30 November 2013

Rückblick: Mach´s gut November 2013 - Hallo Dezember!

Der November ist um! Der letzte normale Monat vor dem Weihnachtswahnsinn. Dezember ist ja irgendwie gar kein richtiger Monat - Dezember ist einfach nur Weihnachtszeit, oder? Zumindest kommt es mir so vor. Ein Monat voller Irrsinn, Geschenken, Weihnachtsmärkten, Plätzchen und Lichterketten. Das normale Leben startet dann wieder im Januar. 

Aber ich will nicht klagen. Ich freue mich auf die Weihnachtszeit und hoffe, dass sie so besinnlich und gemütlich wie nur möglich wird. Ich werde mich nicht stressen, was die Geschenke angeht und versuchen nur die Weihnachts-Unternehmungen mitzumachen, auf die ich auch wirklich von Herzen Lust habe. 

Ich weiß auch noch nicht, ob ich in diesem Jahr Geschenke aus der Küche verschenken möchte - so schön das ist, auch das kann Stress sein. Ich freue mich auf einen Dezember mit Weihnachten, aber ohne stressiges Tamtam. Mal sehen, wie sich das umsetzen lässt. 

Worauf ich mich auch besonders freue, sind die Blogvorstellungen, die ich für den Dezember auf Penne im Topf geplant habe. Pünktlich morgen geht es los - ihr dürft gespannt sein. 

Nun zeige ich Euch aber erst mal meinen kulinarischen November. Zeit, zurückzublicken. Lecker war es! 























Rosenkohl in Currysahne * Die Beste Schoko-Mousse auf der ganzen Welt * Und Spaghetti Bolognese





































28 November 2013

Rosenkohl, geröstet aus dem Ofen mit Honig und Parmesan

Ja, ich gehöre ganz offiziell zu den Rosenkohl-Liebhabern. Ich liebe ihn so sehr, dass nun auch schon wieder ein Netz davon in meinem Einkaufskorb gelandet ist. Was immer Ihr für Traumata mit Rosenkohl verbindet, bitte gebt ihm eine Chance. Nach diesem oder diesem Rezept schmeckt er zum Beispiel ganz wunderbar!

Und natürlich nach dem heutigen Rezept auch. Heute kommt er nämlich aus dem Ofen und seien wir mal ehrlich, fast alles was mit Röstaromen aus dem Ofen kommt schmeckt lecker. Ich war vorher ein wenig skeptisch, ob der Rosenkohl auch wirklich weich werden würde (ich mag meinen Rosenkohl nämlich gerne butterweich). Die Angst war unbegründet - er wurde schön zart, hatte eine ganz feine Röstnote und bestreut mit etwas Parmesan war das Ganze ein Hochgenuss. 
So, jetzt aber genug geschwärmt - ich komme mir schon vor wie in einer Werbesendung zum Thema Rosenkohl :) Ihr müsst es einfach selbst ausprobieren.

Ein Richtiges Rezept folgt jetzt ehrlicherweise nicht - ihr könnt im Prinzip jede Menge Rosenkohl nehmen, die ihr habt. Achtet nur darauf, dass jedes Röschen auf dem Blech ein bisschen Platz hat und sie sich nicht stapeln müssen.








Rosenkohl, geröstet aus dem Ofen mit Honig und Parmesan

Rosenkohl
1 Schuss Öl
Honig
Parmesan
Salz, Pfeffer

Vom Rosenkohl den Strunk und die äußeren Blätter entfernen. Dann je nach Größe halbieren oder vierteln. In einer Schüssel mit einem kleinen Schuss Öl vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen.

Mit einem Teelöffel die Röschen mit ein wenig Honig beträufeln. Bei 200°C Ober-/Unterhitze für ca. 30 Minuten backen, dabei zwischendurch die Röschen mal ein wenig wenden.

Aus dem Ofen nehmen, mit Parmesan bestreuen und evtl. noch mal mit etwas Öl beträufeln. 

Der Kohl eignet sich hervorragend als Beilage zu Reis oder so, ich esse ihn allerdings auch gerne einfach so pur und ohne was dazu. 

26 November 2013

Feldsalat mit gebackener Süßkartoffel, Fetakäse und Sonnenblumenkernen

Vielleicht werde ich ja doch noch zum Salatesser. Zumindest habe ich jetzt schon ein paar Salate gegessen, die ich richtig lecker fand. Das ist wirklich erstaunlich, es ist nämlich noch gar nicht allzu lange her, da habe ich sogar das einsame Salatblatt vom Burger runter gerfriemelt. Und im Restaurant freuen sich meine Mitesser immer über meine Salatbeilage. 

Meine eigenen Salate hingegen mag ich inzwischen ganz gerne. Nicht zuletzt wegen einer lieben Freundin, die mir Ihr Dressing-Rezept verraten hat. Trotzdem bleibe ich ziemlich hartnäckig bei Rucola oder Feldsalat - ich will ja nicht riskieren, dass meine ach so frische Salat-Liebe gleich wieder stirbt durch vorschnelle Experimente ;) .
Von Elena bekam ich neulich den Tipp, es mal mit gerösteten Sonnenblumenkernen auf dem Salat zu versuchen. GUTE Idee! Das ist echt richtig lecker. Und eine gute Alternative, weil meine geliebten Pinienkerne doch immer so teuer sind. Beim nächsten Mal röste ich gleich ein paar mehr zum Knabbern zwischendurch. 

Nun aber zum Salat heute. Es gibt - Tadaa: mal wieder Feldsalat (naja, die Chancen standen ja wie oben schon erwähnt 50:50 zwischen Rucola und Feldsalat also...). Diesmal habe ich ihn aufgepeppt mit gebackenen Süßkartoffel-Würfeln, Fetakäse und den bereits vorgestellten gerösteten Sonnenblumenkernen.


Feldsalat mit gebackener Süßkartoffel, Fetakäse und Sonnenblumenkernen

Zutaten

Feldsalat
1 Süßkartoffel
2 El Öl, Salz, Pfeffer
100 g Fetakäse
eine handvoll Sonnenblumenkerne

Für das Dressing

4 El Öl
2 El Balsamico (hell)
1/2 Tl Honig
Salz, Pfeffer

Die Süßkartoffel schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Mit 2 El Öl, Salz und Pfeffer vermengen (das geht gut mit den Händen). Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und bei 220°C ca. 30 Minuten backen. 

Den Feldsalat gut wachsen und trocken schleudern. Alle Zutaten für das Dressing gut verrühren und den Fetakäse würfeln. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.

Wenn die Süßkartoffel aus dem Ofen kommt, alles vermengen und essen. :)

PS.: Habt Ihr übrigens gesehen, dass ich einen brandneuen RSS-Button in die Sidebar eingebaut habe?

25 November 2013

Apfel - Zimt - Schnecken für den Kochbuch-Wettebewerb von OTTO

Ich bin zwar noch nicht in Plätzchen-Stimmung, das bedeutet aber keineswegs, dass mein Ofen aus bleibt! Meine klassischen Cinnamon-Rolls kennt ihr ja bereits. Heute habe ich ein paar feine Zimtschnecken für Euch, die ich auf der Basis dieses Rezepts kreiert habe - und zwar sind ein paar goldig rote Äpfel drin. Die Äpfel stammen übrigens aus Nachbars Garten, wo sie von einem wunderbaren Apfelbaum gepflückt wurden. Nicht von mir, ich habe nur etwas draus gebacken ;-). 

Die Zimtschnecken sind so lecker, dass ich mit Ihnen beim aktuellen Kochbuch-Wettbewerb von OTTO* mitmache. Der Wettbewerb startet genau heute und geht bis zum 5. Januar 2014. In diesem Zeitraum könnt ihr ein feines Rezept einreichen, von dem die Besten in einem Kochbuch erscheinen werden. 

Die Gewinner-Rezepte erscheinen aber nicht nur im Kochbuch, jeder der Gewinner erhält dazu insgesamt 6 Exemplare des Buches für Freunde, Familie oder zum Verlosen auf dem Blog. Außerdem verlost OTTO unter den Gewinnern eine Reise nach Hamburg mit dem Besuch einer Kochshow. Natürlich mit Anreise und Hotel. Mitmachen lohnt sich also!


Ich finde die Idee aber ehrlich gesagt nicht nur wegen der Gewinne toll, ich finde es generell immer klasse, wenn Blogger bzw. kochbegeisterte Menschen so etwas auf die Beine stellen. Mit so viel Leidenschaft für die Sache kann das Kochbuch ja nur gut werden.

Die Teilnahme ist ganz einfach. Ihr kreiert, kocht oder backt eine feine Leckerei, knipst ein Foto und schreibt darüber einen Post auf Eurem Blog, in dem ihr auch auf die Kochbuch-Aktion aufmerksam macht. Was ihr zaubert ist ganz egal - eine feine Hauptspeise oder gar ein Menü, einen leckeren Kuchen, einen kleinen Salat? Seid einfach kreativ! 

Den Link zum Beitrag postet ihr dann im Kommentarbereich unter dem Wettbewerb-Beitrag auf dem OTTO-rundum-Blog.

Ich bin jetzt schon auf die ganzen Rezepte gespannt und natürlich auch auf das Kochbuch. Vielleicht habe ich ja Glück und meine Apfel-Zimt-Schnecken finden einen Platz darin. 

Hier das Rezept für 2 Bleche meiner Apfel-Zimt-Schnecken

Für den Hefeteig:
200 ml Milch 
50 g Butter
500 g Mehl 
½ Tl Salz
70 g Zucker
1 Ei
30 g Frische Hefe 

Für die Füllung:
50 g flüssige Butter
5 El  Brauner Zucker
2 Tl Zimt
2 Äpfel

Für die Glasur:
125 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Milch

Milch und Butter kurz erwärmen bis die Butter geschmolzen ist. Zunächst 450g Mehl, Salz, Zucker und Ei in eine Schüssel geben. Eine Mulde in das Mehl drücken und die Hefe hineinbröseln. Die Mich hineingießen und alles von der Mulde aus nach außen zu einem glatten Teig verkneten. Wenn der Teig noch zu klebrig ist, nach und nach nur so viel Mehl hinzugeben, bis er sich gut verarbeiten lässt. Zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.


Den Teig rechteckig ausrollen und mit dem Gemisch aus  flüssiger Butter, Zucker und Zimt bestreichen, keinen Rand lassen. Die Äpfel schälen, so klein wie möglich würfeln und ebenfalls auf dem Teig verteilen. Von der langen Seite her aufrollen und in 2-3 cm dicke Scheiben schneiden. Mit der Schnittfläche nach unten in eine gefettete Form (z.B. eine Auflaufform) setzen und zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Puderzucker sieben und mit dem Vanillzucker mischen. So viel Milch zugeben, dass sich eine dickflüssige Glasur anrühren lässt. 

Die Rollen bei 180°C ca. 15-20 backen. Die Glasur auf den warmen Rollen verteilen und servieren.

Mir persönlich schmecken sie am besten noch lauwarm, man kann sie aber auch gut kalt essen.

*Kooperation

24 November 2013

Rezepte für die Weihnachtszeit

Zwar haben wir noch November, aber man höre und staune, bereits nächsten Sonntag ist auch schon der 1. Advent. Während wir anscheinend mit großen Schritten auf Weihnachten zumarschieren, hat sich bei mir die entsprechende Stimmung noch nicht eingestellt.

Zu gerne würde ich in den überall zu hörenden "ich freue mich ja so auf´s Plätzchen backen"-Gesang mit einstimmen, aber ich kann nicht. Mir ist einfach nicht danach. Jedenfalls noch nicht. Ob es noch kommt, oder ob ich die Weihnachtsbäckerei in diesem Jahr einfach mal dezent unter den Tisch fallen lasse, weiß ich noch nicht. Vielleicht fange ich auch einfach im Januar mit der Weihnachtsbäckerei an, sobald der allgemeine Gruppenzwang des "Plätzchen-backen-Müssens-weil-ja-Dezember-ist", weg ist. Mal sehen. 

Bis ich mir aber im Klaren darüber bin, ob und in welchem Ausmaß ich dieses Jahr genau die Plätzchen-Fee spielen möchte, sollt ihr nicht leiden. Deswegen habe ich ein paar kleine Vorschläge für Euch und für den nahenden Advent - wenn auch aus dem letzten Jahr. 

Also ein paar olle Kamellen. Dennoch vielleicht ganz interessant, dann müsst Ihr Euch die Weihnachtsrezepte auf dem Blog nicht lange zusammensuchen, sondern habt sie alle auf einen Blick. Bitte sehr :)



22 November 2013

Hello Food Friend #12 mit Doris von Genusskochen

Ihr Lieben - ich bin ein kleines Bisschen sentimental. Heute findet nämlich zum 12. Mal mein kleines bescheidenes Feature "Hello Food Friend" statt. 

12 tolle Bloggerinnen habe ich dieses Jahr interviewen dürfen und es hat mir großen Spaß gemacht. Heute bekommt Ihr das letzte Interview für dieses Jahr. Weil ich im Dezember so viele Blogvorstellungen hier auf Penne im Topf habe, pausiert die Interview-Reihe für den letzten Monat im Jahr.

Diesmal habe ich die liebe Doris von Genusskochen mit Fragen bombardiert und ich bin mir sicher, Ihr findet Ihre Antworten genauso spannend wie ich. 

Liebe Doris,


stell dich doch mal vor! Wer bist du und was findet man so alles auf deinem Blog Genusskochen?

Der Blogname würde bei meinem Blog sicher einen reinen Foodblog vermuten. Das war er auch anfangs, nur in arbeitsreichen Tagen kam ich dann nicht regelmäßig zum Kochen , so dass ich mich dann dazu entschlossen habe: hey wieso soll mein Blog ein reiner Foodblog bleiben, wenn ich auch noch andere Sachen aus meinem Leben zu zeigen habe. Und so hat sich das inzwischen eingespielt, dass neben Rezepten auch eine Prise aus meinem Leben gezeigt wird. Hauptthema ist und bleibt weiterhin das Thema Kochen und Backen.

Jetzt habt ihr ein wenig über meinem Blog erfahren, jetzt werdet ihr euch sicher fragen, wer denn die Person hinter dem Blog ist. Ok, dann verrate ich euch ein wenig von mir; ich halte mich ja doch ein wenig bedeckt auf meinem Blog. Also ich bin die Doris, komme aus Wien und bin nun seitdem ich die Studentenzeit erfolgreich hinter mich gebracht habe im Berufsleben angekommen - das ist auch der Grund, wieso ich nicht immer zum Kochen komme.
Was ist eher dein Ding - süß oder herzhaft? Und was magst du überhaupt nicht?

Ganz eindeutig süß. Ich bin eine kleine Naschkatze und wer mich kennt, der kann nur ganz heftig zustimmen. Was ich nicht so mag .. hmm irgendwie fällt mir nie was richtiges ein, wenn ich danach gefragt werde. Nun ok, ja, ich mag nicht alle Fleischsorten.

Warum hast du eigentlich mit dem Bloggen begonnen? Wie hat sich dein Blog entwickelt und was sind deine Blogpläne für die nähere Zukunft?

Warum kann ich eigentlich gar nicht in einem Satz sagen. Lesetechnisch bin ich ja schon sehr lange in die Bloggersphäre eingetaucht. Ich denke das war an dem besagten Tag, an dem mein Blog geboren wurde, auch eher eine Schnellschußaktion. Lange darüber nachgedacht habe ich natürlich schon länger aber irgendwie konnte ich mich nie durchringen den Schritt zu setzen. Nebenbei habe ich mir auch gedacht, dass es ganz praktisch ist, dass man dadurch auch unterwegs - dank den Smartphones - schnell auf die Rezepte Zugriff hat. Wer schleppt denn schon gerne Kochbücher mit sich herum.

Inzwischen hat mein Blog viele liebe und tolle Leser bekommen, die mir mit jedem Kommentar auf's Neue den Grund geben, auch weiterhin zu bloggen.
Was ich mir für die Zukunft wünsche? Schwer zu sagen, aber in erster Linie, dass er weiterhin gerne gelesen wird und mit jedem Beitrag bei mir die Freude dabei ist.

Kochst du eigentlich jeden Tag? Was isst du so, was nicht auf deinem Blog landet?

Nein natürlich komme ich nicht jeden Tag zum Kochen. Manchmal fehlt mir einfach die Zeit, manchmal zugegeben auch die Lust. Was nicht heißt, dass ich dann nichts esse. Wenn es schnell gehen muss, dann muss ein belegtes Brot herhalten und wenn ich mal Lust auf Kochen habe, jedoch nichts aufwendiges oder zeit-intensives

Kochen möchte dann werden schnelle aber genauso gute Kleinigkeiten gemacht. Also all die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet und wirklich simple sind sind in solchen Momenten entstanden.


Liest du auch andere Blogs? Welche 3 findest du besonders lesenswert und warum? 

Zugegeben ich habe mich zu einem kleinen Bloglesefreak entwickelt. Ich hab wirklich viele Blogs, die ich lese - und nicht nur Foodblogs, deswegen kann ich jetzt auf die Schnelle keine 3 Blogs nennen, weil ich sehr viele toll finde.
Verrätst du mir ein Rezept, das ich unbedingt ausprobieren muss?

Da fällt mir sofort Bananenschnitte ein Ich liebe sie und das Schnittchen hat schon eine kleine Tradition bei uns in der Familie. Jedes Jahr zu Ostern gab es die selbstgemacht von der Oma und inzwischen gibt es sie zu Ostern von mir gemacht. Meine Mutter ist eher die Köchin, deswegen bin ich diejenige, bei der oft irgendwelche Kuchenwünsche deponiert werden. Und natürlich findet man sie auch auf meinem Blog.


Zutaten für 1 kleines Blech:
Für das Biskuit:
3 Eier
90 g Zucker
75 g Mehl, glatt
Marillemarmelade
Schuss Rum

Für die Puddingcreme:
28 g Vanillepuddingpulver
150 g Butter
375 ml Milch
75 g Zucker
1 P. Vanillezucker

ca. 6 Bananen (je nachdem wie dick sie geschnitten werden)

Für die Glasur:
188 g Kuvertüre
1-2 EL Öl

Zubereitung:
Eier und Zucker schaumig rühren und das Mehl einrühren. Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 10 bis 15 Minuten backen. Heraus nehmen und auskühlen lassen.
Für die Puddingcreme Pudding nach Anleitung (jedoch mit diesen Rezeptmaßangaben) kochen und auskühlen lassen. Butter flaumig rühren und löffelweise Pudding einrühren.
Marillenmarmelade erwärmen und mit einem Schuss Rum abmischen. Das Biskuit mit damit bestreichen, geschnittene Bananen auflegen.
Puddingscreme über die Bananenschicht verteilen.

Kuvertüre über einem Wasserbad nicht zu heiß erwärmen. 1 bis 2 Esslöffel Öl hinzufügen. Glasur abschließend über die Puddingcreme gießen.
Danke, liebe Doris!!

***

Damit ihr ganz bequem zu allen Interviews von Hello Food Friend gelangt, sind sie hier aufgelistet:

Hello Food Friend #1:
 Ela von Transglobal Pan Party

Hello Food Friend #2: Christina von Essen is fertich!
Hello Food Friend #3: Froilein Pink von Zauberhaftes Küchenvergnügen
Hello Food Friend #4: Liv von Thank You for Eating
Hello Food Friend #5: Sabrina von Starlights in the Kitchen
Hello Food Friend #6: Ramona von Frl. Moonstruck kocht!
Hello Food Friend #8: Katharina von Miss Blueberrymuffins kitchen
Hello Food Friend #9: Anett von English Footprints
Hello Food Friend #10: Ann-Christin von Fashion Kitchen
Hello Food Friend #11: Bina von Die Ja-Sagerin

21 November 2013

Deftiger Bauerntopf

Gestern hatte ich draußen das 1. Mal das Gefühl, als läge Schnee in der Luft. Hat Euch die weiße Pracht schon erwischt? In diesem Jahr freue ich mich fast schon ein wenig darauf - das war in den letzten Jahren anders. Für mein Studium pendele ich ja ins wunderbare Siegerland, wo es immer noch mal ein paar Grad kälter ist, als hier im Rheinland. Nicht selten bin ich bei mir zu Hause in kalt-nassem Wetter losgefahren, um in Siegen ein totales Schneechaos anzutreffen. 

Dazu liegt die Uni auch noch auf einem Berg, der bei Schnee nur bedingt von Bussen befahren werden kann. Dass es mir bei Eiseskälte und Tiefschnee keinen Spaß macht, einen nicht enden wollenden Berg hochzustapfen, um anschließend in klatschnassen Schwitzi-Klamotten in der Vorlesung zu sitzen, könnt Ihr Euch ja denken. Ich erinnere mich noch genau: bevor ich in Siegen zu studieren begann, sagte ich zu meiner Mutter sowas wie "Oh, die Uni liegt auf einem hohen Berg, ich bin mal gespannt, wie das im Winter wird". Und meine Mutter sowas antwortete wie "ach, die haben das doch jedes Jahr, die wissen schon, wie sie damit umgehen". Wenn ich daran denke, muss ich immer noch lachen. 

In Siegen scheint man nämlich jedes Jahr aufs neue völlig ratlos und überfordert zu sein, sobald die erste Flocke fällt. Von der Bahn ganz zu schweigen. Deshalb habe ich auch schon so manche verschneite Stunde in Siegen gebangt, ob ich jemals wieder nach Hause komme.  

Und warum ich mich dieses Jahr auf den Schnee freue? Ganz einfach - ich muss nicht mehr nach Siegen :-) Zumindest nur noch höchstens 1x pro Woche. Die können daher von mir aus im Schnee versinken, während ich gemütlich zu Hause (naja, mit Staatsarbeit und nem Stapel Bücher auf dem Schreibtisch) das weiße Wintertreiben genieße. 
Aber jetzt erzähle ich Euch schon wieder viel zu lange irgendwelchen Kram. Daher aufgepasst: jetzt kommt die Überleitung zum Essen: Wenn es nämlich so schrecklich kalt ist und es womöglich auch noch schneit, braucht man unbedingt etwas Warmes im Bäuchlein. Das darf dann auch schon mal etwas deftiger sein. Deswegen serviere ich Euch heute einen feinen Bauerntopf mit Kartoffeln, Hackfleisch und Paprika. Der macht nicht nur wohlig warm und satt, er schmeckt auch noch lecker :) ! 


Ihr braucht für 4 Personen:

1 Zwiebel
500 g Kartoffeln
500 g Hackfleisch, gemischt
1 halbe Tube Tomatenmark
800 ml Gemüsebrühe
2 Paprikaschoten (rot, grün)
Salz, Pfeffer
evtl. ein paar gemischte Kräuter

evtl. Creme Fraiche

Das Gemüse waschen, die Kartoffeln schälen. Die Paprikaschoten würfeln und auch die Kartoffeln in mundgerechte Würfel schneiden. 

Die Zwiebel und das  Hackfleisch in einem großen Topf in etwas Öl von allen Seiten scharf anbraten: Röstaromen sind hier super! Mit Salz und Pfeffer würzen.  Das Tomatenmark, die Paprikawürfel und die Kartoffelwürfel zugeben, umrühren und mit Gemüsebrühe auffüllen. Aufkochen und bei offenem Deckel ca. 20 Minuten leise köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. 

Mit Salz, Pfeffer und ein paar gemischten Kräutern abschmecken. Wer mag, kann das Ganze mit einem Klacks Creme Fraiche auf jedem Teller servieren.
























19 November 2013

Spaghetti mit Brokkoli und Weißwein-Käse-Sauce

Erst mal vielen, vielen Dank für Eure aufmerksamen Kommentare gestern! Ich habe mich wirklich darüber gefreut! Schön zu hören, dass es anderen Bloggern auch manchmal so geht wie mir gerade! :)
Heute habe ich noch mal ein leckeres Pasta-Gericht für Euch. Es ist sogar eine Premiere hier auf dem Blog, denn es gibt hier doch tatsächlich noch kein einziges Rezept mit Brokkoli. Wir freunden uns aber auch gerade erst an, der Brokkoli und ich, müsst ihr wissen. Während bei anderen der Rosenkohl das Bääääh-Gemüse ist, war es bei mir nämlich lange Zeit Brokkoli.
Ich kann gar nicht so recht sagen, wie es angefangen hat - meine neusten Brokkoki-Negativ-Erlebnisse stammen aber aus der Uni. Bei uns in der Uni-Cafeteria werden 2 Sorten Flammkuchen verkauft. Diese Tk-Dinger zum Aufbacken. Eine Sorte ist mit Zwiebeln und Speck belegt, die andere (vegetarische) Variante mit Brokkoli. Immer wenn die Teile aufgebacken werden, riecht die ganze Cafeteria total streng nach Kohl. Ich meine diesen unangenehm fauligen Kohlgeruch - kennt ihr vielleicht. Das liegt bestimmt nicht am Brokkoli an sich, sondern am wieder Aufwärmen und Übergaren... aber trotzdem hat mich dieses Geruchs-Trauma in den letzten Jahren ziemlich gut davon abgehalten, dem Gemüse noch mal eine Chance zu geben.

Neulich bin ich aber über meinen Schatten gesprungen und habe mich getraut. Mein Plan war es, den Brokkoli einfach mit Zutaten zu kombinieren, die ich total gerne mag: Pasta, Parmesan, Knoblauch - das muss ja schmecken. Was stört dann schon ein bisschen Brokkoli? 

Die Pasta war jedenfalls so lecker, dass ihr Euch demnächst bestimmt über mehr Brokkoli Rezepte freuen könnt - wir mögen uns nämlich jetzt. Außerdem finde ich, dass Brokkoli sich lustig im Mund anfühlt und die Röschen sehen aus wie kleine Bäumchen :) - das nur am Rande bemerkt.





Spaghetti mit Brokkoli und Weißwein-Käse-Sauce

Für 2 Personen:

1/2, großen Kopf Brokkoli (oder einen kleinen)
Olivenöl
Thymian + Rosmarin
1 große Knoblauchzehe
100 ml Weißwein 
150 ml Schlagsahne
50 g geriebenen Parmesan
Salz, Pfeffer

Nudeln für 2 Personen - 200-250g je nach Hunger.

Die Nudeln kochen und abschrecken. 

Brokkoli putzen und in Röschen teilen. Einen Topf mit Wasser und ein wenig Salz zum Kochen bringen, den Brokkoli darin 3 Minuten blanchieren. Sofort in kaltes Wasser geben um den Garprozess zu stoppen. So behält er außerdem seine frische Farbe. 

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Brokkoli, etwas Thymian, Rosmarin, Knoblauch, Salz und Pfeffer darin ca. 2 Minuten lang anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen. Wenn der Wein fast verköchelt ist, Sahne und Käse zugeben. Wenn der Käse in der Sauce geschmolzen ist, die Nudeln mit in die Pfanne geben und in der Sauce erwärmen.

Ps.: Meine Pasta hat übrigens gut gerochen und nicht nach Kohl gestunken ;)

18 November 2013

über Penne im Topf

Ich überlege nun schon eine Weile hin und her, ob ich diesen Beitrag verfassen soll. Ich komme nun einfach mal zu dem Schluss: hey, ist ja mein Blog - also warum nicht? ;) Ihr bekommt heute also mal kein Rezept von mir, sondern ein paar Gedanken zum Blog. 

Bisher lief meine Bloggerei relativ planlos - mehr oder weniger nach Lust und Laune - nebenher. Zwar plane ich bereits jetzt einige Dinge - andere Beiträge sind aber sehr spontan. Das ist natürlich schön, frisst aber auch Zeit an Stellen, die eigentlich für andere Dinge reserviert waren. Das nächste Jahr wird bei mir Dank Uniabschluss sehr stressig werden. Die Zeit, mal eben spontan was zu schreiben oder mal eben 5-7 Mails pro Tag zu beantworten wird knapper. 

Dennoch ist mir der Blog sehr wichtig und ich möchte ihn nicht vernachlässigen. Es ist mir sowohl wichtig, sehr regelmäßig zu posten, als auch qualitativ ansprechende Beiträge zu schreiben. Damit nichts leidet, muss ein System her. Daran arbeite ich gerade. 

Eine Idee ist es, eine FAQ-Seite einzurichten, auf der ich einige Eurer allgemeinen Fragen rund um Penne im Topf, das Bloggen, Fotografieren usw. beantworte. Das würde mir schon mal die Zeit zurückgeben, die ich täglich für das Beantworten von E-Mails aufwende.
Zum anderen möchte ich meine Themenbereiche etwas besser organisieren. Es gibt ja das Feature Hello Food Friend für Interviews mit anderen Bloggern, es gibt viel Herzhaftes und natürlich viel Süßes. Darüber hinaus gibt es mein Bücherregal, wo ihr meine Kochbuch-Rezensionen nachlesen könnt. Meine Überlegung geht in die Richtung von Thementagen (wie z.B. jeden Sonntag was Süßes usw.). Auch ganz neue Themenbereiche wären denkbar. Der Schwerpunkt liegt natürlich wie bisher auf den Rezepten und ich möchte bei aller Planung natürlich auch flexibel bleiben - Ihr seht, es ist nicht so ganz einfach. 

Beides, die FAQ-Seite und die Ordnung der Themenbereiche existieren momentan nur als Idee in meinem Kopf. Ob und wie ich sie umsetze, weiß ich gerade noch nicht so genau. Anregungen - immer her damit! :)

Warum ich Euch das erzähle? Zum einen wollte ich es einfach mal niederschreiben, damit es aus meinem Kopf raus ist ;) . Zum anderen bin ich für jede Meinung zu dem Thema von Euch dankbar!

- Wie fändet ihr eine FAQ-Seite? Überflüssig oder sinnvoll?
- welche Fragen über mich, Penne im Topf, das Kochen, das Bloggen allgemein usw. hättet Ihr auf einer FAQ-Seite gerne beantwortet?
- Welche Themen interessieren Euch auf Penne im Topf am meisten? - warum lest ihr hier eigentlich? ;)
- Gibt es neue Themen, die Euch hier auch interessieren würden? 
(Bestimmte Ernährungsweisen, Fragen rund ums Bloggen, bestimmte Rezepte? Welche anderen Themen neben Rezepten?)

Ich frage übrigens nicht nach Themen, weil mir die Ideen ausgehen - ich wüsste nur gerne, was Euch am meisten interessiert, damit ich das in Zukunft gezielter berücksichtigen kann ;)

Auch interessiert mich von anderen Bloggern, wie ihr Euch und Euren Blog organisiert! Irgendwelche Tipps? ;) ! Geht es Euch auch manchmal so, dass Ihr das Bloggen gern besser organisieren würdet, um mehr Zeit für alles Wichtige zu haben? Habt Ihr auch manchmal Probleme, alles schaffen zu wollen und dann bleibt doch was auf der Strecke?

Über ein paar Anregungen würde ich mich freuen :-) !

17 November 2013

Sugar-Glazed Doughnut-Spice-Muffins

Doughnuts? Das sind doch die mit dem Loch in der Mitte - oder? Ja, richtig. Eigentlich zumindest. Nun ist es aber durchaus mit Aufwand, Chaos und Frittier-Geruch verbunden, Teigkreise auszurollen, auszustechen und diese dann in Öl zu backen. Und spritzt auch - AUA. Zumindest tue ich mir diese Prozedur eher seltener an. 





















Wenn mich spontan die Lust auf Doughnuts überkommt, dann backe ich einfach Doughnut Muffins - die sind nämlich auch überaus lecker. Natürlich ist nichts vergleichbar zu Doughnuts, die frisch und goldbraun aus dem heißen Fett kommen, mit Puderzucker glasiert werden und die man im besten Fall noch lauwarm verspeist. Das ist einfach nicht zu toppen. Deswegen ist auch die Anschaffung eines Doughnut-Makers gut zu überlegen - die kleinen Ringe sehen natürlich putzig aus - mit einem echten Doughnut haben sie aber nur die Form gemeinsam. Was natürlich nicht heißt, dass die nicht auch lecker sein können - ich habe ja hier schließlich auch geschummelt ;) ! 

Wer sich übrigens fragt, warum ich eigentlich die ganze Zeit "Doughnut" schribe statt Donut, dem erkläre ich es kurz (Lehrerkrankheit - Germanistik-Anglistik-sorry). Dough bedeutet auf Englisch so viel wie Teig. Und Nut = Nuss. Joa. Aber warum jetzt Teig-Nuss? Macht nicht viel Sinn. Über die Erklärung streiten sich nun auch die Amis. Die einen behaupten,  dass das Gebäck ganz früher mal Doughnought hieß. Nought ist die "'Null"  - das würde ja Sinn machen - eine Teig-Null. Also ein Teig-Kreis. Andere wiederum glauben, dass es schon immer DoughNUT hieß, und das Gebäck früher einfach in einer anderen Form (also ohne Loch) hergestellt wurde. Wie dem auch sei - Donut ist jedenfalls die vereinfachte Schreibweise. Ich benutze sie nicht gerne, da sie für meinen Geschmack zu weit weg vom Originalwort ist. Aber sei´s drum, auch das ist vermutlich eine studiumsbedingte Marotte von mir, die Ihr getrost überlesen könnt.

Mit "glazed" hier hier übrigens der Zuckerguss gemeint und "Spice" heißen sie deswegen, weil Zimt und Muskat drin ist <3 . 






















Sugar-Glazed Doughnut-Spice-Muffins

1 Ei
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillzucker
1/4 Tl Salz
1/4 Tl Muskat
1 Tl Zimt
150 ml Milch 
60 g neutrales Speiseöl
200 g Mehl
2 Tl Backpulver

Ei, Zucker und Vanillzucker cremig rühren. Die restlichen Zutaten nach und nach unterrühren.
Ein 12-er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und diese mithilfe von 2 Esslöffeln mit dem Teig befüllen. 

(Bei mir ging die Teigmenge genau auf - ich habe die Förmchen zu etwas mehr als 2/3 gefüllt. Übergelaufen sind sie nicht - sie sind schön rund nach oben aufgegangen.)

Die Muffins bei 175°C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen - beim 1. Mal am besten zwischendurch mal schauen, wann sie gar sind. Oder aber die Stäbchenprobe machen: Wenn ein Zahnstocher aus der Mitte des Muffins ohne flüssigen Zeig wieder herauskommt, sind sie gar.





15 November 2013

Champignon-Flammkuchen mit Thymian-Knoblauch-Öl

Bevor ihr alle ins Wochenende startet, verabschiede ich mich bis Sonntag mit einem feinen, kleinen Rezept von Euch. Ich habe das Ganze jetzt mal Flammkuchen getauft - in Wahrheit habe ich aber gar keinen Flammkuchen- sondern einen Pizzateig gemacht. Weil aber keine Tomatensauce, sondern eine helle Creme-Fraiche-Creme drauf ist, nenne ich es einfach Flammkuchen.

Im Prinzip ist es aber Pott wie Deckel, was für einen Teig ihr nun als Unterlage verwendet oder wie ihr das Endprodukt gerne nennen wollt - der Belag schmeckt sicherlich auf allem und unter jedem Namen gut ;). Ich habe Euch daher einfach mal beide Teige aufgeschrieben, dann könnt ihr spontan entscheiden. Oder ihr nehmt einfach Euren Lieblings-Pizzateig - bei dieser Art Rezept muss man sich ohnehin nicht streng an alles halten - aber das muss ich Euch ja nicht sagen. 


Pizzateig für ein Blech: 

250 g Mehl, 125 ml lauwarmes Wasser, 10 g frische Hefe, 2 El Öl, Salz

Das Mehl mit etwas Salz in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Das Öl und das lauwarme Wasser in die Mulde gießen, die Hefe hinein bröckeln. Mit den Händen zu einem glatten Hefeteig verkneten und 30 Minuten ruhen lassen. Dann dünn auf einem Backblech ausrollen.

oder Flammkuchen Teig für 2 Flammkuchen:

250 g Mehl
100 ml warmes Wasser
2 Tl Öl
Salz

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Dünn ausrollen. 

Belag:

250 g Creme Fraiche
1 Schuss Sahne
Salz, Pfeffer
150 g Emmentaler
2-3 Zweige Thymian
4-5 Champignons (oder so viele wie eben drauf passen)
4 El Öl
1 große Knoblauchzehe

Öl, Thymianblätter und gepressten Knoblauch verrühren. 

Creme Fraiche mit einem Schuss Sahne geschmeidig rühren, geriebenen Emmentaler unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf dem Teig gleichmäßig verteilen. 

Die Champignons in ganz dünne Scheiben schneiden und den Teig damit belegen.

Mit einem Teelöffel ein wenig von dem Kräuteröl über alles träufeln.

Im vorgeheizten Ofen bei 220°C Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene für ca. 20 Minuten backen, bis der Flammkuchen/die Pizza ein wenig Farbe genommen hat.


14 November 2013

Unsere Lieblingsrezepte für die Welt. Und Spaghetti Bolognese

Am Montag hatte ich Euch ja schon erzählt, dass wir uns derzeit wieder in der „Jeden Tag ein Buch“-Woche befinden. Hier erfahrt Ihr mehr über die Aktion. Am Montag hatte ich Euch bereits das Buch Herbst, Winter, Gemüse!zusammen mit einem Rezept für Rosenkohl in Currysahne vorgestellt.

Heute möchte ich Euch das Buch Unsere Lieblingsrezepte für die Welt* vorstellen.  Es ist nicht nur ein faszinierendes Kochbuch - mit dem Kauf kann man sogar etwas Gutes tun: der Callwey Verlag unterstützt die Organisation Women for Women International (WfWI) mit 3 Euro pro Buch.
Zum Hintergrund dieses Buches:

Was hinter dem Buch steckt, ist in diesem Fall mindestens genauso spannend, wie das Buch selbst. Es erzählt die Geschichten von Frauen in Krisengebieten und wie diese, nicht zuletzt auch durch die Hilfe der WfWI, ihr Leben meistern. 

Die WfWI wurde 1993 gegründet und arbeitet mit Frauen in Afghanistan, Bosnien, Herzegowina, der Demokratischen Republik Kongo, im Irak, Kosovo, in Nigeria, Ruanda und im Südsudan, wo Kriege und Konflikte ein unbeschwertes Leben unmöglich machen.

Das Kochbuch entstand aus dem Gedanken heraus, dass selbst zubereitete Mahlzeiten – egal mit welchen Zutaten und an welchem Ort – Zeichen eines Reichtums sind. Sie sind mehr als nur Essen. Gemeinsame Mahlzeiten machen uns nicht nur satt. Sie bringen uns Freude, verbinden uns mit den Jahreszeiten und stärken unsere Beziehungen zu Freunden und Familie. Die Wahl der Nahrungsmittel spiegelt unsere Kultur und unsere Kreativität wider. Essen verbindet uns weltweit. Diese Botschaft zieht sich durch das gesamte Kochbuch.

Das Buch beinhaltet Gerichte von Weltklasse-Küchenchefs, Menschenrechtlern, berühmten Persönlichkeiten und von Frauen aus Krisenregionen.


Klappentext:

„Unsere Lieblingsrezepte für die Welt“ hilft und macht Freude! Bekannte Persönlichkeiten aus aller Welt haben ihre Lieblingsrezepte für dieses besondere Kochbuch beigesteuert. Herausgekommen ist eine bunte und vielfältige Rezeptsammlung voller Lebensfreude mit einfach nachzukochenden Gerichten rund um den Tag. Ob Pancakes von Mia Farrow, ein Salat von Paul McCartney oder ein burmesisches Fischcurry von Aung San Suu Kyi – insgesamt werden ca. 120 Rezepte vorgestellt, die mit persönlichen Zitaten, Tipps und Tricks angereichert sind. Mit 3,- € pro Buch unterstützen wir die Organisation 'Women für Women International".

Inhalt und Gestaltung:

Nach einem Vorwort von Meryl Streep und einer kurzen Einleitung über die Arbeit der WfWI teilt sich das Buch in die folgenden Kapitel auf:

- Genießen – Gesunde Rezepte für jeden Tag

-  Fördern – Gesunde Familienrezepte

- Teilen – Rezepte zum Teilen

- Feiern – Rezepte, um Frieden an den Tisch zu bringen

Die einzelnen Kapitel betonen die Wichtigkeit, sich um das eigene Wohlergehen zu kümmern und die Nahrungsaufnahme gemeinsam zu feiern. Die letzten Seiten des Buches werden den zahlreichen Mitwirkenden gewidmet. Man erfährt außerdem, wie man selbst als Sponsor aktiv werden kann.

So bunt wie die vielen Menschen, die an dem Buch mitgewirkt haben, so bunt ist es auch gestaltet. Damit meine ich nicht nur die appetitlichen Food-Fotos, die man zu jedem Gericht findet, sondern auch die vielen Fotos von lebensfrohen Menschen, die von der Arbeit der WfWI berührt wurden.

Die Rezepte:

Alle Rezepte im Buch stammen von Menschen, die auf die eine oder andere Weise humanitär aktiv sind. Das Herzstück sind 14 Rezepte von Frauen aus den Ländern, in denen WfWI tätig ist. Neben ihren Rezepten erfährt man außerdem ihre bewegenden Geschichten.

Bei allen Rezepten steht die Frische der Zutaten im Vordergrund. Auf meiner „Unbedingt-Nachkochen-Liste“ stehen Leckereien wie Mandelkuchen mit Orangen und Olivenöl, Pasta mit Brokkoli, Chiliflocken und Knoblauch oder gebratenes Gemüse mit Erdnuss-Sauce.

Am besten gefällt mir die wilde Mischung von exotischen Gerichten, einfachen Kleinigkeiten und wirklich ungewöhnlichen Kreationen, die ich so bisher noch nicht kannte.

Der Selbstversuch:

Natürlich habe ich auch aus diesem Buch ein Gericht nachgekocht, das ich Euch nun vorstellen möchte. Entschieden habe ich mich für die Spaghetti Bolognese nach Sir Richard Branson und seiner Familie.

Ich habe an dem Rezept eine kleine Änderung vorgenommen, da ich 900 g Hackfleisch auf 400 g Tomaten als zu viel empfand.


Spaghetti Bolognese

Für 4-6 Personen:

1 Tl Öl
1 Zwiebel, gehackt
3 Knoblauchzehen
900 g Rinderhack (Ich nahm 500 g)
2 Karotten, gerieben oder fein gewürfelt
400 g gewürfelte Tomaten aus der Dose
3 El Tomatenmark
225 ml Rotwein
200 ml Fleischbrühe
500 g Spaghetti
Parmesan zum Servieren

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Knoblauch zugeben und 1 Minute andünsten. Nun das Hackfleisch zugeben und unter Rühren krümelig anbraten (ich achte immer darauf, dass es ein paar Röstaromen bekommt!).

Die Karotten, Tomaten und Tomatenmark zugeben, Wein und Fleischbrühe angießen. Zum Kochen bringen und 20 Minuten kochen lassen.

Die Nudeln inzwischen al dente kochen. Die Bolognese zusammen mit den Nudeln und dem Parmesan bestreut servieren.

Fazit:

Die Nudeln waren sensationell lecker – ich ahnte gleich, dass man bei der Bolognese keinesfalls etwas falsch machen kann. Die Fleischmenge habe ich allerdings reduziert. Dafür habe ich die Kochzeit auf eine Stunde bei halb geöffnetem Deckel erhöht, da das den Geschmack meiner Ansicht nach noch mal verfeinert. 

Ich kann Euch einen Blick in Unsere Lieblings-Rezepte für die Welt sehr ans Herz legen, da man mit einem Kauf nicht nur etwas Gutes tut, sondern für sein Geld auch noch jede Menge tolle Rezepte bekommt und die Geschichten von faszinierenden Menschen kennen lernt.


www.callwey.de - dort findet Ihr auch eine Leseprobe!
Hier geht´s zum Callwey-Shop.


*Affiliate-Link

Ich bedanke mich beim Callwey Verlag für das Rezensionsexemplar.

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