch daher die bestimmt schnellste Tomatensauce der Welt. Wo wir schon bei "schnell" sind - Ihr könnt natürlich auch gekaufte Gnocchi aus dem Kühlregal verwenden, statt sie selber zu machen.

Ich mache meine Gnocchi immer dann selbst, wenn gerade gekochte Kartoffeln vom Vortag übrig sind - ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie damit besonders gut gelingen.

Für die Gnocchi:

500 g gekochte Kartoffeln vom Vortag (ausgedämpft und kalt) 
1 Eigelb
125 g Mehl
Salz, Muskat

Gnocchi:

In einem Topf ausreichend Wasser zum sieden/leicht kochen bringen. 

Die Kartoffeln fein stampfen und mit dem Eigelb verrühren. Etwas Salz und Muskat zugeben. Nun das Mehl unterkneten bis ein glatter und nicht mehr allzu klebriger Teig entsteht.

Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu ca. 2 cm dünnen Strängen rollen. Mit einem Messer Gnocchi abschneiden. Die Gnocchi in den Händen zu kleinen Kugeln rollen und diese leicht flach drücken. Portionsweise in das siedende Wasser geben und solange kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen - dann sind sie gar. Mit einer Schöpfkelle herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Für die Sauce:

Öl
200 ml Sahne
2-3 El Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Zucker
Thymian
evtl. Parmesan

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gnocchi darin anbraten. Sahne und Tomatenmark zugeben und aufkochen - auf die gewünschte Konsistenz einreduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Thymian abschmecken.

Mit Parmesan bestreut servieren.


19 März 2014

Himbeer - Banane - Joghurt - Smoothie

Ich liebe den Vitamix*!! Das ist wirklich so ein Küchengerät, von dem man erst denkt, man braucht es gar nicht und dann, wenn man es erst mal ein paar Wochen lang hat, will man es gar nicht mehr hergeben.


Ich habe Smoothies inzwischen zu meinem Lieblings-Frühstück erklärt und jeden Tag überlege ich mir, welche feinen Sachen ich wohl heute mixen könnte :)  Diesmal wanderte nicht nur Obst, sondern auch Joghurt mit in den Vitamix. Lecker!


100 g Himbeeren (TK)
150 g Naturjoghurt
1 Banane
evtl. etwas Agavendicksaft oder Honig

Alles in den Mixer geben und fein pürieren. Solltet ihr keinen so leistungsstarken Mixer haben, würde ich die Himbeeren evtl. etwas antauen lassen.

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16 März 2014

Schnelle Blätterteig-Tomaten-Mozzarella-Tarte

Dieses Gericht eignet sich sehr gut, wenn man absolut keine Zeit (oder keinen Bock!) zum Kochen hat! Bei mir gibt es sowas immer kurz vor Klausuren (so wie jetzt gerade!), wenn weder Zeit noch Muße für was Aufwendiges da ist.

Einfach eine Rolle Blätterteig ausrollen, da ein paar frische Zutaten drauf knallen, ab in den Ofen und schon steht eine leckere Mahlzeit auf dem Tisch! Zusammen mit einem frischen Salat kann sich das dann sogar fast sehen lassen. So einfach und lecker kann das Leben sein. Habt einen wunderbaren Sonntag! 

Blätterteig-Tomaten-Mozzarella-Tarte 

1 Rolle Blätterteig
4 aromatische Tomaten
1 Kugel Mozzarella
Grobes Salz, Pfeffer
Olivenöl
Pinienkerne
Thymian, Oregano

Den Blätterteig aus der Packung holen und "entrollen". Die Tomaten und den Mozzarella in Scheiben schneiden und den Teig damit belegen. 

Mit Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano und ein paar Pinienkernen bestreuen. Ein wenig (!) Öl darüber träufeln. 

Im Ofen bei 220°C ca. 15 Minuten (oder so lange, bis der Teig schön goldbraun ist!) backen. 

13 März 2014

Taco - Gewürzmischung


Als ich in den USA gelebt habe, habe ich unheimlich oft mexikanisch gegessen. Zum einen, weil ich einen mexikanischen Gastbruder hatte, der dazu noch gut kochen konnte und zum anderen, weil es in den USA unheimlich viel und gutes mexikanisches Essen gibt. Klar, liegt ja immerhin direkt bei Mexiko, gell?

Was hier die Döner-Bude ist, ist da der Mexikaner. Oder so ähnlich.

Wenn man sich hier mal nach mexikanischen Zutaten umschaut, wird man schnell feststellen, dass die unter Umständen ganz schön teuer sind. Aus diesem Grund mache ich vieles selbst. Da wären zum Beispiel meine super einfachen Weizenmehl-Tortillas, die ich selber mache, weil mir  in der Packung so oft welche hart werden. 

Was ich noch selbst mache, ist mein Taco-Seasoning. Diese Gewürzmischung eignet sich zu ganz vielen mexikanischen Gerichten: ob zu Reis, Hackfleisch- oder Hähnchenfüllungen für Tacos oder, oder, oder. Ich mache davon immer gleich eine größere Menge, die ich dann ganz einfach in einem Marmeladenglas aufbewahre. So ist immer was im Haus, wenn mich spontan die mexikanische Küche lockt.


Die Mengen könnt Ihr anpassen - ich nehme zum Beispiel oft weniger Chili, dafür mehr Paprikapulver - ich esse ja nicht gerne so scharf. Da probiert Ihr am besten einfach ein wenig rum. 

Ihr braucht:

1 El Chilipulver
1/2 Tl Knoblauchpulver
1/4 Tl Zwiebelpulver
1/4 Tl Chiliflocken
1/2 Tl getrockneter Oregano
1 Tl Paprikapulver
1,5 Tl Cumin
1 Tl Salz
1 Tl Pfeffer

Alle Zutaten gut vermischen und luftdicht (zum Beispiel in einem Marmeladenglas) aufbewahren.


Quelle: Orientiert habe ich mich an diesem Rezept von family fresh meals.

11 März 2014

Erdbeer - Banane- Orange -Smoothie

Ich habe Euch ja schon erzählt, dass vor ein paar Wochen der neue Vitamix* bei mir eingezogen ist. Da der natürlich zu schade ist, um ihn einfach so im Schrank verstauben zu lassen, mixe ich mir fast jeden Tag einen frischen Smoothie - ich muss sagen, an einen Smoothie zum Frühstück kann man sich sehr schnell gewöhnen. 

Smoothies sind natürlich unendlich vielseitig und entsprechend viel experimentiere ich auch herum mit verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Einen Smoothie, den ich aber IMMER, IMMER wieder mache, ist dieser hier. Das ist definitiv zur Zeit meine liebste Kombi!



Erdbeer - Banane- Orange -Smoothie

300 g Erdbeeren, gefroren
1 Banane
Saft von 3 Orangen
1 Tl Honig

Alles zusammen in den Mixer geben und fein pürieren.


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10 März 2014

Spaghetti Köttbullar-Style

Ihr kennt ja bestimm alle die beliebten Fleischbällchen aus dem großen schwedischen Möbelhaus. Da ich dort nur etwa 3-4 Mal im Jahr bin, bin ich dann immer so auf Entzug, dass ich sie einfach essen MUSS (auch wenn ich danach immer denke, dass die Sauce irgendwie fad schmeckt...).

Jetzt habe ich mir schon vor einer Weile mal ein Gläschen Preiselbeeren gekauft mit dem Gedanken, einfach mal zu Hause ein paar Köttbullar zu machen.


Im Möbelhaus bekommt man meistens Pommes oder Kartoffeln dazu - nach beidem war mir irgendwie nicht. So warteten die Preiselbeeren ein paar Wochen lang im Schrank auf die zündende Idee. 

Dann entdeckte ich hier ein paar sagenhaft lecker aussehende Köttbullar-Spaghetti und fand die Idee einfach genial! Besonders toll fand ich die Idee, die Fleischbällchen einfach aus rohen Bratwürsten zu rollen.

Mit den Fleischbällchen vom Schweden können diese hier es allemal aufnehmen!



Spaghetti Köttbullar-Style
Für 2 Personen:

250 g Spaghetti
400 g rohe Bratwürste
1 Tl Senf 
1Tl Honig
100 ml Sahne
100 Rinderbrühe
Salz, Pfeffer
Preiselbeeren

Die Spaghetti nach Packunsanweisung kochen, abgießen und abschrecken. Die Fleischmasse aus den Würstche-Därmen drücken und zu kleinen Kugeln formen.

Die Bällchen in einer Pfanne in etwas Öl rundherum goldbraun anbraten. Honig und Senf einrühren und leicht karamellisieren lassen. Dann mit Brühe und Sahne ablöschen. Ein wenig einreduzieren lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Nudeln untermischen und erwärmen. 1-2 El Preiselbeeren unterrühren - den Rest dazu servieren.

Tipp: Statt Sahne und Brühe kann man auch fertige/eingefrorene Rahm- bzw. Bratensauce nehmen.  




09 März 2014

Elsässer Flammkuchen

Nachdem ich Euch hier bereits meinen über alles geliebten vegetarischen Lauch-Flammkuchen vorgestellt habe, widme ich mich heute mal dem Original aus dem Elsass. Naja, was heißt schon Original? Mit Zwiebeln und Speck eben. Ob er nun ganz originalgetreu ist, ist aber auch eigentlich piep-egal, er ist nämlich super, super lecker! 

Außerdem ist er blitzschnell gemacht, da im Teig keine Hefe ist. Die hat in Flammkuchen-Teig meiner Meinung nach nämlich nichts verloren. Die Schnelligkeit ist aber nicht der Einzige Vorteil dieses Teiges: er wird auch ultra-knusprig! 

Elsässer Flammkuchen

Belag:

1 Becher Creme Fraiche
etwas Sahne
Salz, Pfeffer
2 kleine Zwiebeln (oder eine große...)
gewürfelter Speck


Teig:

250 g Mehl
100 ml warmes Wasser
2 Tl Öl
Salz

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abdecken und ruhen lassen, bis es weiter geht.

Jetzt kommt es darauf an, ob Ihr einen großen oder 2 einzelne Flammkuchen backen möchtet. Ihr teilt den Teig also entweder in 2 Portionen, oder rollt ihn auf Blechgröße aus. 

Jetzt verteilt Ihr den Belag gleichmäßig auf dem Teig und backt den/die Flammkuchen bei 220°C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten, bis der Flammkuchen ein wenig Farbe genommen hat. 

06 März 2014

Zucchini-Tomaten-Auflauf


Und weil sich heute sogar mal die Sonne so richtig lange gezeigt hat, gibt es hier etwas Buntes, Sommerliches! <3




Zucchini-Tomaten-Auflauf

6 Tomaten
2 Zucchini

1 Zehe Knoblauch
200g Saure Sahne
1 Ei (kann auch weggelassen werden, falls mal kein Ei im Auflauf mag ! ;))
100 g Emmentaler, gerieben
Salz, Pfeffer

Olivenöl

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zucchini und Tomaten waschen, in dünne Scheiben schneiden und in einer Auflaufform schichten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Knoblauchzehe pressen und mit der sauren Sahne, den Eiern und dem Käse verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Guss über dem Gemüse verteilen.

Den Auflauf auf der mittleren Schiene ca. 35-35 Minuten backen, bis das Gemüse gar und der Käse goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen, mit etwas Olivenöl beträufeln und servieren.

Wer das Ei lieber weglassen mag, der rührt die Saure Sahne einfach mit etwas süßer Sahne geschmeidig! ;)

Schmeckt auch gut lauwarm - dazu passt Baguette.

{Buchvorstellung} Aus Liebe zum Kochen

Auf das Buch Aus Liebe zum Kochen* aus dem Callwey Verlag* freue ich mich schon seit Januar wie ein kleines Kind! Seit Januar, weil ich da auf dem Callwey-Bloggertreffen eingeladen war, wo dieses traumhaft schöne Schätzchen vorgestellt wurde.


Das Buch entstammt Linse und Feder von Yvonne Niewerth und Charlotte Schreiber. Die beiden haben wirklich einen Traumjob: Sie waren für das Buch in 25 Küchen bei 25 verschiedenen Foodies zu Gast. Dort haben Sie sich köstlich bekochen lassen und spannende Geschichten und Rezepte gesammelt. Die Idee dahinter war es, Menschen zu porträtieren, die die Leidenschaft für gutes Essen teilen. Das Ergebnis dieser kulinarischen Entdeckungsreise kann man nun in Form dieses wundervollen Buches in den Händen halten. Hier ein kleiner Einblick:






Neben 75 Rezepten enthält das Buch auch detaillierte Portraits der besuchten Foodblogger, Profiköche, Restaurantbesitzer, Autore, Kritiker und so weiter. Man kann ihnen quasi direkt über die Schulter schauen, während sie diverse Köstlichkeiten zubereiten.

Anzumerken wäre vielleicht, dass das Buch eher keine/wenigeRezepte enthält, die man so zwischen Tür und Angel mal eben schnell nachkochen kann. Die meisten Gerichte sind doch etwas aufwändiger bzw. ausgefallen und fallen  wohl eher in die Kategorie Slow Food - denn darum geht es ja, das Essen ausgiebig zu genießen und zu zelebrieren. Die Rezepte und Fotos laden aber durchaus zum Nachkochen ein und Kochbücher für den Alltag gibt es schließlich schon genug! 

Hier findet man dafür Knaller wie Strudel vom wilden Apfel mit Schokoladenschaum und Rotkohlpesto, oder Aubergine in Schokolade. 



Ich habe aus dem Buch bislang das Zucchini-Risotto mit Basilikum nachgekocht! Lecker!

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
etwas Olivenöl
2 Zucchini
350g Risottoreis
1 Schuss Weißwein
ca. 1 Liter heiße Gemüsebrühe
1 Stich kalte Butter
geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
einige Blätter Basilikum


Die Zwiebel hacken. Den Knoblauch schälen. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Die Zucchini würfeln und ebenfalls in die Pfanne geben. Dann den Risottoreis hinzugeben und glasig andünsten. Die ganzen Knoblauchzehen zugeben. Mit Weißwein ablöschen und nach und nach kellenweise die Gemüsebrühe hinzugeben, bis der Reis al dente ist. Die Knoblauchzehen entfernen. Dann das gehackte Basilikum, die Butter und den Parmesan unterrühren. Mit etwas Pfeffer abschmecken und ein wenig Parmesan garniert anrichten.




Fazit:

Das Buch ist definitiv eines der ausgefallensten Kochbücher, die ich im Schwank stehen habe und ich freue mich schon darauf, das eine oder andere Rezept auszuprobieren! Hauptsächlich werde ich es mir aber für gemütliche Abende auf dem Sofa aufheben, um in den spannenden Foodie-Geschichten zu versinken!




Yvonne Niewerth (Autor), Charlotte Schreiber (Fotograf)
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Callwey
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3766720702
€ 29,95




* Rezensionsexemplar / Affiliate-Link

04 März 2014

Pollo Fritto

Dieses Rezept habe ich auf dem Blog Cucina Diamanti entdeckt und wusste sofort, dass ich es ausprobieren möchte (überhaupt gibt es bei Janina sehr leckere Sachen, schaut mal rein!)! Hähnchenbrustfilet in einer knusprigen Panade mit Parmesan. Dazu gab es bei mir einen einfachen Feldsalat mit Joghurt-Dressing!





Für 2 Personen
je nach Hunger ca. 300g Hühnerbrust

Mehl

2 Eier
2 Esslöffel Milch
2 Esslöffel Parmesan, gerieben
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Ausbacken

So geht’s:
Die Hühnerbrüste jeweils längs und quer halbieren. Mehl in eine Schüssel füllen, in einer anderen die beiden Eier, Milch, Parmesan, Salz und Pfeffer verquirlen. Reichlich Öl (ca. einen fingerbreit), erhitzen. Das Fleisch erst in Mehl, dann in der Eimischung wenden und in das heiße Öl geben. Von beiden Seiten goldbraun ausbacken. 

02 März 2014

Fanta-Kuchen

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich Euch!! Passend zum Karneval habe ich mein buntes Zucker-Konfetti rausgeholt und einen Kuchen damit beworfen - Alaaf !! :)

Wann immer ich einen einfachen, flotten und ausgesprochen leckeren Rührkuchen brauche, greife ich gerne auf den berühmten Fantakuchen zurück. Jaja, ich weiß, die Werbung für Fanta ist vermutlich etwas unnötig - man kann auch Zitronenlimonade-Kuchen sagen - aber ich kenne den Kuchen nun mal seit dem Kindergarten als Fantakuchen. 

Im Internet findet ihr viele sehr ähnliche Versionen des Fantakuchens, meistens mit Tassen-Angaben. Da die ja immer etwas problematisch sind, habe ich die Mengen nun mal umgerechnet. Eigentlich ist es auch total egal, ob Tassen oder Gramm - der Kuchen ist ohnehin idiotensicher. 

Üblicherweise ist der Fantakuchen ein Blechkuchen. Da ich so viel Kuchen aber meistens nicht brauche, habe ich ihn auf eine Kastenform umgerechnet und die Backzeit angepasst. Lasst es Euch schmecken!


Fantakuchen
für eine 30 cm Kastenform

250 g Mehl
2 Eier
200 g Zucker
125 ml Öl
125 ml Fanta (oder andere Zitronenlimonade...)
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker

Puderzucker, Zitronensaft, Wasser

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut (klümpchenfrei!!) miteinander verquirlen. In eine gefettete 30 cm. Kastenform gießen und bei 190°C ca. 30-40 Minuten backen.In der Form etwas auskühlen lassen, den Rand mit einem Messer lösen, vorsichtig stürzen und mit einer Puderzucker-Glasur bestreichen.

Für die Puderzucker-Glasur einfach etwas Puderzucker mit Wasser (+ auf Wunsch noch einen Spritzer Zitronensaft oder Fanta) verrühren.

Für ein Blech: Möchtet Ihr ein ganzes Blech Fantakuchen haben, einfach alle Zutaten verdoppeln! Den Kuchen bei 200°C ca. 30 Minuten backen. 

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